der Seelsorge-Gemeinschaft
St. Katharina (Bübingen), Heilig Kreuz (Güdingen) und Maria Hilf und St. Martin (Brebach-Fechingen)
Juli-September 2006

Gerade mal ein Jahr ist vergangen, seit wir in unserer Seelsorge-Gemeinschaft die Aktionstage "Aus Freude am Glauben" gestaltet haben. Diese Tage waren der Beginn eines Jahres voller besonderer Aktivitäten und Ereignisse in unseren Gemeinden.
Die zwei Wochen Aktionstage im Mai/Juni 2005, die Fertigstellung und Einweihung des Kirchplatzes in Brebach, der Weltjugendtag mit seinen vielen Gästen aus verschiedenen Ländern (bei uns ein kleiner Weltjugendtag vor Ort mit den Gästen aus Korea, Polen und Kolumbien), die Renovierung der Güdinger Pfarrkirche, der Katholikentag in Saarbrücken und das erste (Pfadfinder) Zeltlager unserer Seelsorge-Gemeinschaft.
Da soll noch einmal einer sagen, in unserer Kirche bewegt sich nichts oder gar unsere Gemeinden Brebach-Fechingen, Güdin-gen, Bübingen seien Gemeinden ohne Zukunft. All diese besonderen Aktionen und Ereignisse haben wir parallel zu den "normalen" Abläufen unseres pfarrlichen Lebens gestaltet: die Feier der hohen Festtage (Fronleichnam, Ewiges Gebet, Weihnachten, Ostern), Vorbereitung und Feier von Erstkommunion und Firmung, die Patrozinien und Pfarr- und Kindergartenfeste, Fastnacht, Senioren-Nachmittage, Feier der Krankensalbung und Vieles mehr. Dabei dürfen wir auch nicht vergessen, wie oft wir uns zur Feier der Gottesdienste versammeln, in der Taufe Kinder in unsere Gemeinde aufnehmen, Brautpaaren bei der Spendung des Sakramentes der Ehe assistieren und verstorbene Schwestern und Brüder unserer Gemeinden auf ihrem letzten Weg begleiten.
Liebe Schwestern und Brüder, an dieser kleinen und keineswegs vollständigen Aufzählung unserer Gemeindevollzüge können wir erkennen, wie lebendig und vielfältig das kirchliche Leben in unserer Seelsorge-Gemeinschaft ist, wie selbstverständlich wir uns den Notwendigkeiten des täglichen Lebens stellen und wie mutig wir neue Zeichen für die Zukunft setzen.
Wichtig ist dabei besonders, dass diese Zeichen sich nicht nur in Baulichkeiten zeigen, sondern gerade im liturgischen und pastoralen Bereich. Wenn es jetzt auf die Ferien zu geht und wir nach einem solch reichen Jahr mit Sicherheit uns auch nach Erholung sehnen, stellen sich unseren Gemeinden auch in Zukunft neue Aufgaben: die Pfarrgemeinderäte erarbeiten zur Zeit eine Pastoralkonzeption, damit wir für das Bistums-Projekt 2020 gerüstet sind, die Planungen, einen Pfadfinderstamm in unserer Seelsorge-Gemeinschaft zu gründen, laufen auf Hochtouren und auch bauliche Angelegenheiten werden uns (und unsere finanzielle Kraft) herausfordern (Sanierung der Glocken in Bübingen, Renovierung des Pfarrheims in Brebach, Heizungsanlage in Fechingen und natürlich die Restfinanzierung der Güdinger Kirchenrenovierung).
Ein Werbespruch sagte einmal: "Es gibt viel zu tun, packen wir's an!" Mit Ihrer und mit Gottes Hilfe stelle ich mich gerne diesen Herausforderungen.
Herzliche Grüße Ihnen allen
Ihr Pastor Matthias Holzapfel

Am 9. März 2006 haben die Mitgliederinnen der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) in der Jahreshauptversammlung in Brebach-Fechingen ihren Vorstand einstimmig neu gewählt.
Anne Heinz bleibt 1. Vorsitzende. Pastoralreferentin Marion Latz löst als geistliche Begleiterin Pfr. Holzapfel in dieser Funktion ab. Gisela Mielke verwaltet in Zukunft die Kasse für die Pfarreien Maria Hilf und St. Martin in Brebach-Fechingen. Maria Jantzen war über 20 Jahre lang Schriftführerin der kfd. Da sie nicht mehr kandidiert hat, wurde Trude Götten-Ludt zu ihrer Nachfolgerin gewählt.
Anne Heinz
Am Sonntag, dem 12. November 2006, wird wieder der Martinszug durch unsere Straßen ziehen. Dieser Zug wird seit vielen Jahren von freiwilligen Helfern organisiert und durchgeführt. Es ist eine schöne Aufgabe, die auch nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Aus gesundheitlichen Gründen fallen in diesem Jahr jedoch Helfer aus. Damit der Zug für die Kinder in gewohnter Form durchgeführt werden kann, suchen wir Helfer, die Lust haben, beim Organisieren und Verteilen der Brezeln mit-zumachen. Über Interessierte freuen wir uns sehr und unter Tel.-Nr. 0681-878427 kann man mehr erfahren.
Susanne Jantzen
Im Juli bleibt die Kleiderkammer in Brebach geschlossen. Die nächste kostenlose Kleiderausgabe findet am Freitag, dem 11. 8. 06, von 15.00 bis 17.00 Uhr im Untergeschoss des kath. Pfarrheimes in Brebach, Saarbrücker Str. 72 a, statt.

Wenn Ende August das neue Schuljahr beginnt, werden auch bald die Vorbereitungen für die nächste Erstkommunion beginnen. Die Feierliche Erstkommunion wird voraussichtlich am 22. April 2007 in Güdingen und Fechingen und am 29. April 2007 in Bübingen und Brebach sein.
Wir schreiben bis Ende September die Familien der Kinder an, die dann im 3. Schuljahr sind und an einer der Grundschulen in Bübingen, Güdingen, Brebach oder Ensheim zur Schule gehen. Falls keine Post kommt - weil z. B. das eigene Kind in eine andere Schule geht - kann man sich im kath. Pfarrbüro Brebach melden: 06 81 - 87 21 34
Gemeindereferent Helmut Willems
Im April erreichte uns das Schreiben des Kindermissionswerkes "Die Sternsinger", in dem herzlich für den eingegangenen Betrag in Höhe von 14.733,64 Euro, den unsere Sternsinger der Seelsorge-Gemeinschaft gesammelt hatten, gedankt wurde. Das Geld wird wunschgemäß dem Projekt "Kindertagesstätte in Bogota - Kolumbien" zur Verfügung gestellt.
Mit voll gepackten Autos ging es am Freitagnachmittag los zu unserem Zeltlager in Friedrichsthal. Und voll gepackt mit schönen Erlebnissen kamen wir alle am Sonntagmittag wohlbehalten wieder zurück. 30 Kinder und 10 Erwachsene aus unserer Seelsorgegemeinschaft und aus zwei anderen Orten waren mit dabei. Wir hatten alle Hände voll zu tun. Kinder wie Erwachsene mussten mit anpacken beim Zelteaufbau, beim Kochen und beim Aufräumen. Aber auch kreative Dinge wie Tücher bedrucken, Feuer entfachen, Knoten machen u. v. mehr standen auf dem Plan am Samstag. Außerdem hatten wir auch noch Besuch von Pfadfindern aus Bolivien, die uns zeigten, welche Spiele Kinder in Bolivien in den Gruppenstunden spielen. So international geht es bei den Pfadfindern zu! Es war alles in allem ein sehr gelungenes Wochenende.
Pastoralreferentin Marion Latz
Nach dem überaus gelungenen Zeltlager-Wochenende mit 30 Kinder auf dem Zeltplatz des DPSG-Stamms Wikinger in Friedrichsthal wollen wir nun ernst machen. Wir laden alle interessierten Eltern und Kinder, die Interesse an der Gründung einer sog. Siedlung haben, zu einem Informationsabend ein. Am Mittwoch, dem 12. Juli treffen wir uns von 18.30 h bis 19.30 h im Pfarrsaal in Brebach.
Pastoralreferentin Marion Latz
An vier Vormittagen kam Katja Ruloff, Krankengymnastin und Mutter eines unserer Kindergartenkinder zu uns in den Kinder-garten, um mit den 5- und 6-jährigen Kin-dern rückenfreundliches Bewegungsverhalten zu üben.
Die Möglichkeiten für Kinder, sich frei und ungezwungen zu bewegen, sind deutlich eingeschränkt. Kinder im Schulalter sitzen je nach Freizeitgestaltung 7-11 Stunden täglich. Zudem wird die Wirbelsäule mit den schweren Ranzengewichten zusätzlich überstrapaziert.
Da sich im Zeitalter von Fernsehen, Video und anderen Sitzaktivitäten die Rumpf- und Beinmuskulatur mehr und mehr zurückgebildet hat, ist es nicht verwunderlich, dass heute schon 60% aller Schulkinder unter Haltungsschäden leiden.
Tatsächlich lassen sich Rücken- und Haltungsschäden durch gezieltes Verhal- tens-, Bewegungs- und Muskeltraining vermeiden. Die Kinderrückenschule, eine Haltungs- und Bewegungsinitiative, macht das auf kreative Art und Weise. Mit den Symbolfiguren Willi Wirbel und Kuno Krumm, den Bandschiis und kleinen Reimen lernen und vertiefen die Kinder rückenfreundliches Bewegungsverhalten.
Die Gebühr aus diesem Kurs (pro Kind 6,-Euro) stellte Frau Ruloff dem Förderverein des Kindergartens zur Verfügung. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich.
Angelika Richter
Am Freitag, dem 26.05.2006, trafen wir uns alle pünktlich um 7.30 Uhr im Kindergarten.
Zu diesem Anlass und als Erkennungszeichen für unsere Gruppe hatte sich jedes Kind ein Sonnenschild gebastelt. Darauf stand: 96. Deutscher Katholikentag in Saarbrücken - eine Kopie unserer Pfarrkirche St. Katharina haben wir aufgeklebt - und unten das Motto: "Gerechtigkeit vor Gottes Angesicht"
Wir fuhren mit der Saarbahn nach Saarbrücken und schon in der Bahn fielen uns die grünen Anhänger auf, die viele Gäste des Katholikentages um den Hals trugen.
Um 9.00 Uhr wurde in der Pfarrkirche St. Albert ein Kindergottesdienst mit Weihbischof Robert Brahm gefeiert. Leider waren aber nicht allzu viele Kindergartenkinder da - vielleicht hatten viele Einrichtungen an diesem Tag geschlossen - in der Kirche blieben so einige Plätze unbesetzt. Der allgemeinen Stimmung und unserer guten Laune konnte dies nichts anhaben.
Nach dem Gottesdienst zogen wir bei leichtem Nieselregen durch die Fußgängerzone zum St. Johanner Markt. Die vielen Menschen - die vielen Zelte - beeindruckend.
Wir hatten kurze Gespräche mit einem Mann auf Stelzen, einem Pfarrer, der sich mit uns unterhielt, während die Kinder einem Holzschnitzer zuschauten. Dieser war dabei, aus einem lebensgroßen Stück Lindenholz eine Figur zu schnitzen. Der Pfarrer erzählte uns, dass diese Figur den Heiligen Bonifatius darstellen soll und irgendwann in Thüringen stehen wird. Die Kinder schauten dem Schnitzer interessiert bei seiner Arbeit zu und durften sich herunterfallende Holzspäne in die Tasche stecken.
Wir trafen einen Mann, der uns eine Fotografie mit einem Segensspruch als Erinnerung an diesen Tag schenkte.
Trotz des Wetters gab es für jedes Kind eine Kugel Eis. Am St. Johanner Markt konnten wir auf der dortigen Bühne einigen jungen Artisten zuschauen. Gerade verließen Gottesdienstbesucher die Basilika St. Johann und hielten eine Rose in der Hand - schöne Eindrücke.
Um 12.30 Uhr kamen wir nach einem erlebnisreichen Vormittag wieder in Bübingen an.
A.ngelika Richter
Am 09.05.2006 haben die Schulanfänger eine E-Mail an Pfarrer Holzapfel mit folgendem Inhalt geschickt:
"Lieber Pfarrer Holzapfel,
gestern haben wir den Dankgottesdienst der Kommunionkinder besucht. Schon während des Gottesdienstes wollten wir Einiges wissen. Man sagte uns, wir sollten Geduld haben, bis wir wieder im Kindergarten wären - dann könnten wir über unsere Fragen reden.
Wir haben uns dann auch gleich zusammengesetzt und all die Fragen, die wir hatten, zusammen getragen. Aber niemand hat uns diese so richtig beantwortet. Schließlich erklärte man uns, dass du dich mit diesen Dingen ganz genau auskennst, weil du Pfarrer bist, unsere Fragen dich sicher auch interessieren würden und du sie uns bestimmt gerne beantworten würdest. Natürlich möchten wir alles ganz genau wissen und erklärt bekommen, deshalb unsere Fragen an dich - als "Fachmann":
- Warum gibt es im Gottesdienst Kekse?
- Sind das Kekse oder Chips?
- Warum dürfen nur die Großen welche haben und die Kleinen nicht?
- Kannst du die mal mitbringen?
- Warum haben die Kinder zusammen getrunken?
- Was war das für ein Getränk?
- Kannst du uns das Glas mal zeigen?
- Warum hast du eine Kleid/einen Kittel an?
- Warum hat Jesus das letzte Abendmahl ohne Frauen gefeiert?
Und dann gibt es da noch ein paar Dinge, die wir dich schon immer mal fragen wollten:
- Warum bist du Pfarrer?
- Warum bleibst du nie lange im Kindergarten? Kannst du auch mal länger bleiben?
Wir warten auf deine Antwort. Vielleicht kannst du uns dann auch unsere Fragen beantworten.
Ganz liebe Grüße von Lukas, Una, Patrick, Gwen, Vanessa, Florian und Jasmin"
Frau Richter hat uns einige Tage später erzählt, dass Pfr. Holzapfel unsere E-Mail erhalten hat und sie einen Termin mit ihm vereinbart habe. Darüber haben wir uns sehr gefreut, und wir haben gleich mit der Planung angefangen.
Im Personalzimmer des Kindergartens wollten wir uns zusammensetzten - da finden schließlich alle wichtigen Gespräche statt. Wir beschlossen, Törtchen zu backen, Brezeln und Käsespieße wollten wir vorbereiten. Kerzen und Blumen sollten auf dem Tisch stehen.
Dann am 01.06.2006 war es soweit - wir waren natürlich etwas aufgeregt. Pfr. Holzapfel kam, wie meist auch zu den Kindergarten-Gottesdiensten, fast pünktlich.
Dafür konnten wir unsere Erzieherinnen noch etwas nerven: "Wieviel Uhr ist es?"
"Wann kommt er endlich?" Dann war er da und wir saßen gemeinsam am Tisch, der wirklich sehr schön aussah - wir hatten uns wirklich Mühe gegeben. Pfr. Holzapfel lobte uns dafür, worauf wir als Gastgeber natürlich sehr stolz waren.
Ja, und dann haben wir uns mit Pfr. Holzapfel unterhalten und er hat uns alle Fragen ausführlich beantwortet. So hat er uns z.B. erzählt, dass das keine Kekse oder Chips sind, sondern dünne Brotscheiben, die aus Wasser und Mehl hergestellt werden. Wenn er dann im Gottesdienst die Worte spricht, die Jesus schon gesprochen hat: "Nehmt und esst! Das ist mein Leib..." dann erst ist es wertvolles, heiliges Brot und deshalb wird es in einer goldenen Schale aufbewahrt.
Pfarrer Holzapfel hat aus der Kirche den goldenen Kelch und Brotscheiben mitgebracht, die wir probieren durften.
Unsere Unterhaltung war wirklich interessant und kein bisschen langweilig. Was Jasmin am meisten interessierte und vielleicht noch andere Frauen wissen möchten, war die Frage: "Hat Jesus das letzte Abendmahl ohne Frauen gefeiert?"
Da musste sogar Pfr. Holzapfel kurz überlegen. Er erzählte uns dann, dass in der Bibel steht, dass Jesus mit seinen besten Freunden gefeiert hat - und das waren die zwölf Apostel. Ob noch mehr dabei waren und auch Frauen, davon sei in der Bibel nichts aufgeschrieben. Es könnte aber sein, dass auch Frauen dabei waren, denn kurz nach dem Abendmahl, so berichtete uns Pfr. Holzapfel, waren Frauen anwesend. Ihr Erwachsenen könnt euch einige unserer Fragen selbst beantworten - aber habt ihr euch je solche Gedanken gemacht, wie wir es gemacht haben?
Pfarrer Holzapfel sagte auch, dass er es gut fand, dass wir während des Gottesdienstes so gut aufgepasst hätten. Das haben wir - sonst hätten wir ja nicht so viele Fragen gehabt...
Wir wollten außerdem wissen:
Warum bist du ein Pfarrer?
Pfarrer Holzapfel erzählte, dass ihm der Beruf Spaß macht, er so vielen Kindern und Erwachsenen begegnen kann, er gerne Gottesdienst feiert und den Menschen von Jesus erzählt. Dafür musste er 5 Jahre studieren, weitere 2 Jahre lernen und 3 Jahre ein Praktikum machen und dann erst war er Priester.
Warum bleibst du nie lange im Kindergarten? Kannst du auch mal länger bleiben?
Pfarrer Holzapfel erklärte uns, dass er Pfarrer von vier Gemeinden ist, dass es da noch andere Kindergärten gibt und er auch sonst viele Termine hat.
Zum Schluss bedankte sich Pfarrer Holzapfel für die Einladung. Wir waren froh, dass er einen Teil des Vormittags mit uns verbracht hat und wir uns unterhalten konnten. Und was wir jetzt alles wissen - vielleicht mehr wie mancher Erwachsene - weil wir eben neugierig sind.
Und wenn wir etwas ganz genau wissen wollen fragen wir - den "Fachmann"!
Angelika Richter
Auf ausreichende Bewegung haben wir immer schon großen Wert gelegt, und jetzt machen wir mit beim Bewegungs(s)pass. Dieses Projekt soll die Freude der Bewegung, welche Kinder im Alter von 3-6 Jahren meist noch haben, erhalten und fördern.
Zum Abschluss erhalten die Kinder als Belohnung ihren Bewegungspass mit Foto. Doch bevor es soweit ist, muss noch viel geschwitzt werden.
Folgende Aktionsfelder müssen die Kinder bewältigen:
Aus jedem Bereich werden drei Übungen vorgeschlagen, welche allen großen Spaß machten. Natürlich darf jedes Kind während der Übungsphase alle Übungen austesten.
Am Tage der Abnahme wird aus jedem Aktionsfeld eine Übung gewertet. Belohnungsanreiz sind "Käsestückchen", da das Maskottchen des Passes eine Maus ist. Nun sind wir fleißig am Üben und Turnen, um möglichst viele Käsestückchen zu sammeln.
Den Pass bekommen wir dann ganz offiziell überreicht.
Wir möchten uns bedanken, bei Frau Hoffmann vom Turnverein Bübingen, die uns die Materialkiste besorgt hat und den Kindern eine Einführung in einige Übungen gab.
S. Allenbacher

Auch in diesem Jahr gibt es für Jugendliche ab 16 Jahren wieder eine Fahrt nach Taizé. Sie wird in den Herbstferien vom 22.- 29. Oktober stattfinden. Die Kosten belaufen sich voraussichtlich wieder auf Euro 100. Erwachsene können leider als "normale" TeilnehmerInnen nicht mitfahren, da zu dieser Zeit keine Erwachsenentreffen mehr angeboten werden in Taizé. Geleitet wird die Fahrt von Pastoralreferent Heiner Buchen. Ich werde dieses Jahr leider nicht mitfahren können, da ich zu diesem Zeitpunkt schon in Mutterschutz bin.
Es werden bald auch Flyer in den Kirchen ausliegen. Interessierte Jugendliche können sich aber auch bei mir telefonisch ( 06 81/ 87 21 34 ) oder per Email melden
Pastoralreferentin Marion Latz

Bis zum 15. Juli 2006 sind in der Caritas-Klinik St. Theresia auf dem Rastpfuhl noch die Bilder des kolumbianischen Malers Freddy Sanchez Caballero zu sehen. Die Ausstellung wurde im Rahmen des 96. Deutschen Katholikentages in Saarbrücken eröffnet.
An drei Stellen im Krankenhaus werden die Bilder präsentiert: im Foyer, im Flur zwischen Treppenhaus und chirurgische Ambulanz und im 4. Stock des Foyers im Vorraum zum Konferenzzimmer.
Allen Interessierten empfehlen wir einen Besuch dieser Ausstellung.
Am 24. Juni 2006 feiert Ursula Holzapfel in Kolumbien ihren 50. Geburtstag. Am 14. Februar diesen Jahres war der 25. Jahrestag ihrer Ausreise nach Kolumbien. Damit lebt und arbeitet Ursula Holzapfel die Hälfte ihres Lebens in Kolumbien im Dienste der Kirche und der Menschen dort. Die Freundschaft, die unsere Seelsorge-Gemeinschaft mit der Diözese Quibdo verbindet, gründet auf der Arbeit von Frau Holzapfel. Wir wünschen ihr zu Ihrem Geburtstag Gottes Segen und viel Kraft für ihre weitere Tätigkeit zum Wohle der Menschen in Kolumbien.

Die Mitglieder des Dekanatsrates haben sich am 7. 2. 2006 in der Pfarrgemeinde Maria Heimsuchung, Auersmacher getroffen.
Hauptthema des Treffens waren das Projekt 2020, der Katholikentag und die Wärmestube. Für die mit dem Projekt 2020 verbundene Strukturreform hat der Dekanatsrat drei Modelle erarbeitet, zu denen die Pfarrgemeinderäte eine schriftliche Stellungnahme abgeben sollen.
Dekanatsreferent Stefan Manstein berichtete über die Situation der Wärmestube. Das Dekanat möchte die Einrichtung mit Spendenaktionen finanziell unterstützen.
Den Katholikentag betreffend hat sich der Dekanatsrat über den Stand der Vorbereitungen informiert.
Um die beiden Einrichtungen hat es in den letzten Monaten unter den Mitgliedern des Ökum. Fördervereins (ÖFV) viele beunruhigende Fragen gegeben. Diese Fragen erwachsen vor allem aus drei Ursachen, über die ich hier informieren möchte:
1.Welche Aufgaben erfüllen die Ökumenische Sozialstation (ÖSS) und der Ökumenische Förderverein (ÖVF)? Welche Beziehung besteht dabei zwischen den beiden "eingetragenen Vereinen"?
2. Wie ist zur Zeit die wirtschaftliche und organisatorische Situation der ÖSS?
3. Wie geht es für die Mitglieder des ÖFV nach dem Auslaufen des sog. Rabattsystems weiter?
Zu 1.
Die ÖSS Halberg/Obere Saar ist ein Pflegedienst, der ambulante Pflege im Raum zwischen Scheidt und Auersmacher anbietet. Die Sozialstation ist erwachsen aus der karitativen und diakonischen Arbeit der katholischen (10) und evangelischen (7) Kirchengemeinden in diesem Raum. Die Gemeinden haben vor 25 Jahren die Sozialstation - deshalb "ökumenisch" - als "e.V." gegründet und sind noch die Träger der ÖSS. Die Trägerschaft bedeutet u. a., dass die Kirchengemeinden verpflichtet sind, ein etwaiges Haushaltsdefizit auszugleichen.
Um die Kirchengemeinden in der Erfüllung dieser finanziellen Verpflichtung zu unterstützen, wurden in den einzelnen Gemeinden Ökumenische Fördervereine gegründet, deren Mitglieder schon vor der ÖSS die karitative Arbeit ihrer jeweiligen Gemeinde finanziell gefördert haben. Heute hilft also ein Mitglied des ÖFV zunächst einmal den Kirchengemeinden, Bestand und Arbeit der ÖSS zu sichern. Das "Entgelt" der Mitgliedschaft bestand im Pflegefall bis Anfang dieses Jahres im sog. Rabatt.
Zu 2.
Die Vorstände der Fördervereine wurden im Herbst 2005 über ein erhebliches Haushaltsdefizit der ÖSS informiert, das mehrere recht verschiedenartige Ursachen hat. Dieses Defizit bringt die Trägergemeinden, die ebenfalls große finanzielle Sorgen haben, in Schwierigkeiten. Unter anderem musste die ÖSS die Gewährung von Rabatten Ende März 2006 einstellen. Diese Rabatte in Höhe von 50% wurden Mitgliedern eines ÖFV gewährt auf die Pflegekosten, die nicht von der Krankenkasse und der Pflegeversicherung übernommen wurden.
Zu 3.
Auf die gravierende Veränderung haben die Kirchengemeinden und der ÖFV Brebach-Fechingen reagiert. In der Mitgliederversammlung vom 4. März 06 wurden Satzungsänderungen beschlossen. Sie stellen sicher, dass einem Mitglied des ÖFV im Pflegefall ein Zuschuss (anstelle des "Rabatts") gewährt wird (§4 der Satzung). Die Richtlinien und das Verfahren sind auf einem Formblatt beschrieben, das wie die Satzung jedem Mitglied zugestellt wurde. Es "lohnt" sich also, Mitglied im Ökumenischen Förderverein zu bleiben und eventuell in den Verein "zurückzukehren", es "lohnt" sich also, Mitglied im ÖFV zu werden, denn Sie unterstützen mit Ihrem Beitrag (Einzelmitglieder 30 Euro, Ehepaare zusammen 38 Euro pro Jahr) die karitativen Aufgaben Ihrer Kirchengemeinde und Sie haben im Falle eines (Pflege)falles Anspruch auf einen finanziellen Zuschuss. Wenn Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an die Vorstandsmitglieder des ÖFV Brebach-Fechingen.
H. J. Müller-Adams, Hohlweg 16, 66130 Fechingen, Tel.: 06893-2379
Klaus Klafert, Scheidter Str. 144, 66123 Saarbrücken, Tel.: 0681-9386201
Ingrid Below, Talweg 44, 66130 SB-Fechingen, Tel.: 06893-3697
Die Ökum. Sozialstation sucht ab sofort eine geringfügig beschäftigte Haushaltshilfe für ihre Patienten. Bewerbungen bitte an:
Ökumenische Sozialstation Halberg/Obere Saar e. V., Friedhofstr. 23a, z. Hd. Prof. Dr. F. Hülshoff, 66271 Kleinblittersdorf
Die Termine der nächsten Saarbrücker Hospizgespräche sind wie folgt:
26. Juni, 28. August, 25. Sept., 30. Okt. und 27. Nov., jeweils um 19.00 Uhr, im Haus der Ärzte, Faktoreistr. 4, 66111 Saarbrücken, 10. OG - großer Sitzungssaal.
Das Thema des Hospizgespräches am 26. Juni lautet: "Zur rechten Zeit am rechten Ort: Optimierung der Hospizarbeit durch integriere Palliativversorgung". Referenten sind: Christiane Sebastian-Welsch, Ärztin, Sylvia Riekschnietz, Krankenschwester, Christine Kukula, Sozialarbeiterin, alle vom Palliative Care Team St. Jakobus Hospiz und Janine Poth-Schwindling von der Landesvertretung der saarländischen Ersatzkassen. Der Eintritt ist frei. Spendenkonto: 598508 Sparkasse Saarbrücken, BLZ 59050101, Förderverein St. Jakobus Hospiz e. V.

Vieles wurde schon geschrieben im Hinblick auf den Katholikentag. Die Saarbrücker Zeitung berichtete sehr ausführlich über das große Ereignis. In unserer Seelsorgegemeinschaft fanden ca. 45 Gäste aus ganz Deutschland Aufnahme bei freundlichen GastgeberInnen. Im Pfarrhaus hatten vier Gäste aus Kolumbien ein Zuhause gefunden. Unsere Partnerschaft mit der Diözese Quibdo war Thema in zwei Werkstätten im Programm des Katholikentages. Beide waren mit ca. 20 - 30 Personen gut besucht. Auch der Stand des Netzwerkes Choco vor der Congresshalle fand reges Interesse bei vielen BesucherInnen.
Es war insgesamt eine Fülle von Angeboten, die zu überschauen nicht möglich war. Schön war es, sich einmal über die Kirchenmeile vom Bahnhof bis zum St. Johanner Markt treiben zu lassen. Es war interessant zu sehen, welche Aktionen, Gruppierungen, Verbände und Orden es unter dem Dach unserer Kirche gibt. Trotz des schlechten Wetters war eine sehr schöne Stimmung auf dem gesamten Katholikentag zu spüren. Das gemeinsame Feiern, Diskutieren hat den Menschen gut getan. Und Saarbrücken konnte sich trotz des schlechten Wetters von seiner besten Seite zeigen.
Pastoralreferentin Marion Latz

Impressum:
Herausgeber:
Pfarrer Matthias Holzapfel
Adresse:
Seelsorge-Gemeinschaft der Kath. Pfarreien
St. Katharina, Heilig Kreuz, Maria Hilf und St. Martin
Saarbrücker Straße 72a
66130 Saarbrücken
Tel. 06 81 - 87 21 34
Fax 06 81 - 87 61 475
eMail pfarrbuero@bgb-f.de
Der nächste Pfarrbrief erscheint am 24. Sept. 2006.
Redaktionsschluss ist am 07. Sept. 2006.