Seelsorge-Gemeinschaft Bübingen, Güdingen und Brebach-Fechingen

Netzwerk Chocó

AG Menschenrechtsarbeit Kolumbien
Diözesanstelle Weltkirche Bistum Trier

Logo Netzwerk Choco

Der Chocó in Kolumbien

Die Region Chocó liegt im Nordwesten Kolumbiens an der Pazifikküste mit der Hauptstadt Quibdó. Von 543.000 Menschen sind 88% Schwarze, 8% indianischer Abstammung und 4% Mestizen.
Mehr als 60% leben in absoluter Armut.

53% des Landes sind im Besitz von 1% der Bevölkerung. 72% sind zwischen 15 und 25 Jahre alt. 25% sind Analphabeten.

Natürliche Resourcen:
Holz, Platin, Gold, Erdgas, Erdöl, Wasser.
Der Chocó gehört zu den artenreichsten Regionen der Erde.

Aufgrund der Bodenschätze und der geostrategischen Lage findet seit Jahren in Kolumbien und im Chocó ein Krieg statt mit vielfältigen Menschenrechtsverbrechen. Die Zivilbevölkerung wird systematisch in den Krieg einbezogen und ihre Rechte werden massiv verletzt. Berichte der Vereinten Nationen, unabhängiger Menschenrechts-organisationen und der Kirchen sprechen eine deutliche Sprache.

Die Diözese Quibdó

Angesichts der prekären Situation des Lebens unserer Menschen im Chocó, das durch Mord, Vertreibung, Verschwinden-Lassen, Armut und Ausbeutung bedroht ist, hat die Diözese folgende pastorale Leitlinien beschlossen:

1.Option für das Leben
2.mit den Armen und Unterdrückten
3.für befreiende Evangelisierung
4.in kirchlichen Basisgemeinden
5.für die sozialen Bewegungen
6.durch Verteidigung und Bewahrung des Landes
7.durch Inkulturation der Kirche
8.mittels einer Evangelisierung, die die Befreiung der Frau fördert
9.für eine ökumenisch lebendige Kirche
10. durch die Verteidigung der Menschenrechte und des Humanitären Völkerrechts

Menschenrechtsarbeit

Leitlinie ist die Verteidigung und die Entwicklung des Lebens in allen Bereichen für den Aufbau eines Friedens in sozialer Gerechtigkeit durch:

Bildungsarbeit Menschenrechte
Studien zur Unrechtssituation
öffentlichkeitsarbeit
Juristische Begleitung
Begleitung von bedrohten Dörfern
Lebensmittelhilfe und anderes

Netzwerk Chocó im Bistum Trier

Es gibt ein Netzwerk der Solidarität, das durch die AG Menschenrechtsarbeit Kolumbien der Diözesanstelle Weltkirche des Bistums Trier koordiniert wird und folgende Ziele hat:

* Jährliche Treffen mit Gästen aus Quibdó
* Information und Aktion zu Menschen-rechten in Kolumbien und im Chocó
* Vernetzung von Initiativen in Pfarreien und Dekanaten zu Kolumbien
* öffentlichkeit durch Presse, Broschüren und Reisen von Gästen im Bistum Trier
* Solidaritätsreisen in den Chocó
* Menschenrechtslobby für Kolumbien in Politik, Kirche und Gesellschaft.

Kontakte:

Saarbrücken:
Matthias Holzapfel
Pfarrei Maria Hilf, Brebach-Fechingen
Tel. 06 81 - 87 21 34
E-Mail

Trier:
Ludwig Kuhn,
Diözesanstelle Weltkirche, Trier
Tel. 06 51 - 71 05 - 396
E-Mail

Koblenz:
Werner Huffer-Kilian
Pfarrei M. Himmelfahrt, Mülheim-Kärlich
Tel. 02 630 - 21 39
E-Mail

Wilhelm Wilms

je nachdem was bei uns oben ist
was für uns oben ist
das kommt auch auf uns herab
für jeden ist etwas anderes oben

als hitler für das deutsche Volk oben war
da konnte auch nur der Geist dieses Mannes
auf das deutsche Volk herabkommen

wenn der mammon oberstes prinzip ist
dann kann auch nur der Geist
des mammon auf uns herabkommen

sie können weiter versuchen
sich vorzustellen
wenn was oben ist
was dann herunterkommt

für uns christen
müsste jesus oben sein
oberstes prinzip müsste jesus sein
und wenn das wäre
dann käme der geist jesu
auch wie feuer auf uns herab
wie regen
wie freude
wie wahrheit
wie ein wunder

letzte Änderung: 06.03.2011
Besucherzähler (seit 30.4.2001)

Valid XHTML 1.0! Valid CSS!