der Seelsorge-Gemeinschaft
St. Katharina (Bübingen), Heilig Kreuz (Güdingen) und Maria Hilf und St. Martin (Brebach-Fechingen)
Februar-März 2007

Kyrill, der große Sturm hat uns vor Kurzem auch erschreckt und hat uns gezeigt, wie hilfslos wir Menschen bei allem Fortschritt von Technik und Wissenschaft doch sind. Ohnmächtig mussten wir banges Warten, besorgtes Ausharren, betroffenes Anschauen der Folgen in Kauf nehmen. Kopfschüttelnd mussten wir viele Sonntagsreden von Politikern hinnehmen, die von dringenden Konsequenzen sprechen und dann zur Tagesordnung übergehen und nichts im Hinblick auf diese Konsequenzen hin entscheiden.
Auch wir als Kirche gehen stürmischen Zeiten entgegen. Das Stichwort 2020, die Veränderung der Pfarrstrukturen innerhalb unserer Diözese werden im ersten Halbjahr 2007 von unserem Bischof Dr. Reinhard Marx endgültig entschieden und sollen bis 2011 umgesetzt werden. Gerade hierin liegt eine große Herausforderung für uns als Gemeinden.
Wir können jammern und klagen und weiter nichts tun. Wir können ohnmächtig zuschauen und sagen: "Da kann man nichts tun". Oder aber wir können es als eine Herausforderung für unser gemeindliches Leben und für einen konsequent christlichen Weg annehmen und bewusst unsere Zukunft, sowohl als Gemeinde, als auch als Einzelne in der Gemeinde gestalten, d. h., wir müssen uns eine konkrete Vorstellung von dem machen, wie wir als Christen in Brebach-Fechingen, Güdingen und Bübingen leben wollen. Wir müssen uns Ziele setzen, was wir als Christen vor Ort erreichen wollen und welche Zeichen wir unseren Mitmenschen in Kirche und Gesellschaft geben wollen.
Wir müssen uns vor allen Dingen auch in spiritueller Hinsicht dieser Zukunft stellen und immer wieder die Frage stellen: "Was will Gott von uns in dieser Situation an diesem Ort?"
Diese Frage einzeln und gemeinsam im Gebet und im Gespräch zu bedenken, uns mit Gott und untereinander darüber auszutauschen und offen sein für alle möglichen Antworten, die es auf diese Frage gibt, ist der rechte Weg in stürmischen Zeiten. Dann sind wir nicht nur hoffende Menschen, sondern Menschen in guter Hoffnung.
Diese gute Hoffnung wünsche ich Ihnen und mir und in dieser guten Hoffnung grüße ich Sie alle ganz herzlich
Ihr Pastor
Matthias Holzapfel

Auch in diesem Jahr bieten wir wieder eine begleitete Fastenwoche an. Sie beginnt am Samstag, dem 17. März 2007. Nähere Informationen und Termin der Vorbesprechung entnehmen Sie bitte einer der nächsten Gottesdienstordnungen.
Pfr. Matthias Holzapfel

Es gibt mittlerweile 2 Pfadfindergruppen in unserer Seelsorge-Gemeinschaft, die sich regelmäßig im Brebacher Pfarrheim treffen. Das ist die Gruppe der Wölflinge (Kinder) und die Gruppe der Pfadfinder (Jugendliche).
Mit der Hilfe der Rentrischer Pfadfinder - die von Anfang an den Aufbau der neuen Pfadfindergruppen begleitet haben - steht als Nächstes die Gründung einer Pfadfinder-Siedlung an. Das soll voraussichtlich am Freitag, dem 9. März, um 18.00 Uhr mit einem Gottesdienst geschehen, in dem die Leiterinnen und Leiter ihr Versprechen abgeben.
Die Gruppenstunden sind:
Wölflinge donnerstags 16.30 Uhr
Pfadfinder freitags (14-täglich) 17.00 Uhr
jeweils im Keller des kath. Pfarrheimes Brebach
Wer hat Lust, vom 9. 7. - 16. 7. 2007 mit uns nach Bayern zu fahren?
Wir haben in Simbach am Inn, direkt an der österreichischen Grenze, das Jugendferienhaus gemietet. Das Haus verfügt über eine sehr große Grünanlage mit Tischtennis, Volleyball und einem Fußballplatz. Im Haus gibt es ebenfalls Tischtennis und andere Dinge, die den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen. In unmittelbarer Nähe zum Haus ist ein schönes Freibad, das bei sommerlichen Temperaturen für Abkühlung sorgt.
Der Spaß kostet ca. 200,-- Euro.
Wenn ihr also Lust habt und zwischen 9 und 16 Jahren alt seid, dann könnt ihr euch ab 15. Februar im Pfarrbüro in Brebach oder im kath. Kindergarten in Güdingen anmelden.
Wir würden uns freuen, wenn sich wie immer genügend Leute für diese Freizeit begeistern würden.
Ursel Lauer

Am Samstag, dem 30. Juni 2007, wird in unserer Seelsorge-Gemeinschaft das Sakrament der Firmung gespendet. In diesem Jahr wird Herr Ordinariatsdirektor Prälat Dr. Herbert Hoffmann im Samstagabend-Gottesdienst in Brebach die Jugendlichen firmen. In Kürze wird der betreffende Jahrgang vom Pfarrbüro angeschrieben. Es handelt sich um alle Jugendlichen, die zwischen dem 1. Febr. 1990 und dem 30. Juni 1992 geboren sind. Sollte jemand, der in diesem Zeitraum Geburtstag hat, bis Ende Februar nicht von uns angeschrieben werden, so kann er sich im Pfarrbüro melden. Manchmal stimmen unsere Daten aus dem Meldewesen nicht. In diesem Anschreiben werden wir den Jugendlichen einen Termin für ein erstes Treffen angeben, bei dem alle weiteren Informationen bezüglich der Firmvorbereitung und der Firmung selbst weitergegeben werden.
Die Firmvorbereitung wird über mehrere Einzelabende und ein Wochenende gehen. Dabei werden die Jugendlichen vom Firmteam, das aus jungen Erwachsenen und Pfr. Holzapfel besteht, begleitet.
Pfr. Matthias Holzapfel

Vom 3. bis zum 21. Februar 2007 wird Pfr. Holzapfel wieder in Kolumbien sein. Im Auftrag des Arbeitskreises "Netzwerk Choco" der Diözesanstelle Weltkirche im Bistum Trier wird er vom 12. bis 18. Februar 2007 an der Vollversammlung der Diözese Quibdo teilnehmen. Darüber hinaus wird er die Fundacion da vida (Partnerprojekt der Sternsingeraktion) in Bogota besuchen und auch einige weitere Projekte unserer Partnerschaft im Choco.
Außerdem stehen Gespräche zur Vorbereitung der Partnerschaftsreise 2008 zum 100-jährigen Jubiläum der Diözese Quibdo an und letzte Abklärungen mit dem jungen Mann, der ab August für ein Jahr das Seelsorgeteam unserer Pfarreien verstärken soll.
Am Aschermittwoch wird Pfr. Holzapfel zurück erwartet, um am Abend den Gottesdienst mit unserer Seelsorge-Gemeinschaft zu feiern. Seinen Dienst im Pfarrbüro wird er ab Freitag, dem 23. 2. 2007, wieder aufnehmen.
Jutta Kleinbauer, Pfarrsekr.
Ein gesegnetes Weihnachtsfest. Wahrheit/ Verdad, Gerechtigkeit/Justicia und/y Wiedergutmachung/Reparacion.
Wir wünschen allen von Euch auch im Namen der Diözese Quibdo ein frohes, von viel Hoffnung geprägtes Weihnachtsfest und Segen für das Neue Jahr.
Hier in Kolumbien ist in der letzten Zeit wieder einmal viel vom Frieden die Rede, allerdings nicht, weil Weihnachten vor der Tür steht, sondern weil die Regierung ihre Abmachungen zur Wiedereingliederung der Paramilitärs in das Zivilleben als konkrete Schritte zum Frieden ausgibt.
Für einen echten, dauerhaften Frieden muss jedoch das Schicksal der Opfer im Mittelpunkt stehen. Das ist nach unserer Ansicht nur unter den Leitworten "Wahrheit, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung" zu erreichen. Bereits seit zehn Jahren werden die Gemeinden aus ihren Dörfern vertrieben und laut unseren Kenntnissen sind es nun schon an die 15.000 Menschen, die alleine hier in Quibdo Zuflucht gesucht haben.
Unter diesen Menschen ist auch Delis, eine junge Frau, die in Bellavista/Bojaya durch die Bombe, welche in die Kirche einschlug, schwer verletzt wurde. Sie hat seit dem 2. Mai 2002 nun schon mehr als 15 Operationen hinter sich und kann immer noch nicht sagen, dass sie wieder gesund ist. Ihre rechte Hand kann sie nur ein ganz klein wenig bewegen. Und das ist für sie besonders schwer. Aber warum berichten wir gerade von ihr?
Delis zeichnet sich aus durch ihre Ausdauer und ihre Zähigkeit, denn die Behördengänge zu erledigen, um all diese Überweisungen zu bekommen, damit sie im Krankenhaus in Medellin weiter behandelt wird, da gehört etwas dazu. Viele andere hätten dabei schon den Mut verloren, aber Delis macht weiter. Sie hat auch ihr Theologiestudium wieder aufgenommen. Zwar kommt sie nur langsam voran, aber es geht. Und nun haben wir erreicht, dass eine hiesige Computerfirma ihr einen Computer zur Verfügung stellt, damit sie ihre Aufgaben erledigen kann. Ja, wenn Menschen guten Willens sich zusammen tun, dann kann etwas erreicht werden.
Leider hat Delis gerade vor ein paar Tagen einen Rückschlag erhalten. Im Rahmen eines staatlichen Umsiedlungsprogramms hat sie Anrecht auf ein neues Haus. Nun bekam sie einen Brief, in welchem ihr mitgeteilt wurde, dass sie ihr Haus verliert, wenn sie nicht sofort die Eigenleistung bar bezahlt, die sie wegen ihres Gesundheitszustandes nicht abarbeiten konnte.
Delis ist auch in diesem Fall bereit, für ihr Recht zu kämpfen und wir werden sie dabei unterstützen. Wir machen ihr Mut und gleichzeitig macht ihr zäher Wille uns Mut und lässt uns etwas mehr vom Sinn des Weihnachtsfestes erkennen: Gott wird Mensch in einem armen Kind in der Krippe und gibt uns Hoffnung, dass das Unrecht dieser Welt wieder gut gemacht werden kann auf der Grundlage von Wahrheit und Gerechtigkeit.
Ursula und Uli

Liebe Gemeindemitglieder, in diesem Pfarrbrief, den Sie in den Händen halten, liegt ein Überweisungsträger für eine Spende zur Deckung der Druckkosten des Pfarrbriefes. Einen Teil der Unkosten können wir durch die Werbeeinnahmen decken, jedoch reichen diese Mittel bei Weitem nicht für die Deckung der entstandenen Kosten. Deshalb sind wir für jede Spende dankbar, denn nur durch diese Spenden können wir Ihnen den Pfarrbrief in der bisherigen Weise zukommen lassen und Sie somit über die vielfältigen Aktivitäten in unserem Gemeindeleben informieren.
Pfr. Matthias Holzapfel
Nach einem erfolgreichen Jahr 2006 konnte der Strickkreis Heilig Kreuz Güdingen auch in diesem Jahr die Hilfsprojekte zur Selbsthilfe im Kongo, in Kolumbien und in Argentinien bei den Guarani-Indianern tatkräftig unterstützen. Nach 12 Monaten intensivem Arbeiten und überstandenen fünf Verkaufsaktionen kam die stolze Summe von über 6.000,00 Euro zusammen. Im Rahmen der Projekte wird Kindern der Besuch der Schule und des Mittagstisches ermöglicht, werden Lehrkräfte bezahlt, wird Flüchtlingen nach den Revolten im Land Starthilfe geleistet, Frauen angelernt durch Handarbeiten selbst ihren Lebensunterhalt zu erwirtschaften und durch Unterrichtung der Bauern das Bewusstsein geprägt für ein eigenständiges Leben in einer Demokratie.
Der Erfolg von 2006 verursachte bei den Damen dennoch kein Zurücklehnen, denn aus den Ländern der EINEN WELT kommen ständig Bitten und Anfragen. So wollen sie auch im neuen Jahr nicht ausruhen, sondern begannen das Jahr mit großem Eifer. Bei einem ganz geringen Einsatz von Bargeld konnte dank mehrerer Wollspenden ein guter Vorrat angelegt werden, der darauf wartet, zu Socken, Pullover, Schals und Mützen verstrickt zu werden. Schön wäre es, wenn die eine oder andere Strickerin bereit wäre, dem Kreis beizutreten. Jeden Montag treffen wir uns zum Handarbeiten, Plauschen und Kaffeetrinken ab 14.00 Uhr im Pfarrheim der kath. Kirche Güdingen, wobei auch dann Gelegenheit ist, Handarbeiten zu kaufen oder zu bestellen.
Karl-Heinz und Irmgard Lossen
Der Förderverein St. Jakobus Hospiz e. V. lädt in Zusammenarbeit mit dem Ärzteverband und der kath. Erwachsenenbildung in der Region Saarbrücken zur Fortsetzung der Saarbrücker Hospizgespräche ein. Die Gespräche richten sich an Betroffene und ihre Angehörigen, an Ärzte, Pflegende und andere medizinische Berufsgruppen, an Seelsorger und Sozialarbeiter, an ehrenamtlich Tätige und Interessierte. Die Termine 2007 sind wie folgt: 26. 2., 26. 3., 30. 4., 14. 5., 25. 6., 27. 8., 24. 9., 29. 10. und 26. 11. Die einzelnen Themen entnehmen Sie bitte den jeweiligen Gottesdienstordnungen oder der Presse.
Termine für die Schulen des Bistums Trier in Saarbrücken :
Tag der offenen Tür an den Willi-Graf-Schulen: Samstag, 24. Febr. 2007
Termine der Anmeldung: 26. 2. - 7. 3. 07
Tag der offenen Tür an der Marienschule: Samstag, 10. Febr. 2007
Termine der Anmeldung: 26. 2. - 2. 3. 07
Frauen aus Paraguay haben 2007 die Texte zum ökumenischen Gottesdienst des Weltgebetstags gestaltet. In den Mittelpunkt haben die südamerikanischen Frauen die Nanduti-Spitze gestellt, ein Symbol der "Einheit in Vielfalt", das auch auf dem Plakat zum Weltgebetstag zu sehen ist.
Bereits jetzt finden Vorbereitungsveranstaltungen für den Gottesdienst statt, in denen die Gottesdienstordnung und Elemente zur kreativen Gestaltung der Gottesdienste erarbeitet werden.
Am 2. März 2007 finden in unserer Seelsorge-Gemeinschaft mehrere Gottesdienste zum Weltgebetstag statt. Die genauen Orte und Termine erfahren Sie in der Terminübersicht in diesem Pfarrbrief.

Ein herzliches Wort des Dankes sagen wir Allen, die durch ihr ehrenamtliches Engagement und ihre Spenden die Sternsingeraktion unterstützt haben. Zwischen dem 5. und 7 Januar 2007 waren die "kleinen Könige" unterwegs zu den Häusern, Geschäften und Firmen in unserer Seelsorge-Gemeinschaft. Eine große Zahl ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer haben diese Aktion durch ihren Einsatz an Organisation, im Kleider-, Schmink- oder Kochteam oder als Begleiter auf dem Weg wieder möglich gemacht.
Insgesamt sind bisher mehr als 11700,--.Euro zusammen gekommen, die wir für unseren Partnerkindergarten der Stiftung "fundacion de vida" in Bogota/Kolumbien an das Kindermissionswerk überweisen können. In Güdingen wurden mehr als 2.300,-- Euro gesammelt, in Bübingen mehr als 4.800,00 Euro und in Brebach und Fechingen mehr als 4.600,00 Euro. Im letzten Jahr waren es in Brebach-Fechingen 5.096,27 Euro, in Güdingen 3.786,70 Euro. und in Bübingen 5.905,30 Euro.
Herzlichen Dank, auch im Namen unseres Partnerkindergartens und der Stiftung "fundacion de vida" in Bogota/Kolumbien.
Das Spendengeld, das die Kinder gesammelt haben, kommt komplett der Sternsingeraktion zu Gute. Das Essen für die Kinder wird aus einem eigenen Topf der Gemeinden für die pastorale Arbeit bezahlt.

Impressum:
Herausgeber:
Pfarrer Matthias Holzapfel
Adresse:
Seelsorge-Gemeinschaft der Kath. Pfarreien
St. Katharina, Heilig Kreuz, Maria Hilf und St. Martin
Saarbrücker Straße 72a
66130 Saarbrücken
Tel. 06 81 - 87 21 34
Fax 06 81 - 87 61 475
eMail pfarrbuero@bgb-f.de
Der nächste Pfarrbrief erscheint am 25. März 2007.
Redaktionsschluss ist am 8. März 2007.