der Seelsorge-Gemeinschaft
St. Katharina (Bübingen), Heilig Kreuz (Güdingen) und Maria Hilf und St. Martin (Brebach-Fechingen)
Februar - April 2006

"Alleh hopp!"
So lautet der saarländische Fastnachtsgruß, der einem in diesen Tagen landauf und landab entgegen schallt. "Alleh hopp Herr Paschdor, mache Sie widda bei der Faasend mit?", werde ich dauernd gefragt. "Ei nadierlich, mache ich mit, zusammen mit Pfr. Fidelak, soweit es unsere Zeit und unsere Arbeit erlauben". Die Freude am Leben zählt genau so zu unserem Leben und unserem Glauben, wie die ernsthaften Dinge, die man selbstverständlicherweise von uns erwartet. Wer aber ein richtiger Faasenachter ist, der weiß, dass die Fastnacht im Grunde genommen eine todernste Sache ist.
Und deshalb ist "Alleh hopp" nicht nur ein Ruf für die Fastnachtszeit, sondern kann für das ganze Kirchenjahr gelten.
"Alleh hopp", liebe Gemeinde, der Katholikentag steht an. Wir brauchen Zimmer und Betten für jede Menge Gäste.
"Alleh hopp", Herr Paschdor, die Firmung ist gerade vorbei. Was geschieht weiter mit den Jugendlichen?
"Alleh hopp", liebe Pfarrgemeinderäte, man hört so viel vom Plan 2020, wie geht es weiter mit unseren Gemeinden?
"Alleh hopp", liebe Helfer, viele Feiertage und Feste stehen an.
"Alleh hopp", allen die Verantwortung wahr nehmen wollen in unseren Gemeinden, es gibt noch viel zu tun.
"Alleh hopp", auch unsere finanzielle Situation ist nach wie vor kritisch!
"A l l e h h o p p !"
Dieser Fastnachtsruf will uns so das ganze Jahr über anspornen, uns für unseren Glauben, für unsere Gemeinde und für unsere Kirche zu engagieren. Das ganze Jahr über gibt es immer wieder Gelegenheiten und Notwendigkeiten, beherzt mit anzupacken, um ein kleines Stück Reich Gottes in unserer Welt spürbar werden zu lassen, so dass wir am Ende dieses gerade begonnen Jahres zurück schauen können und sagen können: "Es war ein gutes Jahr 2006". Und wenn wir dann am Silvestertag soweit sind und auch schon den ersten Blick ins neue Jahr wagen, dann werden wir feststellen, "ei die Faasenacht kummt jo schon widda ball" und dann heißt es wieder "Alleh hopp!"
Ihr Pastor
Matthias Holzapfel

Wie in den vergangenen Jahren wollen wir auch in diesem Jahr am Passionssonntag, dem 2. April 2006, unsere Wallfahrt nach Schönstatt unternehmen. Gemeinsam mit Sr. Renita und Sr. Liegard werden wir uns auf den Weg machen, um am Marienheiligtum von Schönstatt unsere Bitten der Muttergottes anzuvertrauen. Anmeldungen nehmen die Schwestern entgegen: Tel. 0681-8882735. Abfahrt in Bübingen 7.00 Uhr, Güdingen 7.10 Uhr und Brebach 7.15 Uhr.
Aus Fremden werden Freunde" ist die Erfahrung, die Gastgeber und Gäste des Katholikentages überall in Deutschland in den vergangenen Jahren gemacht haben. Vom 24. - 28. Mai 2006 soll der 96. Deutsche Katholikentag in Saarbrücken stattfinden. Das wird ein großes Ereignis. Es werden 20.000 Dauerteilnehmerinnen und -teilnehmer erwartet.
Einige haben sicherlich Kontakte zu Verwandten, Freunden oder Bekannten in Saarbrücken und Umgebung und können bei ihnen unter kommen. Jüngere Katholikentagsbesucherinnen und -besucher werden in Schulen auf Isomatte und Luftmatratze untergebracht.
4000 Gäste ab etwa 35 Jahren, Menschen mit Behinderungen und Familien sind aber auf einen kostenlosen Schlafplatz in Privatquartieren angewiesen.
Wer kann einen oder mehrere Gäste zum Katholikentag aufnehmen?
Wir möchten Sie herzlich um Ihre Gastfreundschaft bitten. Helfen Sie mit, dass jeder Gast des Katholikentages einen Schlafplatz findet. Schön ist, wenn sich die Gäste am nächsten Morgen gestärkt durch ein kleines Frühstück wieder auf den Weg zu den Veranstaltungen machen können.
Vielleicht haben auch Sie die Gelegenheit, gemeinsam mit Ihren Gästen den Katholikentag zu besuchen.
Sollten Sie bereit sein, einen Gast aufzunehmen, melden Sie sich bitte in einem der Pfarrbüros oder füllen Sie das grüne Faltblatt, das in den Kirchen ausliegt, aus und senden es direkt an den Teilnehmerservice. Bei Rückfragen können Sie sich an die Quartierbeauftragten der Pfarrgemeinden wenden und zwar:
für Brebach-Fechingen an Norbert Triem, Tel. 06893-36 78 oder Rudi Schöneberger Tel. 06 81 - 88 15 417
für Güdingen an Hanno Schwedler, Tel. 06 81 - 87 18 24 und
für Bübingen an Heike Schmehr, Tel. 06 805 - 84 06 oder 06 805 - 21 944

Wer hat Lust, vom 24. 7. bis 31. 7. 2006 mit uns nach Bayern zu fahren? Wir haben in Simbach am Inn, direkt an der österreichischen Grenze das Jugendferienhaus gemietet. Das Haus verfügt über eine sehr große Grünanlage mit Tischtennis, Volleyball und einem Fußballplatz. Im Haus gibt es ebenfalls Tischtennis und andere Dinge, die den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen. In unmittelbarer Nähe zum Haus ist ein schönes Freibad, das bei sommerlichen Temperaturen für Abkühlung sorgt. Der Spaß kostet ca. 200,- Euro.
Wenn ihr also Lust habt und zwischen 9 und 15 Jahren alt seid, dann könnt ihr euch ab 15. Februar im Pfarrbüro in Brebach oder im kath. Kindergarten in Güdingen anmelden.
Wir würden uns freuen, wenn sich wie immer genügend Leute für diese Freizeit begeistern würden.
Ursel Lauer
Ganz herzlich laden wir alle Kinder ein, Kirche für Kinder zu erleben. Regelmäßig gibt es Kindergottesdienste in allen Orten der Seelsorge-Gemeinschaft, meist parallel zu den Sonntagsgottesdiensten, und genauso regelmäßig gibt es samstags die Ökumenische Kinderkirche, bei der zu biblischen Themen gebastelt, gesungen und gespielt wird.
Die genauen Termine finden Sie auf Seite 5 oder im Internet: http://www.bgb-f.de.
Gemeindereferent Helmut Willems
Am 18./19.2. werden die Kommunionkinder in unseren Kirchen das diesjährige Symbol gestalten. An einem Baum werden Früchte mit den Namen der Kinder befestigt. Über den Baum sind sie alle miteinander verbunden, so wie sie in der Kommunion durch Jesus miteinander verbunden werden.
Gemeindereferent Helmut Willems
Der Förderverein des kath. Kindergartens Güdingen möchte sich wieder in Erinnerung bringen und Ihnen mitteilen, dass er im Jahr 2005 den Kindergarten mit einer Spende von 4.550,- Euro unterstützt hat. Damit wurde ein neuer Computer angeschafft und ein Qualitätsmanagement-Projekt finanziell abgesichert. Für das Jahr 2006 steht die Sanierung des Waschraumes im Kindergarten auf dem Plan, und alle Aktivitäten, die der Förderverein in diesem Jahr angeht, stehen unter dem Motto "Waschraum". Wenn Sie also Lust haben, uns bei unserer Arbeit zu unterstützen, dann können Sie mit einem Mitgliedsbeitrag von 26,- Euro im Jahr bei einer guten Sache mitwirken.
Ursel Lauer
Wir bedanken uns ganz herzlich bei der CDU Güdingen für die Spende über 75,- Euro für den Kindergarten Heilig Kreuz. Wir haben davon Spielmaterial für die Kinder gekauft.
Maria Jank
Seit Januar 2006 arbeiten wir mit dem Würzburger Trainingsprogramm "Hören, lauschen, lernen". Dieses Programm dient zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache. Das Würzburger Trainingsprogramm besteht aus einer Abfolge von Sprachspielen, die über 20 Wochen im letzten Kindergartenhalbjahr in Kleingruppen durchgeführt werden. Die täglichen Übungseinheiten nehmen etwa 15 Minuten in Anspruch. Das Training umfasst sechs zeitlich aufeinander abgestimmte Übungseinheiten mit Lausch-, Reim-, Wort- und Satzspielen, Silben- und Lautspielen.
Dieses Trainingsprogramm geht ursprünglich auf die Forschungsarbeit des schwedischen Psychologen Lundberg zurück. Lundberg hatte bereits Ende der 80er Jahre ein ähnliches Programm entwickelt und konnte nachweisen, dass Kinder, die an diesem Training im letzten Kindergartenjahr teilgenommen hatten, deutliche Vorteile beim nachfolgenden Schriftspracherwerb in der Schule hatten.
Anfang der 90er Jahre wurde das Programm am Lehrstuhl für Psychologie der Universität Würzburg überarbeitet und gekürzt. Das Programm wurde bis zu seiner jetzigen Fassung hinsichtlich seiner Effektivität immer wieder überprüft und verändert. Das Programm besteht aus Spielen und Übungen zu sechs verschiedenen Bereichen, die inhaltlich aufbauen und das Ziel verfolgen, dem Kind einen Einblick in die Struktur der gesprochenen Sprache zu verschaffen. Es beginnt mit Lauschspielen, die das Ziel haben, das Gehör zu schulen und dabei das Wissen vermitteln, dass Sprache etwas ist, worauf man hören und lauschen muss.
In der zweiten Woche werden Reime eingeführt. Die Kinder sollen nun Parallelen in der Lautstruktur als sprachliches Prinzip entdecken und anwenden. Etwa ab der dritten Trainingswoche werden die Kinder mit Satz und Wort vertraut gemacht und sie lernen, dass gesprochene Sätze sich in kleinere Einheiten (Wörter) zerlegen lassen.
Die vierte Trainingseinheit, die sich mit Silben befasst, beginnt in der 6. Woche. Die Kinder lernen durch Klatschen und rhytmisches Sprechen die akustische Einheit von Silben wahr zu nehmen.
Die fünfte Übungseinheit setzt in der 9. Woche ein und widmet sich der Identifikation von Anlauten und Wörtern. Anhand des eigenen Namens wird der Versuch unternommen, den ersten Laut zu identifizieren. Ab der 12. Trainingswoche setzt die Arbeit mit Phonemen ein, die Kinder üben, sich auf Laute innerhalb des Wortes zu konzentrieren.
Die hohe Effektivität des Würzburger Trainigsprogramms "Hören, lauschen, lernen" wird in mehreren Studien belegt. Bedeutsam sind die positiven Wirkungen auf die Lese- und Rechtschreibkompetenzen in der Grundschule.
Wollen Sie in Ruhe einkaufen gehen? Langweilt sich Ihr Kind allein zu Hause? Oder aber Sie wollen sich einmal für ein paar Stunden von den Anstrengungen des Alltags erholen?
Dann bringen Sie Ihr Kind am Samstag, 18.2.2006 und/oder Samstag, 8.4.2006, jeweils von 9.00 - 13.00 Uhr in den kath. Kindergarten St. Katharina, Bübingen. Dort wird Ihr Kind (3-10 Jahren) von Erzieherinnen betreut. Dafür zahlen Sie einen Unkostenbeitrag von 5,- Euro (Geschwisterkinder 2,50 Euro).
Bitte um kurze Anmeldung bis spätestens einen Tag vor den genannten Terminen (Tel. 06 805 - 89 76 oder
e-mail: kigabuebingen@bgb-f.de).
Angelika Richter

Im Frühjahr findet wieder ein GruppenleiterInnenkurs im Dekanat statt. Bei kompletter Teilnahme erhaltet Ihr die Juleicard, die euch interessante Angebote und Vergünstigungen bietet.
An dem Kurs können Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren teilnehmen.
Der Zeitrahmen sieht folgendermaßen aus:
10.3 - 12.03. 2006 in Homburg im Kardinal -Wendel-Haus.
18. 3. im Kindergarten Heilig Kreuz auf der Folsterhöhe von 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr
24.3. - 26.03.2006 im Kardinal-Wendel-Haus in Homburg.
Der Kurs wird von Pastoralreferent Heiner Buchen und Team angeboten und kostet 45 Euro.
Anmeldeschluss ist der 14.02.06. Anmeldeformulare gibt es im Pfarrbüro in Brebach oder wendet euch an folgende Adresse:
Dekanat Saarbrücken
Heiner Buchen
Hirtenwies 12
66117 Saarbrücken
Tel. 0681-700618
Pastoralreferentin Marion Latz
Am 3. Februar um 18.00 Uhr empfingen 28 junge Menschen aus unserer Seelsorgegemeinschaft von Weihbischof Robert Brahm in der Kirche Hl. Kreuz in Güdingen das Sakrament der Firmung.
Von Oktober bis Anfang Februar hatten sie sich in Begleitung des Firmteams auf den Weg gemacht, um herauszufinden, ob sie überzeugt ja sagen können zu einem Leben als Christ/Christin. Sie haben sich mit verschiedenen Themen wie "Was mir wichtig ist!", "Wer ist Gott für mich"... auseinandergesetzt und auch einen Tag des sozialen Engagements gemeistert.
Die Firmvorbereitung hat allen Beteiligten, den Jugendlichen und uns "Oldies" sehr viel Freude gemacht.
Pastoralreferentin Marion Latz

In diesem Jahr war über Weihnachten Frau Ursula Holzapfel in unseren Gemeinden zu Gast und so haben wir in diesem Jahr zu Weihnachten einen besonderen Gruß von unseren Freunden aus der Diözese Quibdo bekommen. In der Christmette um 22.00 Uhr in Hl. Kreuz Güdingen übermittelte uns Frau Holzapfel die herzlichen Grüße von Bischof Fidel Leon Cadavid und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und überbrachte für alle Gottesdienstteilnehmer ein kleines Geschenk. Eine aus Palmfasern gefertigte kleine Blume sollte Ausdruck des Dankes sein, den die Menschen des Choco uns sagen wollen für die nun schon fünf Jahre währende Freundschaft und Solidarität. Auch wir danken herzlich für diese schöne Geste.
Zum Jahresschlussgottesdienst kam auch Pater Ulrich Kollwitz in unsere Seelsorge-Gemeinschaft und verbrachte zusammen mit Frau Holzapfel noch weitere 14 Tage bei uns. So hatten noch einmal viele Menschen aus unseren Gemeinden Gelegenheit, mit beiden in Kontakt zu treten und Informationen aus erster Hand zu bekommen.
Für unsere Sternsinger war es bestimmt ein Erlebnis, in den Aussendungs-Gottesdiensten von der Lebenssituation der Kinder zu hören, für die sie unterwegs waren und das von jemandem, der diese Kinder persönlich kennt. Das großartige Ergebnis der Sternsingeraktion spiegelt mit Sicherheit den Elan unserer Kinder wieder, mit dem auch sie ihre Solidarität mit den armen Menschen zeigen wollen.
Über die Sternsingeraktion hinaus haben Frau Holzapfel und Herr Kollwitz auch von vielen Menschen aus unseren Gemeinden Spenden bekommen, die sie für ihre Arbeit im Choco dringend benötigen.
Auch der Strickkreis Güdingen zeigte seine Solidarität durch eine großzügige Spende in Höhe von 1.500,-- Euro.
Auch in diesem Jahr werden wir Gäste aus Kolumbien erwarten. Aus Anlass des Katholikentages werden Schwester Elsa aus der Kommission "Leben, Gerechtigkeit und Frieden" sowie Seņora Justa Sanchez Caballero und Seņora Graciela Quejada Cordoba vom Centro Biblico in Quibdo bei uns zu Gast sein. Sie werden an verschiedenen Veranstaltungen im Rahmen des Katholikentages im Eine-Welt-Zentrum teilnehmen. Außerdem wird der Maler Freddy Sanchez Caballero über den Katholikentag und darüber hinaus im Foyer der Caritas-Klinik St. Theresia Saarbrücken-Rastpfuhl wieder eine Ausstellung seiner Gemälde haben. Viele werden sich noch an die beeindruckenden Bilder der Kunstausstellung in unserer Hl.-Kreuz-Kirche in Güdingen erinnern. Im Rahmen ihres Besuches werden unsere kolumbianischen Gäste auch in unserer Seelsorgegemeinschaft die Gottesdienste mit gestalten und freuen sich jetzt schon auf Begegnungen mit den Menschen unserer Gemeinde. Die begeisterten Erzählungen der Weltjugendtagsgäste aus dem Choco haben auch unsere neuen Gäste ermutigt, die Einladungen in unsere Seelsorgegemeinschaft anzunehmen.
Pfr. Matthias Holzapfel
Ein herzliches Wort des Dankes sagen wir allen, die durch ihr ehrenamtliches Engagement und ihre Spenden die Sternsingeraktion unterstützt haben. Insgesamt waren dieses Jahr mehr als 90 "kleine Könige" zwischen dem 6. und 8. Januar unterwegs zu den Häusern, Geschäften und Firmen in unserer Seelsorge-Gemeinschaft. Eine große Zahl ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer haben diese Aktion durch ihren Einsatz an Organisation, im Kleider-, Schmink- oder Kochteam oder als Begleiter auf dem Weg wieder möglich gemacht.
Insgesamt sind bisher mehr als 14.500,- Euro zusammen gekommen, die wir für unseren Partnerkindergarten der Stiftung fundacion de vida in Bogota/Kolumbien an das Kindermissionswerk überweisen können. In Güdingen wurden fast 4.000.- Euro gesammelt, in Bübingen mehr als 5.500,- Euro und in Brebach und Fechingen mehr als 5.000,- Euro. Im vergangenen Jahr waren es in Brebach-Fechingen 5.647,47 Euro, in Güdin-gen 3.045,54 Euro und in Bübingen 6.185,86 Euro.
Herzlichen Dank - auch im Namen unseres Partnerkindergartens und der Stiftung fundacion de vida in Bogota/Kolumbien.
Das Spendengeld, das die Kinder gesammelt haben, kommt komplett der Sternsingeraktionaktion zugute. Das Essen für die Kinder wird aus einem eigenen Topf der Gemeinden für die pastorale Arbeit bezahlt.
Pastoralreferentin Marion Latz

Liebe Gemeindemitglieder, in diesem Pfarrbrief, den Sie in den Händen halten, liegt ein Überweisungsträger für eine Spende zur Deckung der Druckkosten des Pfarrbriefes. Einen Teil der Unkosten können wir durch die Werbeeinnahmen decken, jedoch reichen diese Mittel bei weitem nicht für die Deckung der entstandenen Kosten. Deshalb sind wir für jede Spende dankbar, denn nur durch diese Spenden können wir Ihnen den Pfarrbrief in der bisherigen Weise zukommen lassen und Sie somit über die vielfältigen Aktivitäten in unserem Gemeindeleben informieren.
Pfr. Matthias Holzapfel
Clemens Künstle aus Gensingen hält am Freitag, dem 17. Februar 2006, einen Diavortrag über Jakobswege in Spanien:
Der Weg führt von Hendaye/Frankreich durch den Tunnel von San Adrian/Spanien nach Santo Domingo de la Calzada. Von dort geht es auf dem Hauptweg, dem "Camino Frances" über Burgos nach Leon, dann weiter nach Oviedo auf dem "klassischen" Umweg. Das Pilgerziel, Santiago de Compostela, erreicht man auf dem "Camino de Santiago Primitivo".
Beginn ist um 19.30 Uhr im Albert-Schweitzer-Haus in Saarbrücken St. Arnual (neben der Stiftskirche). Der Vortrag dauert etwa 2 Stunden. Der Eintritt kostet 3,-- Euro. Alle Interessierten sind zu diesem Diavortrag herzlich eingeladen.
Für weiter Vorinformationen steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Sigi Barth, Tel. 00 33 38 78 44 48 044 (Frankreich) ab 20.00 Uhr.
Signs Of The Times" - Zeichen der Zeit - dies ist das Motto der Gottesdienstordnung für den Weltgebetstag 2006, die aus Südafrika kommt.
Bereits jetzt finden Vorbereitungsveranstaltungen für den Gottesdienst statt, in denen die Gottesdienstordnung und Elemente zur kreativen Gestaltung der Gottesdienste erarbeitet werden. Das Motto "Zeichen der Zeit" hilft uns dabei sehr, Südafrika mit seiner bewegten Geschichte zu verstehen. Doch nicht nur die Geschichte Südafrikas ist Thema in den Vorbereitungsveranstaltungen, auch die Geographie, die Religionen und natürlich auch die konkreten Lebensbedingungen von Frauen in diesem faszinierenden Land.
Am 3. März 2006 finden in unserer Seelsorge-Gemeinschaft mehrere Gottesdienste zum Weltgebetstag statt. Die genauen Orte und Termine erfahren Sie in der Terminübersicht in diesem Pfarrbrief.

Bübingen:
Gerhard ScrajaGüdingen:
Dieter HaßdenteufelBrebach:
Anni SeiwertTypisch Frau! Typisch Mann! - Bestehende Rollenmuster zwischen den Geschlechtern bestimmen das Leben im Kleinen wie im Großen. Jede Gesellschaft hat ihre Vorstellungen davon, und wohl auch jeder und jede Einzelne von uns. Und so manche/r kennt vielleicht auch das: abgestempelt werden oder sich als chancenlos, als ausgeschlossen erfahren aufgrund der eigenen Geschlechtszugehörigkeit.
Wenn festgefahrene Geschlechterrollen das Leben an der Armutsgrenze prägen, wird schnell deutlich, dass Ungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern und Armut in vielerlei Hinsicht zusammenhängen. Armut basiert auf ungleicher Einkommensverteilung, auf ungleicher Verteilung von Vermögen, auf ungleichem Zugang zu bezahlter Beschäftigung, zu Bildung und Information, politischer Partizipation und Macht. Überall auf der Welt, besonders in den armen Ländern der Südkontinente, sind es vor allem Mädchen und Frauen, die unter dieser Ungleichheit bis in die engsten Familienstrukturen hinein leiden. So muss man bis heute noch immer feststellen: Frauen bilden die Hälfte der Weltbevölkerung, sie schaffen gut 65% der geleisteten Arbeitsstunden, doch sie erhalten nur 10% des Welteinkommens und sie besitzen weniger als 1% des Welteigentums.
Für die Bekämpfung von Armut und die Beseitigung des Hungers etwa bedeutet das: In den ländlichen Gebieten der Entwicklungsländer werden 80% aller Nahrungsmittel von Frauen produziert, doch sie sind weithin vom Erbrecht ausgeschlossen und haben kaum Möglichkeiten Land zu erwerben - unter diesen Umständen wird es keine Ernährungssicherheit geben.
Unter dem Leitwort "Die Fülle des Lebens teilen" greift MISEREOR in der Fastenaktion 2006 das Thema der Geschlechtergerechtigkeit und damit eine der großen Herausforderungen seiner Partner in Afrika, Asien und Lateinamerika auf.
Im weltweiten Kampf gegen die Armut gilt Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern als wichtige Querschnittsaufgabe, ihr Gelingen als Meilenschritt. Dass diese Erkenntnis auch für die Ärmsten der Armen in Afrika, Asien und Lateinamerika zur erfahrbaren Realität werden kann, dafür setzt sich MISEREOR ein. Projektbeispiele aus Bolivien, Uganda, Indien, Tansania, Brasilien und Nepal zeigen, wie MISEREOR-Partner die Geschlechterkomponente in ihre Arbeit integrieren und damit grundlegend zur Überwindung von Armut und Hunger beitragen.
Wenn wir uns mit den Ungleichheiten, die uns trennen, ernsthaft auseinandersetzen, die Gerechtigkeit fördern und Menschenrechte für alle sicherstellen, dürfen wir auf eine Zukunft hoffen, in der ein Leben in Fülle für viele möglich wird. Machen Sie mit! Setzen Sie sich ein für mehr Gerechtigkeit zwischen Frauen und Männern und bereichern Sie unser aller Zusammenleben: mit und in Ihrer Gruppe, in Ihrer Pfarrei, an Ihrem Ort - und in der Welt! Gemeinsam mit MISEREOR vernetzen Sie Ihre Aktivitäten auf regionaler und nationaler Ebene und verbinden sich mit vielen engagierten Menschen in den Südkontinenten. Auf globaler Ebene kann so mehr Gerechtigkeit erreicht und Wege aus der Armut können gegangen werden.
Impressum:
Herausgeber:
Pfarrer Matthias Holzapfel
Adresse:
Seelsorge-Gemeinschaft der Kath. Pfarreien
St. Katharina, Heilig Kreuz, Maria Hilf und St. Martin
Saarbrücker Straße 72a
66130 Saarbrücken
Tel. 06 81 - 87 21 34
Fax 06 81 - 87 61 475
eMail pfarrbuero@bgb-f.de
Der nächste Pfarrbrief erscheint am 9. April 2006.
Redaktionsschluss ist am 16. März 2006.