Seelsorge-Gemeinschaft Bübingen, Güdingen und Brebach-Fechingen

Liebe Freundinnen und Freunde!

Quibdó, den 04. Mai 2008

Orchideen
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Heute möchten wir uns mal wieder bei Euch melden und Euch etwas über unseren Alltag hier berichten. Die Lage an sich hat sich hier in keinster Weise verbessert, alle gegenteiligen Nachrichten sind reine Propaganda der Regierung. In diesem Jahr hat sich für unsere Arbeit eine weitere Aufgabe gestellt: eine Bewegung der Angehörigen von Gewaltopfern ins Leben zu rufen.

An den von uns einberufenen Treffen haben mittlerweile 260 Personen teilgenommen. Gewaltopfer verzeichnen wir jedoch bei weitem mehr, allerdings haben nicht alle Angehörigen den Mut und die Energie, sich an den Treffen zu beteiligen. Gerechtigkeit, Wahrheitsfindung und Wiedergutmachung sind die Hauptziele dieser Arbeit.

Ursula und UliDas wird sicherlich keine leichte Aufgabe und wir investieren viel Zeit und Kraft in Gespräche mit den Betroffenen. Aber wie Ihr auf dem Bild sehen könnt, bleibt uns immer noch etwas Zeit, uns mit dem Orichideensammeln zu beschäftigen. Ursula sieht sie und Uli kommt halt einfach besser dran.

Da wir im Januar Besuch vom einem Mitarbeiter des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Aachen hatten, dachten wir uns, dass dessen Bericht über seinen Besuch hier auch für Euch von Interesse sein könnte. Stephan Miethke hat 11 Jahr in der Diözese Libano - Honda in Zentralkolumbien gearbeitet, hatte jetzt aber erst Gelegenheit den Chocó kennen zu lernen.

In der Erwartung, dass Euch die Lektüre des Berichts auch mal eine anderen Blickwinkel zeigt verbleiben wir mit herzlichen Grüssen und in der Hoffnung, dass der Geist Gottes spürbar wird
Ursula und Uli

letzte Änderung: 06.03.2011
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