

der Seelsorge-Gemeinschaft
St. Katharina (Bübingen), Heilig Kreuz (Güdingen) und Maria Hilf und St. Martin (Brebach-Fechingen)
Juni - August 2002
Der Sommer ist die Zeit des Urlaubs, die Zeit der Erholung auch die Zeit des Reisens.
Wir wünschen allen, die sich in diesen Tagen auf den Weg machen, Gottes Segen für „Hin und Her“ viel Spaß beim „Dortsein“ und Erholung für das „Zurückkommen“.
Allen die nicht verreisen, wünschen wir Gottes Segen, Spaß und Erholung auch Zuhause.
Dann können wir uns nach den Ferien, Urlauben und den Reisen wieder alle zusammen hier in unseren Gottesdiensten treffen und miteinander Gott danken für die Zeit, die er uns schenkte.
Herzliche Grüße Ihnen allen
Ihr Pastor
Matthias Holzapfel
Im Sommer wollen wir raus. Wo immer das ist. Im Sommer macht es nicht viel Spaß, vor der Glotze zu hocken und am Bildschirm zu klicken. Im Sommer wollen wir uns von nichts als kühlen Wasserfontänen berieseln lassen. Wir wollen nicht im Internet, sondern ausnahmsweise wieder richtig surfen - oder, wenn wir das nicht können, wenigsten schwimmen oder wandern. Wir nehmen die Umgebung so wirklich wahr, wie sie in aller Künstlichkeit dessen, was uns umgibt ja doch immer noch ist. Wir sehnen uns nach der Zeit der „echten“ Sommer. An den Ort, an dem alles ein Erlebnis war, deutlich zu spüren, intensiv zu riechen, so angenehm zu hören. „Ich habe Sehnsucht. Fernweh? Heimweh? Ich weiß nicht was es ist“, sang die Gruppe Purpel Schulz vor 15 Jahre. So fühlen wir uns. Gleich, was es ist: Wir wollen dahin.
Also los. Und einmal ehrlich: Was suchen Sie, wenn Sie im Sommer eine kleine Radtour oder eine große Reise antreten? Sich selbst, vielleicht wie sie waren ohne diese Falten da? Ein Stückchen Freiheit, das Sie einmal hatten und das sich vielleicht wieder in den Alltag hinüber retten lässt? So ein Erlebnis wie in dem einen Sommer, in dem Sie besonders glücklich waren? Wer darauf hofft, rufe sich den enttäuschenden Moment ins Gedächtnis, als er oder sie diesen aufregend prickelnden Rotwein aus Italien, das absolute Lieblingsgebäck aus Ostfriesland, ein Stück Seife vom Markt in Dänemark zu Hause probierte
Seien Sie darauf gefasst, dass Sie auch in diesem Sommer suchen und suchen und nicht finden. „Es ist nichts mehr so wie damals. Thomas Mann hat das Travemünde seiner Jugend nach dem Krieg so wenig wiedergefunden wie Heinrich Böll sein Köln“, schreibt Elke Heidenreich in ihrer Kolumne „Wehmütiges Herz“: „Es tut weh, sich an vergangenes Glück zu erinnern. Es tut auch weh, Orte der Erinnerung nicht wiederzufinden.“
Vicki Baum beschreibt „Peigarten“, das Feriendorf ihrer Kindheit. Und sie betrauert das Ende ihrer Fantasien, dorthin zurückzukehren, als sie Abschied nehmen musste von diesem Dorf, das zum Stacheldrahtverhau wurde zwischen zwei Grenzzonen des Eisernen Vorhangs. Doch ihr bleibt etwas: „In jenen verträumten stillen Sommern, in denen ich mich an die Natur anschmiegte, so eng es ging, lebte ich wie ein Saatkorn, das tief in warme Erde eingebettet war. Alles, was später aus mir wurde, kommt von dort.“
Sie tragen von dem, was Sie suchen und so sehnsüchtig erreichen wollen, ein großes Stück in Ihrem Herzen mit sich, so Elke Heidenreich weiter: Nichts finden wir wieder wieder. Nur in unseren Herzen. Und da gehört es auch hin.
Das Herz spürt, wie Erde wieder auskühlt und die Tage kürzer werden. Die Sehnsucht muss eines Tages ihren Winterschlaf beginnen. Der Weite der großen Sommerträume weicht die Unruhe des Herzens im Winterbetrieb.
Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen, sagt Jesus (Mt 11,28). Dieser Satz ist keine schnellwirkende Formel, aber auch keine Vertröstung. Er ist eine Verheißung.
Unser Heimweh ist ja nichts Falsches, schon gar nichts Verbotenes. Es findet kaum je sein Ziel oder seine Erfüllung. Und das soll auch so sein. Wer keine Sehnsucht mehr hat, hört auf zu leben.
Das sommerliche Heimweh nach dem Land, in dem alles so ist, wie wir es uns früher in die Zukunft träumen, ist gut. Es ist eine alljährliche Erinnerung daran, was Augustinus im Gebet zu Gott so ausdrückte: „Unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir.“
Angela M. T. Reinders
Im Rahmen unseres Pfarrfestes am 10. und 11. August 2002 wird Herr Raimund Moßmann um 18.00 Uhr in Maria Hilf mit unserer Seelsorge-Gemeinschaft eine Nachprimiz feiern und im Anschluss an den Gottesdienst den Primizsegen erteilen. Er möchte sich mit dieser Feier für die vielfältige Begleitung auf den Weg zum Priester bedanken, die er von vielen aus unseren Gemeinden erfahren durfte. Wir bedanken uns herzlich für das Zeichen seiner Verbundenheit und wünschen ihm für sein priesterliches Wirken von ganzem Herzen Gottes Segen.
In guter Tradition wird auch in diesem Jahr Dr. Ireneusz Bochynski im Monat Juli wieder in unserer Seelsorge-Gemeinschaft die Urlaubsvertretung übernehmen. Wir grüßen ihn herzlich in unseren Gemeinden und wünschen ihm eine gute Zeit bei und mit uns.
Es gibt Neuigkeiten, die froh machen, obwohl sie durchaus mit einem Verlust verbunden sind. Eine solche Neuigkeit dürfen wir Ihnen heute mitteilen: Unsere Sekretärin Frau Marietta Engler-Müller erwartet im September ihr zweites Kind. Darüber freuen wir uns sehr. Ab dem 14. August wird sie in Mutterschutz gehen und anschließend Erziehungsurlaub nehmen. Darüber sind wir traurig. Nichtsdestotrotz wünschen wir Frau Engler-Müller Gottes Segen für die Geburt ihres Kindes, ihr und ihrer ganzen Familie viel Freude mit dem neuen Kind. Möge Gott seine Hand über alle vier Engler-Müllers halten, so dass wir dann irgendwann die Eine wieder in unserem Büro begrüßen können.
Die Ökumenische Sozialstation bietet in Zusammenarbeit mit der Barmer Ersatzkasse ein Anleitungskurs für häusliche Krankenpflege an.
In 12 Schulungsabenden, je 90 Minuten, erhalten Sie qualifizierte Anregungen und praktische Unterstützung für die Pflege Ihrer Angehörigen zu Hause.
Beginn ist am 02.09.02 um 17.30 Uhr, im Seniorenzentrum, Hans-Joachim-Haus in Kleinblittersdorf.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und der Lehrgang ist für Sie kostenfrei.
Anmeldeschluss ist der 15. August 2002.
Ihre Anmeldung nimmt die Sozialstation, vormittags von 8.00 - 13.00 Uhr, unter der Nummer 1415 entgegen.
Sr. Sabine Fuchs, Pflegedienstleitung
Während der Sommeferien vom 27.06. - 07.08.2002 haben wir nur einmal pro Woche geöffnet, und zwar jeden Montagmorgen von 10.00 - 12.00 Uhr. Seit einigen Wochen können bei uns auch CD-Roms ausgeliehen werden. Schöne Ferien und viel Spaß beim Lesen wünscht das Büchereiteam.
Am Pfingstfest wurden in den vier Kirchen unserer Seelsorge-Gemeinschaft insgesamt neun Ministrantinnen und Ministranten in
ihren Dienst am Altar eingeführt:
in Bübingen Chiara Betz,
in Güdingen Alexandra Decker, Dean Hoffmann, Thorsten Jantzen und Helen Wiehr,
in Fechingen Sabrina Buchholz und Sabrina Krabbe und
in Brebach Stefanie Reisch und Florian Müller.
Wir wünschen unseren "Neuen" viel Spaß bei ihrem Dienst und eine gute Gemeinschaft mit den anderen Messdienern.
Für alle zusammen ist unser Messdiener-Wochenende gedacht, das uns vom 30. August bis 1. September ins Dorf von Asterix und Obelix (nach Wallerfangen) führen wird. Mit diesen „unbeugsamen Galliern“ werden wir zelten, Wildschweine jagen und natürlich Zaubertrank brauen. Die Anmeldefrist läuft bereits: nähere Informationen gibt es bei den Betreuern.
Thomas Equit
Ursprünglich war für die Fronleichnamswoche der Besuch von Bischof Fidel Cadavit aus Quibdo vorgesehen. Am Fronleichnamstag wollte er mit uns gemeinsam den Festgottesdienst feiern. Durch die kriegerischen Ereignisse in seinem Bistum musste er die Reise verschieben und wird nun voraussichtlich am 25.09.2002 für eine Woche zu uns kommen. Er wird von Frau Ursula Holzapfel und Padre Albeiro Parra begleitet. Wir hoffen, dass diesmal der Besuch in der vorgesehenen Form stattfinden kann.
Am 28. 08.2002 bietet die kfd Brebach eine Tagesfahrt nach Schwetzingen bei Heidelberg an. Vorgesehen ist eine Führung im berühmten Schwetzinger Schloss. Die Fahrt beginnt um 6.45 Uhr ab Fechinger Kirche, danach werden die bekannten Haltestellen angefahren. Anmeldungen nehmen Frau Heinz, Frau Jantzen und alle anderen Helferinnen entgegen. 70 Plätze stehen zur Verfügung.
Für die Monate August - November 2002 geben wir Ihnen folgende Termine bekannt:
22.08.2002 Monatstreff
19.09.2002 Ausflug mit der Bahn nach Ottweiler (Abfahrtszeit wird noch bekannt gegeben.
24.09.2002 Dekanatswallfahrt nach St. Wendel (Abfahrtszeit wird noch bekannt gegeben.
10.10.2002 Erntedankfeier
12.11.2002 Besinnungstag, gemeinsam mit den Frauengemeinschaften des Dekanates
12.12.2002 Adventsfeier
Für Ihre weitere Planung haben wir folgende Termine bis zum Ende des Jahres festgelegt:
07.08.2002: Regionaltag der kfd (Aula der Marienschule)
03.09.2002: evtl. Fahrt nach Saargemünd
15.09.2002: Patrozinium
24.09.2002: Dekanatsfrauenwallfahrt nach St. Wendel
21.10.2002: Einkehrtag
19.11.2002: Elisabethenkaffee im Pfarrheim
Vielen Dank für die Spenden, die bei uns eingegangen sind:
Monatsopfer April und Mai 2002
Bübingen: 1.041,50 €
Güdingen: 954,46 €
Brebach: 601,64 €
Fechingen: 715,12 €
Renovabis
Seelsorge-Gemeinschaft: 1.003,82 €
Anne Haßdenteufel und Andre Ludt
Susanne Schöpp und Patrick Bernhard
Annette Wagner und Christoph Reuter
Susanne Klein und Maik Lingemann
Nadine Huwig-Klinger u. Ralf G. Klinger
Bettina Reicherter und Stepfan Weber
Melanie Quinten und Michele Stramondinoli
Myriam Mrosek und Dieter Mohm
Anke-Claudia Pukallus geb. Theiß und Christian Pukallus
Susanne Hettrich, geb. Linz und Andreas Hettrich
Lars Johann
Tim Spieß
Stephanie Haßdenteufel
Sarah-Celine Moulin
Brebach-Fechingen:
Norbert Franke
Hans Karl Huth
Charlotte Haag
Frank Kirsch
Gertrud Nowak
Bübingen:
Elfriede Weis
Guiseppe Antonio Lisé
Herbert Rieger
Lieselotte Müller
Güdingen:
Magdalena Elisabeth Schäfer
Hans Bruckmann
Leo Hentges
Maria Müller
Impressum:
Herausgeber:
Pfarrer Matthias Holzapfel
Adresse:
Seelsorge-Gemeinschaft der Kath. Pfarreien
St. Katharina, Heilig Kreuz, Maria Hilf und St. Martin
Saarbrücker Straße 72a
66130 Saarbrücken
Tel. 06 81 - 87 21 34
Fax 06 81 - 87 61 475
eMail pfarrbuero@bgb-f.de
Der nächste Pfarrbrief erscheint am 1.9.2002.
Redaktionsschluss ist am .