Vom 9.-13.9.2000 fand im Dekanat Brebach die Schwerpunktwoche für Menschenrechte statt.
Seitdem stand vor dem Pfarrhaus Brebach ein Erinnerungszeichen: Ein Baum, in den ein Querbalken als Kreuz gebunden ist und der in einen Sockel aus Beton eingegossen ist. Der Baum, der eigentlich etwas Lebendiges ist, bekommt alle Lebensmöglichkeiten durch diesen Betonfuss genommen - so wie es vielen Menschen auf der Welt ergeht, denen ihre grundlegenden Menschenrechte genommen werden.
Am Querbalken des Baumes war ein Stoffstreifen angebunden, auf dem die Zahl der Menschen aufgeschrieben ist, die im vergangenen Monat in Kolumbien ermordet wurden.
Das waren im
(ab 24.12. gab es einen Waffenstillstand)
(seither gibt es keine verläßlichen Zahlen mehr...)
Am 2. Oktober 2002 band Bischof Fidel Leon Cadavid aus Quibdo bei seinem Besuch in Brebach ein neues Erinnerungsband an das Mahnmahl. Dieses Band trägt die Aufschrift "Bellavista 2. Mai 2002, 119 Tote, 114 Verletzte, 4.500 Vertriebene" und erinnert an das Massaker in der Kirche von Bellavista am 2. Mai 2002.
Mittlerweile hat die Witterung dem Mahnmal so sehr zugesetzt, dass es durch eine Gedenktafel an das Massaker in Bellavista ersetzt worden ist.
Padre nuestro del pobre y del marginado
Padre nuestro de martires y torturados.
Tu nombre es santificado
cuando la justicia es nuestra medida
Tu reino es de libertad,
de fraternidad, paz y comunion
maldita toda violencia
que devora al hombre por la represion
/Oh, oh, oh, oh./
Hagase tu voluntad
Eres el verdadero Dios liberador
no vamos a seguir las doctrinas
amanadas por el poder opresor.
Pedimos el pan de la vida,
pan de la esperanza, el pan de los pobres,
el pan que trae humanidad,
y reconstruye al hombre en vez de canones
/Oh, oh, oh, oh./
Perdonanos cuando por miedo
quedamos callados delante la muerte
Perdona y destruye el reino
de la corrupcion como ley mas fuerte
protegenos de la maldad
de los prepotentes y los asesinos.
/Dios Padre revolucionario,
hermano del pobre, Dios del oprimido./
letzte Änderung: 06.03.2011
(seit 30.4.2001)