der Seelsorge-Gemeinschaft
St. Katharina (Bübingen), Heilig Kreuz (Güdingen) und Maria Hilf und St. Martin (Brebach-Fechingen)
Juli - Semptember 2008

vor fast einem Jahr kam Yeison Mosquera Hurdato im Rahmen des zivilen Friedensdienstes in unsere Gemeinden. Nach dem Deutschkurs an der Uni Saarbrücken begann er im September 2007 seine Arbeit in den Kindergärten und mit den verschiedenen Jugendgruppen unserer Seelsorge-Gemeinschaft.
Was am Anfang wegen der unterschiedlichen Kultur und Sprache noch sehr schwierig erschien, hat sich im Laufe der Zeit in ein fruchtbares Zusammenwirken verwandelt. Über seine eigentlichen Aufgaben hinaus hat er sich eingebracht in die Feier der Gottesdienste und gerade an Festtagen immer wieder besondere Akzente gesetzt, so an Weihnachten, der Erstkommunion oder der Firmung. Außerdem hat er auch durch seine Mitgliedschaft in der Schola Güdingen/Bübingen diese dazu angespornt, das Sprachrepertoire ihrer Lieder um spanisch zu erweitern. Durch viele Begegnungen hat er reichhaltige Kontakte innerhalb unserer Gemeinden geknüpft.
Nun geht seine Zeit in unserer SeelsorgeGemeinschaft dem Ende entgegen. Als letzten Einsatz wird er die Ferienfreizeit in Simbach/Inn als Betreuer begleiten.
Das Jahr seiner Mitarbeit hat sowohl bei ihm als auch bei uns vielfältige Eindrücke hinterlassen und wird, so glaube ich, auch noch weiter nachwirken.
Dadurch ist die Solidarität und Partnerschaft mit der Diözese Quibdo wesentlich intensiviert worden. Wenn Yeison Ende Juli nach Kolumbien zurückkehrt wird er voraussichtlich eine Aufgabe innerhalb der Jugendarbeit der Diözese Quibdo übernehmen.
Wir danken ihm ganz herzlich für seine Mitarbeit in unseren Gemeinden. Ich glaube er wird Vielen in guter Erinnerung bleiben.
Für seinen weiteren Lebensweg wünschen wir ihm Gottes Segen und hoffen, dass wir auch weiterhin in gutem Kontakt miteinander bleiben.
Aber nicht nur Yeison wird sich in diesen Wochen auf die Reise machen, auch viele Mitglieder unserer Gemeinden werden zu einer Urlaubsreise aufbrechen. Wir wünschen Ihnen guten Aufenthalt und glückliche Heimkehr.
Allen Gemeindemitgliedern, den Reisenden und den Zuhausebleibenden eine gute und frohe Zeit.
Ihr Pastor
Matthias Holzapfel

Nach unserem Spendenaufruf im März erreichte uns am 15. Mai 2008 ein Schreiben der Diözesanweltkirche, dessen Inhalt wir an dieser Stelle in ungekürzter Form wiedergeben wollen:
Sehr geehrter Herr Pfarrer Holzapfel,
in diesen Tagen haben wir die Nachricht aus dem Vikariat Neflo de Chavez erhalten, dass nach dem Rückgang der Überflutungen die Familien zurückkehren und nun, nach dem Abschluss der Soforthilfe der Wiederaufbau von den Familien und Dorfgemeinschaften angegangen wird.
Im Namen von Elsi Morales de Altamirano, der dortigen Caritas-Verantwortlichen darf ich Ihnen von Herzen danken für die umgehende Hilfe in Höhe von Euro 366,45 und die gelebte Verbundenheit, die Sie mit Ihrer Spende gegeben haben.
Mit dieser Unterstützung konnten Familien, insbesondere Kinder, mit frischen Lebensmitteln und Medikamenten versorgt werden, Notunterkünfte wurden mit Decken und Mosquito-Netzen ausgestattet.
Die Überschwemmungen in Folge des Klimaphänomens "La Nina" sind die schwersten seit 40 Jahren. Sie haben viele Tiefland- und Täler-Regionen betroffen. Allein im Departement Beni waren über 20.000 Familien betroffen. Die Unterstützung der Gemeinden wird durch die Bolivienpartnerschaft weitergeführt. Für den Kauf von Saatgut, die Anschaffung von verlorengegangenen Schulmaterialien der Kinder und für den Aufbau der Häuser werden in verschiedenen Orten Hilfen zur Verfügung gestellt.
Es ist ein ermutigendes Zeichen und eine konkrete Unterstützung, die die Familien durch Sie erfahren haben. Herzlichen Dank!
Caminando juntos - gemeinsam unterwegs. Ludwig Kuhn, Geschäftsführer
Der Brebacher Stadtteilmanager Dr. Manfred Hahn hatte den 14. Mai 2008 als "Internationalen Tag des Hilfspolizisten" ausgerufen. An diesem Tag hatte er in einer klassischen Uniform der Saarbrücker Hilfspolizei aus den 90er Jahren am Kirchplatz "Maria Hilf" im Brebacher Stadtteilzentrum seinen "Dienst" versehen. Jedoch nicht strafend, wie üblich und von allen Falschparkern auch erwartet.
Allen, die auf der vorgesehenen Stellfläche parkten, wurde eine kleine Auszeichnung übergeben. Eine Karte "Für vorbildliches Parken". Diejenigen, die es wagten, trotz seiner Anwesenheit auf den Kirchplatz zu fahren, um dort ihr Auto widerrechtlich abzustellen, drohte eine zugegebenermaßen ironische "Bestrafung". Hahn hatte eine gelbe Verwarnungskarte vorbereitet mit der Aufschrift "Zukünftige Verstöße werden mit mindestens 30 Tagen Fegefeuer bestraft".
Im Zentrum Brebachs ist das Parken schon zu normalen Zeiten nicht leicht. Seit den Bauarbeiten hat sich die Parksituation drastisch verschärft. Mehrere Parkplätze sind weggefallen, auch die gerne genutzte Bushaltebucht ist gegenwärtig nicht anzufahren. So kommt es immer häufiger vor, dass eilige Zeitgenossen auf die höher gelegte Fläche des Kirchplatzes fahren und ihr Auto dort abstellen. Auf einen Platz, der als Brebacher Begegnungsstätte gilt, von Ruhesuchenden genutzt und auf dem das Katholische Pfarrfest gefeiert wird.
Mit dieser Aktion wollte das Brebacher Stadtteilbüro um Verständnis werben. Die Bauarbeiten vor der Katholischen Kirche sind vorbei, bald werden auch die restlichen Arbeiten beendet und alle vorgesehenen Parkplätze wieder frei zugänglich sein.
Das Berichtsjahr ist für den Verein ausgesprochen ruhig verlaufen. Finanziell wurde er in den beiden Quartalen von 3 Mitgliedern durch Zuschuss-Anträge in Anspruch genommen. An die beiden Kirchengemeinden hat der Verein satzungsgemäß die ihm möglichen Summen überwiesen. Die genauen Zahlen sind dem Kassenbericht von Herrn Kafert zu entnehmen.
Die Mitgliederzahl ging leicht zurück, vor allem weil Mitglieder in Pflegeheimen betreut werden oder verstorben sind. Ein Austritt erfolgte aus anderen Gründen
Der ÖFV Bliesransbach hat sich (wie in zwei anderen Gemeinden ebenfalls) aufgelöst. Da die evangelischen Mitglieder aber Gemeindeglieder der Kirchengemeinde Brebach-Fechingen-Bliesransbach sind ist zu überlegen, ob sie nicht ihre langjährige Mitgliedschaft in unserem Verein fortführen können. Der Vorstand und das Presbyterium möchten den Bliesransbachern dies anbieten. Die Kontakte des Vorstandes und von Herrn Pfarrer Blatscha konnten aber bisher nicht alle Fragen im Zusammenhang mit der Auflösung zufriedenstellend beantworten. Wir halten also unser Angebot aufrecht.
Die letzte Mitgliederversammlung der Ökumenischen Sozialstation nach der "alten" Konstruktion fand am 23.10.2007 statt. Seit dem 1.7.2007 ist die TKS (Trägergesellschaft für kirchliche Sozialstationen im Stadtverband Saarbrücken = Caritas und Diakonisches Werk) Träger der ÖSS.
In Kooperationsverträgen mit den einzelnen Kirchengemeinden habe sich diese zu einer Kostenabdeckung im unerwarteten Verlustfall bereiterklärt. Die Funktion des ÖFV ist also auch in den neuen Konstruktion unverändert: Förderung und Unterstützung caritativer und diakonischer Aufgaben der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden Brebach-Fechingen.
H.J. Müller-Adams
In diesem Jahr wird das Fest des Ewigen Gebetes um eine Woche verschoben und findet voraussichtlich am Sonntag, dem 28. September 2008 statt.
Das Erscheinungsbild unseres Pfarrheims in Brebach hat sich nach einer Dacherneuerung und Fassadensanierung deutlich sichtbar verbessert.
Neben unserem Gotteshaus, der Pfarrkirche Maria Hilf, trägt das Pfarrheim für unser Gemeindeleben eine zentrale Bedeutung als kirchliches Kommunikationszentrum. Zudem beherbergt das Gebäude die Kindertagesstätte der KiTa gGmbH - eine sehr wichtige Einrichtung im sozialen Umfeld von Brebach.
Das Pfarrheim wurde 1958 errichtet - also vor einem halben Jahrhundert - in einer politisch bewegten Zeit (Beitritt des Saarlandes zur Bundesrepublik Deutschland).
Entwurfsverfasser war Architekt Toni Laub, Saarwellingen
Ein paar Daten zur Renovierung: Die asbesthaltige Wellplatteneindeckung wurde entsorgt und durch asbestfreie Faserzementplatten ersetzt. Die im Zusammenhang stehenden Dachanschlüsse, Dachrinnen und Fallrohre wurden erneuert. Das Bauwerk zeigte starke Verwitterungsschäden an den Betonbauteilen, die erhebliche Zusatzarbeiten vor dem Fassadenanstrich erforderlich machten. Die einzelnen Bauteile der Fassadenbereiche wurden farblich interessant gestaltet. Neben der Finanzierung durch das Bistum Trier und unserer Gemeinde, wurde die Sanierungsmaßnahme mit Städtebaufördermittel aus dem Bund-,Länderprogramm "Soziale Stadt" gefördert.
Ziel der Maßnahme ist es, das Gebäude zu erhalten und das Erscheinungsbild im Zusammenhang mit dem neu geschaffenen Kirchplatz aufzuwerten.
Franz Krämer
Auch wenn in diesem Jahr das Dorffest wegen der 750-Jahrfeier im kommeden Jahr ausgefallen ist, können Interessenten jeden Montag im Pfarrheim der kath. Kirche Strickwaren einkaufen. Die Damen des Strickkreises freuen sich über jeden Kunden, der durch seinen Einkauf ihre Arbeit für die Projekte in der 3. Welt unterstützt. Wie schwierig es geworden ist, die für die Unterstützung der Projekte erforderlichen Mittel mit verschiedenen Handarbeiten zu erzielen, kann jeder Gast bei einem Besuch erfahren. Jeder Interessent ist eingeladen, an den ungezwungenen Treffen jeden Montagnachmittag teilzunehmen. Er wird eine fröhliche, viel lachende Gruppe kennen lernen und eine gute Tasse Kaffee angeboten bekommen.
Wenn auch das Dorffest in Güdingen und das Stadtteilfest in Brebach in diesem Jahr ausfallen, konnten die Initiatoren für den Soli-Basar am 22. und 23.11. ein Ersatzzentrum finden, da die Bauarbeiten im VHS-Zentrum dort keine Veranstaltungen zulassen. Zum ersten Mal nach 27 Jahren im VHS-Zentrum am Schloss findet der Soli-Basar in der Aula des Ludwigsgymnasiums statt. Ein Neuland, aber eines mit besonderem Flair, zu dem wir besonders gerne einladen.
Im November werden Sie uns noch einmal auf dem Weihnachtsmarkt in Rohrbach am 29. / 30. finden. Neben Handarbeiten, Seidenschals, Marmeladen, Gebäck oder Windrad-Mobiles an unserem Stand finden Sie alle möglichen Geschenkartikel auch an den benachbarten Ständen. Ein Besuch lohnt sich immer. Im vergangenen Jahr konnten wir mit Ihrer Hilfe wieder 4.250,00 Euro Unterstützung leisten und streben diese Hilfe auch in diesem Jahr an.
Wer uns und unsere Arbeit kennen lernen möchte, ist eingeladen, zu unseren Treffen jeden Montag von 14.00 bis 16.30 Uhr im Pfarrheim der katholischen Kirche Güdingen zu kommen. Für Rückfragen steht Frau Irmgard Lossen gerne zur Verfügung (Telefon 0681/873546)
I. Lossen
Ein ganz besonderes Musikereignis bietet die Katholische Pfarrgemeinde Saarbrücken-Güdingen am Donnerstag, den 28. August 2008 um 9:45 Uhr und 11:30 Uhr.
Zum ersten Mal wird ein bulgarisches Kammerorchester, die Sinfonietta Bulgaria, mit 21 Musikern unter der Leitung des international bekannten Dirigenten Viktor Ilieff während seiner mehrwöchigen Deutschland-Tournee ein Symphonisches Konzert in der Kath. Pfarrkirche Heilig Kreuz, Saarbrücken-Güdingen, zu Gehör bringen.
Den Hauptanteil des Publikums werden wohl die Schüler der Erweiterten Realschule Güdingen ausmachen, denen mit diesem Konzert ermöglicht werden soll, auch einmal ein Orchester "live" zu erleben und ihnen Musik jenseits von MTV und VIVA näher zu bringen. Einige Werke, die gespielt werden, haben auch Bezug zu biblischen Stoffen und bieten so einen harmonischen Rahmen, für einen musikalischen Vormittag in kirchlichem Raum.
So sind alle musikbegeisterten der Umgebung und der Gemeinde herzlichst zur Teilnahme an einem der beiden Konzerte eingeladen!
Zum Repertoire des Orchesters gehören vor allem Kompositionen der letzten Jahrzehnte. Viele Werke orientieren sich an traditionellen Kompositionsstilen der Barockmusik oder der Renaissance und sprechen mit ihrer harmonischen und melodischen Prägung breite Hörerkreise an ohne auf zeitgenössische Elemente zu verzichten. So soll das Vorurteil korrigiert werden, junge Musik sei zwangsläufig avantgardistisch.
Der Eintritt ist frei.
Liebe Pfarrgemeinde!
Die letzte Berichterstellung unseres PGR fand inmitten eines Zeitpunkts statt, wo Ihre Stimmabgabe zur Konstitution des neuen Gremiums erforderlich war.
Unsere selbst gestellte Maxime damals lautete "Zukünftig wünschenswert wäre ein stärkerer Generationenmix im PGR, damit noch innovativer und effizienter den immer schneller werdenden und mit weniger Leuten zu realisierenden Aufgaben und Projekten in unserer Pfarrei begegnet werden kann und zugleich dafür Sorge getragen wird, damit die Zufriedenheit und Kreativität unserer Seelsorge-Gemeinschaft weiter zunimmt. Mal schauen, wie moderne Menschen Ihr Ziel finden!". Zunächst einmal kann man feststellen: Sie haben gut gewählt! Unserer Maxime sind wir durch Sie ein Stück näher gekommen, Dankeschön dafür. Für diejenigen, denen die Namen aller gewählten und berufenen PGR-Mitglieder nicht so geläufig sind der Vollständigkeit halber nachstehend nochmal: Benn, Petra (stv. VS) / Fluhr, Nina / Henle, Jörg (SF) / Jank, Maria / Jungfleisch, Christel / Kallenbach, Claudia / Schwedler, Hanno (VS) / Stuppi, Alfred / Wiehr, Stefan
An dieser Stelle auch einen Gruß von Hanno Schwedler, der sich als Vorsitzender unseres PGR auf diesem Wege bei allen ehemaligen und neuen Mitglieder für die vertrauensvolle Zusammenarbeit bedankt.
Was wir Ihnen sonst noch mitteilen wollten: Einen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die zum guten Gelingen der in diesem Jahr in unserer Gemeinde getätigten Fronleichnamprozession inkl. anschließender kleiner Festivität beigetragen haben. Die Einnahmen werden dazu verwendet, der Investition in eine Gewerbespülmaschine für unseren Kindergarten ein Stück näher zu kommen. Überfällig ist diese Anschaffung längst, schaut man sich an, was an solchen Festen alles an Geschirr und Besteck in bisheriger Handarbeit zu spülen ist!
Das nächste Pfarrfest anlässlich unseres Patroziniums ist am 14. September 2008, wie immer nach der 11 Uhr Messe! Versteht sich fast von selbst, dass wir jetzt schon um Helferinnen und Helfer für Auf- und Abbau, für Salat- und Kuchenspenden etc. werben. Insbesondere Ideenvorschläge für Attraktionen oder Neuheiten sind uns immer willkommen. Wer also beispielsweise im Handstand ein Glas Wasser austrinken kann und dabei noch mit den Füßen Wäsche aufhängt wird von uns sofort engagiert! Ein Appell an alle Hobby-Musiker, Haus-Badewannensänger, Amateurzauberer, Alleinunterhalter etc. um unserem Pfarrfest vielleicht einen neuen "Anstrich" verleihen zu können.
Abschließend noch eine kleine Anregung: Der beste Zeitpunkt für sinnvolle Veränderungen war gestern, der nächstmögliche ist heute! Tun wir es gemeinsam!
Jörg Henle

Wenn Mitte August das neue Schuljahr beginnt, werden auch bald die Vorbereitungen für die nächste Erstkommunion beginnen.
Wir schreiben bis Mitte September die Familien der Kinder an, die dann im 3. Schuljahr sind und an einer der Grundschulen in Bübingen, Güdingen, Brebach oder Ensheim zur Schule gehen. Falls Sie keine Post bekommen - z. B., weil Ihr Kind in eine andere Schule geht - können Sie sich im kath. Pfarrbüro Brebach melden: Tel. 0681-872134.
Die genauen Termine für die Erstkommunion in unserer Seelsorge-Gemeinschaft werden wir im nächsten Pfarrbrief bekanntgeben.
Gemeindereferent Helmut Willems
Die Autorentournee "Erlesene Momente" ist eine bistumsweite Aktion, in der sich die katholischen öffentlichen Büchereien und dieFamilienbildungsstätten unter der Schirmherrschaft des "Paulinus" präsentieren. Die Bücherei St. Katharina nahm dieses Jahr zum dritten Mal an der Aktion teil.
Am 11. Juni verwandelte sich der Pfarrsaal von Bübingen in eine Puppentheaterbühne. Zu Gast war der Puppenspieler Gerd Pohl aus dem Rheinland, der mit seinem Theaterstück "Kasperle und der Dieb auf roten Pfoten" die Kindergartenkinder aus Bübingen und Güdingen in seinen Bann zog.
Die Kinder waren begeisterte Zuschauer, es wurde viel gelacht und mitgefiebert.
Um den Büchereibesuch noch bequemer zu machen, haben wir uns entschlossen, zusätzlich zu unseren Öffnungszeiten am Montag- und Donnerstagnachmittag jeweils am letzten Sonntag im Monat die Bücherei nach dem Gottesdienst zu öffnen.
Sie brauchen nur die Straßenseite zu wechseln, um nach den Kirchenbesuch einen Blick (oder besser mehrere) in unsere Bücherei zu werfen.
Wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass während der Sommerferien vom 30.6 bis 10.8.2008 die Bücherei jeweils montags von 10.00 bis 12.00 Uhr geöffnet ist.
Ihr Büchereiteam von St. Katharina
Am 1. Juni 2008 feierten wir unser diesjähriges Pfarr- und Kindergartenfest. Unser Fest begann mit einem Gottesdienst mit dem Thema: "Wir bauen Brücken ......Construimos puentes"
Seit einigen Jahren bauen wir im Kindergarten Brücken - vor allem nach Kolumbien. Wie es zu diesem Kontakt kam, ist inzwischen fast allen bekannt. Ursula Holzapfel, die Schwester von Pfarrer Holzapfel lebt und arbeitet schon mehr als 25 Jahre in Kolumbien. Einige Male konnten wir im Kindergarten schon Gäste aus Kolumbien begrüßen. Ich denke da vor allem an Bischof Fidel Leon Cadavid, an Emilio mit seinem Saxophon, an Rafael, der inzwischen verstorben ist, an Schwester Yaneth und an viele andere Begegnungen.
Für die Kinder und uns waren diese Besuche immer besondere Erlebnisse, die immer einen bleibenden Eindruck hinterließen. Durch die Begegnungen ist etwas gewachsen. Wir haben Briefe geschrieben, die Pfarrer Holzapfel auf seinen Reisen mitgenommen hat. Briefe, gemalte Bilder, ein farbenfroher Wandbehang sind zu uns zurückgekommen. Dabei haben wir vor allem erfahren - all dies ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen.
Durch Yeison Mosquera, der seit August 2007 in unserer Seelsorge-Gemeinschaft ist und mittlerweile 2x wöchentlich zu uns in den Kindergarten kommt, hat Kolumbien für die Kinder ein Gesicht bekommen. Yeison hat mit uns das Lied "Gottes Liebe ist so wunderbar" auf spanisch eingeübt. Die Kinder waren stolz, dieses Lied "El amor de Dios es maravilloso" im Gottesdienst singen zu können.
Mit seinem Dasein und Wirken hat Yeison unseren Kindergartenalltag sehr bereichert, dafür danken wir ihm ganz herzlich. Wenn er Ende Juli in seine Heimat zurückkehrt, werden wir ihn sehr vermissen.
Uns Erzieherinnen ist es wichtig, dass die Kinder erfahren, dass es nicht nicht allen Menschen auf dieser Welt so gut geht wie uns hier. Mit den Kindern schauen wir über den Tellerrand.
Dabei möchten wir ihnen vermitteln, dass jeder Einzelne durch sein Tun und Handeln etwas dazu beitragen kann, die Welt ein klein wenig zu verändern. Daher haben wir schon oft mit den Kindern Marmelade gekocht, Käsegebäck gebacken, Suppe gekocht. Der Erlös kam einer Kindertagesstätte in Kolumbien zugute.
Auch in der Woche vor unserem Fest haben wir gekocht und gebacken, Schulkinder haben Schlüsselanhänger gefertigt, welche die Kinder nach dem Gottesdienst zum Verkauf angeboten haben. Mittlerweile konnten wir Pfarrer Holzapfe l .124,-Euro überreichen.
Vielen Dank allen, die unser Tun immer wieder unterstützen. Und ich bin ganz sicher:
"Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern." (Afrikanisches Sprichwort)
Zur Gestaltung des Gottesdienstes gab es viele positive Rückmeldungen von den Besuchern. Darüber haben wir uns sehr gefreut.
Angelika Richter
Am 1. Juni stand unser Familiengottesdienst unter dem Thema "Fürchtet euch nicht" oder " Gemeinsam sind wir stark."
Es sollte deutlich werden, dass jeder Mensch sowohl als Individuum, als auch in der Gemeinschaft wichtig ist. Ängste können besser bewältigt und Anliegen gemeinsam durchgesetzt werden.
Zum besseren Verständnis und zur Verdeutlichung, vor allem für die Kinder, wurde die Geschichte vom kleinen Fisch Swimmy erzählt, welcher sich alleine im Ozean fürchtet. Er schließt sich mit den anderen Fischen zusammen, um gemeinsam den Gefahren des Meeres zu trotzen. Anschließend wurden die Gottesdienstbesucher eingeladen, auch ihre, im Vorhinein ausgeteilten Fische, auf ein Gemeinschaftsbild zu kleben. Zum Ende der Messe wurde eine Umfrage mit dem Thema "Das sind wichtige Gründe für mich, dass die Kirchengemeinde Heilig Kreuz Träger eines Kindergartens ist" gestartet.
Die positive Resonanz zeigt, dass der Kindergarten in unserer Gemeinde eine wichtige Rolle spielt. Genannt wurden z.B. bei der Vermittlung des Glaubens an Gott und der Werte, die Integration in die Gemeinde .. usw.
Weiterhin ist uns der positive Austausch der verschiedenen Generationen in unserer Gemeinde ein wichtiges Anliegen, deshalb besuchen wir regelmäßig mit den Vorschulkindern die Senioren im Haus Sonnabend.
Ellen Deutsch
Alle Kinder sind eingeladen zur ökumenischen Kinderkirche. Basteln, singen, spielen zu einem biblischen Thema stehen auf dem Programm.
Aber auch die Kinderkirche macht Sommerferien. Frisch und heiter machen wir Ende August weiter. Laßt Euch überraschen, was wir für Euch vorbereitet haben.
In den Schulferien entfallen die Kindergottesdienste. Hier die Termine nach den Ferien:
31.08. 09.30 Bübingen
Am 15. Mai 2008 erhielt ich eine Email der Fundación de Vida:
"In diesen Tagen hat uns das Kindermissionswerk euren Beitrag von der Sternsingersammlung überwiesen. Es waren 12.835,29Euro, die auf insgesamt 14.760,58Euro vom Kindermissionswerk aufgestockt wurden. Ganz herzlichen Dank im Namen der Fundación de Vida an alle, die das möglich gemacht haben."
Ich schließe mich diesen Worten an und danke Ihnen allen nocheinmal sehr herzlich für Ihr vielfältiges Engagement.
Pfr. Mattias Holzapfel
Die Vorbereitungen für die Partnerschaftsreise nach Kolumbien aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Diözese Quibdo sind in vollem Gange. Inzwischen stehen die Teilnehmer fest. Es werden, wie geplant, 12 Personen an der Reise teilnehmen. Neben Pfarrer Holzapfel nehmen 6 weitere Mitglieder unserer Seelsorge-Gemeinschaft an der Reise teil sowie 5 Mitglieder aus anderen Solidaritätsgruppierungen.
Die Gruppe hat sich in der Zwischenzeit einige Male getroffen, um sich gemeinsam auf die Reise vorzubereiten.
Als Jubiläumsgeschenk werden wir von unserer Seelsorge-Gemeinschaft für jede Pfarrei und jede Gruppierung der Diözese Quibdo eine Altarkerze mit dem Logo unserer Seelsorge-Gemeinschaft und der Aufschrift "Amistad 2008" (Freundschaft 2008) mitnehmen. Die Gestaltung der Kerzen übernimmt die Gruppe, die jedes Jahr die Osterkerzen unserer Gemeinden gestaltet.
Bis zur Abreise wird sich die Gruppe noch ein paar Mal treffen, um sich weiterhin gemeinsam auf die Begegnungen mit den Menschen der Diözese Quibdo vorzubereiten.
Pfr. Matthias Holzapfel
Liebe Freundinnen und Freunde!
Heute möchten wir uns mal wieder bei Euch melden und Euch etwas über unseren Alltag hier berichten.
Die Lage an sich hat sich hier in keinster Weise verbessert, alle gegenteiligen Nachrichten sind reine Propaganda der Regierung. In diesem Jahr hat sich für unsere Arbeit eine weitere Aufgabe gestellt: eine Bewegung der Angehörigen von Gewaltopfern ins Leben zu rufen. An den von uns einberufenen Treffen haben mittlerweile 260 Personen teilgenommen. Gewaltopfer verzeichnen wir jedoch bei weitem mehr, allerdings haben nicht alle Angehörigen den Mut und die Energie, sich an den Treffen zu beteiligen. Gerechtigkeit, Wahrheitsfindung und Wiedergutmachung sind die Hauptziele dieser Arbeit.
Das wird sicherlich keine leichte Aufgabe und wir investieren viel Zeit und Kraft in Gespräche mit den Betroffenen. Aber wie Ihr auf dem Bild sehen könnt, bleibt uns immer noch etwas Zeit, uns mit dem Orichideensammeln zu beschäftigen. Ursula sieht sie und Uli kommt halt einfach besser dran.
Mit herzlichen Grüssen und in der Hoffnung, dass der Geist Gottes spürbar wird
Ursula und Uli

Aus dem Saarland mit seinen ca. 1.000.000 Einwohnern für das die TelefonSeelsorge Saar ansprechbar ist, erreichten uns 21.211 Anrufe. Damit blieb die Zahl der Anruferinnen und Anrufer im Vergleich zum Vorjahr auf hohem Niveau ungefähr gleich. Die Themen drehten sich oft um Beziehungsfragen und -probleme. Der Trend, dass psychisch kranke Anruferinnen und Anrufer das Angebot am Telefon nutzen, setzte sich verstärkt fort (27,76 %).
Ein weiterer Trend sind die zunehmenden Anteile der Gespräche mit Jugendlichen, die sich mit ernsthaften Problemlagen auseinandersetzen (12 %). Offensichtlich sind für diese Jugendlichen andere Erwachsene in ihrem Umfeld nicht ansprechbar oder sie schätzen die Möglichkeit mit Erwachsenen zu sprechen, die nicht zu ihrem direkten Umfeld gehören.
Im Bereich der persönlichen Beratung suchten 243 Frauen und Männer die Beratungsstelle auf und damit etwas mehr als im vergangenen Jahr. Für viele von ihnen ist es eine wichtige Möglichkeit zeitnah in Krisensituationen einen persönlichen Ansprechpartner zu finden.
In der Online-Beratung, die ein fester Bestandteil des Beratungsangebotes bei der TelefoSeelsorge Saar geworden ist, fällt auf, dass 42,9 % der Ratsuchenden jünger als 30 Jahre sind. Die Altersstruktur unterscheidet sich damit von der Altersstruktur am Telefon. Beziehungsthemen bilden auch hier den Schwerpunkt mit 33 %.
Auffällig ist der Anteil von 12 % der Ratsuchenden, der Suizidgedanken äußert (1,54 % am Telefon). Das noch niederschwelligere Angebot der Beratung im Internet im Vergleich zum Telefon ermöglicht offenbar auch das direktere Ansprechen tabuisierter Gedanken und Impulse.
Im Blickpunkt des Jahresberichtes 2007 stehen die verschiedenen Facetten der Seelsorge als besonderes Charakteristikum der Beratungsangebote der TelefonSeelsorge Saar. Angefangen von der Seelsorge am Telefon, der Internet-Mail-Beratung, in der persönlichen Beratung oder der Ausbildung und Begleitung der ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater (www.telefonseelsorge-saar.de ). Erreicht werden dabei von der TelefonSeelsorge auch Menschen, die sonst nur schwer den Weg zur kirchliche Seelsorge finden.
Zitat: "Wir begleiten genau an der Schnittstelle, die Hilfe und Ohnmacht nebeneinander bereit hält. Diese Bereitschaft, auf die Suche zu gehen und das Aushalten von Ohnmacht prägen unsere Arbeit."
(aus dem Jahresbericht der TelefonSeelsorge Saar).
8. bis 14. September 2008
Wie in jedem Jahr, so wird die Katholische Landvolkbewegung des Bistums Trier (KLB) auch 2008 die Wallfahrtsstätten des Heiligen Bruder Klaus, besuchen. Niklaus von Flüe wurde schon zu seiner Zeit als "lebendiger Heiliger" verehrt. Bis in unsere Tage wird er in der Schweiz als Landesvater geschätzt. Der Reichtum seiner christlichen Lebensweisheit und sein Friedensideal machen ihn aber zu einem Heiligen für die ganze Welt.
Sie fahren mit einem modernen Fernreisebus der Firma Niesen, Birresborn. Die Unterbringung erfolgt im Doppel- oder Einzelzimmer einschließlich Halbpension. Der Reisepreis beträgt 465 Euro im DZ und 545 Euro im EZ. Nähere Informationen bei der Katholischen Landvolkbewegung, Auf dem Stift 6, 54655 Kyllburg. Telefon: 06563/96229926, Fax: 06563/96229927, Mail: klb@bistum-trier.de

Bübingen:
Margarete Auner, Rosa Sproß,
José Gonzalez Moreno, Udo Robert Göritz,
Erwin Günther Winkel
Güdingen:Juliette Priester, Rudolf Friedrich Foss,
Brigitte Bucks, Maria Magdalena Romano,
Maria Elisabeth Charpentier, Klara HasselFechingen:
Waldemar Becker, Richard Lorenz Baptist Woll,
Maria Seel
Impressum:
Herausgeber:
Pfarrer Matthias Holzapfel
Adresse:
Seelsorge-Gemeinschaft der Kath. Pfarreien
St. Katharina, Heilig Kreuz, Maria Hilf und St. Martin
Saarbrücker Straße 72a
66130 Saarbrücken
Tel. 06 81 - 87 21 34
Fax 06 81 - 87 61 475
eMail pfarrbuero@bgb-f.de
Der nächste Pfarrbrief erscheint am 27. September 2008.
Redaktionsschluss ist am 11. September 2008.