

der Seelsorge-Gemeinschaft
St. Katharina (Bübingen), Heilig Kreuz (Güdingen) und Maria Hilf und St. Martin (Brebach-Fechingen)
September - Oktober 2004

Wie schon seit langem angekündigt, ist für unsere Seelsorgegemeinschaft eine besondere Zeit der Glaubensstärkung, die sogenannten Aktionstage, in Zusammenarbeit mit den Redemptoristen-Patres aus Bous geplant.
Als Termin für diese Tage war die Zeit vom 23. Oktober bis 7. Nov. vorgesehen. Der Vorbereitungskreis ist schon seit längerer Zeit damit befasst, zusammen mit Pater Neugebauer und Frau Schikofsky alle entsprechenden Dinge zu planen und zu organisieren.
Nun haben sich im Kreise der Mitarbeiter dieser Aktionstage einige schwerwiegende Gründe ergeben, die uns dazu veranlassen, die Aktionstage auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, da unter den momentanen Umständen eine wirklich ungehinderte und Frucht bringende Durchführung nicht möglich wäre.
Wir hoffen auf Ihr Verständnis und freuen uns darauf, zu einem späteren Zeitpunkt diese intensiven Glaubenstage zusammen mit unseren Gästen aus Bous zu gestalten.
Herzliche Grüße Ihnen allen
Ihr Pastor

In der Zeit vom 6. Sept. - 3. Okt. wird Herr Marco Hartmann in unserer Seelsorgegemeinschaft ein Pastoralpraktikum ableisten. Herr Hartmann studiert in Trier Theologie und bereitet sich im Priesterseminar auf den Priesterberuf vor. Zu dieser Ausbildung gehört ein solches Gemeindepraktikum während der ersten Studiensemester.
Wir heißen Herrn Hartmann herzlich in unserer Seelsorgegemeinschaft willkommen und wünschen ihm und uns eine gute gemeinsame Zeit.
Es ist wieder soweit! Durchforsten Sie Ihre Schränke und räumen Sie einmal gründlich auf zugunsten der Bolivienpartnerschaft unseres Bistums. Am 18. September findet die diesjährige Kleidersammlung statt. Jugendliche und Erwachsene aus unserer Seelsorge-Gemeinschaft werden die Säcke einsammeln. Veranstaltet wird die Bolivienkleidersammlung seit 38 Jahren vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Trier. Der BDKJ übernimmt die organisatorischen Vorarbeiten und sorgt für den Verkauf der gesammelten Kleidung an Händlerfirmen. Der Erlös fließt an Partnerorganisationen in Bolivien. Stellen Sie die Säcke am besten erst morgens ab 8.00 Uhr vor die Tür, um sicherzugehen, dass sie auch der Bolivienpartnerschaft zugute kommen und nicht gestohlen werden. Die Tüten werden verteilt und in den Kirchen ausgelegt. Auch im Pfarramt in Brebach können Sie noch weitere Säcke bekommen. Herzlichen Dank für Ihre Spenden!
Am 14. November 2004 feiern wir den 40. Jahrestag der Grundsteinlegung von „St. Martin“. Um uns schon ein wenig darauf einzustimmen, wurde am 31. Juli 2004 der Gottesdienst schon etwas festlich gestaltet, in der Predigt erinnerte Pfarrer Holzapfel daran, dass Gemeinde nicht nur dort existiert, wo ein großes Gotteshaus steht, sondern dass sich Gemeinde dort zeigt, wo gemeinsam Gottesdienst gefeiert wird und aus dem Glauben das Miteinander gestaltet und gelebt wird. Damit der Gemeindegesang beim Jubiläum klappt, wurde schon mal das „St. Martin-Lied“ gesungen und mittels eines Umtrunks mit Schnittchen vor der Kirche, der doch etwa 40 der 70 Gottesdienstbesucher zum Verweilen reizte, wurde auch in dieser Form Glaubensgemeinschaft praktiziert.
Eine kleine Fotoausstellung über die Anfänge von „St. Martin“ regte zu interessanten Gesprächen über „..wie's domols war...“ an und erinnerte Manchen daran, dass auch er selbst zu Hause noch Dokumente in Bild-, Film- oder Textform liegen hat, die für eine größere Ausstellung geeignet sind.
Wir bitten Sie ganz herzlich, uns solche Zeitzeugnisse möglichst bald zur Verfügung zu stellen, denn wir planen im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten unter anderem, Anfang bis Mitte November in der Zweigstelle Fechingen der Sparkasse Saarbrücken die Geschichte der Kirche und Gemeinde „St. Martin“ einem größeren Publikum vorzustellen.
Melden Sie sich bitte beim Festausschuss: Frau Maria Jantzen, Frau Alice Hennen, Frau Alwine Hemmert, Frau Christiane Brüsselbach, Herrn Herbert Klein und Herrn Norbert Triem. Für Ihre diesbezügliche Mithilfe danken wir Ihnen schon jetzt ganz herzlich.
Für den Festausschuss: Norbert Triem
Am 3. Sonntag im September begehen wir in unserer Seelsorge-Gemeinschaft das Fest des Ewigen Gebetes. Wir reihen uns damit in die große Gebetsgemeinschaft unserer Diözese ein, in der an jedem Tag im Jahr eine andere Gemeinde dieses Fest feiert.
Wie in vielen, wenn nicht sogar in den meisten Gemeinden unseres Bistums, ist es auch bei uns so, dass immer weniger Menschen an diesem Festtag teilnehmen. Bei meinem Antritt als Pfarrer hier habe ich versucht, durch eine Umstellung der Gebetszeiten und -formen diesem Fest neue Impulse zu geben, was anfänglich viel Erfolg brachte. Inzwischen sind aber auch diese Neuerungen nicht mehr neu genug, um mehr Menschen für diesen Festtag zu interessieren. So waren im letzten Jahr bei vielen Gebetsangeboten kaum Teilnehmer in der Kirche, manchmal wirklich kei
Da diese Form des Ewigen Gebetes für mich persönlich und für die, die den Tag mitgestaltet haben, mit sehr großem Aufwand an Kraft und Zeit verbunden ist, wir aber nicht jünger und stärker werden, habe ich mich in diesem Jahr entschieden, eine ganz neue und bescheidene Form der Feier des Ewigen Gebetes anzubieten. Vielleicht entspricht sie mehr den Bedürfnissen unserer Zeit, auf jeden Fall zeigt sie ehrlicher, wie das geistliche Leben unserer Gemeinden ist.
Wir werden die Eucharistiefeiern zu den üblichen Zeiten feierlich zum Ewigen Gebet gestalten und am Ende jeweils den sakramentalen Segen erteilen. Das Gebetsangebot wird dann eine Einladung zum Besuch in einer der Kirchen unserer Seelsorgegemeinschaft sein, die am Sonntag, dem 19. Sept., von morgens 8.00 Uhr bis abends 18.00 Uhr alle geöffnet sind. So kann jeder zu der Zeit, die ihm gelegen erscheint, seine Kirche besuchen und sein Gebet in der Art und Weise formulieren, die ihm entsprechend ist. Eröffnet wird der Tag mit der Laudes um 8.00 Uhr in Fechingen, St. Martin und beendet mit einer feierlichen Eucharistiefeier um 18.00 Uhr in Brebach.
Vielleicht kann diese bescheidene Art und Weise eine Anregung geben, sich über die Bedeutung dieses Festes und des persönlichen Betens einige Gedanken zu machen. In der Hoffnung dass unsere Kirchen an diesem Tag viel und häufig besucht werden, freue ich mich auf dieses Fest.
Matthias Holzapfel, Pfr.
Das Thema für die nächsten Treffen: Frauen begegnen Jesus. Wir treffen uns jeweils um 18.30 Uhr im evang. Gemeindehaus in Bübingen und zwar an folgenden Terminen: Montag 27. September 2004 und Montag, 25. Oktober
Leitung: Pastoralreferentin Marion Latz, Tel. 06 81/87 21 34 und Pfr. Christian Tobisch, Tel. 06 805/10 15
Haben Sie Spaß am Singen? Spielen Sie ein Instrument? Dann laden wir Sie recht herzlich ein, beim „offenen Singen“ mitzumachen. Zukünftig wollen wir uns am jeweils ersten Montag im Monat treffen, um gemeinsam „Neue Geistliche Lieder“ mit Instrumentalbegleitung zu singen und zu spielen. Das Angebot richtet sich an Jugendliche und Erwachsene unserer Seelsorgegemeinschaft. Kommen Sie einfach mal vorbei!
Das erste Treffen fand am Montag, dem 6. September, um 19.30 Uhr, im Pfarrheim in Brebach statt. Der nächste Termin wird der 4. Oktober sein.
Mehr Informationen erhalten Sie bei:
Claudia Reyes, Tel. 06 81 – 97 05 933,
E-mail cuaaya@yahoo.com.mx oder
Marion Latz, Tel. 06 81 – 87 21 34
In 72 Stunden die Welt ein bisschen besser machen. Unter diesem Motto findet vom 7. bis 10. Oktober die Sozialaktion des BDKJ im Südwesten Deutschlands statt, in den Bistümern Freiburg, Mainz, Speyer, Trier und Rottenburg-Stuttgart. Jugendgruppen realisieren innerhalb von 72 Stunden gemeinnützige Projekte in ihren Heimatgemeinden. Vom Computerkurs im Altenheim bis zur Renovierung von Spielgeräten kann alles dabei sein. Was letztendlich auf die einzelnen Gruppen zukommt, bleibt bis zur letzten Minute vor dem Aktionsstart ein Geheimnis. Am 7. Oktober um 17.07 Uhr ist es dann soweit: die Aufgaben werden verteilt und der Countdown läuft. Damit die Aufgabe zu bewältigen ist, können sich die Jugendlichen von Freundinnen und Freunden, Fachleuten, Firmen und anderen Einrichtungen vor Ort unterstützen lassen. Der Abschluss ist im Stadtbereich Saarbrücken ein gemeinsamer Gottesdienst und eine anschließende Fete. In unserer Seelsorge–Gemeinschaft beteiligen sich die MessdienerInnen aus Brebach an der Aktion. Daher die Bitte: sollten Sie in der Zeit vom 7. bis 10. Oktober um Hilfe gefragt werden, unterstützen Sie die Gruppe nach Ihren Möglichkeiten. Helfen Sie mit die Welt in 72 Stunden ein bisschen besser zu machen! Mehr Informationen über die Aktion gibt es im Internet unter www.72stunden.de.
In ökumenischer Zusammenarbeit bieten wir ( Pastoralreferentin Marion Latz und Pfarrer Christian Tobisch, Bübingen und Kleinblittersdorf) eine Fahrt für Jugendliche nach Taizé an. Stattfinden wird sie in der zweiten Woche der Herbstferien vom 17.- 24. Oktober. Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren sind eingeladen eine Woche am Leben der ökumenischen Gemeinschaft in Taizé teilzuhaben und Jugendliche aus der ganzen Welt zu treffen. Es können maximal 16 Personen mitfahren, da wir planen mit zwei Kleinbussen zu fahren. Der Preis für die Fahrt beträgt € 56,- für Unterkunft und Verpflegung und entstehende Fahrtkosten. Der Anmeldeschluss ist der 20. September 2004. Ein Vorbereitungstreffen wird ebenfalls am 20. September sein im Evangelischen Gemeindezentrum in Bübingen von 18.00 – 19.30 Uhr. Genauere Informationen und Anmeldungen gibt es im Pfarrbüro in Brebach.
Herzliche Einladung zur diesjährigen Dekanatswallfahrt der Frauen am 27. September 2004 nach Düppenweiler, dem Geburtsort der Sel. Schwester Blandine Merten. Pastor Michels wird um 15.00 Uhr in der Pfarrkirche die hl. Messe mit uns feiern. Anschl. ist Gelegenheit gegeben, noch Gedenkstätten der Sel. Schwester Blandine zu besuchen und/oder Kaffee zu trinken. Anmeldung ist erforderlich.
Da die kath. Jugendzentrale in Saarbrücken zum Jahresende geschlossen wird, stellen wir zum 30. September 2004 die Korken-Sammelaktion in unserer Seelsorge-Gemeinschaft ein. Die gesammelten Korken wurden bisher immer über die Jugendzentrale zum Recyclen weitergeleitet. Wir danken all denen, die in den letzten Jahren sich an dieser Aktion beteiligt haben und somit dazu beigetragen haben, behinderten Menschen eine Zukunftssicherung durch eigene Arbeit zu ermöglichen. Wenn sich eine neue Möglichkeit der Weitergabe der Korken ergibt, werden wir diese Aktion gerne wieder aufgreifen.

Die Eltern der Kinder des 3. Schuljahres aus Bübingen und Güdingen sind herzlich zum Elternabend am Montag, dem 27. September um 20 Uhr ins kath. Pfarrheim Güdingen eingeladen. Sie werden dort Informationen zur Erstkommunionvorbereitung bekommen.
In Brebach-Fechingen war die Anmeldung zur Erstkommunion zu Beginn der Sommerferien. Wer sein Kind noch nicht angemeldet hat, sollte das möglichst bald im Pfarrbüro Brebach bei Gemeindereferent Willems tun (06 81 – 87 21 34).
Für Bübingen und Güdingen gibt es folgende Anmeldezeiten:
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Pfarrhaus Bübingen |
Pfarrhaus Güdingen |
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Mi, 29.9., 16-17 Uhr |
Do, 30.9., 17-18 Uhr |
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Mo, 4.10., 17-18 Uhr |
Sa, 2.10., 11-12 Uhr |
Auch in diesem Jahr mussten wir uns wieder von einigen Kindern verabschieden, die nach 3-jähriger Kindergartenzeit zum 30. August 2004 eingeschult wurden.
Doch vorher standen für unsere Schulanfänger noch einige Ausflüge auf dem Programm. Da unser Thema im Juni/Juli „Haustiere“ und „Pferde“ hieß, hatten wir zuerst einmal einige Haustiere im Kindergarten zu Besuch. Danach stand ein Besuch beim Tierarzt in Güdingen an. Nachdem man uns Käfige, Untersuchungszimmer, OP und Röntgenraum gezeigt und erklärt hatte, durften wir auch selbst Hand anlegen und beim Untersuchen eines Hundes helfen. Alle waren begeistert.
Im Juli ging es mit dem Zug nach Zweibrücken. Am Bahnhof angekommen wurden wir von einem Planwagen abgeholt, der uns zum Zweibrücker Pferdegestüt brachte. Unter sachkundiger Führung lernten wir dort die Pferde und Ponys kenne. Danach durften wir beim Striegeln, Bürsten und Füttern der Ponys helfen. Zum Schluss ging es dann hoch zu Ross zu den Sehenswürdigkeiten Zweibrückens.
Müde und glücklich kamen wir am Abend wieder in Saarbrücken an. Für alle war es ein gelungener Ausflug!
Unseren Schulanfängern wünschen wir jetzt einen guten Start in der Schule und alles Gute für die Zukunft!
Das Kindergartenteam
Wir bieten ab dem 1. September 2004 erweitere Öffnungszeiten an:
Mo – Fr 7.30 – 13.00 Uhr
Di u. Do-Nachmittag 14.00 – 16.00 Uhr
Kosten: 1. Kind 62,-- €
2. Kind 46,50 €
3. Kind 31,00 €
oder
Mo – Fr 7.30 – 13.30 Uhr
Di u. Do-Nachmittag 14.00 - 16.00 Uhr
Kosten: 1. Kind 74,-- €
2. Kind 55,-- €
3. Kind 37,-- €
Während ihres Aufenthaltes in unserer Seelsorgegemeinschaft haben Andres Emilio Velez Cordoba und Rafael Gomez Diaz aus Kolumbien uns auch im Kindergarten besucht. Begleitet wurden sie von Ursula Holzapfel. Andres hatte sein Saxophon mitgebracht und die Kinder lauschten zunächst den lauten Tönen des Instrumentes.
Schließlich tanzten wir zu den Melodien, die Andres auf dem Saxophon spielte. Am Besten gefiel den Kindern der Schlangentanz, der die Hinterhältigkeit der Schlange deutlich machen sollte. Rafael zeigte uns Fotos aus Kolumbien und erzählte uns eine Geschichte. Ursula Holzapfel übersetzte uns alles.
Zum Abschied bekamen wir einige Geschenke, über die wir uns sehr freuten – ein kolumbianisches Puppenpaar und eine CD, die wir seitdem immer wieder hören und dazu tanzen.
Dieser Tag war wohl ein unvergessliches Erlebnis für uns alle – und Anlass, auch nach dem Besuch wieder mit den Kindern über Kolumbien zu reden.
Angelika Richter

Vom 20. Juni bis zum 5. Juli 2004 waren der Leiter des Kulturzentrums Mama U, Rafael Gomez Diaz und der junge Saxophonist Andres Emilio Velez Cordoba aus Quibdo, in unserer Seelsorgegemeinschaft zu Gast. In vielen Veranstaltungen und Auftritten haben sie uns anhand der Fotoausstellung von Herrn Gomez und der Musik von Andres von der Kultur und dem Leben in ihrem Land erzählt.
Vor einigen Tagen haben sie uns folgendes Schreiben zukommen lassen:
„Nachdem einige Zeit seit unserer Reise in Ihr Land vergangen ist, sind uns immer noch viele Erlebnisse in Erinnerung, die uns mit Freude und mit Hoffnung erfüllen. Wir erinnern uns vieler Männer und Frauen. Sie haben uns gegrüßt, sie haben uns in ihren Häusern und bei ihrer Arbeit willkommen geheißen, sie haben uns Aufmerksamkeit geschenkt, sie haben uns zum Essen eingeladen und uns Solidarität geschenkt. Wir erinnern uns an tolle Begegnungen in den Kindergärten, in den Schulen, den Gemeindegruppen, in den Familien und in den Gottesdiensten. Wir erinnern uns an so viele Zeichen der Liebe an den Festen, den Aktionen, den politischen Begegnungen, bei der vielfältigen Zusammenarbeit und bei Kaffee und Kuchen. Wir erinnern uns an viele Orte, an die Straßen und Autobahnen, an die Dörfer und Häuser, an die Schulen und Gebäude, an die Burgen, an das Bier und das Brot.
Und jetzt sind Andres und ich sehr froh, weil wir von all dem den Kindern und Jugendlichen hier erzählen können. Wir sind sehr glücklich darüber, weil wir wissen, dass es Menschen wie euch gibt, die wie wir nicht einverstanden sind mit den Zuständen in dieser Welt. Dies bestärkt uns, mit unserer Musik und unseren Tänzen diese Welt immer schöner zu machen. Allen Männern und Frauen ein herzliches Dankeschön
Rafael Gomez“
Vom 1. bis 29. Aug. 2004 war Pater Luis Carlos noch einmal unser Gast. An der Universität Saarbrücken hat er seinen zweiten Sprachkurs in deutsch belegt und noch einmal sehr gute Fortschritte in der deutschen Sprache gemacht. Dies konnten viele von uns in persönlichen Begegnungen mit ihm erleben. Am 29. Aug. ist er für drei Wochen nach Hause zu seiner Familie nach Quibdo gereist, sein erster Besuch in der Heimat seit über zwei Jahren. Er hat sich sehr darauf gefreut. Bei der Verabschiedung am Flughafen Frankfurt hat er mir noch einmal aufgetragen, allen Menschen unserer Seelsorgegemeinschaft ein ganz herzliches Wort des Dankes zu sagen. Er ist immer wieder beeindruckt von der Offenheit und Herzlichkeit der Begegnungen mit den Menschen unserer Gemeinden. Im Herbst wird er noch einmal für ein paar Tage unser Gast sein.
Matthias Holzapfel, Pfr.
Auch meine Schwester Ursula und Pater Ulrich Kollwitz sind Ende August wieder nach Kolumbien zurück gereist. Auch sie haben während ihres Heimaturlaubes vielfältige Begegnungen mit unseren Gemeinden erlebt und danken auf diese Weise noch einmal herzlich für die erfahrene Solidarität, für die vielfältige Unterstützung ihrer Arbeit und senden allen herzliche Grüße.
Matthias Holzapfel, Pfr.

Eine häufig gestellte Frage an mich persönlich oder an die Mitarbeiterinnen in den Pfarrbüros lautet: „Was kostet eigentlich eine Messe?“ Die Antwort darauf kann nur lauten: „Eine Messe kostet nichts!“ So ist die nächste Frage schon sicher: „Und wofür bezahle ich eigentlich 5,-- € und was passiert mit diesem Geld?“
Zunächst noch einmal: eine Messe kostet nichts! Es ist ein alter Brauch in der Kirche, die Eucharistiefeier einem besonderen Anliegen zu widmen, innerhalb der Eucharistiefeier für dieses Anliegen zu beten und die Gemeinde um ihr Mitbeten in diesem Anliegen zu bitten. Meistens ist dieses Gebetsanliegen dem Gedächtnis der Verstorbenen gewidmet und somit Ausdruck unseres Glaubens und unserer Hoffnung, eines Tages im Reich Gottes wieder mit ihnen vereint zu sein. Dieses Beten kann nichts kosten, so wie alles Beten auch nicht bezahlbar ist.
Es ist aber ebenso eine alte Tradition in unserer Kirche, dass derjenige, der darum bittet, eine Eucharistiefeier in seinem Anliegen zu feiern, dem Zelebranten der Messe eine kleine Gabe gibt. Früher war dies oft eine Naturalie, später ein Geldbetrag, was heute obligatorisch ist. Ursprünglich war diese Gabe für den Unterhalt des zelebrierenden Geistlichen gedacht, da er ja in der Zeit, in der er sich dem Gottesdienst und dem Anliegen des Einzelnen widmet, nichts anderes für seinen Lebensunterhalt tun kann.
Inzwischen werden die Geistlichen aber für ihre Arbeit vom Bistum bezahlt (dahin geht der Hauptteil der Kirchensteuer), so dass das Intentionsgeld für diesen Zweck nicht mehr gebraucht wird. Es wird aber trotzdem weiterhin erhoben, da es immer noch gute Gründe dafür gibt. So geht das Intentionsgeld heute in die Kasse der Kirchengemeinde und dient zur Deckung der Kosten für die Feier der Gottesdienste (Kerzen, Blumen, Hostien, Wein, Heizung). Für diesen Zweck wird pro Messe der Beitrag für eine Intention an die Kirchenkasse der jeweiligen Gemeinde abgeführt und im Haushalt verbucht.
Liegen auf einer Eucharistiefeier mehrere Intentionen, so werden die Intentionsgelder der weiteren Messen in die Mission weitergeleitet. Dort dienen sie wieder dem ursprünglichen Zweck, den Lebensunterhalt der dort lebenden Geistlichen zu finanzieren, da es in diesen Ländern weder Kirchensteuer noch andere staatliche Finanzhilfen für die Kirchen gibt und die meisten Gemeinden nicht in der Lage sind, für den Lebensunterhalt ihrer Geistlichen aufzukommen. Die weiteren Intentionsgelder aus unserer Seelsorgegemeinschaft führen wir regelmäßig ab an die Steyler Missionare der kolumbianischen Provinz und an die Diözese Quibdo, z. Hd. von Monsenor Fidel Leon Cadavid.
Die Geistlichen, die Intentionsgelder aus Deutschland erhalten, sind angehalten, im Gedenken an die ursprünglichen Spender und deren Anliegen ebenfalls eine hl. Messe zu feiern.
So erfüllen die 5,-- € Intentionsgeld, die Sie für eine Messe „bezahlen“, einen doppelten Zweck. Sie helfen unserer Gemeinde, ihre Aufgaben wahrzunehmen und sie unterstützen die Kirche in den Ländern des Südens.
Matthias Holzapfel, Pfr.
Im letzten Pfarrbrief war auf der letzten Seite die „Antwort der Osterkerze“ auf das im davor erschienen Pfarrbrief wiedergegebene „Gespräch mit der Osterkerze“ von Frau Jantzen.
Dieser Artikel war mit „die Osterkerze“ unterschrieben, denn ich glaubte, es ist für alle offensichtlich, wer der Autor ist. Dies war leider nicht der Fall, so dass ich mich heute öffentlich zu meiner Autorenschaft bekenne. Dieser Artikel stammte von mir.
Matthias Holzapfel, Pfr.
Wir sind gekommen um Ihn anzubeten“, so lautet das Motto des XX. Weltjugendtages, der im August 2005 in Köln mit etwa einer Million junger Menschen aus aller Welt stattfinden wird. Solch ein Großereignis erfordert eine intensive Vorbereitung und das Gebet vieler Menschen. So möchten wir, das Vorbereitungsteam für den Weltjugendtag im Kloster Maria Martental, alle einladen, sich pfarreiübergreifend zu einer lebendigen Gebetskette zu verbinden. Und so sieht das konkret aus:
Im Schriftenstand unserer Kirchen finden sich Gebetszettel. Alle sind eingeladen, daheim vom 11. August 2004 bis zum 11. August 2005 zu beten. Und alle, denen das Gebet um ein gutes Gelingen des Weltjugendtages wichtig ist, sind zu einer monatlichen Gebetsstunde in einer Kirche in der Umgebung eingeladen. Die Termine finden sich auf dem Gebetszettel. Wer weitere Informationen wünscht, kann sich bei P. Gerd Hemken melden: Tel. 02653/989034.

Das Pfarrfest ist immer wieder ein Höhepunkt im vielfältigen Leben unserer Kirchengemeinde. Denn über den Gottesdienst hinaus gibt es Gelegenheit, mit vielen Menschen, denen man oft nur flüchtig begegnet, in näheren Kontakt zu treten.
Das galt auch für das Pfarrfest 2004, das wieder einmal großen Zuspruch fand und so die viele Mühe der Veranstalter und der 120 HelferInnen belohnte, so dass es diesen Freude machte, sich zu engagieren.
Das diesjährige Fest zeichnete sich durch mehrere Besonderheiten aus:
Insgesamt betrachtet war das Pfarrfest ein voller Erfolg und hob sich durch sein Programm wohltuend von sonstigen Festen, bei denen oft das Kulinarische im Mittelpunkt steht, ab.
Wir danken ganz herzlich allen, die mitgewirkt haben und auch durch ihr Kommen ihre Verbundenheit mit unserer Gemeinde gezeigt haben.
Norbert Triem

Bübingen:
Güdingen:
Günter ThielenBrebach:
Erich JungFechingen:
Franz MaszotaImpressum:
Herausgeber:
Pfarrer Matthias Holzapfel
Adresse:
Seelsorge-Gemeinschaft der Kath. Pfarreien
St. Katharina, Heilig Kreuz, Maria Hilf und St. Martin
Saarbrücker Straße 72a
66130 Saarbrücken
Tel. 06 81 - 87 21 34
Fax 06 81 - 87 61 475
eMail pfarrbuero@bgb-f.de
Der nächste Pfarrbrief erscheint am 17. Oktober 2004.
Redaktionsschluss ist am 30. September 2004.