

der Seelsorge-Gemeinschaft
St. Katharina (Bübingen), Heilig Kreuz (Güdingen) und Maria Hilf und St. Martin (Brebach-Fechingen)
Februar - März 2005
28. Mai bis 12. Juni

Mit Sicherheit stehen wir alle noch immer unter den Eindrücken der großen Flut in Asien und dem unbeschreiblichen Leid, das diese Naturkatastrophe über Millionen von Menschen gebracht hat. Betroffen machen uns die über 100.000 Verletzten und 160.000 Toten, die Millionen von Odachlosen.
Durch die vielen deutschen Urlauber, die in diese Katastrophe mit einbezogen wurden, spüren wir, wie klein die Welt geworden ist und wie nah auch so weit entfernte Katastrophen uns kommen.
So unbeschreiblich dieses Ereignis für unser Empfinden ist, so unbeschreiblich ist auch die großzügige Hilfe, die sie in aller Welt hervorgerufen hat. Auch aus unseren Gemeinden haben sich viele Menschen nach ihren Möglichkeiten bei diesen Hilfsleistungen engagiert. Die Sonderkollekten am 1. und 2. Januar 2005 ergaben für die Flutopfer 2.089,26 €.
Darüber hinaus wurde und wird – so bin ich mir sicher – von vielen Menschen privat Hilfe geleistet, die sich nicht nur in materiellen Spenden ausdrückt, sondern auch in ehrlicher Anteilnahme, im Gedenken und Beten.
Diese Katastrophe und ihre Folgen hat natürlich immer wieder die Frage aufgeworfen, warum so etwas überhaupt geschehen muss und wie Gott so etwas zulassen kann. Fragen auf die es keine direkten Antworten gibt. Hier welche zu finden, ist ein Auftrag, der sich an uns alle gemeinsam richtet. Unser gemeindliches Denken und Handeln sollte vielleicht in den nächsten Wochen und Monaten davon beeinflusst sein, das Verhältnis zwischen Gott und den Menschen näher und intensiver zu bedenken. Eine besondere Chance hierfür wird sich während der Glaubenstage, die nun endgültig für den Zeitraum 25. Mai bis 12. Juni terminiert sind, ergeben.
Der Weltjugendtag mit den vielen Gästen aus aller Welt, die auch in unsere Seelsorgegemeinschaft kommen, wird uns ebenso einen besonderen Anlass bieten, das Verhältnis zwischen Gott und den Menschen auch im Verhältnis zwischen den Menschen dieser einen Erde zu bedenken.
Wichtig bleibt aber die Erfahrung, die wir in der großen Solidarität nach der Flutkatastrophe gemacht haben, sie sollte auch in unserem Gemeindeleben umzusetzen sein.
Nur im gemeinsamen Miteinander, nur dort, wo der eine den anderen unterstützt, der an die Grenzen geraten ist, ist Zukunft und Leben möglich. Anteilnahme ist ein Grundvollzug unseres christlichen menschlichen Lebens.
Liebe Schwestern und Brüder,
gehen wir unseren Weg in diesem nun gerade begonnen Jahr in diesem Sinne der gemeinsamen Verantwortung für unsere Gemeinden, unsere Kirche und unsere Welt.
Ihr Pastor
Matthias Holzapfel

Im Pfarrgemeinderat Güdingen hat sich im November eine Veränderung ergeben. Aus persönlichen Gründen ist Frau Ingrid Keilbach von ihrem Amt als Vorsitzende des Pfarrgemeinderates zurück getreten und aus dem Pfarrgemeinderat ausgeschieden. Wir dürfen uns an dieser Stelle ganz herzlich für ihre Tätigkeit im Pfarrgemeinderat bedanken, besonders für ihre Bereitschaft, als neu gewähltes Mitglied gleich das Amt der Vorsitzenden zu übernehmen. Mit viel Engagement hat sie sich in dieses Amt eingebracht und so vieles zum Wohle unserer Gemeinde Hl. Kreuz geleistet.
Den Platz von Frau Keilbach im Pfarrgemeinderat wird Herr Hanno Schwedler einnehmen, der entsprechend der Wahlliste nachrückt. Die Wahl eines oder einer neuen Vorsitzenden soll in einer der Pfarrgemeinderatssitzungen bis Ostern erfolgen. An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an alle Mitglieder der Pfarrgemeinderäte für ihr Engagement im Dienste unserer Gemeinden und der Seelsorgegemeinschaft.
Wie in den vergangenen Jahren wollen wir auch in diesem Jahr am Passionssonntag, dem 13. März 2005, unsere Wallfahrt nach Schönstatt unternehmen. Gemeinsam mit Sr. Renita und Sr. Liegard werden wir uns auf den Weg machen, um am Marienheiligtum von Schönstatt unsere Bitten der Muttergottes anzuvertrauen. Anmeldungen nehmen die Schwestern entgegen: Tel. 0681-8882735. Abfahrt in Bübingen 7.00 Uhr, Güdingen 7.10 Uhr und Brebach 7.15 Uhr.
Das vorgesehene Treffen im Januar findet zusammen mit dem Seniorennachmittag am 26. Januar 2005 statt. Beginn ist um 15.00 Uhr mit der hl. Messe in der Kirche, anschl. Kaffee und Kuchen im Pfarrheim. Pfr. Holzapfel und Dr. Wördehoff werden referieren über die „Christliche Patientenverfügung“.
Unsere Gemeinde lebt von dem Engagement ihrer Mitglieder. In allen Bereichen sind Menschen aktiv, um die Botschaft Christi zu leben und weiter zu tragen. Die Musik im Gottesdienst, ob instrumental oder vokal ist ein lebendiges Zeichen für das gelebte Lob Gottes und eine intakte Gemeinde. Es existieren zahlreiche musikalische Angebote für Jung und alt in unserer Seelsorgegemeinschaft. machen auch Sie mit, öffnen Sie Ihre Kehle – und Seele – zum Lobe unseres Schöpfers.
Ihre Kirchenmusikerin Claudia Reyes-Saldana
Brebach
Kinderchor: Fr 15.30–16.15 Uhr, Pfarrheim. Willkommen sind auch Kinder, die ein Instrument spielen.
Kirchenchor: Mi 19.30–21.00 Uhr, Pfarrheim
Offenes Singen: Erster Montag im Monat 19.30–20.15 Uhr, Pfarrheim
Fechingen
Kirchenchor: Do 19.30–21.00 Uhr, Pfarrsaal
Bübingen
Schola: Mo 18.30–19.15 Uhr, Krypta
Güdingen
Schola: Do 18.00-18.45 Uhr, Werktagskapelle
Wenn Sie ein Instrument spielen und gerne einmal musikalisch etwas zum Gottesdienst beitragen wollen, sind Sie dazu herzlich eingeladen. Sprechen Sie mich an: Tel. 0681-9705933.
Ihre Kirchenmusikerin Claudia Reyes-Saldana

Seit Ende letzten Jahres leitet unsere Organistin Claudia Reyes-Saldana den neuen Kinderchor. Im Advent wollten die Kinder nach nur wenigen Proben zum ersten Mal zur Gestaltung eines Gottesdienstes beigetragen und das ist ihnen auch gut gelungen.
Wir suchen noch mehr Kinder aus allen Orten der Seelsorge-Gemeinschaft, die gerne singen. Wer hat Spaß am Singen? Kommt doch einfach mal zu einer Probe! Die Chorproben sind freitags von 15.30 Uhr bis etwa 16.15 Uhr im kath. Pfarrheim Brebach.
Gemeindereferent Helmut Willems
Der Regenbogen ist das Zeichen des Bundes zwischen Gott und den Menschen. Deshalb wird der Regenbogen das Symbol für die Erstkommunion 2005 sein. Jesus verbindet uns Menschen in der Kommunion mit Gott und miteinander.
Am letzten Januar-Wochenende werden die Gottesdienste von den Kommunionkindern mitgestaltet und sie werden ihr Symbol auf einem Plakat in der Kirche anbringen. Diese Plakate werden uns daran erinnern, dass die Kinder einen Platz bei uns brauchen, einen Platz als Kinder.
Gemeindereferent Helmut Willems
Wenn wir bisher mit unseren Kindern in die Kirche gegangen sind, haben wir meist ein paar Bilderbücher und Papier und Buntstifte mitgenommen, damit die Kleinen die lange Dauer des Gottesdienstes überstehen konnten. Sie brauchen einfach etwas zu tun. Aber in der Bank ist wahrlich nicht der beste Platz zum Malen.
Da kam meine Frau auf eine Idee: „Warum stellen wir nicht einen Maltisch für die Kinder auf?“ Wenn sie einen guten Platz haben, können sie so lernen, im Gottesdienst still und aufmerksam dabei zu sein. Zunächst können sie einfach Mandalas oder andere Bilder mit Bezug zum Gottesdienst malen, später können sie immer mehr das Geschehen des Gottesdienstes verfolgen und ihn mitfeiern.
Gesagt, getan. Nach Absprache mit Pastor Holzapfel haben wir im Herbst den Versuch unternommen und einen Tisch in der Brebacher Kirche neben dem Taufbecken aufgestellt. Die Kinder konnten dort malen, wir Eltern haben uns in eine Bank in der Nähe gesetzt und waren greifbar.
Es war schon erstaunlich, wie ruhig und konzentriert die Kinder dabei waren. Kein Gequengel „Wann gehen wir endlich heim?“, kein Rumzappeln. Sowohl wir als auch die Kinder konnten den Gottesdienst mitfeiern – jeder auf seine Art.
Der Maltisch ist nun eine feste Einrichtung in der Brebacher Kirche, auch in Güdingen gibt es mittlerweile einen solchen Tisch und alle Familien mit kleinen Kindern sind eingeladen, davon Gebrauch zu machen.
Gemeindereferent Helmut Willems
Wer hat Lust, die letzte Ferienwoche vom 27. 8. - 3. 9. 05 mit uns nach Bayern zu fahren?
Wir haben in Thalhausen, in der Nähe von Freising, ein ehemaliges Schloss gemietet. Das Jugendhaus St. Anna verfügt über eine
sehr große Grünanlage mit Tischtennis, Volleyball und einem Fußballplatz. Im Haus gibt es ebenfalls Tischtennis, Tischfußball
und viele andere Sachen, die den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen. Der Spaß kostet ca. 200,00 €.
Wenn ihr also Lust habt und zwischen 9 und 15 Jahre alt seid, dann könnt ihr euch ab 15. Februar im Pfarrbüro in Brebach oder im kath. Kindergarten in Güdingen anmelden. Wir würden uns freuen, wenn sich wie immer genügend Leute für diese Freizeit begeistern würden.
Ursel Lauer

Zu Weihnachten erhielten wir drei besondere Grüße, die Pfr. Holzapfel in der Christmette in Güdingen an die Gemeinden weitergegeben hat. Wir wollen sie hier noch einmal veröffentlichen, um sie so auch an alle Mitglieder unserer Seelsorgegemeinschaft weiter zu leiten.
Ein erster Gruß kam von Bischof von Quibdo, Monseñor Fidel Leon Cadavid. Er wünscht allen Mitgliedern der Seelsorgegemeinschaft ein gnadenvolles Weihnachtsfest und Gottes Segen im neuen Jahr, das wir in Frieden erleben sollen.
Einen zweiten Brief schrieben uns wie jedes Jahr Ursula Holzapfel und Pater Uli Kollwitz:
Liebe Freundinnen, liebe Freunde,
das Weihnachtsfest soll uns ja dabei helfen, mitten in allem Dunkel doch noch immer ein Licht zu entdecken. Und so können wir, Gott sei Dank, auch in der Finsternis der Gewalt, des Kriegs und Elends, die nach wie vor das Leben hier in Kolumbien prägen, ein paar Hoffnungsschimmer ausmachen.
Wir erleben, dass die Gemeinden der Afrokolumbianer und Indianer ihren Widerstand gegen die Kriegspolitik, die alle vereinnahmen will, verstärken. Sie lehnen das Spitzelsystem, das die Regierung unter dem Namen „Demokratische Sicherheit“ verbreitet, ab. Sie wehren sich gegen Großprojekte, wie z. B. den Anbau der Ölpalme als Monokultur, der in einer Nachbarregion am unteren Atrato bereits von einigen Firmen mit Unterstützung des Militärs und seiner paramilitärischen Hilfstruppen gewaltsam vorangetrieben wird.
Um diesem Vorgehen Einhalt zu gebieten, hat die Diözese Quibdo eine Studie über die ökologischen und rechtlichen Konsequenzen des Anbaus der Ölpalme im Choco in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse am 29. Nov. in Buchform veröffentlicht und in der Nationaluniversität in Bogota vorgestellt wurden. Das Echo war erfreulich groß. Auch ein anschließendes Gespräch mit Botschafts- und UNO-Vertretern hatte eine sehr gute Beteiligung. So wollen wir hoffen, dass durch eine Diskussion mit soliden Argumenten die Vernichtung von 60.000 Hektar Regenwald und der damit verbundenen traditionellen Existenzgrundlage von Hunderten von Familien gestoppt werden kann.
Ein wichtiger Faktor, der unsere Hoffnung aufrecht erhält, liegt in der internationalen Solidarität. Während unseres Heimaturlaubes konnten wir viele Kontakte auffrischen oder vertiefen. Die enge Verbindung mit kirchlichen Hilfswerken, Menschenrechtsorganisationen, Pfarreien, Schulen, Gruppen und zahlreichen privaten Freundschaften bildet einen politischen, finanziellen und vor allem spirituellen Rückhalt, ohne den unsere Arbeit kaum denkbar wäre. Deshalb hat es uns ganz besonders gefreut, dass unser Bischof Fidel Leon Cadavid zur Eröffnungsfeier der Adveniataktion am ersten Advent eingeladen wurde, die dieses Jahr unter dem Thema Kolumbien steht. Vor allem die Diözesen Trier und Aachen haben ihre langjährige Verbundenheit mit der Diözese Quibdo und ihr Engagement für die Menschenrechte zum Ausdruck gebracht durch Veröffentlichung von Materialien und Einladung von uns und Vertretern der Bauernorganisation und des Kulturzentrums Mama-U. Wir sehen in all dem eine Anerkennung der engagierten Pastoralarbeit unserer Diözese an der Seite der Opfer, der Armen, der Friedfertigen, der Trauernden, derer, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit.
Wirkliche Solidarität besteht allerdings immer in einer Wechselwirkung von Geben und Nehmen. Wir wissen, dass auch unter Euch viele schweres Leid zu tragen haben. Krankheit oder der plötzliche Tod von lieben Angehörigen haben einige von Euch betroffen. Wir denken an Euch und sind Euch im Gebet verbunden.
Das Fest der Hoffnung erfülle uns mit dem Segen Gottes, der uns das Leben geschenkt hat und will, dass alle sein Kinder ein Leben in Fülle haben.
Quibdo, 15. Dez . 2004
Ursula u. Uli
Einen besonderen Gruß erhielten wir vom Religionsattaché des türkischen Konsulates in Mainz. Leider ist es nicht mehr gelungen, diesen Brief im Brebacher „Schmelztiegel“ zu veröffentlichen, deshalb wollen wir ihn hier im Pfarrbrief abdrucken:
Liebe deutsche Freunde,
hiermit möchte ich zu Ihrem Weihnachtsfest gratulieren und meine besten Wünsche übermitteln.
Feste sind besondere Tage, an denen man Werte wie Liebe, Respekt, Toleranz, Frieden und Glück intensiv erfährt und die Freundschaften verstärkt werden.
Vor einiger Zeit haben wir uns zur Gelegenheit des Ramadanfestes und während des Fastenmonats Ramadan, wie auch in den vorherigen Jahren, mit unseren deutschen Freunden an den Fastenbrechen getroffen, gemeinsam gegessen und über verschiedene wichtige Themen Gedanken ausgetauscht. Wir haben noch einmal verdeutlicht, dass die Religionen nicht für Hass, Gewalt, Terror usw. instrumentalisiert und ausgenutzt werden dürfen und dass die gemeinsamen Ziele aller himmlischen Religionen es ist, Liebe, Achtung, Toleranz, Brüderlichkeit, Gerechtigkeit und Frieden im Leben der Menschen zu verwirklichen. Dadurch haben wir die schönen Früchte der Toleranz und des Dialogs gemeinsam erlebt und die Möglichkeit gehabt, uns gegenseitig näher kennen zu lernen. Unser Dialog wird sich stetig vermehren.
Aus diesem Grund ist es unser gemeinsamer Wunsch, dass die Geburtsjahrwende von Jesus (Friede sie mit Ihm) dazu beiträgt, dass universale menschliche und ethische Werte verwirklicht und entwickelt werden.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eingesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr, das der Menschheit Glück und Frieden bringt.
Ibrahim Sezer, Religionsattaché
Ein herzliches Wort des Dankes sagen wir allen, die durch ihr ehrenamtliches Engagement und ihre Spenden die Sternsingeraktion unterstützt haben. Insgesamt waren 82 „kleine Könige“ zwischen dem 9. und 11. Januar unterwegs zu den Häusern, Geschäften und Firmen in unserer Seelsorge-Gemeinschaft. Eine große Zahl ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer haben diese Aktion durch ihren Einsatz an Organisation, im Kleider-, Schmink- oder Kochteam oder als Begleiter auf dem Weg möglich gemacht.
Insgesamt sind bisher über 14.000,-- € zusammen gekommen, die wir für unsere Partnerkindergärten in Bogota/Kolumbien an das Kindermissionswerk überweisen können. In Güdingen wurden mehr als 4.000.-- € gesammelt, in Bübingen fast 5.500,-- € und in Brebach und Fechingen mehr als 4.500,-- € Im vergangenen Jahr waren es in Güdingen 2.541,45 €, in Bübingen 4.595,51 € und in Brebach und Fechingen 4.318,70 €.
Herzlichen Dank – auch im Namen unserer Partnerkindergärten in Kolumbien, die uns per Internet zu dem schönen Ergebnis gratuliert haben.

Wir freuen uns, am 28. Januar 2005 das 25-jährige Dienstjubiläum von Frau Maria Jank, Leiterin des Kindergartens, zu begehen.
Die Feierlichkeiten beginnen um 11.30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kirche in Güdingen, zu dem wir alle recht herzlich einladen. Anschließend treffen wir uns zum gemütlichen Beisammensein im Kindergarten.
Auf diesem Wege möchten wir uns für die gute Zusammenarbeit und das Verständnis während der vielen Jahre bedanken. Für uns ist Frau Jank das Herz des Kindergartens geworden und wir wünschen uns, noch lange mit ihr zusammen zu arbeiten.
Das Kindergartenteam
Im letzten Pfarrbrief hat Pastor Matthias Holzapfel schon darauf hingewiesen, dass die Beliebtheit der Sonntagabendmessen auch auf die musikalische Gestaltung durch Matthias Scheller zurück zu führen ist.
Ich möchte ihn kennen lernen. Seine Telefonnummer steht im Telefonbuch, ich rufe ihn an und wir verabreden uns zu einer Tasse Kaffee. So erfahre ich einiges über ihn.
Matthias Scheller, 35 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder. In Brebach aufgewachsen, lernte er schon jung Klavier spielen (damals bei Ferdinand Schäfer). Den Grundstein für seine weitere musikalische Ausbildung legten während seiner Messdiener- und Küsterzeit allerdings Thomas Kitzig und Christian von Blohn (beide waren Kirchenmusiker in Maria Hilf und St. Martin).
Er studierte Musik an der bischöflichen Kirchenmusikschule in Trier und Saarbrücken, spielt außer Klavier und Orgel auch Saxophon. Beinahe parallel dazu machte er eine Ausbildung zum Betriebswirt und ist heute hauptberuflich als selbständiger Unternehmer (Lernmaterialien, Lehrmittel, die er teilweise selbst entwickelt, Workshops, usw.) tätig.
Momentan bildet er sich zusätzlich im Bereich kirchliche Popularmusik mit Schwerpunkt in Jazzpiano, Chorleitung Pop und Gospel, Bandarrangements, in Stuttgart weiter. Bis vor etwa drei Jahren war er Chorleiter der Mountain-Rabbits und ist zur Zeit musikalischer Leiter der Raketensingers in Güdingen. Außerdem gibt er private Klavierstunden.
Als Pastor Holzapfel ihn bat, die musikalische Gestaltung der Sonntagabendmessen zu übernehmen, stieß er bei Matthias Scheller auf offene Ohren. Sein Konzept: die ganze Bandbreite klassischer und moderner Kirchenmusik einfließen zu lassen. So haben wir am Sonntagabend:
- die lateinische Messe mit gregorianischen Gesängen erlebt
- mehrmals das Vokalensemble Al dente, dessen Chorleiter er ist
- Musik mit kleinem gemischten Chor (kleine Kantorei) genossen,
- verschiedene Instrumente gehört: Saxophon, Geige, Trompete, Querflöte, Pikkoloflöte u. m.
Das alles macht er möglich mit Leuten aus seinem privaten Bekanntenkreis und seinen Verbindungen zu anderen Chorleitern. Sein großes Anliegen ist, regionale und besonders auch junge Künstler für die Gestaltung der Gottesdienste zu gewinnen. Als Initiator der Brebacher Konzerte bietet er diesen Nachwuchskünstlern eine zusätzliche Plattform.
Lieber Herr Scheller, ich glaube, ich spreche für die ganze Seelsorgegemeinschaft: wir freuen uns auf viele Gottesdienste und Konzerte unter Ihrer musikalischen Leitung. Vielen Dank für das wirklich nette und interessante Gespräch.
Ulrike Tesch
Liebe Gemeindemitglieder, in diesem Pfarrbrief, den Sie in den Händen halten, liegt ein Überweisungsträger für eine Spende zur Deckung der Druckkosten des Pfarrbriefes. Einen Teil der Unkosten können wir durch die Werbeeinnahmen decken, jedoch reichen diese Mittel bei weitem nicht für die Deckung der entstandenen Kosten. Deshalb sind wir für jede Spende dankbar, denn nur durch diese Spenden können wir Ihnen den Pfarrbrief in der bisherigen Weise zukommen lassen und Sie somit über die vielfältigen Aktivitäten in unserem Gemeindeleben informieren.
Pfr. Matthias Holzapfel
Im vergangen Jahr haben drei Pfarrbriefausträger aus persönlichen Gründen – sei es durch Wegzug oder Alter – ihre ehrenamtliche Tätigkeit in unserer Seelsorgegemeinschaft aufgeben müssen. Daher suchen wir drei neue Pfarrbriefausträger, und zwar für:
- Brebach, Erzbergerstr. ca. 25 Stück
- Brebach, untere Saarbrücker Str. u. Nebenstr. ca. 45 Stück.
- Güdingen, Hochstr., ca. 50 Stück
Wenn Sie alle zwei Monate ein wenig Zeit haben und uns gerne helfen möchten, dann melden Sie sich bitte im Pfarrbüro, Tel. 0681/872134 oder bei Frau Triem, Tel. 06893/3678.
Für Jugendliche ab 16 Jahren bietet die Diözesanstelle für Exerzitien, Geistliche Begleitung und Berufungspastoral Projekttage vom 21. - 23. März 2005 an. Im Gespräch mit einem/r Pastoralreferenten/in, Gemeindereferenten/in oder einem Priester erfahren, wie der Berufsalltag aussieht und in der Gruppe mehr hören über Voraussetzungen, Ausbildungswege und Einsatzfelder. Die Praktikanten/innen wohnen in Trier im Haus der Begegnung. Weitere Infos und Anmeldung bis zum 1. März 2005 im Haus der Begegnung, Petra Stadtfeld, Tel. 0651/96637-10.
Infomaterial dazu finden Sie am Schriftenstand in der Kirche.

Max Klinger
Bübingen:
Norbert Becker, Irma Weil, Elisabeth Wagner, Margot Brenner, Abramo Argese, Ingeborg Keller, Erna Heß, Brigitte Quirn, Heinrich
Pisczan,
Güdingen:
Peter Klemm, Ludwig Stuppi, Christa Schiller, Helene Felder, Friedrich Becker
Brebach:
Friedolin Müller, Dr. med Hans Scheffzek
Fechingen:
Inge Maria Gehring, Rosa Schweitzer

Vom 10. bis zum 21. August sind viele junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren aus aller Welt zu Gast bei uns in Deutschland. Vom 10. bis zum 15. August finden die Tage der Begegnung auch in unserer Diözese statt. Wir erwarten hier in unserer Seelsorgegemeinschaft Gruppen aus drei Ländern: Korea, Kolumbien und Polen. Insgesamt werden es etwas 120 junge Leute im Alter von ca. 16 bis 22 Jahren sein. Haben Sie Interesse, die „Welt zu Gast zu haben“? Wir suchen Unterkünfte für diese jungen Leute! Folgendes käme als Gastgeber auf Sie zu:
Es wäre schön, wenn Sie zwei Gäste aufnehmen könnten, damit diese sich nicht ganz allein fühlen. Es genügt eine Ecke im Wohnzimmer, denn die jungen Leute bringen Isomatte und Schlafsack mit. Sie sorgen fürs Frühstück und evtl. ein Lunchpaket, und wenn die Gäste abends zu Hause sind, etwas zum Abendessen. Unsere koreanischen Gäste sprechen etwas deutsch, ebenso die polnischen, die Kolumbianer nur spanisch.
Vielleicht haben Sie auch Kinder in diesem Alter. Für die ist das Treffen sicher eine spannende Gelegenheit, Menschen aus
anderen Ländern und Kulturen kennen zu lernen. Das Programm wird von einer Vorbereitungsgruppe in der Pfarrei gestaltet, so
dass Sie sich tagsüber nicht um ihre Gäste kümmern müssen. Am Samstag, dem 13. August, wird eine Fahrt nach Trier stattfinden.
Am Sonntag, dem 14. August, sind Sie eingeladen an einem gemeinsamen Ausflug in die nähere Umgebung teilzunehmen. Wenn Sie mehr Information möchten, wenden Sie sich bitte an:
Pastoralreferentin Marion Latz
Tel. 06 81 – 87 21 34,
pastoralreferentin@bgb-f.de
oder an Pfr. Matthias Holzapfel
gleiche Telefonnr.
Marion Latz
Impressum:
Herausgeber:
Pfarrer Matthias Holzapfel
Adresse:
Seelsorge-Gemeinschaft der Kath. Pfarreien
St. Katharina, Heilig Kreuz, Maria Hilf und St. Martin
Saarbrücker Straße 72a
66130 Saarbrücken
Tel. 06 81 - 87 21 34
Fax 06 81 - 87 61 475
eMail pfarrbuero@bgb-f.de
Der nächste Pfarrbrief erscheint am 13. März 2005.
Redaktionsschluss ist am 24. Februar 2005.