in der Seelsorge-Gemeinschaft
Bübingen, Güdingen und Brebach-Fechingen
ist das etwas ganz Besonderes. Vieles ändert sich dadurch im Leben der Familie. Zur Freude kommt auch die Sorge um das Wohl des Kindes. Das Kind bekommt seinen Platz in der Familie und es soll auch seinen Platz in unserer Gemeinde bekommen. Durch die Taufe wird es in die Gemeinde aufgenommen. Gott sagt ihm seine Nähe zu.
Diese Seite enthält alles, was man über die Taufpraxis in der Seelsorge-Gemeinschaft Bübingen, Güdingen und Brebach-Fechingen wissen sollte.
Das Taufsakrament wird in unseren Gemeinden innerhalb eines Gottesdienstes gespendet. Einmal im Monat findet normalerweise an einem Samstag-Nachmittag um 15 Uhr ein eigener Taufgottesdienst in einer unserer Kirchen statt, zweimal im Jahr ist auch Sonntags Taufe. Die Termine sind für das laufende Jahr festgelegt, der Ort wird normalerweise bei der ersten Taufe für einen Termin festgelegt. Bei diesen Taufgottesdiensten werden maximal vier Kinder zusammen getauft.
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Tauftage 2012 |
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Sa 7.1. |
So 5.2. |
Sa 10.3. |
Sa 7.4. |
So 13.5. |
Sa 9.6. |
Sa 18.8. |
Sa 8.9. |
Sa 13.10. |
Sa 3.11. |
Sa 1.12. |
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Die Anmeldung zur Taufe wird in den Pfarrbüros entgegen genommen. Sie können persönlich vorbei kommen oder sich telefonisch bei uns melden.
In jedem der drei Pfarrbüros werden Anmeldungen für alle Pfarreien unserer Seelsorge-Gemeinschaft entgegen genommen. Zur Anmeldung brauchen Sie die Geburtsurkunde für religiöse Zwecke, die Sie bei der Anmeldung ihres Kindes auf dem Standesamt erhalten haben. Außerdem sollten Sie Namen, Konfession und Anschrift der Paten angeben können.
Oft werden wir angefragt, ob es für die Paten bestimmte Voraussetzungen gibt oder wie viele Paten man braucht. Grundsätzlich genügt ein Pate, der zusammen mit den Eltern im Taufgottesdienst seine Bereitschaft erklärt, dem Täufling in seinem Leben mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, damit er zu einem verantwortlichen Christen heranwachsen kann. Traditionell haben wir hier im Saarland zwei Paten, eine Frau und einen Mann. Möglich sind auch nur Patinnen oder nur Paten, oder mehr als zwei Paten (maximal vier).
Einer der Paten muss katholisch sein und in der Regel das Sakrament der Firmung empfangen haben, oder vorhaben, sich firmen zu lassen (falls er oder sie das Firmalter noch nicht erreicht hat). Die anderen Paten müssen einer christlichen Kirche angehören. Paten, die aus der Kirche ausgetreten sind, können wir leider nicht akzeptieren. Da sie in einem bewussten Akt ihren Abstand zur Kirche ausgedrückt haben, können wir von ihnen nicht verlangen, innerhalb eines Gottesdienstes ihre Bereitschaft zu erklären, einen anderen Menschen beim Hineinwachsen in die Kirche zu begleiten. Wir hoffen, dass Sie dafür Verständnis haben.
Bei der Auswahl der Paten sollten Sie auch darauf achten, dass eine tragfähige Beziehung zwischen Ihnen und den Paten besteht, so dass die Patenschaft für die gesamte Kindheit des Neugetauften bestehen kann. Eine Änderung der Paten in der Taufurkunde ist nachträglich nicht möglich.
Bei der Taufe wird die Taufkerze ihres Kindes an der Osterkerze entzündet und den Eltern und Paten stellvertretend für das Kind anvertraut. Für die Form und Größe der Taufkerze machen wir keine Vorgaben. Sie können eine Taufkerze im einschlägigen Handel erwerben oder selbst gestalten.
Zum Taufritus gehört die Überreichung des weißen Kleides. Dieses Taufkleid symbolisiert die Aufnahme des Täuflings in die Gemeinschaft der Heiligen, d.h. in die Gemeinschaft derer, die Christus nachfolgen. Wir haben in jeder Kirche ein Taufkleid, das dem Kind symbolisch übergelegt werden kann. Sie können aber auch ein eigenes Taufkleid verwenden. Taufkleid meint dabei Kleidung im allgemeinen Sinne, d.h. es ist auch ein weißer Taufanzug möglich. Dabei liegt es in Ihrer Hand, ob das Kind dieses Taufkleid schon zuhause angezogen bekommt oder erst während der Tauffeier.
In der Regel wird der Taufgottesdienst von uns gestaltet. Sollten Sie besondere Wünsche zur Gestaltung haben, so sollten Sie uns diese frühzeitig mitteilen.
Vor der Taufe wird einer der Seelsorger unserer Gemeinden Sie besuchen. Bei diesem Besuch können alle ihre Fragen zur Taufe persönlich besprochen werden. Rechtzeitig vor der Tauffeier wird ein Besuchstermin mit Ihnen vereinbart.
Die Taufe ist grundsätzlich in jedem Alter möglich. Für ältere Kinder gibt es eine eigene Form der Taufe, so dass wir hierfür immer einen eigenen Tauftermin vereinbaren. Je nach Alter des Kindes ist auch eine besondere Art der Vorbereitung auf die Taufe vorgesehen.
Wenn ein Erwachsener um die Taufe bittet, werden alle Fragen im Einzelfall geklärt, weil mit der Taufe auch der Empfang der Kommunion und des Firmsakramentes verbunden ist.
Mein Glaubensweg - Informationen für Erwachsene, die getauft wurden (vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken)
letzte Änderung: 02.02.2012
(seit 30.4.2001)