Matthäus 5,1-11


Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich und seine Jünger vereinten sich um ihn. Dann begann er zu reden und lehrte sie:


Selig sind die, die sich für die Sache der Armen entscheiden, die sich nicht bereichern am Gut des Nachbarn, die Quellen der Natur nicht missbrauchen,denn ihnen gehört das Himmelreich, sie sind die Zukunft einer gerechten und geschwisterlichen Gesellschaft.


Selig sind die Trauernden, die weinen um den Tod eines geliebten Menschen, um den täglichen Tod des Volkes, sich solidarisch fühlen mit dem Schmerz der Anderen, denn sie werden getröstet werden und fühlen eine grosse Solidarität der christlichen Gemeinden.


Selig sind die, die keine Gewalt anwenden, die Alternativen des Widerstandes in den Gemeinden suchen, die inmitten von Bedrohungen und Missbrauch der bewaffneten Gruppen sich nicht vertreiben lassen, denn sie erhalten das Land als Erbe, werden Eigentümer ihres Gebietes, das sie mit ihrem Leben verteidigen.


Selig sind die, die hungern und dürsten nach Gerechtigeit, die sich der Straflosigkeit widersetzen, die es wagen die Wahrheit zu sagen, trotz aller Gefahren, denn sie werden gesättigt sein und den Tag der Gerechtigleit sehen.


Selig sind die Barmherzigen, die seit langer Zeit als Vertriebene in den Lagern ausharren, und in Wohnvierteln die absolute Armut leben, denn sie werden Erbarmen finden und mit grosser Unterstützung aller erneut ein würdevolles Leben erreichen.


Selig, die rein reines Herz haben, die sich in keine bewaffnete Gruppe begeben und sich nicht an Korruption beteiligen, denn sie werden Gott schauen und tiefen sozialen Wandel erfahren.


Selig sind die, die für den Frieden arbeiten, die nicht die Rache wählen, denn sie werden Kinder Gottes genannt werden und Erbauer der Versöhnung sein.


Selig, die um der Gerechtigkeite willen verfolgt werden, die arbeiten für Respetk vor der Würde jedes Menschen und für die Verteidigung der Ökologie, denn ihnen gehört das Himmelreich und sie sind die Hoffnung der Gemeinde