Seelsorge-Gemeinschaft Bübingen, Güdingen und Brebach-Fechingen
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der Seelsorge-Gemeinschaft
St. Katharina (Bübingen), Heilig Kreuz (Güdingen) und Maria Hilf und St. Martin (Brebach-Fechingen)

Juni - August 2003


Inhalt

Geleitwort

Liebe Schwestern und Brüder!

Aktuelles aus dem Gemeindeleben

Neue Pastoralreferentin im Dekanat Brebach
Mitarbeit von Jürgen Solbach in der Trauer-Seelsorge
Trauer-Seelsorge
Besuchsdienst in unserer Seelsorge-Gemeinschaft
Kuchenverkauf
zugunsten der Kirchenrenovierung
Ökumenischer Gottesdienst
am Pfingstmontag mit den Alphornbläsern Reimsbach, 10.30 Uhr Ökumene-Platz Bübingen
Festkonzert
15 Jahre Frauenchor Fechingen
kfd Brebach-Fechingen
Fronleichnam 2003
Gottesdienst, Prozession und Pfarrfest in Bübingen
Rosenkranzgebet
mit Bischof Reinhard
Wallfahrt nach Lourdes
Wallfahrtswoche St. Wendel
Allgemeine Termine
Juni
Juli
August
Termine der kfd
Brebach-Fechingen

Kindergärten

Kath. Kindergarten St. Martin Fechingen
Informationen
„Französisch“
im Kath. Kindergarten St. Katharina Bübingen

Kolumbien

Aufruf
Der Dorfbewohner von Bellavista

Thema

Schöpfung und Segen
Fairer Kaffee
Warum wird TransFair-Kaffee nicht billiger?
Aushilfskraft gesucht
Ökumenische Sozialstation
Halberg/Obere Saar e.V.

Rückblick

Adventsaktion zum Vater unser
Niemand soll aus dem Netz fallen
Erstkommunion 2003
Dankeschön
Informationen
Taufen
Trauungen
Beerdigungen
Kollekten und Spenden
Gottesdienstzeiten
Regelmäßige Veranstaltungen
Öffnungszeiten der Pfarrbüros
Impressum

GeleitwortSeitenanfang

Liebe Schwestern und Brüder!

Zwar liegen in diesem Jahr die Sommerferien spät, dafür beginnt aber die Zeit meines Urlaubes dieses Jahr früh - oder ist er nicht doch auch spät?

Normalerweise bin ich immer im Januar/Februar nach Kolumbien gereist, in diesem Jahr hat sich meine Reise in den Frühsommer verschoben. Der Besuch von Msgr. Fidèle Cadavid, dem Bischof von Quibdo, im vergangenen Herbst hat dazu den Ausschlag gegeben. Da wir bei seinem Besuch die aktuellen Anliegen klären konnten, war der Januar-Besuch nicht dringend notwendig. Inzwischen sind die Gedenkfeiern zum 1. Jahrestag des Massakers von Bellavista, den wir auch hier mit einem Gottesdienst begangen haben, vorbei und die Arbeit am Wiederaufbau des durch das Bombenattentat zerstörten Dorfes am Rio Atrato hat begonnen. So werde ich am Freitag nach Fronleichnam, dem 20. Juni, zu meiner Reise nach Kolumbien starten und u. a. auch Bellavista besuchen, um mit den zurückgekehrten Bewohnern unsere Hilfe für den Wiederaufbau zu beraten. Dazu lerne ich im Moment fleißig spanisch, damit ich direkt mit den Menschen sprechen kann.

Zur Eröffnung des Pfarrfestes in Brebach werde ich zurück sein. Allerdings breche ich sonntags zu einer Reise nach Portugal auf. Dort besuche ich eine alte Freundin, Schwester Borgia Feld, die in dieser Woche ihren 80. Geburtstag feiert. Auf dieser Reise wird mich Pater Luis Carlos aus Kolumbien, der über Weihnachten schon unser Gast war, begleiten. Pater Luis Carlos wird dann bis Ende August in unserer Seelsorgegemeinschaft bleiben, um deutsch zu lernen.

Für die Zeit meiner Abwesenheit wird, wie in den vergangenen Jahren, Dr. Irineusz Bochinsky die Urlaubsvertretung übernehmen. Ich darf ihn jetzt schon in unserer Seelsorgegemeinschaft begrüßen.

Ich wünsche Ihnen allen eine gute Zeit und bitte Sie, meine Kolumbienreise mit Ihrem Gebet zu begleiten

Herzliche Grüße Ihnen allen

Ihr Pastor
Matthias Holzapfel


Aktuelles aus dem Gemeindeleben


Neue Pastoralreferentin im Dekanat BrebachSeitenanfang

Grüß Gott, ich bin die „Neue“ Pastoralreferentin im Dekanat Brebach. Mein Name ist Christiane Schall und ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich Ihnen in diesem Pfarrbrief kurz vorzustellen. Ich hoffe aber, dass es schon bald Gelegenheiten zum persönlichen Kennenlernen gibt. Zum 1. 4. 2003 habe ich die Nachfolge von Pastoralreferentin Esther Braun in Ihrem Dekant angetreten und werde in erster Linie zuständig sein für die Angebote im Bereich Jugendarbeit auf Dekanatsebene. Ich bin 35 Jahre alt, stamme aus der Nähe von Bad Kreuznach, habe erst eine Ausbildung zur Chemielaborantin, dann die zur Gemeindereferentin im Bistum Trier absolviert und jetzt die Ausbildung zur Pastroalreferentin in Trier abgeschlossen. „Mit Jesus Christus auf dem Weg“ - ein Motto, das mich schon geraume Zeit durch meine berufliche Tätigkeit begleitet, möchte ich auch über den gemeinsamen Weg mit Ihnen stellen. In diesem Sinne freue ich mich auf ein gutes Miteinander.

Ihre Christiane Schall, Pastoralreferentin


Mitarbeit von Jürgen Solbach in der Trauer-SeelsorgeSeitenanfang

Seit Mitte letzten Jahres plante die Dekanats-Konferenz, im Rahmen der Projektarbeit des Dekanates ein sog. Trauernetzwerk zu gründen. Dabei sollten ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefunden werden, die, begleitet von Hauptamtlichen, sich trauernden Gemeindemitgliedern widmen und Kontakte zu allen Institutionen, die im Umfeld Trauerarbeit und Sterbebegleitung arbeiten, aufnehmen. Leider ist dieses Netzwerk auf Dekanatsebene nicht zustande gekommen. Wir hatten in unserer Seelsorgegemeinschaft aber bereits die notwendigen Vorbereitungen getroffen, sodass wir uns entschlossen haben, dieses Trauernetzwerk in unserer Seelsorgegemeinschaft einzuführen. Herr Jürgen Solbach wird diese Arbeit von uns aus begleiten. Nach einer internen Absprache mit der Steuerungsgruppe Trier - Brebach im Generalvikariat Trier stehen ihm dazu 10 Stunden seiner Arbeitszeit in unserer Seelsorgegemeinschaft zur Verfügung, die für den Bürobereich durch die 10 zusätzlichen Stunden von Frau Schöneberger kompensiert werden. Für uns ist es ein Gewinn, dass wir im Bereich der Trauerarbeit unser seelsorgliches Angebot ausbauen können und wir freuen uns, dass Herr Solbach in dieser Arbeit seine bisher im St. Jakobus-Hospiz gemachten Erfahrungen auch für die Menschen unserer Seelsorgegemeinschaft einbringen kann.


Trauer-SeelsorgeSeitenanfang

Besuchsdienst in unserer Seelsorge-Gemeinschaft

Ein Mensch ist verstorben und wird zu Grabe getragen. In dieser Zeit ist für die Angehörigen oft wenig Gelegenheit, sich mit ihrer Trauer auseinander zu setzen. Die Regelung der Beisetzungsfeierlichkeiten und die Regelung familiärer Angelegenheiten nehmen oft die Angehörigen voll in Anspruch. Erst wenn einige Zeit verstrichen ist, besteht die Möglichkeit, zu trauern. Viele Gedanken der Erinnerung kommen nun. Die Erfahrung, dass ein Mensch nicht mehr da ist, der das Leben oft viele Jahre mit einem geteilt hat, dringt erst allmählich ins Bewusstsein. Auch viele Sorgen und Ängste um die Zukunft dringen auf den Menschen ein. In dieser Situation wollen wir den Trauernden zur Seite stehen. Deshalb bieten wir in einem Zeitraum von etwa 6 Wochen nach der Beisetzung die Möglichkeit eines seelsorglichen Gesprächs an. Dort ist in voller Vertraulichkeit Raum für alle Sorgen und Nöte, die trauernde Menschen bewegen. Zusammen mit den liturgischen Angeboten soll mit diesem Angebot deutlich werden, dass auch nach der Beerdigung die Menschen in ihrer Trauer nicht allein gelassen sind.

Ausdrücklich möchten wir darauf hinweisen, dass dieses Angebot für alle Menschen gilt. Auch wenn der Trauerfall lange Zeit zurückliegt, kann ein Gespräch sinnvoll sein. In diesem Fall bitten wir Sie, sich zu melden. Dies gilt ebenso, wenn Sie in Ihrem Bekanntenkreis Menschen kennen, die ein solches Gespräch wünschen.

Jürgen Solbach


KuchenverkaufSeitenanfang

zugunsten der Kirchenrenovierung

Nach dem Gottesdienst am Pfingstsonntag, 8.6.2003 (Beginn des Gottesdienstes: 11.00 Uhr), verkaufen die MessdienerInnen der Pfarrei Heilig-Kreuz Güdingen selbstgebackenen Kuchen (zum Mitnehmen). Mit dem Erlös dieser Verkaufsaktion wollen die MessdienerInnen auch einen kleinen Beitrag zur Innenrenovierung der Güdinger Kirche leisten.


Ökumenischer GottesdienstSeitenanfang

am Pfingstmontag mit den Alphornbläsern Reimsbach, 10.30 Uhr Ökumene-Platz Bübingen

Traditionell feiern wir alljährlich auf dem Ökumene-Platz einen Gottesdienst, auch in diesem Jahr an Pfingstmontag. (Wanderer treffen sich um 9.45 Uhr an der Ecke Kirchstraße). Er wird mitgestaltet von der Jagd- und Alphornbläsergruppe St. Hubertus aus Reimsbach. Nach dem Gottesdienst - ob auf dem Ökumeneplatz oder in der Kirche - geben die Bläser noch ein kleines Konzert. Alle sind im Anschluss eingeladen zum gemeinsamen Mittagsmahl. Sollte Petrus an diesem Tag nicht mitspielen, feiern wir den Gottesdienst in St. Katharina und treffen uns zum Mittagsmahl im katholischen Pfarrheim.


FestkonzertSeitenanfang

15 Jahre Frauenchor Fechingen

Sonntag, 15. 6. 2003, um 17.00 Uhr, kath. Kirche St. Martin
Werke von Josef Haydn und W. A. Mozart

Ausführende:

Alice Münz, Sopran, Marc Belenki, Orgel

Kammerorchester Saar

Leitung: Eric Grandjean

Männer- und Frauenchor der Kulturvereinigung 1885 e. V. Fechingen

Leitung: Helmut Scheller
Eintritt: 7,-- € Abendkasse, 6,-- € im Vorverkauf


kfd Brebach-FechingenSeitenanfang

Für die Wallfahrt zum Kloster Arnstein am 17. Juni 2003 sind noch einige Plätze frei. Informationen und Anmeldungen bei Anne Heinz, Tel. 872471


Fronleichnam 2003Seitenanfang

Gottesdienst, Prozession und Pfarrfest in Bübingen

In diesem Jahr findet der gemeinsame Gottesdienst zu Fronleichnam und die Prozession, mitgestaltet von den Chören der Seelsorge-Gemeinschaft und dem Güdinger Musikverein, in Bübingen statt. Um 9.30 Uhr beginnt der Gottesdienst. Im Anschluss daran lädt die Gemeinde St. Katharina zu ihrem Pfarrfest ein. So kann dies ein Tag mit vielen schönen Begegnungsmöglichkeiten, sowohl mit Gott, als auch untereinander werden. Ihnen allen dazu eine herzliche Einladung.

Pfr. Matthias Holzapfel


RosenkranzgebetSeitenanfang

mit Bischof Reinhard

Liebe Schwestern und Brüder,
im Vertrauen auf die Kraft des gemeinsamen Betens lade ich Sie herzlich ein zum Rosenkranzgebet. An der Hand der Gottesmutter wollen wir auf Christus schauen, den eigentlichen Herrn der Kirche. Im Gebet wird unser Blick neu ausgerichtet auf IHN, der Weg, Wahrheit und Leben ist; unser Herz wird geweitet und gestärkt in der liebenden Gegenwart des Herrn und seiner Mutter. Besonderes Anliegen dieses gemeinsamen Gebetes soll die Bitte um Glaubenserneuerung und -vertiefung sein und das Gebet um geistliche Berufe.

Abschluss und Höhepunkt dieser Gebetsinitiative wird das Pontifikalamt am Hochfest der Gottesmutter Maria am 8. Dezember 2003 im Trierer Dom sein. Ich möchte die Weihe unseres Bistums an die Gottesmutter Maria erneuern. So stellen wir uns in diesen Zeiten des Umbruchs neu unter ihren Schutz.

Im Gebet mit Ihnen verbunden
Ihr Dr. Reinhard Marx, Bischof von Trier

Die gemeinsamen Rosenkranzgebete mit Bischof Reinhard sind am 2. Juli in Klausen, am 22. August in Saarbrücken (Maria Königin) und am 7. Oktober in Trier (Liebfrauen), jeweils um 19.00 Uhr.


Wallfahrt nach LourdesSeitenanfang

Vom 17. bis zum 24. September bietet das Pilgerkomitee Saar seine Herbstwallfahrt nach Lourdes an. Der Reisepreis für die Bahnfahrt im Liegewagen und die Hotelunterbringung beträgt 514 €. Ich würde gerne an dieser Wallfahrt teilnehmen und es würde mich freuen, wenn wir dies gemeinsam mit einer Gruppe aus unserer Seelsorge-Gemeinschaft tun könnten. Wenn Sie daran Interesse haben, setzen Sie sich doch bitte mit mir in Verbindung.

Vielen Dank

Ihr Pastor Matthias Holzapfel.


Wallfahrtswoche St. WendelSeitenanfang

Die Wallfahrtswoche zu den Reliquien des heiligen Wendelin ist in diesem Jahr vom 19. bis 26. Oktober. Beginn ist am Samstag, 18. Oktober um 18.00Uhr mit dem Festhochamt, die Woche endet am Sonntag, 26. Oktober, 15.00 Uhr, mit der hl. Messe auf dem Fruchtmarkt. Der Tagesablauf ist wie folgt: 9.30 Uhr Beichtgelegenheit, 10.00 Uhr Pilgeramt in der Basilika (sonntags 10.45 Uhr), 10.00 Uhr Statio in der Abteikirche Tholey; anschl. Fußwallfahrt über den Pilgerweg nach St. Wendel (ca. 14 km), 12.00 Uhr 15 Minuten Orgelmusik zur Mittagszeit, 13.30 Uhr Statio in der Missionshauskirche, anschl. Fußwallfahrt über die Wendelskapelle zur Basilika (ca. 2 km), 14.30 Uhr Beichtgelegenheit, 15.00 Uhr Pilgeramt in der Basilika, 17.00 Uhr Führung durch die Basilika, 18.00 Uhr Abendlob.

Natürlich können Pilgergruppen an jedem Gottesdienst teilnehmen und diesen auch entsprechend mitgestalten! Anmeldungen bei der kath. Pfarrgem. St. Wendelin, Am Fruchtmarkt 19, 66606 St. Wendel, Tel. 06851-2464, Fax: 06851-85099, e-mail:wendelinus-wallfahrt@sankt-wendelin.de, Internet: http://www.sankt-wendelin.de/


Allgemeine TermineSeitenanfang

Juni

07.06. Tauftag
11.06. Bußgottesdienst u. Generalprobe der
Firmbewerber in Bübingen
15.06. Firmung in Bübingen
15.06. 17.00 Konzert in der Kirche St. Martin
Fechingen - 15 Jahre Frauenchor
19.06. Fronleichnamprozession in Bübingen mit
Pfarrfest
22.06. 16.00 Nachtreffen Firmvorbereitung im
Pfarrheim Bübingen
28.06. Patrozinium Brebach

Juli

04.07. Krankenkommunion
05.07. Tauftag
21.-28.07. Stadtrandfreizeit Brebach
25.7.-01.08. Freizeit Güdingen

August

02.08. Tauftag
08.08. Krankenkommunion

Termine der kfdSeitenanfang

Brebach-Fechingen

02.06 19.15 Mitarbeiterinnentreffen in Fechingen

17.06 Wallfahrt zum Kloster Arnstein

07.07. 19.15 Mitarbeiterinnentreffen in Brebach

05./06.07. Patronatsfest in Brebach


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Kath. Kindergarten St. Martin FechingenSeitenanfang

Informationen

Ab September 2003 haben wir noch Kindergartenplätze frei. Unsere Öffnungszeit: 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr. Wir freuen uns über Ihr Interesse und stehen Ihnen für Fragen zur Verfügung. Unsere Telefonnummer: 06893/2836.


„Französisch“Seitenanfang

im Kath. Kindergarten St. Katharina Bübingen

Bonjour, mes amis. Je m'appelle Christa Dietrich“, so begrüßt Frau Dietrich (Lehrerin) die Schulanfänger des kath. Kindergartens St. Katharina, um ihnen die französische Sprache näher zu bringen.

Die Kindergartenkinder werden so zum ersten Mal mit einer anderen Sprache konfrontiert, sie sollen für diese Fremdsprache sensibilisiert werden.

Durch das ganzheitliche Lernen in spielerischer Form lernen sie kleine Sätze, Lieder und Spiele kennen, haben viel Spaß und Freude am Kontakt mit der französischen Sprache.

Außerdem können kulturelle Besonÿderheiten, Unterschiede und Gemeinÿsamkeiten aufgegriffen werden.

Ein Wochenmarktbesuch in Saargemünd und eine „Zugfahrt“ nach Frankreich werden das Projekt begleiten.

Angelika Richter


Kolumbien


AufrufSeitenanfang

Der Dorfbewohner von Bellavista

Am 2. Mai jährte sich der Tag des Massakers von Bellavista zum ersten Mal. 119 Menschen starben beim Bombenattentat auf die Dorfkirche am 2. Mai 2002, 117 wurden verletzt und über 4500 vertrieben. Zum Jahrestag versammelten sich viele Chocaner zusammen mit Vertretern kirchlicher und nichtstaatlicher Institutionen zu einer Gedenkfeier in der Ruine der zerstörten Kirche von Bellavista. Dabei verfassten die Dorfbewohner einen Aufruf an die Bevölkerung Kolumbiens:

Ein Jahr nach dem schrecklichen Kriegsverbrechen in Bellavista/Chocó:

Kolumbien, es reicht mit dem Vergießen von unschuldigem Blut der afrokolumbianischen und indianischen Bevölkerung, dem Etnozit! Es wäre an der Zeit, dass endlich die Versprechen des Wiedergutmachens eingehalten werden, man uns mit Respekt und Würde behandelt, uns in unserem Land die Selbstverwaltung zuspricht, denn wir wollen im Einklang mit der Natur unsere Kinder erziehen und sie heranwachsen sehen in ihrem Land, mit dem Urwald als Lehrmeister, die Hände gefüllt mit Samen, die aufgehen und zum Traum der Freiheit erblühen.


Thema


Schöpfung und SegenSeitenanfang

Die biblischen Texte des Ökumenischen Kirchentages betonen das Mitgesegnet-Sein der Christinnen und Christen mit Israel. Einen weiteren Aspekt hebt dieser Beitrag hervor: die biblische Rede vom Segen, der in der Schöpfung enthalten ist. Spuren des Göttlichen, der „Göttlichkeit“ der Schöpfung sind in den alttestamentlichen Traditionen auf Schritt und Tritt erhalten.

„Göttlichkeit“ ist ein moderner Begriff. Das Wortfeld, das im Hebräischen dem gemeinten Phänomen am nächsten steht, ohne jedoch völlig gleich zu sein, ist etwa mit „segnen, mit heilender Kraft begabt“ zu übersetzen. Während wir „AbendländerInnen“ auf Grund einer extrem wortzentrierten religiösen Tradition Segen und segnen allzu rasch mit gesprochenen Worten verbinden und uns vor allem dafür interessieren, was beim Segnen genau passiert, wie der Segen in irgendetwas hineinkommt, gingen die Menschen im alten Israel, und wahrscheinlich auch andere Völker des Alten Orient ganz selbstverständlich davon aus, dass Segen oder noch einfacher ausgedrückt „Gutes“, in vielem Geschaffenem einfach ist und erfahren werden kann, wie zum Beispiel der Erfrischung verheißende Teich, der im Hebräischen mit dem selben Wort wie „Segen“ umschrieben wird. Bei Jesaja wird ein Sprichwort überliefert:

Wie man sagt, wenn Saft in der Traube sich findet: verdirb sie nicht, es ist ein Segen darin (Jes 65,8).

Die Volksweisheit fordert dazu auf, nichts unnötig zu zerstören, das in sich Fruchtbarkeit, Wachstum und Reife trägt. Segen ist nach alttestamentlichem Verständnis überall dort vorhanden, wo Leben, möglichst im Überfluss, gedeiht und wodurch Leben und Gedeihen gefördert wird. Der Regen, der zur rechten Zeit fällt und die Saat aufgehen lässt, ist ein Inbegriff des Segens (Gen 27,27; Ps 84,7; 85,13; Jes 45,8; Ez 34,26; Joel 2,14), aber auch der grüne Baum, die gute Ernte (Ps 65,10-14; 67,7f; Jer 31,12), die reichlich vorhandene Nahrung und warme Kleidung, das Land, das man in Ruhe und von Kriegen verschont bewohnen darf, die Schwangere (Lk1,42), die sich vermehrende Kinderschar, die vollen Brüste der Frau (Gen 49,25), Gesundheit, langes Leben und guter Schlaf, die größer werdende Viehherde oder das säugende Muttertier mit seinen Jungen, das freundlich zugewandte Angesicht eines Menschen und der Tag der Ruhe von der harten Arbeit.

Viele dieser Segnungen sind in der Bildkunst Palästinas/Israels und des Alten Orients zu Ikonen verdichtet worden, die gleichermaßen als Amulette, Votivgaben, Bitt- oder auch Dankgebete verstanden werden können.

(aus: Bibel und Kirche 2/2003)


Fairer KaffeeSeitenanfang

Warum wird TransFair-Kaffee nicht billiger?

Seit einiger Zeit sind die Kaffee-Preise gesunken. Für die Haushaltskasse ist das eine willkommene Entlastung. Doch warum werden die fair gehandelten Kaffees der gepa, die wir im Pfarrhaus anbieten, nicht billiger?

Die Handelsorganisation gepa, die für den fairen Handel verantwortlich ist, hat sich den sinkenden Kaffeepreisen nicht angeschlossen, damit sie den Kaffeebauern auch weiterhin einen ordentlichen Preis bezahlen kann. Für die meisten Kaffeebauern ist der Preisverfall für Kaffee auf dem Weltmarkt dramatisch. Sie bekommen weniger Geld für ihren Kaffee, aber die Arbeit und die Grundkosten bleiben gleich. Sie werden ganz einfach nur schlechter bezahlt, was bis zur Existenzkrise führen kann.

Wenn der fair gehandelte Kaffee auch weiterhin seinem Anspruch gerecht werden will, dann kann er das Auf und Ab des Weltmarktes nicht bedingungslos mit machen. Die Kaffeehandelspartner der gepa können nicht all ihren Kaffee zu fairen Preisen verkaufen, umso wichtiger ist es für sie, dass wenigstens der Anteil des fairen Kaffees weiterhin zu einem stabilen und gerechten Preis verkauft wird.

Deshalb unsere Bitte: Unterstützen Sie auch weiterhin die Kaffeebauern, indem sie fair gehandelten Kaffee kaufen. Im Pfarrbüro können Sie ihn zu den Öffnungszeiten bekommen, auch im Handel ist er mittlerweile an vielen Stellen zu haben.

H. Willems


Aushilfskraft gesuchtSeitenanfang

Ökumenische Sozialstation

Halberg/Obere Saar e.V.

Gesucht wird eine Aushilfskraft auf 400 Euro-Basis für Büro- und Fahrtätigkeiten und eine examinierte Altenpflegerin halbtags zur Schwangerschaftsvertretung.

Bewerbungen bitte an Prof. Dr. Hülshoff, Friedhofstr. 23 a, 66271 Kleinblittersdorf


Rückblick


Adventsaktion zum Vater unserSeitenanfang

In diesen Tagen erhielten wir den ersten Rücklauf aus unserer Advents-Aktion zum Vater unser. Nachfolgend veröffentlichen wir den Text des persönlichen „Vater unser“:

Bist Du Vater und Mutter? Unser aller Vater!

Frieden in mir, mit Dir, mit Mitmenschen.

Lass mich erkennen Deinen Willen und hilf mir auch, danach zu handeln.

Auf der Welt gäbe es genug zu essen für alle. Gib mir, was ich heute brauche und dränge mich, zu geben.

Schenke mir Vertrauen und zeige mir, wo und wem ich noch vergeben muss.

Schon den Anfängen zu wehren, dazu gib mir bitte Kraft.

Lass mich in Dir geborgen sein. Amen.


Niemand soll aus dem Netz fallenSeitenanfang

Erstkommunion 2003

Im Mai war in allen Kirchen der Seelsorge-Gemeinschaft die feierliche Erstkommunion. Insgesamt waren es 61 Kinder in Bübingen, Güdingen und Brebach-Fechingen. Für alle hatte an Gründonnerstag die Möglichkeit zur Erstkommunion im „kleinen Rahmen“ bestanden, die große Feier war dann im Mai.

Das Evangelium erzählte die Geschichte vom wunderbaren Fischfang: Die Jünger sollen alle Menschen zu Jesus bringen, niemand soll aus dem Netz fallen, das die Freunde Jesu miteinander verbindet. Um das zu verdeutlichen, fassten sich in der Kirche alle an der Hand und die Kommunionkinder „vernetzten“ die Reihen, die so entstanden, miteinander.

Am Ende des Gottesdienstes segnete Pastor Holzapfel Brote, die die Kinder mit nach Hause nahmen und bei der häuslichen Feier mit ihren Gästen teilten. So wurde das Fest in der Kirche zu Hause fortgeführt.

Unser Wunsch ist, dass die Kommunion auch weiterhin einen Platz im Leben der Kinder behält und dass sie niemals aus dem Netz des Lebens herausfallen.

H. Willems


DankeschönSeitenanfang

Wenn dieser Pfarrbrief vor uns liegt, liegt der Maimonat mit seinen vier Erstkommunionfeiern, seinen Maiandachten und Wallfahrten, seinen besonderen Gottesdiensten zum 1. Mai, zum Gedenktag der Opfer von Bellavista und zum Muttertag schon wieder hinter uns. Mit Pfingsten kommt die Zeit der Feste, Fahrten und Ferien ins Blickfeld.

Ich möchte die Zeit ein wenig anhalten und den Blick noch einmal zurückwenden auf Ostern, denn „Von Ostern her fällt neues Licht auf alle Tage unseres Lebens“. Ostern, das Fest, für das in unserer Seelsorgegemeinschaft eine vielleicht einmalige mobile Struktur erarbeitet worden ist, die um den zentralen Mittelpunkt „Maria-Hilf“ und Krankenhauskapelle die drei anderen Kirchen mit einbezieht. Innerhalb dieses Rahmens entwickelt sich die Dynamik der Kar- und Ostertage. Natürlich entwickelt sich da nichts von alleine. Es ist wohl in erster Linie Pastor Holzapfel, der sich bemüht, uns jährlich neue Facetten dieses Kernstückes unseres Glaubens zu erschließen. Vier Schlagworte hat er für dieses Jahr gewählt: Innehalten, durchhalten, aushalten, einhalten - und in seinen Predigten dargelegt, dass „diese Worte die weite Spanne unserer Lebensmöglichkeiten ausleuchten können“, wenn wir sie mit dem österlichen Licht in Verbindung bringen.

Zur würdigen Feier dieses Festes ist dem Pastor die Gestaltung des Kirchenraumes ein großes Anliegen, für das er sogar akrobatische Übungen nicht scheut. Gesellen sich ihm dann kreative Geister zu, sprießen goldene Ähren zu beiden Seiten des großen Kreuzes im Chorraum der Pfarrkirche, umrahmt von einem farbenfrohen Friedens-Regenbogen. Ein wunderschönes, ein wahrhaft österliches Bild, wert noch einmal in Erinnerung gerufen zu werden.

Hierfür, Ihnen, lieber Herr Pastor Holzapfel, ein öffentliches „Dankeschön“ und für Ihr persönliches Aushalten- und Durchhalten-Können ein „Dank sei Gott“.

Maria Jantzen


InformationenSeitenanfang

Taufen

Marie Catherine Kohl

Nora Druck

Vanessa Ehl

Anika Sabine Mesen

Marcel Mike Miodek

Trauungen

Michael Hensel/Jessica Georges

Michael Baesecke/Anja Zender

Beerdigungen

Brebach:

Emma Holzer

Elisabeth Becker

Roland Schäfer

Herbert Lambert

Alfred Ries

Amanda Hartmann

Veronika Bertges, geb. Bender

Fechingen

Franz Nowak

Luzia Kaster

Bübingen:

Maria Kath. Schöppel, geb. Hilgert

Ulrike Müller, geb. Schneider

Nikolaus Hauer

Lieselotte Seinsoth, geb. Puffay

Alfred Alt

Maria Philippi

Gertrud Rödel, geb. Quick

Horst Hintzmann

Yvonne Mathieu

Güdingen:

Gertrud Wein

Hildegard Immisch

Karl Heinz Donate

Kollekten und Spenden

Kolumbien 316,97 €
Renovierung Kirche Güdingen 443,72 €

Misereor 2.747,52 €

Hl. Land u. Grabeskirche 266,42 €

Ökumeneplatz 153,49 €

Kontakt zu den Seelsorgern und Pfarrbüros

Gottesdienstzeiten

Regelmäßige Veranstaltungen


Impressum:
Herausgeber:
Pfarrer Matthias Holzapfel
Adresse:
Seelsorge-Gemeinschaft der Kath. Pfarreien
St. Katharina, Heilig Kreuz, Maria Hilf und St. Martin
Saarbrücker Straße 72a
66130 Saarbrücken
Tel. 06 81 - 87 21 34
Fax 06 81 - 87 61 475
eMail pfarrbuero@bgb-f.de

Der nächste Pfarrbrief erscheint am 13. August 2003.
Redaktionsschluss ist am 31. August 2003.

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