

der Seelsorge-Gemeinschaft
St. Katharina (Bübingen), Heilig Kreuz (Güdingen) und Maria Hilf und St. Martin (Brebach-Fechingen)
Juni - August 2003

Zwar liegen in diesem Jahr die Sommerferien spät, dafür beginnt aber die Zeit meines Urlaubes dieses Jahr früh - oder ist er nicht doch auch spät?
Normalerweise bin ich immer im Januar/Februar nach Kolumbien gereist, in diesem Jahr hat sich meine Reise in den Frühsommer verschoben. Der Besuch von Msgr. Fidèle Cadavid, dem Bischof von Quibdo, im vergangenen Herbst hat dazu den Ausschlag gegeben. Da wir bei seinem Besuch die aktuellen Anliegen klären konnten, war der Januar-Besuch nicht dringend notwendig. Inzwischen sind die Gedenkfeiern zum 1. Jahrestag des Massakers von Bellavista, den wir auch hier mit einem Gottesdienst begangen haben, vorbei und die Arbeit am Wiederaufbau des durch das Bombenattentat zerstörten Dorfes am Rio Atrato hat begonnen. So werde ich am Freitag nach Fronleichnam, dem 20. Juni, zu meiner Reise nach Kolumbien starten und u. a. auch Bellavista besuchen, um mit den zurückgekehrten Bewohnern unsere Hilfe für den Wiederaufbau zu beraten. Dazu lerne ich im Moment fleißig spanisch, damit ich direkt mit den Menschen sprechen kann.
Zur Eröffnung des Pfarrfestes in Brebach werde ich zurück sein. Allerdings breche ich sonntags zu einer Reise nach Portugal auf. Dort besuche ich eine alte Freundin, Schwester Borgia Feld, die in dieser Woche ihren 80. Geburtstag feiert. Auf dieser Reise wird mich Pater Luis Carlos aus Kolumbien, der über Weihnachten schon unser Gast war, begleiten. Pater Luis Carlos wird dann bis Ende August in unserer Seelsorgegemeinschaft bleiben, um deutsch zu lernen.
Für die Zeit meiner Abwesenheit wird, wie in den vergangenen Jahren, Dr. Irineusz Bochinsky die Urlaubsvertretung übernehmen. Ich darf ihn jetzt schon in unserer Seelsorgegemeinschaft begrüßen.
Ich wünsche Ihnen allen eine gute Zeit und bitte Sie, meine Kolumbienreise mit Ihrem Gebet zu begleiten
Herzliche Grüße Ihnen allen
Ihr Pastor
Matthias Holzapfel

Grüß Gott, ich bin die „Neue“ Pastoralreferentin im Dekanat Brebach. Mein Name ist Christiane Schall und ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich Ihnen in diesem Pfarrbrief kurz vorzustellen. Ich hoffe aber, dass es schon bald Gelegenheiten zum persönlichen Kennenlernen gibt. Zum 1. 4. 2003 habe ich die Nachfolge von Pastoralreferentin Esther Braun in Ihrem Dekant angetreten und werde in erster Linie zuständig sein für die Angebote im Bereich Jugendarbeit auf Dekanatsebene. Ich bin 35 Jahre alt, stamme aus der Nähe von Bad Kreuznach, habe erst eine Ausbildung zur Chemielaborantin, dann die zur Gemeindereferentin im Bistum Trier absolviert und jetzt die Ausbildung zur Pastroalreferentin in Trier abgeschlossen. „Mit Jesus Christus auf dem Weg“ - ein Motto, das mich schon geraume Zeit durch meine berufliche Tätigkeit begleitet, möchte ich auch über den gemeinsamen Weg mit Ihnen stellen. In diesem Sinne freue ich mich auf ein gutes Miteinander.
Ihre Christiane Schall, Pastoralreferentin
Seit Mitte letzten Jahres plante die Dekanats-Konferenz, im Rahmen der Projektarbeit des Dekanates ein sog. Trauernetzwerk zu gründen. Dabei sollten ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefunden werden, die, begleitet von Hauptamtlichen, sich trauernden Gemeindemitgliedern widmen und Kontakte zu allen Institutionen, die im Umfeld Trauerarbeit und Sterbebegleitung arbeiten, aufnehmen. Leider ist dieses Netzwerk auf Dekanatsebene nicht zustande gekommen. Wir hatten in unserer Seelsorgegemeinschaft aber bereits die notwendigen Vorbereitungen getroffen, sodass wir uns entschlossen haben, dieses Trauernetzwerk in unserer Seelsorgegemeinschaft einzuführen. Herr Jürgen Solbach wird diese Arbeit von uns aus begleiten. Nach einer internen Absprache mit der Steuerungsgruppe Trier - Brebach im Generalvikariat Trier stehen ihm dazu 10 Stunden seiner Arbeitszeit in unserer Seelsorgegemeinschaft zur Verfügung, die für den Bürobereich durch die 10 zusätzlichen Stunden von Frau Schöneberger kompensiert werden. Für uns ist es ein Gewinn, dass wir im Bereich der Trauerarbeit unser seelsorgliches Angebot ausbauen können und wir freuen uns, dass Herr Solbach in dieser Arbeit seine bisher im St. Jakobus-Hospiz gemachten Erfahrungen auch für die Menschen unserer Seelsorgegemeinschaft einbringen kann.
Ein Mensch ist verstorben und wird zu Grabe getragen. In dieser Zeit ist für die Angehörigen oft wenig Gelegenheit, sich mit ihrer Trauer auseinander zu setzen. Die Regelung der Beisetzungsfeierlichkeiten und die Regelung familiärer Angelegenheiten nehmen oft die Angehörigen voll in Anspruch. Erst wenn einige Zeit verstrichen ist, besteht die Möglichkeit, zu trauern. Viele Gedanken der Erinnerung kommen nun. Die Erfahrung, dass ein Mensch nicht mehr da ist, der das Leben oft viele Jahre mit einem geteilt hat, dringt erst allmählich ins Bewusstsein. Auch viele Sorgen und Ängste um die Zukunft dringen auf den Menschen ein. In dieser Situation wollen wir den Trauernden zur Seite stehen. Deshalb bieten wir in einem Zeitraum von etwa 6 Wochen nach der Beisetzung die Möglichkeit eines seelsorglichen Gesprächs an. Dort ist in voller Vertraulichkeit Raum für alle Sorgen und Nöte, die trauernde Menschen bewegen. Zusammen mit den liturgischen Angeboten soll mit diesem Angebot deutlich werden, dass auch nach der Beerdigung die Menschen in ihrer Trauer nicht allein gelassen sind.
Ausdrücklich möchten wir darauf hinweisen, dass dieses Angebot für alle Menschen gilt. Auch wenn der Trauerfall lange Zeit zurückliegt, kann ein Gespräch sinnvoll sein. In diesem Fall bitten wir Sie, sich zu melden. Dies gilt ebenso, wenn Sie in Ihrem Bekanntenkreis Menschen kennen, die ein solches Gespräch wünschen.
Jürgen Solbach
Nach dem Gottesdienst am Pfingstsonntag, 8.6.2003 (Beginn des Gottesdienstes: 11.00 Uhr), verkaufen die MessdienerInnen der Pfarrei Heilig-Kreuz Güdingen selbstgebackenen Kuchen (zum Mitnehmen). Mit dem Erlös dieser Verkaufsaktion wollen die MessdienerInnen auch einen kleinen Beitrag zur Innenrenovierung der Güdinger Kirche leisten.
Traditionell feiern wir alljährlich auf dem Ökumene-Platz einen Gottesdienst, auch in diesem Jahr an Pfingstmontag. (Wanderer treffen sich um 9.45 Uhr an der Ecke Kirchstraße). Er wird mitgestaltet von der Jagd- und Alphornbläsergruppe St. Hubertus aus Reimsbach. Nach dem Gottesdienst - ob auf dem Ökumeneplatz oder in der Kirche - geben die Bläser noch ein kleines Konzert. Alle sind im Anschluss eingeladen zum gemeinsamen Mittagsmahl. Sollte Petrus an diesem Tag nicht mitspielen, feiern wir den Gottesdienst in St. Katharina und treffen uns zum Mittagsmahl im katholischen Pfarrheim.
Sonntag, 15. 6. 2003, um 17.00 Uhr, kath. Kirche St. Martin
Werke von Josef Haydn und W. A. Mozart
Ausführende:
Alice Münz, Sopran, Marc Belenki, Orgel
Kammerorchester Saar
Leitung: Eric Grandjean
Männer- und Frauenchor der Kulturvereinigung 1885 e. V. Fechingen
Leitung: Helmut Scheller
Eintritt: 7,-- € Abendkasse, 6,-- € im Vorverkauf
Für die Wallfahrt zum Kloster Arnstein am 17. Juni 2003 sind noch einige Plätze frei. Informationen und Anmeldungen bei Anne Heinz, Tel. 872471
In diesem Jahr findet der gemeinsame Gottesdienst zu Fronleichnam und die Prozession, mitgestaltet von den Chören der Seelsorge-Gemeinschaft und dem Güdinger Musikverein, in Bübingen statt. Um 9.30 Uhr beginnt der Gottesdienst. Im Anschluss daran lädt die Gemeinde St. Katharina zu ihrem Pfarrfest ein. So kann dies ein Tag mit vielen schönen Begegnungsmöglichkeiten, sowohl mit Gott, als auch untereinander werden. Ihnen allen dazu eine herzliche Einladung.
Pfr. Matthias Holzapfel
Liebe Schwestern und Brüder,
im Vertrauen auf die Kraft des gemeinsamen Betens lade ich Sie herzlich ein zum Rosenkranzgebet. An der Hand der Gottesmutter
wollen wir auf Christus schauen, den eigentlichen Herrn der Kirche. Im Gebet wird unser Blick neu ausgerichtet auf IHN, der
Weg, Wahrheit und Leben ist; unser Herz wird geweitet und gestärkt in der liebenden Gegenwart des Herrn und seiner Mutter.
Besonderes Anliegen dieses gemeinsamen Gebetes soll die Bitte um Glaubenserneuerung und -vertiefung sein und das Gebet um
geistliche Berufe.
Abschluss und Höhepunkt dieser Gebetsinitiative wird das Pontifikalamt am Hochfest der Gottesmutter Maria am 8. Dezember 2003 im Trierer Dom sein. Ich möchte die Weihe unseres Bistums an die Gottesmutter Maria erneuern. So stellen wir uns in diesen Zeiten des Umbruchs neu unter ihren Schutz.
Im Gebet mit Ihnen verbunden
Ihr Dr. Reinhard Marx, Bischof von Trier
Die gemeinsamen Rosenkranzgebete mit Bischof Reinhard sind am 2. Juli in Klausen, am 22. August in Saarbrücken (Maria Königin) und am 7. Oktober in Trier (Liebfrauen), jeweils um 19.00 Uhr.
Vom 17. bis zum 24. September bietet das Pilgerkomitee Saar seine Herbstwallfahrt nach Lourdes an. Der Reisepreis für die Bahnfahrt im Liegewagen und die Hotelunterbringung beträgt 514 €. Ich würde gerne an dieser Wallfahrt teilnehmen und es würde mich freuen, wenn wir dies gemeinsam mit einer Gruppe aus unserer Seelsorge-Gemeinschaft tun könnten. Wenn Sie daran Interesse haben, setzen Sie sich doch bitte mit mir in Verbindung.
Vielen Dank
Ihr Pastor Matthias Holzapfel.
Die Wallfahrtswoche zu den Reliquien des heiligen Wendelin ist in diesem Jahr vom 19. bis 26. Oktober. Beginn ist am Samstag, 18. Oktober um 18.00Uhr mit dem Festhochamt, die Woche endet am Sonntag, 26. Oktober, 15.00 Uhr, mit der hl. Messe auf dem Fruchtmarkt. Der Tagesablauf ist wie folgt: 9.30 Uhr Beichtgelegenheit, 10.00 Uhr Pilgeramt in der Basilika (sonntags 10.45 Uhr), 10.00 Uhr Statio in der Abteikirche Tholey; anschl. Fußwallfahrt über den Pilgerweg nach St. Wendel (ca. 14 km), 12.00 Uhr 15 Minuten Orgelmusik zur Mittagszeit, 13.30 Uhr Statio in der Missionshauskirche, anschl. Fußwallfahrt über die Wendelskapelle zur Basilika (ca. 2 km), 14.30 Uhr Beichtgelegenheit, 15.00 Uhr Pilgeramt in der Basilika, 17.00 Uhr Führung durch die Basilika, 18.00 Uhr Abendlob.
Natürlich können Pilgergruppen an jedem Gottesdienst teilnehmen und diesen auch entsprechend mitgestalten! Anmeldungen bei der kath. Pfarrgem. St. Wendelin, Am Fruchtmarkt 19, 66606 St. Wendel, Tel. 06851-2464, Fax: 06851-85099, e-mail:wendelinus-wallfahrt@sankt-wendelin.de, Internet: http://www.sankt-wendelin.de/
02.06 19.15 Mitarbeiterinnentreffen in Fechingen
17.06 Wallfahrt zum Kloster Arnstein
07.07. 19.15 Mitarbeiterinnentreffen in Brebach
05./06.07. Patronatsfest in Brebach

Ab September 2003 haben wir noch Kindergartenplätze frei. Unsere Öffnungszeit: 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr. Wir freuen uns über Ihr Interesse und stehen Ihnen für Fragen zur Verfügung. Unsere Telefonnummer: 06893/2836.
Bonjour, mes amis. Je m'appelle Christa Dietrich, so begrüßt Frau Dietrich (Lehrerin) die Schulanfänger des kath. Kindergartens St. Katharina, um ihnen die französische Sprache näher zu bringen.
Die Kindergartenkinder werden so zum ersten Mal mit einer anderen Sprache konfrontiert, sie sollen für diese Fremdsprache sensibilisiert werden.
Durch das ganzheitliche Lernen in spielerischer Form lernen sie kleine Sätze, Lieder und Spiele kennen, haben viel Spaß und Freude am Kontakt mit der französischen Sprache.
Außerdem können kulturelle Besonÿderheiten, Unterschiede und Gemeinÿsamkeiten aufgegriffen werden.
Ein Wochenmarktbesuch in Saargemünd und eine Zugfahrt nach Frankreich werden das Projekt begleiten.
Angelika Richter

Am 2. Mai jährte sich der Tag des Massakers von Bellavista zum ersten Mal. 119 Menschen starben beim Bombenattentat auf die Dorfkirche am 2. Mai 2002, 117 wurden verletzt und über 4500 vertrieben. Zum Jahrestag versammelten sich viele Chocaner zusammen mit Vertretern kirchlicher und nichtstaatlicher Institutionen zu einer Gedenkfeier in der Ruine der zerstörten Kirche von Bellavista. Dabei verfassten die Dorfbewohner einen Aufruf an die Bevölkerung Kolumbiens:
Ein Jahr nach dem schrecklichen Kriegsverbrechen in Bellavista/Chocó:
Kolumbien, es reicht mit dem Vergießen von unschuldigem Blut der afrokolumbianischen und indianischen Bevölkerung, dem Etnozit! Es wäre an der Zeit, dass endlich die Versprechen des Wiedergutmachens eingehalten werden, man uns mit Respekt und Würde behandelt, uns in unserem Land die Selbstverwaltung zuspricht, denn wir wollen im Einklang mit der Natur unsere Kinder erziehen und sie heranwachsen sehen in ihrem Land, mit dem Urwald als Lehrmeister, die Hände gefüllt mit Samen, die aufgehen und zum Traum der Freiheit erblühen.

Die biblischen Texte des Ökumenischen Kirchentages betonen das Mitgesegnet-Sein der Christinnen und Christen mit Israel. Einen weiteren Aspekt hebt dieser Beitrag hervor: die biblische Rede vom Segen, der in der Schöpfung enthalten ist. Spuren des Göttlichen, der „Göttlichkeit“ der Schöpfung sind in den alttestamentlichen Traditionen auf Schritt und Tritt erhalten.
„Göttlichkeit“ ist ein moderner Begriff. Das Wortfeld, das im Hebräischen dem gemeinten Phänomen am nächsten steht, ohne jedoch völlig gleich zu sein, ist etwa mit „segnen, mit heilender Kraft begabt“ zu übersetzen. Während wir „AbendländerInnen“ auf Grund einer extrem wortzentrierten religiösen Tradition Segen und segnen allzu rasch mit gesprochenen Worten verbinden und uns vor allem dafür interessieren, was beim Segnen genau passiert, wie der Segen in irgendetwas hineinkommt, gingen die Menschen im alten Israel, und wahrscheinlich auch andere Völker des Alten Orient ganz selbstverständlich davon aus, dass Segen oder noch einfacher ausgedrückt „Gutes“, in vielem Geschaffenem einfach ist und erfahren werden kann, wie zum Beispiel der Erfrischung verheißende Teich, der im Hebräischen mit dem selben Wort wie „Segen“ umschrieben wird. Bei Jesaja wird ein Sprichwort überliefert:
Wie man sagt, wenn Saft in der Traube sich findet: verdirb sie nicht, es ist ein Segen darin (Jes 65,8).
Die Volksweisheit fordert dazu auf, nichts unnötig zu zerstören, das in sich Fruchtbarkeit, Wachstum und Reife trägt. Segen ist nach alttestamentlichem Verständnis überall dort vorhanden, wo Leben, möglichst im Überfluss, gedeiht und wodurch Leben und Gedeihen gefördert wird. Der Regen, der zur rechten Zeit fällt und die Saat aufgehen lässt, ist ein Inbegriff des Segens (Gen 27,27; Ps 84,7; 85,13; Jes 45,8; Ez 34,26; Joel 2,14), aber auch der grüne Baum, die gute Ernte (Ps 65,10-14; 67,7f; Jer 31,12), die reichlich vorhandene Nahrung und warme Kleidung, das Land, das man in Ruhe und von Kriegen verschont bewohnen darf, die Schwangere (Lk1,42), die sich vermehrende Kinderschar, die vollen Brüste der Frau (Gen 49,25), Gesundheit, langes Leben und guter Schlaf, die größer werdende Viehherde oder das säugende Muttertier mit seinen Jungen, das freundlich zugewandte Angesicht eines Menschen und der Tag der Ruhe von der harten Arbeit.
Viele dieser Segnungen sind in der Bildkunst Palästinas/Israels und des Alten Orients zu Ikonen verdichtet worden, die gleichermaßen als Amulette, Votivgaben, Bitt- oder auch Dankgebete verstanden werden können.
(aus: Bibel und Kirche 2/2003)
Seit einiger Zeit sind die Kaffee-Preise gesunken. Für die Haushaltskasse ist das eine willkommene Entlastung. Doch warum werden die fair gehandelten Kaffees der gepa, die wir im Pfarrhaus anbieten, nicht billiger?
Die Handelsorganisation gepa, die für den fairen Handel verantwortlich ist, hat sich den sinkenden Kaffeepreisen nicht angeschlossen, damit sie den Kaffeebauern auch weiterhin einen ordentlichen Preis bezahlen kann. Für die meisten Kaffeebauern ist der Preisverfall für Kaffee auf dem Weltmarkt dramatisch. Sie bekommen weniger Geld für ihren Kaffee, aber die Arbeit und die Grundkosten bleiben gleich. Sie werden ganz einfach nur schlechter bezahlt, was bis zur Existenzkrise führen kann.
Wenn der fair gehandelte Kaffee auch weiterhin seinem Anspruch gerecht werden will, dann kann er das Auf und Ab des Weltmarktes nicht bedingungslos mit machen. Die Kaffeehandelspartner der gepa können nicht all ihren Kaffee zu fairen Preisen verkaufen, umso wichtiger ist es für sie, dass wenigstens der Anteil des fairen Kaffees weiterhin zu einem stabilen und gerechten Preis verkauft wird.
Deshalb unsere Bitte: Unterstützen Sie auch weiterhin die Kaffeebauern, indem sie fair gehandelten Kaffee kaufen. Im Pfarrbüro können Sie ihn zu den Öffnungszeiten bekommen, auch im Handel ist er mittlerweile an vielen Stellen zu haben.
H. Willems
Gesucht wird eine Aushilfskraft auf 400 Euro-Basis für Büro- und Fahrtätigkeiten und eine examinierte Altenpflegerin halbtags zur Schwangerschaftsvertretung.
Bewerbungen bitte an Prof. Dr. Hülshoff, Friedhofstr. 23 a, 66271 Kleinblittersdorf

In diesen Tagen erhielten wir den ersten Rücklauf aus unserer Advents-Aktion zum Vater unser. Nachfolgend veröffentlichen wir den Text des persönlichen „Vater unser“:
Bist Du Vater und Mutter? Unser aller Vater!
Frieden in mir, mit Dir, mit Mitmenschen.
Lass mich erkennen Deinen Willen und hilf mir auch, danach zu handeln.
Auf der Welt gäbe es genug zu essen für alle. Gib mir, was ich heute brauche und dränge mich, zu geben.
Schenke mir Vertrauen und zeige mir, wo und wem ich noch vergeben muss.
Schon den Anfängen zu wehren, dazu gib mir bitte Kraft.
Lass mich in Dir geborgen sein. Amen.
Im Mai war in allen Kirchen der Seelsorge-Gemeinschaft die feierliche Erstkommunion. Insgesamt waren es 61 Kinder in Bübingen, Güdingen und Brebach-Fechingen. Für alle hatte an Gründonnerstag die Möglichkeit zur Erstkommunion im „kleinen Rahmen“ bestanden, die große Feier war dann im Mai.
Das Evangelium erzählte die Geschichte vom wunderbaren Fischfang: Die Jünger sollen alle Menschen zu Jesus bringen, niemand soll aus dem Netz fallen, das die Freunde Jesu miteinander verbindet. Um das zu verdeutlichen, fassten sich in der Kirche alle an der Hand und die Kommunionkinder „vernetzten“ die Reihen, die so entstanden, miteinander.
Am Ende des Gottesdienstes segnete Pastor Holzapfel Brote, die die Kinder mit nach Hause nahmen und bei der häuslichen Feier mit ihren Gästen teilten. So wurde das Fest in der Kirche zu Hause fortgeführt.
Unser Wunsch ist, dass die Kommunion auch weiterhin einen Platz im Leben der Kinder behält und dass sie niemals aus dem Netz des Lebens herausfallen.
H. Willems
Wenn dieser Pfarrbrief vor uns liegt, liegt der Maimonat mit seinen vier Erstkommunionfeiern, seinen Maiandachten und Wallfahrten, seinen besonderen Gottesdiensten zum 1. Mai, zum Gedenktag der Opfer von Bellavista und zum Muttertag schon wieder hinter uns. Mit Pfingsten kommt die Zeit der Feste, Fahrten und Ferien ins Blickfeld.
Ich möchte die Zeit ein wenig anhalten und den Blick noch einmal zurückwenden auf Ostern, denn „Von Ostern her fällt neues Licht auf alle Tage unseres Lebens“. Ostern, das Fest, für das in unserer Seelsorgegemeinschaft eine vielleicht einmalige mobile Struktur erarbeitet worden ist, die um den zentralen Mittelpunkt „Maria-Hilf“ und Krankenhauskapelle die drei anderen Kirchen mit einbezieht. Innerhalb dieses Rahmens entwickelt sich die Dynamik der Kar- und Ostertage. Natürlich entwickelt sich da nichts von alleine. Es ist wohl in erster Linie Pastor Holzapfel, der sich bemüht, uns jährlich neue Facetten dieses Kernstückes unseres Glaubens zu erschließen. Vier Schlagworte hat er für dieses Jahr gewählt: Innehalten, durchhalten, aushalten, einhalten - und in seinen Predigten dargelegt, dass „diese Worte die weite Spanne unserer Lebensmöglichkeiten ausleuchten können“, wenn wir sie mit dem österlichen Licht in Verbindung bringen.
Zur würdigen Feier dieses Festes ist dem Pastor die Gestaltung des Kirchenraumes ein großes Anliegen, für das er sogar akrobatische Übungen nicht scheut. Gesellen sich ihm dann kreative Geister zu, sprießen goldene Ähren zu beiden Seiten des großen Kreuzes im Chorraum der Pfarrkirche, umrahmt von einem farbenfrohen Friedens-Regenbogen. Ein wunderschönes, ein wahrhaft österliches Bild, wert noch einmal in Erinnerung gerufen zu werden.
Hierfür, Ihnen, lieber Herr Pastor Holzapfel, ein öffentliches „Dankeschön“ und für Ihr persönliches Aushalten- und Durchhalten-Können ein „Dank sei Gott“.
Maria Jantzen
Marie Catherine Kohl
Nora Druck
Vanessa Ehl
Anika Sabine Mesen
Marcel Mike Miodek
Michael Hensel/Jessica Georges
Michael Baesecke/Anja Zender
Brebach:
Emma Holzer
Elisabeth Becker
Roland Schäfer
Herbert Lambert
Alfred Ries
Amanda Hartmann
Veronika Bertges, geb. Bender
Fechingen
Franz Nowak
Luzia Kaster
Bübingen:
Maria Kath. Schöppel, geb. Hilgert
Ulrike Müller, geb. Schneider
Nikolaus Hauer
Lieselotte Seinsoth, geb. Puffay
Alfred Alt
Maria Philippi
Gertrud Rödel, geb. Quick
Horst Hintzmann
Yvonne Mathieu
Güdingen:
Gertrud Wein
Hildegard Immisch
Karl Heinz Donate
Kolumbien 316,97 €
Renovierung Kirche Güdingen 443,72 €
Misereor 2.747,52 €
Hl. Land u. Grabeskirche 266,42 €
Ökumeneplatz 153,49 €
Impressum:
Herausgeber:
Pfarrer Matthias Holzapfel
Adresse:
Seelsorge-Gemeinschaft der Kath. Pfarreien
St. Katharina, Heilig Kreuz, Maria Hilf und St. Martin
Saarbrücker Straße 72a
66130 Saarbrücken
Tel. 06 81 - 87 21 34
Fax 06 81 - 87 61 475
eMail pfarrbuero@bgb-f.de
Der nächste Pfarrbrief erscheint am 13. August 2003.
Redaktionsschluss ist am 31. August 2003.