

der Seelsorge-Gemeinschaft
St. Katharina (Bübingen), Heilig Kreuz (Güdingen) und Maria Hilf und St. Martin (Brebach-Fechingen)
Dezember 2003 - Januar 2004

Jahresende und Jahresanfang liegen nun wieder zusammen vor uns. Im Dezember geht das Kalenderjahr zu Ende, das Kirchenjahr beginnt mit dem 1. Advent. In dieser Zeit des gemeinsamen Übergangs bereiten wir uns vor auf das große Fest der Menschwerdung Gottes und der Geburt Jesu Christi an Weihnachten.
Viele Menschen setzen viele Hoffnungen in diese Tage. Hoffnungen, dass ihr Leben wieder bereichert wird, wieder gefüllt wird, dass ihr Leben reich wird an Beziehung, reich wird an Zuneigung, reich wird an Liebe, die uns in Jesus Christus begegnet.
In der diesjährigen Adventszeit greifen wir das Thema der Aktion Adveniat auf, einen Satz aus dem Magnificat, dem Lobgesang Mariens: „.... und er erhöht die Niedrigen“. In diesem kleinen Satz ist die vielfältige Hoffnung zum Ausdruck gebracht, die Menschen in dieser Zeit hegen. In den Gottesdiensten zum Advent wollen wir diese Thematik zur Sprache bringen, wollen sie miteinander bewegen und so unserer persönlichen Hoffnung Ausdruck verleihen. So können wir vielleicht an Weihnachten ein Stück Erfüllung unserer Hoffnung erfahren. Dies ist der Wunsch, den wir Ihnen, liebe Schwestern und Brüder in unserer Seelsorgegemeinschaft und allen Gästen, die von nah und fern in diesen Tagen bei uns sein werden, entgegenbringen. In besonderer Weise möchten wir unsere Verbundenheit mit den Kranken unserer Gemeinde ausdrücken und mit denen, die das Alter daran hindert, mit uns gemeinsam zu feiern. Ihnen allen wünschen wir ein gesegnetes, friedvolles Weihnachtsfest und eine segensreiche Zeit des Adventes.
Herzliche Grüße Ihnen allen
Ihre Seelsorger und Mitarbeiterinnen in den Pfarrbüros
Matthias Holzapfel, Pfr.
Ralph Hildesheim
Bernhard Petry
Helmut Willems
Evi Schöneberger
Jutta Kleinbauer
Heike Schmehr

Brebach-Fechingen:
Christiane Brüsselbach, Barbara Filipak, Maria Jantzen, Conny Loch, Sandra Lutsch, Roland Matlok, Roman Matlok, Anita Scheller, Michael Thome, Norbert Triem
Bübingen:
Daniela Brück, Dominik Brück, Angelika Görg, Ursula Paliot, Isabell Schmehr, Robert Suffize, Josef Weis, Inge Wördehoff
Güdingen:
Luigi Di Valentin, Christel Henle, Jörg Henle, Christel Jungfleisch, Claudia Kallenbach, Ingrid Keilbach, Alfred Stuppi, Stefan Wiehr
Seit zwei Jahren haben wir nun die zur Zeit gültige Gottesdienstordnung in unserer Seelsorgegemeinschaft. Inzwischen hat sie sich gut eingespielt und soll deshalb auch unverändert bleiben. Trotzdem sind wir mit unserem Angebot von Eucharistiefeiern am Sonntag im Moment am unteren Rand der Bedürfnisse. Herr Dr. Hildesheim und ich haben uns daher intensiv Gedanken gemacht, ob und wie wir das Angebot an Eucharistiefeiern in unserer Seelsorgegemeinschaft erweitern könnten. Da wir die bestehende Gottesdienstordnung - wie gesagt - nicht mehr verändern wollen, haben wir uns entschlossen, probehalber bis zu den Sommerferien 2004 am Sonntagabend um 18.00 Uhr eine Eucharistiefeier für die Seelsorgegemeinschaft anzubieten. Da ein fester Ort wichtig für die Orientierung vieler Schwestern und Brüder unsere Gemeinde ist, haben wir uns entschieden, die Eucharistiefeier in Brebach Maria Hilf zu feiern. Herr Matthias Scheller hat sich bereit erklärt, die musikalische Gestaltung dieses Sonntagsgottesdienstes zu übernehmen. Wir hoffen, mit diesem Angebot das liturgische Leben unserer Seelsorgegemeinschaft zu erweitern und denen aus unseren Gemeinden und darüber hinaus, die mit dem traditionellen Angebot an Gottesdiensten Schwierigkeiten hatten, eine neue Möglichkeit zur Teilnahme zu geben. Wenn dieser Gottesdienst angenommen wird, werden wir ihn auch über die Sommerferien hinweg beibehalten. Und noch einmal: alle anderen Gottesdienste bleiben wie sie sind!
Pfr. Matthias Holzapfel und Rel.-L. Dr. Ralph Hildesheim
Auch im nächsten Jahr wird in unserer Seelsorgegemeinschaft wieder das Sakrament der Firmung gespendet und zwar am Pfingstmontag-Nachmittag, dem 31. Mai 2004. Zur Firmung wird der neue Weihbischof für das Saarland kommen, der bis dahin hoffentlich ernannt und geweiht ist. Die Firmvorbereitung beginnt Anfang März 2004. Im Januar werden wir alle infrage kommenden Jugendlichen anschreiben. Gefirmt werden kann in der Regel jeder, der bis zum 31.5.2004 das 16. Lebensjahr vollendet hat. Ausnahmen werden wir einzeln entscheiden. Wenn jemand bis Ende Januar keine schriftliche Einladung zur Firmung erhalten hat, aber trotzdem bei uns gefirmt werden will, möge sich bitte in einem der Pfarrbüros melden.
Die Bolivien-Kleidersammlung in unserer Seelsorgegemeinschaft hat in diesem Jahr ein besseres Ergebnis erzielt als im vergangen Jahr. Allen Jugendlichen und Helfern bei der Aktion, besonders auch den Firmen, die die Fahrzeuge zur Verfügung gestellt haben, ein herzliches Dankeschön.
Auf Empfehlung des Bischofskonvents und nach Erörterung im Priesterrat des Bistums Trier wird die Höhe der Spende für eine hl. Messe ab 1. November 2003 von 3,- € auf 5,- € geändert. Diese Spende fällt nicht dem Zelebranten, sondern der Kirchenkasse der Pfarrgemeinde zu. Sie dient für deren Aufgaben und die karitativen Belange der Armen in der Gemeinde und darüber hinaus in der Welt. Wir bitten um Beachtung.
Eröffnung des Weihnachtsmarktes
11.12. Adventsabend in BrebachIm St. Jakobus Hospiz Saarbrücken findet am Mittwoch, dem 29. Okt. 2003, um 19.00 Uhr ein Informationsabend über das im November 2003 beginnende Seminar Sterbende begleiten statt. Hospizleiter Paul Herrlein gibt an diesem Abend erste Einblicke und informiert über den am 19. November 2003 beginnenden Befähigungskurs. Das Seminar richtet sich an Angehörige und an Menschen, die ehrenamtlich schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige und Trauernde zu Hause begleiten wollen bzw. die sich mit Themen der Hospizarbeit auseinander setzen möchten.
An 14 Abendterminen (mittwochs von 19.00 - 20.30 Uhr) und drei Samstagsveranstaltungen werden Referenten erste Einblicke in verschiedene Thematiken der Hospizarbeit geben und in einem anschl. Praktikum erhalten Sie erste Einblicke in Themenbereiche wie Schmerztherapie, Krankheitsbilder, Ethik, Recht, Seelsorge, Hospizpflege, Trauer, usw. in der Hospizarbeit.
Die Eigenbeteiligung für Verpflegung beträgt 35,00 Euro. Die Kursgebühr wird in der Regel von der Pflegekasse übernommen.
Nähere Informationen zu diesem Kurs erhalten Sie im St. Jakobus-Hospiz gGmbH, Am Ludwigsplatz 5, 66117 Saarbrücken, Tel. 0681-92700-0 oder e-mail: st.jakobus.hospiz@t-online.de.
Unter diesem Titel bietet uns das Schweizer Ehepaar Inga und Wolf Buchinger nun auch ihr Programm hier in der Pfarrkirche St. Albert, Saarbrücken, am Donnerstag, dem 4. 12. und in der Pfarrkirche Hl. Kreuz, Güdingen, am Samstag, dem 6. 12., jeweils um 19.30 Uhr. Es ist ein besinnlich-heiteres Kabarett als Beitrag zum JAHR DER BIBEL. Dabei handelt es sich um Chansons und dazu passende interessant bearbeitete Bibeltexte. Man ist erstaunt, wie vielfältig die Bibel zu verstehen ist. Bislang gab es begeisterte Hörer in der Frauenkirche in Dresden sowie auf der weiteren Tournee in Meissen, Weimar, Bautzen und in deutschsprachigen Gemeinden im Ausland (Eintritt 4,-- Euro).

Zu den Gottesdiensten am 1. Advent (Fechingen: 2. Advent) sind die Kommunionkinder des nächsten Jahres ganz besonders eingeladen. Mit diesen Gottesdiensten beginnt nämlich für sie die Vorbereitung auf die Erstkommunion. Sie werden nach dem Beginn des Gottesdienstes in einen anderen Raum gehen und einen eigenen Gottesdienst haben. Dabei lernen sie den Ablauf des Gottesdienstes und die wichtigsten Antworten und Verhaltensregeln in der Kirche kennen.
In der ersten Dezemberwoche beginnen dann die Treffen der Vorbereitungsgruppen und am 4. Advent werden die Kinder ganz offiziell den Gemeinden vorgestellt.
Angemeldet sind in Bübingen 14 Kinder, in Güdingen 9 Kinder, in Brebach 20 Kinder und in Fechingen 11 Kinder. Davon werden 45 Kinder in Gruppen vorbereitet, die sich wöchentlich treffen und von engagierten Eltern als Katechetinnen geleitet werden und 9 Kinder nehmen am Vorbereitungstag am 13. März 2004 teil.
Zur Kommunionvorbereitung gehört ganz selbstverständlich die Mitfeier des Gottesdienstes, deshalb ist es schön, dass wir mittlerweile regelmäßig an drei Sonntagen im Monat Kindergottesdienste anbieten können (s.u.). Allen Kindern und ihren Familien wünschen wir, dass sie in der Vorbereitungszeit einen neuen Zugang zu Jesus Christus und zu unseren Gemeinden finden können.
Helmut Willems
Seit Ende der Herbstferien lief in unseren Gemeinden ein neues Angebot von regelmäßigen Kindergottesdiensten an, das wir auch in Zukunft weiter pflegen wollen. Damit wollen wir noch einmal verstärkt Familien mit Kindern in unseren Gottesdiensten Raum geben und sie so bei uns mehr integrieren als bisher.
Am ersten Sonntag im Monat wird in Güdingen um 11.00 Uhr parallel zum Gemeindegottesdienst eine Kinderkirche stattfinden. Am letzten Sonntag eines Monats um 9.30 Uhr wird dies in Bübingen so sein. Wir treffen uns alle gemeinsam in der Kirche und nach dem Eingangslied und der Begrüßung werden die Kinder mit den Katechetinnen in den Kindergarten bzw. in die Krypta gehen, um dort ihren eigenen Gottesdienst zu feiern. Zum Ende des Gemeindegottesdienstes werden sie wieder in die Kirche zurückkommen, wo wir uns gemeinsam unter den Segen Gottes stellen werden. In Fechingen wird weiterhin am dritten Sonntag im Monat, um 10.00 Uhr Herr Willems einen speziellen Kindergottesdienst im Kindergarten St. Martin feiern. In Brebach-Fechingen wird einmal im Monat ein Kinderbibeltag stattfinden, jeweils wechselnd zwischen Brebach und Fechingen und zwar samstags vormittags. In Bübingen wird es mehrmals im Jahr ein ähnliches Angebot geben. Die Kinder in den Grundschulen und den Kindergärten werden jeweils eine schriftliche Einladung zu den Kindergottesdiensten und Bibeltagen bekommen. Somit können wir fast jeden Sonntag ein spezielles Angebot für Kinder und ihre Familien machen. Wir hoffen, dass es entsprechende Resonanz findet.
Anfang des Jahres werden wieder die Sternsinger und Sternsingerinnen die Häuser in unseren Gemeinden besuchen und allen verkünden, dass Jesus geboren ist. Sie werden um Spenden für Kinder in Not bitten. Unsere SternsingerInnen unterstützen Projekte in Kolumbien. Damit bauen sie mit an einer Brücke zwischen uns und den Menschen dort.
Alle Kinder bitten wir, bei der Aktion mit zu machen und alle Menschen in unseren Gemeinden bitten wir, die Kinder freundlich aufzunehmen und ihre Aktion zu unterstützen.
Wie in den letzten Jahren gilt auch dieses Jahr: wir werden wahrscheinlich nicht alle Häuser besuchen können. Wenn Sie sicher gehen wollen, dass Sie besucht werden, melden Sie sich bitte im Pfarrhaus (06 81 - 87 21 34). Die genauen Termine der Sternsingerbesuche in den einzelnen Pfarreien unserer Seelsorgemeinschaft müssen wir noch mit den Verantwortlichen der Aktion absprechen. Sie werden in den Gottesdiensten und in der örtlichen Presse bekannt gegeben.
Gemeindereferent Helmut Willems

Zur selben Zeit, am 16. 11. 2004, um 11.00 Uhr, als sich in Saarbrücken-Güdingen die Pfarrgemeinde zum Sonntagsgottesdienst versammelte, bestiegen in Quibdo in Kolumbien die Bischöfe von Quibdo und Apartado zusammen mit vielen Bewohnern ihrer Diözesen und Vertretern verschiedener Basisorganisationen, der Uno Büros in Kolumbien und Vertretern internationaler Menschenrechtsorganisationen eine große Lancha, um ihre Pilgerfahrt auf dem Rio Atrato zu beginnen. In Quibdo war es 5.00 Uhr morgens.
Die Verbindung, die zwischen beiden Ereignissen besteht, ist ein Band der Solidarität. Die kolumbianischen Bistümer wollen mit ihrer Aktion auf die schwierige Lage der Menschen in ihrer Region aufmerksam machen. Seit die Schifffahrt auf dem Rio Atrato vor sieben Jahren durch die anhaltende Gewalt im kolumbianischen Krieg zum Erliegen gekommen ist, leidet die Zivilbevölkerung große Not. Übergriffe auf die Dörfer am Atrato durch alle bewaffneten Gruppen tun ihr Übriges.
Mit dem Gottesdienst in Saarbrücken beginnt eine Solidaritätsaktion im Bistum Trier. Parallel zur Pilgerreise auf dem Rio Atrato findet hier eine Gottesdienstreise entlang der Flüsse unseres Bistums statt. Täglich wird in einer anderen Stadt ein Solidaritätsgottesdienst gefeiert: in Saarbrücken, in Hirzweiler-Welschbach, in Saarburg, in Trier, in Urmitz/Bahnhof und in Andernach. Verbindendes Zeichen auf dieser Reise ist ein Gemälde des kolumbianischen Künstlers Freddy Sanches Caballero, das Kriegswitwen in einem Boot auf dem Rio Atrato zeigt. Symbolisch geht dieses Boot auf die Reise über Saar, Mosel und Rhein und wird in jedem Gottesdienst zu sehen sein. Zeitgleich wird am Freitag, dem 21. 11. 2004 dann auch die Abschlussveranstaltung der beiden Parallelen sein: in Turbo am Golf von Uraba und in Andernach am Rhein mit einem ökumenischen Gottesdienst um 18.00 Uhr in St. Albert.
Mit dieser Aktion und der begleitenden Postkartenaktion an die kolumbianische Botschafterin in Berlin will das Bistum Trier seine Verbundenheit mit den Menschen im kolumbianischen Kriegsgebiet zum Ausdruck bringen. Dies hat auch Bischof Dr. Reinhard Marx in einer Grußbotschaft an seine beiden kolumbianischen Mitbrüder unterstrichen. Postkarten zur Unterstützung der Aktion sind erhältlich beim Koordinator der Aktion, Pfr. Matthias Holzapfel, Saarbrücker Str. 72 a, 66130 Saarbrücken, Tel. 0681/872134, e-mail: matthias@bgb-f.de.

Wie seit Jahren üblich, hat der PGR von Güdingen zu Beginn der neuen Amtsperiode die in der Gemeinde engagierten Mitarbeiter zu einem Neujahrsumtrunk eingeladen, um vor allem in Gesprächen die Sorgen und Vorschläge der Betroffenen zu hören und zu diskutieren.
In der PGR Sitzung vom 17. 2. 03 stand die Gestaltung der Kar- und Ostertage auf dem Programm. Außerdem wurde uns mitgeteilt, dass die Auflösung der Brebacher Ordensniederlassung der Schönstätter Marienschwestern geplant sei. Auch Pastoralreferent Thomas Equit wird am 13. 3. 03 verabschiedet. Es wurde eine neue Aufgabenverteilung im Team der Seelsorgegemeinschaft für die Vakanz der Pastoralreferentenstelle vereinbart.
Für die Projektstelle „Schülerorientierte Jugendarbeit“ in Güdingen wurde Herr Dipl.-Päd. Philipp Köhler vorgestellt. Seine Position ist auf 4 Jahre befristet und wird vom Bistum Trier finanziert. - Die Fahrt zum ökumenischen Kirchentag in Berlin wird durch Pastor Holzapfel und den evang. Pfarrer Tobisch organisiert. - Die Firmung hat im Juni stattgefunden. - Das Projekt Glaubenserneuerung wird erst 2003 mit dem Einsatz von Redemptoristen aus Bous zur Glaubensstärkung und Gemeindeanalyste aktiv begleitet.
Der Hauptpunkt der Tagesordnung im Juni war die Vorbereitung der Neuwahl des Pfarrgemeinderates auf der Basis der neuen Ordnung der Pfarrgemeinderäte, die wichtige Veränderungen zur letzten Ordnung enthält. Der neue Wahlmodus wurde angenommen und ein Wahlausschuss gebildet. Die Pfarrgemeinderatswahlen fanden am 8. und 9. November statt. Damit geht die Amtszeit des „alten Pfarrgemeinderates“ zu Ende. Rückblickend können wir feststellen: es war eine gute und produktive Zusammenarbeit mit Pastor Holzapfel. Wir waren bemüht, aufgetretene Probleme anzupacken und zu lösen, wenn dies auch nicht immer hundertprozentig gelang.
Als „Dankeschön“ an den „alten PGR“ bekochte Pastor Holzapfel am Abend des 30. 10. 03 die Mitglieder im Brebacher Pfarrhaus. Alle waren begeistert von dem gemütlichen Ambiente, der köstlichen Speisenfolge und den ausgezeichneten Weinen.
Wir wünschen dem „neuen Pfarrgemeinderat“ Mut zur Glaubenserneuerung und neuen Impulsen, um die hier lebenden Christen zu aktivieren, zu begleiten und zu unterstützen.
Anneliese Heil
Die Kirchengemeinde Güdingen ist in die Seelsorge-Gemeinschaft der kath. Pfarreien Maria Hilf und St. Martin, Brebach-Fechingen, St. Katharina, Bübingen und Heilig Kreuz, Güdingen, eingebunden.
Die o. g. Pfarreien werden betreut und verwaltet vom zuständigen Pfarrer, Herrn Matthias Holzapfel sowie für Güdingen von sechs vom Pfarrgemeinderat in geheimer Wahl bestimmten Vertretern. Die Legislaturperiode beträgt jeweils acht Jahre.
Die Aufgaben und Kompetenzen obliegen dem Verwaltungsrat für die wirtschaftlichen und finanziellen Belange, d. h. die Erstellung, Beratung und Beschlussfassung im Rahmen des für jeweils ein Jahr aufzustellenden Planes, über deren Ansätze, mit Ausnahme laufender
Geschäfte, erst nach Genehmigung des Bischöflichen Generalvikariates verfügt werden kann.
Dem Vorsitzenden, Pfarrer Matthias Holzapfel und den verantwortlichen Mitgliedern, sind strenge Maßstäbe vorgegeben. Dies hat z. B. zur Folge, dass für die jeweils beschlossene Maßnahme die Zahlungsfähigkeit gesichert sein muss. Beigetragen hierzu hat in jedem Falle neben der übersichtlichen Art und Weise die Kontrollfunktion in besonderen finanziellen Dingen der Vorsitzende. Hinzu kommt die Unterstützung durch einerseits die Ratsmitglieder und auf der anderen Seite die Hilfe und der Einsatz von Helfern und Spendern.
Das Jahr 2003 geht nun bald zu Ende. Seit Beginn dieses Jahres hat der Verwaltungsrat Güdingen sieben Sitzungen durchgeführt. Im Laufe des Jahres sind nachstehende Sachverhalte und die damit verbundenen Überlegungen und Abschlüsse bearbeitet worden, hauptsächlich die Haushaltslegung für das Jahr 2003, auf der alle weiteren Maßnahmen resultieren, und zwar: die Renovierungsarbeiten an der Heizungsanlage und der Abschluss von Wartungsverträgen (hierin eingeschlossen ist der Kindergarten); die Reparatur der Glocken und auch hier der Abschluss eines Wartungsvertrages; Personalangelegenheiten; die Stellung und Aufgaben der Sozialstation und des ökum. Fördervereines gem. Vortrag von Pfr. Fidelak im Dekanat Brebach.
Am 13. 12. 2002 war beim Bistum Trier ein Antrag zur Innenrenovierung der Pfarrkirche mit einer Kostensumme von 103.000,-- € eingereicht worden. Dieser Antrag wurde von der Bauabteilung des Bistums am 14. 2. 2003 geprüft und zur Genehmigung vorgelegt. Die Bauabteilung hat die Kosten auf 106.000,-- € festgelegt, wobei 51.500,-- € als beihilfefähig anerkannt und die Restsumme von 54.500,--- € als nicht beihilfefähig festgesetzt wurden.
Der Antrag wurde am 27. 2. 2003 dem Diözesan-Verwaltungsrat zur Genehmigung vorgelegt. Dieser hat den Antrag für die Renovierung aufgrund der finanziellen Situation zurückgestellt.
Nachdem Pfr. Holzapfel die Sachabteilung in Trier nochmals auf die Dringlichkeit der Ausführung verschiedener Reparaturarbeiten in der Kirche ausführlich hingewiesen hat, wurde als erster Bauabschnitt die Erneuerung der gesamten Elektroinstallation einschl. der Hauptverteilung in Höhe von 37.000,-- € als sofortige Maßnahme anerkannt und genehmigt. Für das laufende Jahr hat das Bistum hierzu einen Zuschuss von 22.200,-- € bewilligt. Den Rest von 14.800,-- € muss die Kirchengemeinde finanzieren. Im Haushaltsjahr 2004 ist für den Innenanstrich ein neuer Beihilfeantrag zu stellen.
Am Montag, dem 3. 11. 2003, hat die beauftragte Elektrofirma Thomas Kempf, Saarbrücken-Brebach, mit den Reparaturarbeiten begonnen. Man hofft, dass diese Arbeiten Anfang Advent fertig gestellt sein werden. In der Zwischenzeit werden die Kirchenbesucher, im Einvernehmen mit Pfr. Fidelak, die hl. Messe in der evang. Kirche in Güdingen feiern.
Da nun in diesem Jahr mit den Reparaturarbeiten, 1. Bauabschnitt, angefangen werden konnte, hoffen der Vorsitzende und die Mitglieder des Verwaltungsrates, dass hierbei unsere Kirchenmitglieder weiterhin großzügig die Finanzierung der anfallenden Kosten im nächsten Jahr unterstützen werden.
Ende des Jahres 2002 hat das Bistum Trier angeregt, die Kindergärten in einem Modellprojekt in eine neue Trägerschaft zu übergeben.
Der Verwaltungsrat der Kirchengemeinde Güdingen hat nach eingehender Beratung entschieden, dem Modellprojekt vorerst nicht beizutreten. Danach verbleibt der Kindergarten weiterhin in der Zuständigkeit und finanziellen Obhut der Kirchengemeinde Güdingen.
Mathilde Bur
Im September hat sich in unserer Seelsorgegemeinschaft ein Eine-Welt-Kreis gegründet. In ihm sind verschiedene Gruppierungen vertreten, die sich schon bisher für Projekte in der sog. 3. Welt eingesetzt haben. Außerdem sind auch neue Interessenten hinzugestoßen, die sich gerne an dieser Arbeit beteiligen wollen. Ab 1. Advent wird der Eine-Welt-Kreis wieder den Verkauf von fair gehandelten Produkte, wie Kaffee, Tee, Schokolade usw. nach den Gottesdiensten übernehmen und so ein Zeichen weltweiter Solidarität setzen. Außerdem möchte der Arbeitskreis die verschiedenen Engagements in unseren Gemeinden miteinander vernetzen und neue Initiatieven ergreifen. Darüber hinaus möchte der Eine-Welt-Kreis die Kontakte unserer Seelsorgegemeinschaft nach Kolumbien begleiten und stärken. Neue Interessenten und Mitarbeiter sind uns gerne willkommen. Das nächste Treffen ist am 12. 1. 2004, 20.00 Uhr, Pfarrhaus Brebach.
Auch nach über 58 Jahren Frieden in Deutschland leiden Menschen überall in der Welt an den Folgen von kriegerischen Auseinandersetzungen. Ob in Afrika oder Südamerika, in Asien oder in Nahost, es gibt keine Ruhe. Dankenswerterweise gibt es aber Menschen, die vor Ort denen helfen, die für das Nötigste kein Geld zum Überleben haben, die alles verloren, nur das nackte Leben gerettet haben.
Seit über 18 Jahren bemühen sich die Damen des Strickkreises Heilig Kreuz Güdingen, denen zu helfen, die der karitativen Hilfe bedürfen. Mit bisher 35.500,-- € wurde die Arbeit von Père Robin von den „Weißen Vätern“ in Mali unterstützt, der am Rande der Sahel Zone mit den Problemen der Dürre und der Sesshaftmachung der Tuareks, einem Nomadenvolk, zu kämpfen hat. Während in Mali die Demokratie dank eines umsichtigen Regenten herrscht, der auch bei der Behebung der Probleme finanziell hilft, muss Altbischof Aiti im Nordosten von Kongo mit seiner kleinen Gruppe mit allen Schwierigkeiten der Vertreibung und des Terrors auskommen. Von staatlicher Seite fließen keine Gelder in diese von Rebellen beherrschten Gebiete, so dass die Hilfe von außen kommen muss. Etwa 23.000,-- € konnten bisher helfen, das Nötigste zum Leben beizusteuern, die Schaffung von sauberen Wasserquellen zu ermöglichen, die Menschen zur Rückkehr in ihre Dörfer zu bewegen und die Kinder zum Schulbesuch zu befähigen. Ein ähnliches Chaos wie im Kongo beherrscht auch das Gebiet des Atratoflusses in Kolumbien, dem Arbeitsgebiet von Ursula Holzapfel. Für ihre manchmal recht gefährliche Arbeit konnten bislang 5.150,-- € überwiesen werden. Wurde anfangs Allgemeinhilfe geleistet, sollen nun verstärkt Projekte in den einzelnen Regionen unterstützt werden. Das gelingt aber nur mit der Hilfe unserer Kunden.
Es wurde viel geschaffen in diesem Jahr, so dass das Angebot auf den Basaren und auch beim Dorffest im kommenden Jahr recht umfangreich ist.
Wer mithelfen möchte, ob beim Handarbeiten oder durch spenden von Handarbeitsgarnen - auch Wollreste werden gerne angenommen - ist herzlich willkommen bei den wöchentlichen ökumenischen Treffs im Pfarrheim unter der katholischen Kirche Heilig Kreuz, montags von 14.00 -16.30 Uhr.
Haben Sie Rückfragen, Frau Irmgard Lossen, Tel. 873546, freut sich auf Ihren Anruf.
2003 - das Jahr der Bibel, das Jahr des Rosenkranzes - geht schon wieder dem Ende zu. Und auch unser kfd-Arbeitsjahr steht kurz vor dem Abschluss. Es stand unter dem Gedanken „Gottes Wege sind nicht unsere Wege, aber wir können sie dazu machen.“
Eine Möglichkeit, Gottes Wege zu unseren zu machen, liegt im Gebet. So sollen sich auch alle kfd-Gruppen um die Erfahrung des gemeinsamen Glaubens bemühen im Gebet füreinander, miteinander und für die Anliegen von Kirche und Welt.
Deshalb bitten wir, hoffen, wir, dass sich möglichst viele Mitglieder beteiligen mögen an den Kreuzwegandachten in der Fastenzeit (in Brebach viermal, in Fechingen zweimal), an den Maiandachten mit eucharistischem Segen (7. 5. in Brebach, 14. 5. in Fechingen), im Oktober an den Rosenkranzandachten, ebenfalls mit eucharistischem Segen (am 20. in Brebach, am 21. in Fechingen) und an der Gebetsstunde vor dem Allerheiligsten beim Ewigen Gebet; warum herrscht da so große Zurückhaltung?
Der große Weltgebetstag am 7. März war dem Libanon gewidmet, dem Land der Zedern, der Schönheit und des Wohlgeruchs, ein uraltes biblisches Land. Jahrelange Kriege verursachen viele Zerstörungen und menschliches Leid. So rufen die libanesischen Christinnen: komm, erfülle uns, Geist der Wahrheit, heile unsere Seelen.
Am 16. 1. 2003 gab es beim Vorbereitungsseminar im evangelischen Gemeindezentrum Brebach wieder viele Informationen über Land und Leute sowie zahlreiche Gestaltungsvorschläge für die Gottesdienste. Dazu hatten sich im phantasievoll geschmückten kath. Fechinger Kindergarten 40 kath. und evang. Frauen versammelt, im Pfarrheim Brebach 27. Die Kollekte betrug insgesamt 236,-- Euro. In beiden Fällen gab es bei einer Agape die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch.
Unsere Einladung zum Erntedankgebet am 6. 10. mit anschließendem Beisammensein bei Flammkuchen und neuem Wein fand wieder guten Zuspruch. Es scheint, dass Essen und Trinken die Lust am Beten fördern. Herr Pastor Holzapfel nutzte die Gelegenheit, den kfd-Frauen unseren neuen Diakon, Herrn Wolfgang Petry, vorzustellen, der mit herzlichem Beifall begrüßt wurde.
Sein altersher laden Wallfahrten ein, Gottes Wege kennen zu lernen. Es gab drei:
am 12. 3. 2003 zum Schönstattzentrum in Lebach. Für die 46 Teilnehmerinnen hatte sich Pastor Holzapfel wieder etwas Besonderes ausgedacht: eine Lebensüberprüfung am Beispiel des Lebens von Maria, im Betrachten und Vergleichen der Stationen: „Verkündigung“, „bei Elisabeth“, „Hochzeit von Kanaa“, und “unter dem Kreuz“.
am 21. 5. 2003 die Wallfahrt nach Gräfinthal zu Fuß und per Bus;
am 17. 6. 2003 eine Fahr mit ca. 50 Personen, darunter Pastor Holzapfel, zum Kloster Arnstein, hoch über dem linken Ufer der Lahn.
Fast hätte uns ein Brückenhindernis die Teilnahme an der eigens bestellten Eucharistiefeier verwehrt, doch die Patres holten die Gäste mit ihren Fahrzeugen hoch auf den Berg. Die Klosterkirche spendete angenehme Kühle an diesem heißen Sommertag, doch der Gottesdienst erwärmte und erfreute die Herzen. Nach der geistigen Speise sorgte die Klosterküche mit einem deftigen Eintopf für das leibliche Wohl.
In Zimmerschmied besichtigten wir ein Puppenmuseum. Der Abstecher nach Nassau musste aus Zeitmangel ausfallen, denn am Kurhaus in Bad Ems erwartete uns die „Lahnstolz“ zu einer einstündigen Schiffsrundfahrt.
Als kleine, aber feine Fußwallfahrt kann man unseren Emmausgang (22. 4.) bezeichnen. In diesem Jahr spazierten acht Frauen aus Brebach, Fechingen und Bübingen nach einer kurzen Andacht vor dem österlich geschmückten Kreuz in „Maria Hilf“ zur Saar, dort am Ufer entlang bis zur Kirche Christ-König, um dem auferstandenen Herrn ihre Aufwartung zu machen. Nach einer Erfrischung in „La Fontanella“ ging es wieder zurück.
Am 20.11. feiert Pastor Holzapfel mit uns eine hl. Messe zur Eröffnung unseres „Elisabethenkaffees“. Im Verlauf des Nachmittags betrachten wir den besonderen Lebensweg des brasilianischen Diakons Pozzobon, dem Begründer der Pilgerbildbewegung.
Über die letzte Etappe unserer gemeinsamen Wegstrecke, die Zugfahrt zum Weihnachtsmarkt in Trier, können wir aus technischen Gründen erst im nächsten Jahr berichten, so Gott will.
Maria Jantzen
Auch in diesem Jahr machte das kfd-Team die verschiedensten Angebote für alle interessierten Frauen unserer Kirchengemeinde:
Am 25. Febr. besuchten wir die Ausstellung „Leonardo da Vinci“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte.
Am 7. März fand der Weltgebetstag der Frauen in unserer Kirche statt. Frauen aus dem Libanon hatten die Gebetsordnung unter das Thema gestellt: Heiliger Geist, erfülle uns.
Am 12. März nahmen wir an einem Besinnungsnachmittag der Seelsorgegemeinschaft im Schönstattzentrum Lebach teil. Dem „Leben der Gottesmutter Maria in Bezug auf unser Leben“ galten unsere Betrachtungen, geleitet von Pastor Holzapfel.
Am 31. März gestalteten kfd-Frauen eine Kreuzwegandacht.
Am 12. Mai fand die diesjährige Mitgliederversammlung mit Neuwahl des kfd-Vorstandes im Pfarrheim statt.
Nach den Sommerferien waren wir am 19. Aug. im Historischen Museum, Saarbrücken und schauten uns die Ausstellung „Nylon und Caprisonne“ an.
Am 23. Sept. war das Brotbacken im Backhaus Auersmacher angesagt.
Am 15. Oktober bot das Wandern und Kastaniensammlen am Sonnenberg Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen.
Es folgen noch ein Besinnungsnachmittag in Bübingen am 5. Nov., der Elisabethenkaffee in Güdingen am 18. Nov. und ein Besinnungsnachmittag in Güdingen am 4. Dez.
Auch in der Güdinger Schola, beim Totengebet, im Strickkreis und beim Pfarrbrieffalten bzw. -verteilen sind kfd-Frauen beteiligt.
L. Leiner
Schon wieder ist ein Jahr vergangen und es ist an der Zeit, einen Blick zurück zu werfen. Neben der alltäglichen Arbeit waren auch einige Höhepunkte, die wir gerne vorstellen möchten.
Im Frühling haben die Bastelfrauen einen Osterbrunch mit Ostermarkt für Eltern und Kinder organisiert.
Eine Fahrt zu den Heilig-Rock-Tagen in Trier mit dem Besuch des Doms, der Teilnahme an verschiedenen Projektgruppen und dem Abschlussgottesdienst mit dem Bischof war für die Vorschulkinder ein tolles Erlebnis.
Im Rahmen seines Aufenthaltes in Deutschland hat uns Pater Louis Carlos im Kindergarten besucht, es ist ihm gelungen, die Kinder mit seiner tollen Musik zu begeistern. Zitat eines Kindes: „Das do war 'mal gudd“.
Im Sommer hatten wir 32 Schulabgänger.
Seit August absolviert Frau Sarah Wobido ihr einjähriges Vorpraktikum in unserer Einrichtung. Wir freuen uns, sie bei uns zu haben und hoffen, auch im nächsten Jahr eine neue Vorpraktikantin zu finden.
Am 30. 8. 03 fand unser diesjähriges Sommerfest statt. Tolles Wetter und die tatkräftige Mithilfe der Eltern und des Fördervereins verhalfen dem Fest zum großen Erfolg. Mit den Vorschulkindern besuchen wir regelmäßig die Bücherei in Bübingen. Dank des großen Engagementes des Büchereiteams, insbesondere Frau Dietrich, macht es den Kindern einen großen Spaß, gemeinsam in die Welt des „Lebens“ einzutauchen.
Dem besonderen Einsatz der Bastelfrauen (Ostermarkt, Herbstmarkt, Schultütenbasteln.. etc.), des Vorschulausschusses und des Fördervereins, die unsere Arbeit unterstützen und erleichtern, gilt ein großer Dank.
Ein besonderer Dank gilt auch Herrn Weis, der unsere Außenanalgen mit viel Sorgfalt und Liebe in Ordnung hält. Wir wünschen allen eine schöne Vorweihnachtszeit und alles Gute für das Neue Jahr.
Das Kindergartenteam
In unserem Kindergarten hat sich im Laufe des Jahres 2003 einiges getan:
Seit Frühjahr bringt Frau Dietrich den Schulanfängern die französische Sprache näher. Die Kinder werden so zum ersten Mal mit einer anderen Sprache konfrontiert. Auf spielerische Weise lernen sie kleine Sätze, Lieder und Spiele der anderen Sprache kennen. Bei Frau Dietrich möchten wir uns für ihre ehrenamtliche Tätigkeit ganz herzlich bedanken.
Im ersten Halbjahr des Jahres 2003 standen Umbau- und Renovierungsarbeiten an. Zunächst wurde durch den Abriss einer Wand die Küche vergrößert, Installateur, Elektriker und Maler trafen ein - am 30. 6. 03 konnte schließlich die neue Küche mit integrierter Kinderküche montiert werden. Zeitgleich bekam das Turnzimmer einen neuen Bodenbelag und einen frischen Anstrich. Der Flur wurde gestrichen und wir bekamen neue Leuchtkörper. Vieles geschah während der Öffnungszeiten des Kindergartens, was nicht immer angenehm, aber für die Kinder interessant war. Die Kinder kamen mit den Handwerkern ins Gespräch und konnten miterleben, wie sich die Räumlichkeiten veränderten. Ohne den Förderverein und die Vorschulausschüsse der vergangenen Jahre und die Mithilfe vieler Eltern hätten wir wohl nicht alles realisieren können. Danke an alle, die uns in irgendeiner Weise unterstützt haben.
Besonders bedanken möchten wir uns bei Herrn Tussing, der die Arbeiten der Handwerker koordiniert und überwacht hat, beim Verwaltungsrat, der die Umbau- und Renovierungsarbeiten genehmigt hat, und bei Pfarrer Holzapfel, der durch seine Zustimmung zu diesen Maßnahmen ein Zeichen für die Zukunft gesetzt hat.
Einer der Höhepunkte des vergangenen Jahres war dann das Erntedankfest am 5. 10. 03 mit dem Kindergottesdienst, der Einweihung der neuen Küche und der offiziellen Übergabe der renovierten Räumlichkeiten. Es hat uns sehr gefreut, dass viele aus der Pfarrgemeinde den Weg zu uns in den Kindergarten gefunden haben.
Wir hoffen natürlich auch im Jahr 2004 auf ihre Unterstützung - das Dach des Kindergartens muss saniert werden, Waschraum und Gruppenräume sollen irgendwann auch einen neue Farbe erhalten.
Das Jahr 2003 war auch ein Jahr des Abschiednehmens. Selten hatten wir so viele Praktikanten/innen wie im letzten Jahr: Heike Schmitz, Cindy Bellmann, Saskia Breiter, Sandra Bähr, Dorothea Pawlizyn, Anna Kany, Daniela Zacher und Sebastian Maul.
Als Schüler/innen der Fachoberschule für Sozialwesen, der Kinderpflegerinnenschule, der Fachschule für Sozialpädagogik - also im Rahmen ihrer Berufsausbildung - absolvierten sie bei uns ihr Praktikum. Andere wollten sich einfach mal eine Vorstellung von der vielfältigen Arbeit im Kindergarten machen und haben mal reingeschnuppert. Ihnen allen ein Dankeschön für die Unterstützung und alles Gute für die Zukunft.
Schwer fielen dann manchmal die Abschiede, die wir miteinander gefeiert haben und von vielen mussten wir Abschied nehmen. Nach fast 2-jähriger Arbeit in unserem Kindergarten mussten wir von Judith Naumann, einer Mitarbeiterin der Integrationshilfe für Behinderte, Abschied nehmen, da das von ihr mitbetreute Kind zur Schule ging.
Und im Sommer trennten wir uns von unserer Kollegin Elke Vogelgesang-Breier, die sich für die nächsten 4 Jahre beurlauben ließ.
Ein Jahr der Abschiede - aber auch der Neuanfänge!
Am 1. 9. 03 hat Olga Suffize die Gruppenleitung der Sonnenscheingruppe übernommen. Eine neue Praktikantin der Kinderpflegerinnenschule, Lena Wingerter, konnten wir im November begrüßen. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.
Angelika Richter
Uns geht es doch eigentlich gut! Wir haben einen schönen Kindergarten, in den wir jeden Tag gehen können - wir haben eine Menge Spielsachen, mit denen wir spielen können, außerdem einen Förderverein und Vorschulausschuss, mit deren Hilfe wir Spielplatzgeräte, eine neue Küche und anderes mehr anschaffen konnten. Eigentlich haben wir alles, was wir brauchen - es geht uns gut! Reicht uns das?
Nein -wir wollten mit den Kindern über den Tellerrand hinausschauen. Da gibt es Kinder, denen es nicht so gut geht! Wo gibt es die? In Kolumbien.
Fest stand also - wir wollten etwas tun! Es war für uns naheliegend, zuerst an die Kinder in Kolumbien zu denken, da Pfarrer Holzapfel durch seine Schwester, die schon viele Jahre in Kolumbien arbeitet, gute Kontakte zu Menschen in diesem Land hat. Uns war es wichtig, dass die Kinder erfahren, sie selbst können mit ihren Händen etwas tun. Also ernteten wir Früchte und Beeren und kochten Marmelade, die wir verkauften. Später kam Käsegebäck dazu und Schlüsselanhänger, die einige Schulkinder anfertigten. Wir kochten Suppe, die gegen eine Spende verzehrt wurde.
Zu vielen Anlässen verkauften wir unsere Produkte: bei den Second-Hand- und Spielzeug-Märkten, Pfarr- und Kindergartenfesten, bei den Treffen nach dem Kindergottesdienst im Kindergarten.
Es sind nicht die großen Beträge zusammen gekommen - aber wir wollten etwas tun - auch um den Horizont unserer Kindergartenkinder zu erweitern.
Es kam auch etwas zurück. Belohnt wurden wir, wenn Pfarrer Holzapfel aus Kolumbien zurückkam, uns Fotos mitbrachte und von seiner Reise berichtete.
Ein schönes und beeindruckendes Erlebnis war der Besuch von Bischof Fidel Leon Cadavid und Ursula Holzapfel im Oktober 2002 im Kindergarten. Wir werden auch weiterhin Marmelade kochen und Käsegebäck backen - die Nachfrage ist groß. Und wenn Bischof Fidel Leon Cadavid nächstes Jahr wieder in unsere Seelsorgegemeinschaft kommt, hoffen wir, dass er uns wieder im Kindergarten besucht und uns von Kolumbien erzählt und mit uns singt.
Angelika Richter
Am 9. 10. 03 wurde der Vorstand des Fördervereins des kath. Kindergartens St. Katharina neu gewählt:
1. Vorsitzende: Sylvia Straub
2. Vorsitzende: Monika Lutz
Schriftführer: Olga Suffize
Schatzmeister: Roman Sartorius,
Antje Fritz-Tescari
Außerdem gehören dem Vorstand an: Vertreter des Trägers: Pfarrer Matthias Holzapfel, Vertreter des Kindergartens: Angelika Richter und ein Vertreter des Vorschulausschusses.
Für 25,-- Euro jährlich können Sie Mitglied im Förderverein werden. Über eine einmalige Spende freuen wir uns ebenso. Bisher konnten neue Spielplatzgeräte, ein Teil zur neuen Küche und zu den Renovierungsarbeiten vom Förderverein übernommen werden. Nähere Auskunft erteilt: Sylvia Straub, Tel. 912678, Kindergarten: Tel. 8976
Schauen wir auf das Jahr 2003 zurück, so gab es einige Veränderungen und Ereignisse, die das Jahr prägten.
Im Januar traten wir der vom Bistum Trier eingerichteten KiTa gGmbh bei. Wir mussten uns auf neue Strukturen und eine neue Organisation einlassen. Veränderungen, insbesondere im Bereich der Verwaltung, waren zu bewältigen. In der Zusammenarbeit mit der Gesamtleitung der Kindergärten der Gesamteinrichtung fühlen wir uns gut aufgehoben.
Daneben war das Jahr 2003 das Jahr der Feste. Selbstverständlich beteiligte sich der Kindergarten an verschiedenen Aktionen, auch in diesem Jahr am Schul- und Kinderfest und dem Pfarrfest. Im September war dann der Kindergarten selbst Gastgeber.
Vor Kurzem feierten wir erst das Fest des hl. Martin. Nun stehen noch das Bayramfest, das Fest des hl. Nikolaus und das Weihnachtsfest an.
Und schon bald beginnen wir ein neues Jahr. Was es uns bringt, wissen wir nicht. Das Jahr 2003 können wir als ein gutes Jahr für uns verabschieden. Wir hoffen, Sie können dies auch für sich tun und wünschen Ihnen einen besinnlichen Advent und alles Gute für das Jahr 2004.
Elfriede Fuchs

Nora Adam, Bübingen
Percy Dieter Hassdenteufel, Bübingen
Leon Martin Kuntz, Fechingen
Mark Freidinger, Fechingen
Bübingen:
Hermann Huber
Güdingen:
Heinz Wunn
Helga Hack
Brebach:
Martha Steinhausen
Heinrich Merscher
Waltraud Lauwitz
Albert Bouillon
Fechingen:
Raymond Derveaux
Renovierung der Kirche Güdingen 454,26 €
Kolumbien 231,66 €
Weltmission 443,38 €
Bolivien 89,76 €

Zu Weihnachten kehren viele Menschen zurück zu dem Ort, von wo sie hergekommen, an dem sie aufgewachsen und groß geworden sind, kommen heim, zurück an ihren Ursprung - wirklich oder symbolisch. Viele Menschen machen sich in diesen Tagen auf den Weg, halten trotz allen Treibens Ausschau nach Räumen der Stille, um zu sich zu kommen, sind auf der Suche nach einem Ort, an dem ihre ruhelose Seele Herberge finden kann.
Ja, die Welt ist voll von heimatlosen und unbehausten Menschen, die auf der Suche sind nach einem Obdach.
Ihnen allen möchten wir die Botschaft des Johannes zu Weihnachten auf den Weg geben:
Seit damals wohnt er mitten unter uns, teilt unser Schicksal, ist mir uns auf dem Weg, manchmal klein und unscheinbar, und will doch durch uns lebendig bleiben in der Welt.
„Wo wohnt Gott?“;
Mit dieser Frage überraschte der Rabbi einige gelehrte Männer,
die bei ihm zu Gast waren. Sie lachten über ihn: Wie redet ihr! Ist doch die Welt seiner Herrlichkeit voll!
Er aber beantwortete die eigene Frage.
Gott wohnt, wo man ihn einlässt.
Die Seelsorgerinnen und Seelsorger der evangelischen und katholischen Gemeinden Brebach-Fechingen, Bliesransbach, Bübingen, Güdingen und Kleinblittersdorf wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest.
Impressum:
Herausgeber:
Pfarrer Matthias Holzapfel
Adresse:
Seelsorge-Gemeinschaft der Kath. Pfarreien
St. Katharina, Heilig Kreuz, Maria Hilf und St. Martin
Saarbrücker Straße 72a
66130 Saarbrücken
Tel. 06 81 - 87 21 34
Fax 06 81 - 87 61 475
eMail pfarrbuero@bgb-f.de
Der nächste Pfarrbrief erscheint am 1. Februar 2004.
Redaktionsschluss ist am 15. Januar 2004.