der Seelsorge-Gemeinschaft
St. Katharina (Bübingen), Heilig Kreuz (Güdingen) und Maria Hilf und St. Martin (Brebach-Fechingen)
März - Juni 2008
Ein Frohes Osterfest wünschen Ihnen allen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pastoralteams und der Pfarrbüros in Bübingen, Güdingen und Brebach-Fechingen:
Matthias Holzapfel, Pfr.
Yeison Mosquera
Helmut Willems
Marietta Engler-Müller
Jutta Kleinbauer
Heike Schmehr
Evi Schöneberger

Vielleicht geht es Ihnen genauso wie mir: hier und da finde ich immer noch eine Nadel des Weihnachtsbaumes, die sich im Teppich oder in einer Ritze des Dielenbodens verfangen hat. Und dabei bin ich doch schon lange dabei, Ostern zu planen - das kurz vor der Tür steht. Nicht, dass wir ohnehin das Gefühl haben, dass die Zeit immer schneller läuft, das frühe Osterfest dieses Jahres verstärkt diesen Eindruck. Es gibt kaum Zeit zum Durchatmen, gleich die nächsten Feiertage planen und vorbereiten.
Die Hektik der Zeit ist etwas, unter der viele Menschen heutzutage leiden.
Bei der Bezirkskonferenz der Pfadfinder hat eine Stammesvorsitzende berichtet, dass sie ihre Weihnachtsfeier im Januar gemacht haben, weil sie im Dezember keine Zeit dazu hatten. Viele jammern und klagen über die schnelllebige oder fehlende Zeit. Doch eines gilt es festzustellen: seit Beginn unserer Zeitrechnung ist die Zeit nicht weniger geworden. Verändert hat sich nur unser Umgang damit. Und deshalb können auch nur wir selbst etwas an unserem Zeitgefühl ändern.
In der Fastenzeit in diesem Jahr haben wir versucht, mit dem Angebot von Exerzitien im Alltag und dem Abendgebet am Montag Zeichen zu setzen, sich in Ruhe Zeit zu nehmen, seinen Tag, seinen Lebensvollzug anzuschauen. Es sind kleine Ansätze, bewusster mit seiner Zeit umzugehen und somit auch bewusster das eigene Leben zu gestalten. Es sind Gelegenheiten, seinen Lebensrhytmus neu einzuüben.
Und so ist es ein besonderes Glück dieses Jahr, dass Ostern so früh ist. Denn es bleibt uns noch mehr als ein Dreivierteljahr, das Eingeübte zu pflegen und weiter an einem gelassenen Lebensrhytmus zu arbeiten.
Wir wollen Ihnen auch nach Ostern immer wieder Gelegenheiten bieten, Momente der Stille und Ruhe in Gemeinschaft zu erleben.
Bewahren wir uns die Überzeugung:
"Meine Zeit steht in Deinen Händen. Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in Dir. Du gibst Geborgenheit. Du kannst alles wenden. Gib mit ein festes Herz - mach es fest in Dir."
Ich wünsche Ihnen allen gesegnete Tage, frohe österliche Begegnungen und gelassene Stunden des miteinander Feierns.
Ihr Pastor
Matthias Holzapfel

Immer wieder wird die Frage gestellt, gerade wenn es um Ehevorbereitungen geht, "Herr Pastor, ich bin ja nicht gefirmt. Kann ich denn kirchlich heiraten?"
Natürlich kann man heiraten, auch wenn man nicht gefirmt ist. Aber man kann sich auch als Erwachsener noch firmen lassen - auch wenn man nicht gleich heiraten will.
Wer als Erwachsener noch nicht gefirmt ist und das Interesse hat, bei der Firmspendung am 1. Mai durch Diözesan-Administrator Robert Brahm dieses Sakrament zu empfangen, kann sich mit Pfarrer Matthias Holzapfel, Telefon: 06 81 - 87 21 34, in Verbindung setzen. Er wird sich dann mit allen Interessenten an einem Abend treffen, um sich gemeinsam auf den Sakramentempfang vorzubereiten.
In der österlichen Bußzeit, wie die Fastenzeit eigentlich heißt, sind wir besonders eingeladen, unser Leben in den Blick zu nehmen und manche Entscheidungen neu zu treffen. Die Kirche bietet uns dazu das Bußsakrament an.
Zum einen bieten wir Ihnen am Dienstag, 18. März, um 18.30 Uhr, in Güdingen die Gelegenheit, am gemeinsamen Bußgottesdienst teilzunehmen. Zum anderen besteht die Gelegenheit zu einem persönlichen Beichtgespräch bei Pfarrer Holzapfel. Termine können Sie mit ihm unter seiner privaten Telefonnummer 06 81 - 88 15 599 vereinbaren.
Auch nach 22 Jahren unter gleicher Führung trifft sich der Strickkreis Heilig Kreuz Güdingen regelmäßig im Pfarrheim der katholischen Kirche in der Saargemünder Straße.
Recht munter geht es zu, wenn bis zu 18 Frauen zum gemeinsamen Plauschen, Kaffeetrinken und Handarbeiten zusammenkommen. Freiwillig werden in zwangloser Runde Handarbeiten gefertigt, deren Verkaufserlöse Menschen in der Dritten Welt helfen, ihre Lebensbedingungen zu verbessern.
Richtig stolz war damals Pastor Jakob Eggs, dass in seiner Pfarrei 1986 das geschaffen wurde, was laut Bischofswort in jeder Pfarrei Bestandteil sein sollte: "Ein solcher Handarbeitskreis fördert Gemeinschaft und Gemeinschaft über den Kirchturm hinaus", so seine Worte im Pfarrbrief vom März 1986.
Als Christen sind wir aufgefordert, nicht nur an unsere eigenen Probleme zu denken, sondern auch an die unserer Mitmenschen in den Missionsgebieten. Der Strickkreis unterstützt Projekte von Altbischof Aiti im Kongo, von Ursula Holzapfel in Kolumbien und von Frau Hartmann bei den Kindern der Guarani Indianer in Argentinien.
Im vergangenen Jahr konnten wieder 4.250,00 Euro Unterstützung geleistet werden. Wer uns und unsere Arbeit kennen lernen möchte, ist eingeladen, zu unseren Treffen jeden Montag von 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr im Pfarrheim der katholischen Kirche Güdingen zu kommen. Für Rückfragen steht Frau Irmgard Lossen gerne zur Verfügung (Telefon 0681/873546)
I. Lossen
Die Chorgemeinschaft "St. Martin Fechingen" lädt alle Menschen, die Interesse an schönem Gesang haben, zum Mitsingen ein. Wir singen sakrale und weltliche Lieder, Chöre, Motetten und Messen verschiedener Epochen.
Der Chor verschönt mit seinem Gesang nicht nur die Gottesdienste an Hochfesten, sondern hat sich darüber hinaus auch die Pflege der großen klassischen Meisterwerke zum Ziel gesetzt.
Darum ergeht die herzliche Bitte des Chores an alle, mit in den Lobpreis Gottes einzustimmen! In unserer Chorgemeinschaft finden Sie nicht nur eine Pflegestätte edler Musik, sondern auch Geselligkeit mit frohen Menschen.
Chorproben donnerstags 19.30 bis 21.00 Uhr im Pfarrheim Fechingen. Informationen bei Chorleiterin Claudia Reyes Saldana (Telefon 0681/ 9705933) oder der 1. Vositzende Herbert Klein (Telefon 06893/3271)
Herbert Klein
Liebe Gemeindemitglieder, diesem Pfarrbrief, den Sie in den Händen halten, liegt ein Überweisungsträger für eine Spende zur Deckung der Druckkosten des Pfarrbriefes bei. Einen Teil der Unkosten können wir durch die Werbeeinnahmen decken, jedoch reichen diese Mittel bei Weitem nicht für die Deckung der entstehenden Kosten.
Deshalb sind wir für jede Spende dankbar, denn nur dadurch können wir Ihnen den Pfarrbrief in der bisherigen Weise zukommen lassen und Sie somit über die vielfältigen Aktivitäten in unserem Gemeindeleben informieren.
Pfr. Matthias Holzapfel
Wie bereits in den vergangenen Jahren wird das Büchereiteam von St. Katharina Bübingen an Palmsonntag einen Büchertisch mit einer Auswahl religiöser Bücher und praktischen Geschenkideen zur Erstkommunion im Pfarrsaal von Bübingen aufbauen.
Dort können sich alle Interessierten in Ruhe nach dem Gottesdienst vom Borromäusverein empfohlene Literatur sowie Artikel des persönlichen Glaubens anschauen, kaufen oder bestellen.
Auf Ihren Besuch freut sich das Büchereiteam von St. Katharina Bübingen
Zu einem außergewöhnlichen Konzert lädt die Pfarrgemeinde Maria Hilf für Freitag, den 27. Juni, ein:
Der Chor Pardall wird im Rahmen seiner Sommer-Konzertreihe um 20 Uhr in Brebach gastieren.
Der Chor Pardall musiziert seit 1977 unter der Leitung von Prof. Hannelotte Pardall. Die Sängerinnen und Sänger verbindet die Freude am Singen und das gemeinsame Interesse an der musikalischen Arbeit. Der Chor singt geistliche und weltliche a-capella-Chorwerke der verschiedensten Epochen und Stilrichtungen.
Das letzte Konzert in Saarbrücken fand in der Ludwigskirche statt - nun wird unsere Seelsorgegemeinschaft Gastgeber sein. Weitere Informationen folgen im Frühsommer.
Palmsonntag, 16.3.2008
10.30 Große Palmprozession für die Seelsorgegemeinschaft in Bübingen, Treffpunkt am evang. Gemeindezentrum, gegen 11.00 Eucharistiefeier in der Kirche St. Katharina, anschl. Ariaco-Essen im Pfarrsaal (bitte Voranmeldung! 06 81 - 87 21 34)
Gründonnerstag, 20.3.2008
20.00 "Wie sehr habe ich mich danach gesehnt"
Messe vom letzten Abendmahl in Fechingen, anschl. Übertragung des Allerheiligsten in die Krankenhauskapelle in Brebach. Anbetung bis Mitternacht
Karfreitag, 21.3.2008
9.00 Trauermette in der Krankenhauskapelle
15.00 "Es ist vollbracht"
Karfreitagsliturgie in Brebach, parallel Kindergottesdienst im Pfarrheim
18.30 "Wir setzen uns in Tränen nieder" Meditationsgottesdienst in Güdingen
Karsamstag, 22.3.2008
9.00 Trauermette in der Krankenhauskapelle
21.30 "Und es ist gut"
Feier der Osternacht in Brebach, anschließend Agapefeier
Ostersonntag, 23.3.2008
9.00 Familiengottesdienst in Güdingen, anschließend Osterfrühstück
10.30 Osterhochamt in Bübingen
Ostermontag, 24.3.2008
10.00 Hochamt in Fechingen

Anfang April werden 39 Kinder in unseren Gemeinden zur feierlichen Erstkommunion gehen.
Als Symbol ist dieses Jahr die Hand ausgewählt worden: so, wie die Kommunion uns miteinander und mit Gott verbindet, so geben auch wir einander die Hände.
Die Zahl der Kinder ist in diesem Jahr kleiner als in den Jahren vorher. Das ist zum Teil auf die kleineren Jahrgänge zurück zu führen, zum Teil auf die Verlagerung der Fechinger Grundschule nach Ensheim (zwei der drei Fechinger Kinder gehen in Ensheim zur Erstkommunion) und ist zum Teil ganz einfach Zufall.
Die Güdinger Erstkommunion mussten wir von 14.00 Uhr am Sonntagmittag auf die normale Gottesdienstzeit 11.00 Uhr verlegen, weil 5 Kinder mit ihren Angehörigen die Kirche nicht annähernd füllen können. So bleibt noch genügend Platz für die Gemeinde, die herzlich eingeladen ist, die Erstkommunion mit zu feiern.
Ein herzliches Wort des Dankes sagen wir Allen, die durch ihr ehrenamtliches Engagement und ihre Spenden die Sternsingeraktion unterstützt haben. Am 5. und 6. Januar 2008 waren die "kleinen Könige" unterwegs zu den Häusern, Geschäften und Firmen in unserer Seelsorge-Gemeinschaft. Eine große Zahl ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer haben diese Aktion durch ihren Einsatz an Organisation, im Kleider-, Schmink- oder Kochteam oder als Begleiter auf dem Weg wieder möglich gemacht.
Insgesamt sind 12.935,29 Euro zusammen gekommen, die wir für unseren Partnerkindergarten der Stiftung "Fundacion de vida" in Bogotà/Kolumbien an das Kindermissionswerk überweisen können. In Güdingen wurden mehr als 2.900,- Euro gesammelt, in Bübingen mehr als 5.600,00 Euro und in Brebach und Fechingen mehr als 3.800,00 Euro. Im letzten Jahr waren es in Brebach-Fechingen 4.752,86 Euro, in Güdingen 2.495,41 Euro und in Bübingen 4.850,04 Euro. Herzlichen Dank, auch im Namen unserer Partner und der Stiftung "Fundacion de vida". Sie haben uns das Bild einer lebendigen Krippe aus Bogotà geschickt, um uns einen Eindruck von ihrer Art und Weise des Feierns von Weihnachten zu geben.
Das Spendengeld, das die Kinder gesammelt haben, kommt komplett der Sternsingeraktion zu Gute. Alle Auslagen für das Essen der Kinder, für die Instandhaltung der Kleidung und aller benötigten Materialien werden von uns übernommen. Inzwischen hat auch das Kindermissionswerk den Eingang des Geldes bestätigt und die Verwendung für die Fundacion de vida zugesichert.
Gemeindereferent Helmut Willems
Alle Kinder sind eingeladen zur ökumenischen Kinderkirche. Basteln, singen, spielen zu einem biblischen Thema steht auf dem Programm.

Der diesjährige ökumenische Jugendkreuzweg ist am Freitag, dem 14.3., um 18.00 Uhr. Er beginnt an der Kirche der Jugend (St. Elisabeth, Halbergstraße, Ecke Hellwigstraße) und endet in St. Michael, Schumannstraße 25.
In der Jugendkirche gibt es darüber hinaus viele weitere Angebote für Jugendliche, z. B. Jugendmessen am 4.5. und 6.7., Taizé-Gebete, Tanzkirche in der Nacht der offenen Kirchen am 11./12.5. und vieles mehr. Reinschauen lohnt sich.
Wer hat Lust, vom 7.-14.7.08, mit uns nach Bayern zu fahren? Dann starten wir nämlich in die 16. Ferienfreizeit der katholischen Jugend Güdingen.
Wir haben in Simbach am Inn, direkt an der österreichischen Grenze, das Jugendferienhaus gemietet. Das Haus verfügt über eine sehr große Grünanlage mit Tischtennis, Volleyball und einem Fußballplatz. Im Haus gibt es ebenfalls Tischtennis und andere Dinge, die den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen. In unmittelbarer Nähe zum Haus ist ein schönes Freibad, das bei sommerlichen Temperaturen für Abkühlung sorgt. Der Spaß kostet ca. 200 Euro .
Wenn ihr also Lust habt und zwischen 9 und 16 Jahre alt seit, dann könnt ihr euch ab 15. Februar im Pfarrbüro in Brebach oder im katholischen Kindergarten in Güdingen anmelden.
Wir würden uns freuen, wenn sich wie immer genügend Leute für diese Freizeit begeistern würden.
Ursel Lauer

Am 6. März wurde im Rahmen der Abendmesse in Fechingen die Mathilde-Lehberger-Stiftung gegründet.
Ziel und Aufgabe der Stiftung ist es, dauerhaft die Sozialpastoral und Menschenrechtsarbeit in Kolumbien, mit Schwerpunkt in unserer Partnerdiözese Quibdo, zu ermöglichen. Dazu wurde innerhalb der Helder-Camara-Stiftung des bischöflichen Hilfswerks MISEREOR, die die Mathilde-Lehberger-Stiftung treuhänderisch verwaltet, das Stiftungskapital hinterlegt. Dieses Stiftungskapital soll in Zukunft weiter wachsen, damit aus den immer größer werdenden Erträgen der Stiftungszweck erfüllt werden kann. Außerdem kann die Stiftung auch Spendengelder entgegennehmen und direkt dem Stiftungszweck zu Gute kommen lassen. Die Stiftung wird als gemeinnützig anerkannt werden und kann dann auch Spendenbescheinigungen ausstellen.
Über die Verwendung der Mittel entscheidet zusammen mit dem Treuhänder ein Stiftungsbeirat, dem 5 Mitglieder angehören. Vorsitzender des Beirates ist auf Lebenszeit Pfarrer Matthias Holzapfel. Weitere Mitglieder des Beirates sind Gertrud Thome, Riegelsberg, Reinhard Schöneberger, Dunzweiler, Renate Theis, Heusweiler, Heike Schmehr, Bübingen.
Namensgeberin ist die vor 2 Jahren verstorbene Frau Mathilde Lehberger aus Riegelsberg. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter sorgte sie für ihre 7 Geschwister und pflegte später ihren Vater bis zu seinem Tod. Sie erwarb sich ihren Lebensunterhalt durch Näharbeiten. Mit den bescheidenen Mitteln, die ihr zur Verfügung standen, unterstützte sie immer auch notleidende Menschen in vielen Teilen den Welt. Seit sie 1991 Ursula Holzapfel kennen lernte, war sie deren Arbeit in besonderer Weise verbunden. Sie ist ein Beispiel dafür, dass es auch mit bescheidensten Mitteln möglich ist, Solidarität zu zeigen. Am 7. März 2008 wäre Mathilde Lehberger 80 Jahre alt geworden.
Pfarrer Matthias Holzapfel
Am 19. und 20. Februar 2008 haben Yeison Mosquera und Pfarrer Matthias Holzapfel an der Jahrestagung des Kindermissionswerkes "Die Sternsinger" und des BDKJ Bundesverbandes zur Vorbereitung der Sternsingeraktion 2009 in Erfurt teilgenommen.
Nächstes Jahr wird das Beispielland der Aktion Kolumbien sein. Unter dem Motto "Kinder suchen Frieden" werden vielfältige Materialien für die Vorbereitung der Aktion erstellt werden, in denen auch unsere kolumbianischen Partner vorkommen werden.
Die Vorbereitungen zur Solidaritätsfahrt im September aus Anlass des hundertjährigen Jubiläums der Ortskirche von Quibdo sind in vollem Gange.
Im Moment sind es 15 Personen, die sich für die Reise interessieren. Bis Ostern wird entschieden sein, wer tatsächlich an der Reise teilnimmt und ob Diözesan-Administrator Robert Brahm die Gruppe begleitet.
Pfarrer Matthias Holzapfel

Am 23. November 2007 fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung der kfd Brebach-Fechingen statt. Auf der Tagesordnung standen die Wahl des geistlichen Begleiters und die Wahl des Schriftführers. Die Mitglieder wählten Pfarrer Holzapfel zum geistlichen Begleiter und Frau Erika Merscher zur Schriftführerin.
Anne Heinz, Vorsitzende
Am 10. Dezember 2007 trafen sich 13 Frauen aus Brebach-Fechingen und 2 Frauen aus Güdingen um 13.30 Uhr am Saarbrücker Hauptbahnhof mit Ziel: Weihnachtsmarkt in St. Wendel. Die kfd Brebach-Fechingen hatte zu einem Ausflug eingeladen.
Am Ziel angekommen lief uns gleich die Karawane der Heiligen Drei Könige (mit echten Kamelen) über den Weg. Wir staunten nicht schlecht - auch über weitere Attraktionen, wie das Zwergendorf, Liedvorträge von Klosterbrüdern und Bänkelsängern sowie über die monumentale Weihnachtspyramide aus dem Erzgebirge. Komplettiert wurde der Weihnachtsmarkt von einer Krippenausstellung.
Nachdem wir uns zwischendurch mit Glühwein, Jagertee, Flammkuchen und sonstigen Leckereien aufgewärmt bzw. gestärkt hatten, genossen wir die stimmungsvolle Atmosphäre rund um die Basilika.
Einige Teilnehmerinnen besuchten das Hochgrab mit dem Reliquienschrein des Heiligen Wendalinus, andere besorgten noch Geschenke auf dem Weihnachtsmarkt oder in den umliegenden Geschäften.
Wir verlebten einen schönen Nachmittag - zur Nachahmung empfohlen.
Erika Merscher

Die katholische Kirche und die othodoxen Kirchen verehren Selige und Heilige als Zeuginnen und Zeugen eines vorbildlichen christlichen Lebens in ihrer Zeit.
Diese Auszeichnung beruht nach christlicher Überzeugung nicht auf eigenen Verdiensten, sondern auf der Zusage Gottes, die zugleich eine Option (Stellungnahme und Auftrag) enthält zugunsten derer, die unter Hunger, Gewalt oder Unrecht leiden, und derer, die sich nicht damit zufrieden geben. Damit verbunden ist die Vorstellung einer universalen Gemeinschaft der Lebenden mit den Toten. Die in besonderer Weise als Selige oder Heilige verehrten Verstorbenen sollen alle Gläubigen zu jeder Zeit zu einem Leben aus dem Glauben ermutigen und der Kirche die Möglichkeiten ihrer Sendung vor Augen führen. Dabei geht es nicht darum, das Leben der Seligen oder Heiligen zu kopieren, sondern Ermutigung zu einem eigenen unverwechselbaren Leben zu gewinnen.
Die Seligsprechung hebt in diesem Sinn eine Frau oder einen Mann als Beispiel für die Kirche eines Landes, einer Diözese oder einer Ordensgemeinschaft hervor. Die Heiligsprechung dehnt diese Verehrung auf die Weltkirche aus. Um den Unterschied zwischen Seligsprechung und Heiligsprechung wieder deutlicher zu machen, deligiert seit 2005 Papst Bendikt XVI. die Feier der Seligsprechung an die Diözese, in der die Verehrung der Seligen beheimatet ist. Der Seligsprechungsfeier geht ein Seligsprechungsprozess voraus, in dem alle verfügbaren Informationen über die betreffende Person gesammelt werden. Dieser wird vom Diözesanbischof eingeleitet, der dafür einen Postulator einsetzt. Die gesammelten Akten werden nach Rom an die 1969 von Papst Paul VI. gegründete vatikanische Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen weitergeleitet. Der Papst entscheidet frei über den Ausgang des Prozesses und kann eine Seligsprechung anordnen oder ablehnen.
Die "Sprachpaten" des Migrationsdienstes der Saarbrücker Caritas haben im letzten Jahr rund 50 Kinder und Jugendliche aus Migrantenfamilien bei schulischen und privaten Fragen unterstützt und begleitet, teilt die Caritas mit.
Wie verschiedene Studien in der jüngsten Vergangenheit gezeigt haben, sind Kinder von Migranten vor allem in Sachen Bildung benachteiligt. Sprachliche und schulische Probleme würden für sie oft zu permanenten Stolpersteinen. Hier setzen die Sprachpaten des Migrationsdienstes an. Sie gehen gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen in den Zoo, in die Bücherei, ins Kino oder auch mal ins Museum. Fast "nebenbei" bringen die ehrenamtlichen Sprachpaten ihren Schützlingen die deutsche Sprache näher, helfen bei den Hausaufgaben oder fördern Fähigkeiten und Neigungen ihrer Schützlinge.
Die Jugendlichen stammen aus der Türkei, Russland, Afghanistan und China. Für zwei pakistanische Jugendliche wird derzeit noch nach geeigneten Sprach- und Lernpaten gesucht. Dabei ist es keine Voraussetzung, dass der Sprachpate die Sprache des jeweils von ihm betreuten Jugendlichen kann.
Die Sprachpaten sollten Freude daran haben, mit Kindern und Jugendlichen zu lesen, zu lernen, sich über die unterschiedlichen Kulturen auszutauschen. Dazu braucht es Geduld und die Bereitschaft, sich in die schulischen Themenbereiche einzuarbeiten.
Wer sich über die Sprachpatenschaften informieren oder mitarbeiten will, meldet sich bei Angela Di Pietrantonio oder Dr. Pia Braul im Saarbrücker Haus der Caritas, Johannisstraße 2, Telefon 06 81 - 30 60 90.

Brebach:
Maria NeuFechingen:
Katharina Rebmann
Impressum:
Herausgeber:
Pfarrer Matthias Holzapfel
Adresse:
Seelsorge-Gemeinschaft der Kath. Pfarreien
St. Katharina, Heilig Kreuz, Maria Hilf und St. Martin
Saarbrücker Straße 72a
66130 Saarbrücken
Tel. 06 81 - 87 21 34
Fax 06 81 - 87 61 475
eMail pfarrbuero@bgb-f.de
Der nächste Pfarrbrief erscheint am 28. Juni 2008.
Redaktionsschluss ist am 12. Juni 2008.