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der Seelsorge-Gemeinschaft
St. Katharina (Bübingen), Heilig Kreuz (Güdingen) und Maria Hilf und St. Martin (Brebach-Fechingen)
3 - 2010

Durch die jährliche Bolivien-Kleidersammlung können Ausbildungszentren für Kinder und Jugendliche auf dem Land unterhalten und die nationale Jugendpastoral in Bolivien unterstützt werden.
Die Bolivien-Kleidersammlung der Katholischen Jugend im Bistum Trier ist eine einzigartige Aktion, die von ca. 10.000 Jugendlichen pro Jahr durchgeführt wird.
Durch das Zusammenspiel von Ehren- und Hauptamtlichen in der kirchlichen Jugendarbeit, den Firmen, die Fahrzeuge und Fahrer zur Verfügung stellen und den Spenderinnen und Spendern von gebrauchter Kleidung wird diese Aktion erst möglich.
Wir bitten Sie herzlich um Ihre Kleiderspende. Spendentüten werden rechtzeitig in die Häuser verteilt werden, die gefüllten Kleidersäcke können Sie am 18. September um 9.00 Uhr an den Straßenrand stellen, in allen Orten der Seelsorge-Gemeinschaft werden die Straßen abgefahren und die Säcke eingesammelt.


Immer wieder hören wir in den Medien, aus der Politik, über die Not vieler Menschen in unserem Land, über Kinderarmut, Altersarmut und soziale Brennpunkte. Mit viel Hin und Her wird nach politischen Lösungen gesucht, werden Vorschläge zur Verbesserung der Situationen gemacht, werden diese wieder verworfen und schlecht geredet. Unterdessen steigt die Armut vieler Menschen, wird die Schere zwischen Arm und Reich immer größer und die Hilflosigkeit mancher Menschen immer schlimmer. Dies alles erfahren wir in der pastoralen Arbeit in den Gemeinden unserer Seelsorge-Gemeinschaft hautnah. Denn viele Betroffene leben mitten unter uns.
So ist es auch eine Aufgabe unserer Gemeinden, den Menschen beizustehen und ihre Not zu lindern. Es ist schwer, hierfür Beispiele anzubringen und dabei die notwendige Diskretion zu wahren, aber beispielhaft sei genannt: in der Familienhilfe die Anschaffung von Kinderschuhen oder Kinderbetten und ihre Ausstattung zu ermöglichen, oder für 1-2 Monate das Essensgeld in Schule oder Kindergarten zu bezahlen. Es kann heißen, die Praxisgebühr beim Arztbesuch oder die Zuzahlungen von Medikamenten zu übernehmen, einen Familieneinkauf zu begleiten und dann zu bezahlen, manchmal eine Überbrückungshilfe in schweren Zeiten zu geben oder auch nur zu den Feiertagen mit einem kleinen Zuschuss das Erlebnis möglich machen, etwas Besonderes zu erleben. Viele andere „Not“-wendigkeiten kommen noch hinzu, die man nicht einfach so benennen kann.
Diese ganze caritative Arbeit müssen wir zum größten Teil aus Spenden bestreiten. Dazu gibt es zweimal im Jahr die Caritas- Haussammlungen. Vielleicht erinnern Sie sich daran, dass früher mal jemand bei Ihnen geklingelt hat und im Auftrag der Pfarrgemeinde um eine solche Spende gebeten hat. Leider finden wir in den letzten Jahren kaum noch Mitglieder unserer Gemeinden, denen es möglich ist, für solche Sammlungen zur Verfügung zu stehen.
Deshalb gehen wir in diesem Jahr in der gesamten Seelsorge-Gemeinschaft den Weg, den wir im vergangenen Jahr schon in Güdingen eingeschlagen haben und legen diesem Pfarrbrief einen Überweisungsträger bei mit der Bitte, dass Sie uns, wenn es Ihnen möglich ist, eine Spende für unsere caritative Arbeit in der Seelsorge-Gemeinschaft überweisen.
Wir werden mit diesen Geldern sehr verantwortungsbewusst umgehen. Ich kann Ihnen aber auch versichern, dass sie sehr dringend benötigt werden.
Ihre Großzügigkeit hilft uns, hier vor Ort der Kirche ein Gesicht zu geben, das ihr wirklich zusteht: eine Gemeinschaft zu sein, die an der Seite der Armen und Notleidenden steht. Diese Eigenschaft wird ihr ja von vielen Zeitgenossen nicht mehr zugetraut. Umso wichtiger ist es, dass wir in Bübingen, Güdingen und Brebach-Fechingen zu dieser Verantwortung stehen.
Ich danke Ihnen von ganzem Herzen für die Möglichkeiten der sozialen Hilfe, die Sie uns mit Ihrer Spende geben.
Ihr Pfarrer Matthias Holzapfel

Im Frühjahr dieses Jahres war Bischof Dr. Stephan Ackermann im Dekanat Saarbrücken auf Visitationsreise. Über 200 verschiedene Termine nahm er in dieser Zeit in unserem Dekanat wahr. Natürlich gab es dabei auch Begegnungen in unserer Seelsorge-Gemeinschaft. Von besonderer Bedeutung war mit Sicherheit der Firmgottesdienst, in dem er 54 Jugendlichen und Erwachsenen dieses Sakrament spendete. Darüber hinaus weilte er einen Tag im Pfarrhaus in Brebach, wo er außer der Prüfung der Kirchenbücher viel Zeit für Gespräche und Begegnungen mit den hauptamtlichen Mitarbeitern des Pastoralteams und der Pfarrbüros hatte.
Ein eigener Termin war dem Gespräch mit den Pfarrgemeinderäten gewidmet, in dem intensiv die aktuelle Situation unserer Seelsorge-Gemeinschaft angesprochen werden konnte.
Für die Verwaltungsräte gab es einen gemeinsamen Termin mit allen Verwaltungsräten des Dekanates in der Italienischen Mission auf dem Rastpfuhl. Dabei spielte natürlich das Sparprogramm des Bistums eine große Rolle.
Beim Themenschwerpunkt „Soziale Brennpunkte im Dekanat“ wurde Bischof Dr. Ackermann bei seinen Besuchen bei der „Hurenselbsthilfe e.V.“ und der „Wärmestube e.V.“ u. a. auch von Pfr. Holzapfel und Gemeindereferent Willems begleitet. Dabei entstand das Bild einer besonderen „Weggemeinschaft“ (siehe Titelseite)
Pfr. Matthias Holzapfel
Ein Schlagwort unserer Zeit ist es, dass die so genannte „Soziale Schere“ sich immer weiter öffnet, also dass die Mittelschicht verschwindet und immer mehr Menschen arm sind. Ist die wachsende Nachfrage nach Tafeln ein Symptom dieser Entwicklung?
Richtig ist, dass die Armut in Deutschland gestiegen ist und Umverteilungsprozesse die Gefahr weiter zunehmender Armut und Ausgrenzung bergen. Das führt zu einer wachsenden Nachfrage nach Lebensmitteln und Sachspenden, etwa auch in Kleiderläden. Dies kann allerdings nicht ausschließlich als Nachweis für das Ausmaß an Armut und eine sich stärker aufspaltende Gesellschaft herangezogen werden. Tafeln erreichen einen kleinen, allerdings einen sich verfestigenden Teil armer Menschen. Vereinfacht gesagt: Armut ist in Deutschland viel weiter verbreitet und muss nach den Lebenslagen der Menschen viel differenzierter betrachtet werden.
Warum und unter welchen Bedingungen können Tafeln helfen?
Es ist erschreckend, feststellen zu müssen, dass Tafeln unter den gegenwärtigen Bedingungen sinnvoll erscheinen. Das unterstreicht einen Kernsatz aus der Vorbereitung des Diözesan-Konzeptes „Tafel plus+“ im Fachausschuss Armut des Diözesan-Caritasrates: ‚Es ist gut, dass es sie, die Tafeln gibt, aber es ist schlimm, dass wir sie brauchen’. Hier kommen die Zerrissenheit und eine gewisse Ratlosigkeit zum Ausdruck, einerseits auf den Zuwachs von Tafeln zu reagieren und gleichzeitig als Aufgabe der Kirche eine menschenwürdige und ausreichende soziale Grundsicherung einzufordern.
Bei vielen, die sich für eine Tafel engagieren, ist es Motivation, nicht nur „gegen etwas“ zu sein, sondern „für etwas“ konkret handeln zu können. Welche weiteren Wege gibt es, konkret etwas für Bedürftige tun?
Das soziale Engagement, die Bereitschaft vieler Menschen sich in Tafeln auch aus christlicher Überzeugung für ihre Mitmenschen einzusetzen, ist unbedingt zu begrüßen und anzuerkennen. Damit geben sie Bedürftigen Hilfe in akuter Not und stoßen auf Dankbarkeit und Anerkennung. Gegen Ursachen und Zusammenhänge der Bedürftigkeit ist damit aber nichts getan. Die Menschen kommen in aller Bedürftigkeit Woche für Woche wieder. Wenn es dabei stehen bliebe, würde es der Verfestigung von Armut dienen und die Naturalversorgung armer Menschen zum ehrenamtlich gesicherten Standard werden lassen. Erfahrungsgemäß ist dies nicht das alleinige Ziel von Ehrenamtlichen in Tafeln. Darüber muss nachgedacht und mit den Hilfebedürftigen der Dialog auf Augenhöhe gesucht werden im Sinne der Frage Jesu: „Was soll ich Dir tun?“(Mk 10, 51; Lk 18, 41) Daraus können sich vielfältige Ideen und Projekte für und in der Gemeinde entwickeln.
Heribert Rhoden ist Referent für Armut und Existenzsicherung beim Caritasverband für die Diözese Trier e. V. (DiCV). Er ist Mit-Autor von „Tafeln in Deutschland - Aspekte einer sozialen Bewegung zwischen Nahrungsmittelumverteilung und Armutsintervention“, erschienen im VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Im Bistum Trier gibt es in kirchlicher Trägerschaft an 18 Standorten Ausgabestellen für Lebensmittel. Im Schnitt werden an jedem Ausgabetag je Ausgabestelle etwa 120 Familien mit rund 400 Personen versorgt. Rund 320 Ehrenamtliche helfen an den verschiedenen Standorten täglich mit, dass das Einsammeln und die Ausgabe von Lebensmitteln reibungslos klappt. Die Zahl der Tafeln ist in den vergangenen Jahren, auch in ländlichen Gebieten, sprunghaft angestiegen. Das ist sehr bedauerlich. Aber immer mehr Menschen – Alleinerziehende, Hartz-IV-Empfänger, Menschen mit kleiner Rente oder Wohnungslose – benötigen die Tafeln.
Trotz der schlechten Finanz-Nachrichten aus Trier: Unsere Bücherei bleibt nach wie vor ein Ort der Begegnung und des Austauschs.Und deshalb bietet das Büchereiteam neben der Buchausleihe wie bisher weitere Aktivitäten an.
Folgende Daten sollten Sie sich merken:
20. September 2010 - dies ist ein Tag nach dem offiziellen Weltkindertag. Auf alle Kinder, die an diesem Tag in die Bücherei
kommen, wartet eine kleine Überraschung.
Unbedingt merken sollten Sie sich den 7. November. Dann laden wir wieder alle Gemeindemitglieder zu unserer Buchausstellung im Pfarrsaal von Bübingen ein. Los geht es nach dem Gottesdienst. Zur Mittagszeit bieten wir unseren Besuchern eine Gemüsesuppe an; danach gibt es Kaffee und Kuchen. Das Motto der Veranstaltung lautet dieses Jahr: „Zu Besuch bei 1001 Nacht“. Am Nachmittag wird uns daher eine Bauchtänzerin in Aladins Märchenwelt einführen und den Kindern zeigen, wie auch sie Bauchtanzen lernen können.
Kommen Sie vorbei, unterstützen Sie unsere ehrenamtliche Büchereiarbeit und genießen Sie einen Tag in Aladins Märchenwelt.
Das Büchereiteam von St. Katharina
Der Martinszug finden in diesem Jahr am 14. November statt. Für Bübingen und Güdingen wird es wieder einen gemeinsamen Martinszug in Güdingen geben. Beginn ist um 17.30 Uhr. In Fechingen ist der Martinszug wie jedes Jahr am 10. November um 18.00 Uhr.
OFT wurde schon gesagt: „Es müsste mal was für Frauen gemacht werden!“ Für Frauen, die sich nicht regelmäßig binden können. Für Frauen, die zwischen Beruf und Familie auch mal noch etwas für sich tun wollen. Für Frauen, denen die klassischen kirchlichen Angebote ungewohnt sind. Für Frauen, die sich gerne mal treffen möchten, ohne gleich einem Verein oder einer Gruppierung angehören zu müssen oder für Frauen, die nicht gleich gefragt werden wollen, ob sie das das nächste Mal wieder machen.
OFT haben wir uns auch schon gedacht, wie können wir Frauen erreichen, die wir mit alledem, was wir sonst anbieten, weniger erreichen. OFT machen wir jetzt zu einer Herausforderung – für uns!
Wir laden ein zu OFT - Offener Frauen Treff. Alle paar Monate ein thematischer Abend der Begegnung. Montags abends 20.00 Uhr im Pfarrheim Bübingen. Das erste Mal am Montag, 4. Oktober 2010.
Wir schauen den oscarprämierten Film „Babettes Fest“ an. Anschließend versuchen wir, die „zentrale Botschaft“ dieses Films noch ein bisschen in unserer Runde umzusetzen. Wir freuen uns auf Jede, die kommt.
Daniela Brück, Heike Schmehr, Matthias Holzapfel
PS.: Jetzt schon vormerken: Zum 2. Abend treffen wir uns am 29. November 2010
Solange die Patienten in den Krankenhäusern stationär untergebracht sind, sind sie gut versorgt: medizinisch, pflegerisch, seelsorglich und durch ehrenamtlich tätige Besuchsdienste, die sog. „Grünen Damen und Herren“. Die rasanten Veränderungen im Gesundheitswesen haben jedoch die Verweildauer von Patienten in den Kliniken auf ein Minimum reduziert. Das spart Kosten. Leidtragende sind die Patienten und ihre Angehörigen. Immer mehr Patienten werden „krank“ entlassen. Der Heilungsprozess ist noch längst nicht abgeschlossen. Das hat auch Auswirkungen auf das seelische Befinden der Kranken. Viele fühlen sich zu Hause allein gelassen und abgeschoben. Bei schweren Erkrankungen fehlt oft ein Gesprächspartner, der Zeit hat und mit dem Nöte und Ängste geteilt werden können. So analysiert Hermann-Josef Mayers, Klinikseelsorger an der Caritasklinik Saarbrücken, die Situation. Darauf will das Dekanat Saarbrücken reagieren.
Gesucht werden Frauen und Männer, die die nötige Zeit und menschliches Einfühlungsvermögen mitbringen, Kranke nach der Entlassung aus dem Krankenhaus zu Hause zu besuchen. Sie bieten wie ihre Kolleginnen und Kollegen in den Krankenhäusern Besuche an und wollen mit den Kranken ins Gespräch kommen.
Das Dekanat Saarbrücken, der Zusammenschluss der katholischen Kirchengemeinden der Stadt Saarbrücken und der Gemeinde Kleinblittersdorf, sucht deshalb zum Aufbau eines ambulanten ehrenamtlichen Besuchsdienstes Frauen und Männer mit Zeit, Einfühlungsvermögen und Engagement. Geboten wird eine qualifizierte Ausbildung und Begleitung für diesen Dienst.
Wer sich dafür interessiert, ist herzlich eingeladen zu einem ersten Info-Abend in das Johannesfoyer, Ursulinenstr. 67 in Saarbrücken am Mittwoch, 27. Oktober, 19.00 – 21.00 Uhr.
Auskünfte und Anmeldungen zum Info-Abend bis 8. Oktober, bei der Leitung des Projektes Frau Beatrix Michalak, Pastoralreferentin, Tel.: 06805/913339.
In Zusammenarbeit mit den Saarland Kliniken kreuznacher diakonie (Evangelisches Stadtkrankenhaus Saarbrücken, Fliedner Krankenhaus Neunkirchen) bietet die Ökumenische Sozialstation Halberg / Obere Saar eine Reihe von Infoveranstaltungen zu verschiedenen Themen an.
Die erste Veranstaltung findet am 16.09.2010, um 18.00 Uhr, im kath. Pfarrheim St. Agatha, Friedhofstr. 10 in 66271 Kleinblittersdorf statt.
Thema: Diabetes Mellitus - Ein Überblick: Ursache und Folgen. Referent ist PD Dr. Mathias Frank, Chefarzt Saarland – Kliniken kreuznacher diakonie, Evang. Stadtkrankenhaus Saarbrücken, Fliedner Krankenhaus Neunkirchen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Ihre Ökumenische Sozialstation Halberg / Obere Saar
Wer einen lieben und nahen Menschen verloren hat, der spürt in seinem Leben plötzlich Trauer und Schmerz sucht Mitmenschen, die ihm helfen, diese schwierige Zeit durchzustehen. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger im Dekanat Saarbrücken laden deshalb in das „Lebenscafe“ ein, das Trauernden helfen kann, mit ihrem schmerzlichen Verlust umzugehen. Beim gemeinsamen Essen wird trauernden Menschen Raum und Zeit gegeben zum Gespräch und Beisammensein mit gleichfalls Betroffenen und ausgebildeten Begleitern.
Nach der Sommerpause ist das nächste Lebenscafe am 9. September, 9.30 – 11.30 Uhr im Pfarrheim St. Paulus, Lebacher Str., Saarbrücken-Malstatt.
Weitere Informationen: Jennifer Jost, Gemeindereferentin St. Eligius Tel. 0681/ 76203 oder Marita Rings-Kleer, Gemeindereferentin St. Josef Tel. 0681/94719013.
Herzliche Einladung auch zu den weiteren Termine des Lebenscafes in diesem Jahr:
23.09. 17.00 - 19.00 Uhr
Vor ein paar Monaten hat der Sachausschuss Familie des Pfarreienrates nach den Gottesdiensten eine Karte präsentiert und zwei Fragen gestellt: „Wo wohnen Sie?“ und „Wo treffen sich Familien?“ Mittlerweile sind die Ergebnisse ausgewertet. Sie belegen, das alle Gottesdiensten von Menschen aus allen Teilen der Seelsorge-Gemeinschaft und darüber hinaus besucht werden, die Seelsorge-Gemeinschaft wächst offensichtlich zusammen. Bei der zweiten Frage ist das Bild differenzierter:
Bübingen
Die Verteilung der Punkte zeigt eine klar organisierte Freizeit (Punkte häufen sich bei der Schule, dem Sportplatz, der Holzäppelhalle, bei Kirche und Kindergarten und bei den Spielplätzen. Das Zentrum ist nach wie vor der alte Ortskern, der Berg ist vor allem Wohngebiet. Termine kann man oft nur mit dem Auto wahrnehmen, entsprechend trifft man sich, wenn man die Kinder zu Veranstaltungen bringt. Damit das klappt, muss die Freizeit gut organisiert sein.
Güdingen
Auf der Güdinger Karte häufen sich die Punkte bei Schule/Kirche/Kindergarten und beim Globus. Andere Orte fehlen wie z.B. Sport- und Spielplätze. Trifft man sich dort nicht oder haben die Gottesdienstbesucher diese Plätze übersehen? Welchen Einblick hat die Sonntags-Gemeinde eigentlich in das Alltagsleben der Familien?
Brebach
Brebach hat einen großen Einzugsbereich. Es liegt verkehrsmäßig zentral und der Sonntagabend-Gottesdienst ist weitgehend konkurrenzlos im Umfeld. Die Orte, wo sich Familien treffen, sind breit verteilt entlang der Ortsachse Saarbrücker Straße.
Fechingen
Es gibt eine starke Konzentration auf die Nachtweide, wo ein großer Teil der Fechinger Katholiken wohnt. Familien treffen sich vor allem in Häusern, weil öffentliche Orte fehlen (Schule geschlossen, wenige Spielplätze, Schwimmbad zur Zeit geschlossen).
Für den Sachausschuss stellt sich nun die Frage, was Kirche für die Familien in unserer Seelsorge-Gemeinschaft tun kann. Um diese Frage zu klären, haben wir einen Fragebogen erstellt, der diesem Pfarrbrief beiliegt. Wir bitten alle Familien mit Kindern (egal ob mit beiden Eltern oder alleinerziehend), sich etwas Zeit für diesen Fragebogen zu nehmen und ihn uns ausgefüllt zukommen zu lassen. Das geht über Einwurfboxen in den Kirchen, die Briefkästen der Pfarrbüros, die katholischen Kindergärten, per Fax (06 81 – 87 61 475) oder Email (familie@bgb-f.de). Die Auswertung wird an dieser Stelle veröffentlicht werden und wir hoffen, dass sich daraus konkrete Schritte unserer Gemeinden auf die Familien zu ergeben. Wir bedanken uns schon jetzt herzlich bei allen, die uns unterstützen.
Gemeindereferent Helmut Willems
Die Eltern der kath. Kinder im 3. Schuljahr sind eingeladen zum Informationsabend über die nächste Erstkommunionvorbereitung am Do, 16.9. um 19.30 Uhr im Brebacher Pfarrheim (für alle Orte der Seelsorge-Gemeinschaft). Erstkommuniontermine: 8.5.11 in Güdingen, 15.5.11 in Bübingen, 22.5.11 in Brebach.

Der Seniorengottesdienst mit anschl. Seniorennachmittag am 22. 9. wird verschoben auf den 6. 10. !

Vom 06. bis 13.08. 2010 fand in Waldhambach das erste Sommerlager der DPSG des Stammes Brebach statt. Am ersten Tag hatten wir ziemlich wenig Platz, da andere Gruppen auch noch auf dem Platz waren, weshalb wir nicht alle Zelte aufstellen konnten. Auf der kleinen Fläche standen sie dicht aneinander gedrängt und die Seile, mit denen sie abgespannt waren, wurden zu richtigen Stolperfallen, vor allem im Dunkeln. Wir bauten eine Anzeigetafel aus Seil und Holz, um das Programm der einzelnen Gruppen aufzuschreiben. Abends wurde bei guter Laune gegrillt.
Am zweiten Tag, Samstag, reisten die anderen Gruppen ab, so dass wir nach einem guten Frühstück einige Zelte um- und andere aufbauen konnten. In der Nacht zuvor hatte es schon einen ersten kleinen Regenfall gegeben und außerdem hatte sich eine Maus in das Zelt der Pfadfindermädchen geschlichen. Die Zeltplätze waren treppenartig angelegt. Auf dem obersten standen die zwei Zelte der Pfadfinder. Darunter das Zelt der einen Jungpfadfindergruppe und zwei Leiterzelte und auf dem letzten Platz schliefen die Wölflinge, die andere Jungpfadfindergruppe und einige Leiter. Ein kleines Lesezelt wurde auch eingerichtet. Vor der Küche gab es einen überdachten Platz mit einer großen Feuerstelle, an der wir die Tische und Bänke aufstellten. Von da an wurde immer dort gegessen. Den Rest des Tages gab es freies Programm für alle. Die meisten erkundeten den anliegenden Wald, lagen in den Zelten oder saßen am Feuer. Um 10.00 Uhr mussten die Wölflinge in den Schlafsack kriechen. Um 11.00 Uhr folgten die Jungpfadfinder und die Pfadfinder mussten um 12.00 Uhr in die Zelte verschwinden.
Nachts gegen drei Uhr bekamen die Mädchen der Pfadfindergruppe wieder Besuch von der Maus. Das Geschrei war über den ganzen Platz zu hören und morgens um sechs saßen sie schon unten auf den Bänken, wo sie um sieben noch eine Stunde schliefen.
Nach dem Frühstück wurde dann das Programm der einzelnen Gruppen geplant. Wanderungen zu Burgen, Orientierungswanderungen, Schwimmbad- und Stadtbesuche. Die Pfadfinder wurden ca. fünf Kilometer vom Zeltplatz entfernt mit Karte und Kompass ausgesetzt und mussten den Weg zurückfinden. Nachdem sie sich dreimal verlaufen und Umwege genommen hatten, kamen sie schließlich endlich wieder im Lager an. Die Jungpfadfindergruppe, die „Wildschweine“, wanderten ein wenig und lernten, wie man eine Kohte und eine Kröte baut. Das sind Zelte, die man aus Kohtenplanen baut. Für eine Kröte braucht man eine Dreiecksplane, für eine Kohte vier, die man zusammenknüpft. Die „kleinen“ Jungpfadfinder wanderten auf einem Rundweg zur Burg Landeck, wofür sie fast den ganzen Tag brauchten, während die Wölflinge eine Tour zur Madenburg machten.
Müde fielen sie alle am Abend in die Schlafsäcke. Als morgens zum Frühstück gerufen wurde, lagen viele noch in den Schlafsäcken und quälten sich nur mühsam zu den Tischen. Die ganze Woche gingen die einzelnen Gruppen in die Stadt, ins Schwimmbad und wandern. Es wurde gemalt und geschminkt. Am Dienstagabend machten einige Jungpfadfinder eine Übernachtung außerhalb des Platzes. Dazu schrieb Claudio Geil folgendes:
„Die Jungpfadfindergruppe 'Die blauen Defender' hat im Sommerlager 2010 viel erlebt. Ein Beispiel ist das externe Übernachten. Mit voll bepacktem Rucksack rückten wir am Abend ab und kletterten einen Steilhang hinauf. Oben angekommen nahmen wir sofort die Planen aus den Rucksäcken und fingen an, sie aufzubauen. Erst spät in der Nacht wurde unsere 'Zeltstatt' fertig und wir teilten uns Gummibärchen und Süßgetränke. Am nächsten Morgen bauten wir die Zeltstatt ab und 'rutschten' förmlich den Berg hinunter. Wir waren froh, als wir endlich im Lager was zwischen die Zähne bekamen.“
Die Anderen machten eine Nachtwanderung, die von den Wölflingen vorbereitet wurde. Im Stockdunkeln liefen wir durch den Wald und suchten nach den Pfeilen, die die Vorgruppe aus Stöcken und ähnlichem gelegt hatte. Nach kurzer Zeit entdeckten wir, dass wir Rudi und ein paar andere verloren hatten. Wir gingen den Weg wieder zurück und fanden sie kurz vor dem letzten Wegzeichen wieder.
Nach dem nächsten Stück Weg stürzten plötzlich die Wölflinge geschminkt aus dem Wald, die Taschenlampen auf uns gerichtet und schrien um die Wette. Nachdem wir uns von dem Schrecken erholt hatten, zeigten die Wölflinge uns den Weg nach Hause, wo wir noch am Feuer saßen.
Mittwochs gab es ein „gleitendes“ Frühstück, so dass alle, mit Ausnahme der Gruppen die ein Programm hatten, ausschlafen konnten. Die Pfadfinder und Jungpfadfinder wanderten ins Schwimmbad. Die Wölflinge wurden gefahren. Einige Stunden vergnügten wir uns im Schwimmbad, aßen Pommes oder Eis und tollten im Wasser herum. Nach Hause wurden wir alle gefahren.
Donnerstags blieben die Gruppen beim Zeltplatz, weil es oft regnete, den ganzen Tag über. Die Jungpfadfinder kamen zurück, hängten die nassen Krötenplanen auf und gestalteten ein T-Shirt für Jörg, unseren Stammesvorsitzenden, der leider nicht mitkommen konnte. Es war blau und die Jufis malten eine Pfadfinderlilie darauf. Auf der Rückseite unterschrieben sie alle. Viele Sachen packten wir schon in die Koffer, weil freitags Abfahrt war. Abends veranstalteten Jonas und Daniel eine Talentshow, bei der jeder mitmachen konnte. Die Wölflinge riefen einen selbst geschriebenen Reim, es gab tänzerische und akrobatische, aber auch einige lustige Show-einlagen.
Freitags mussten nach dem Frühstück die Zelte leer geräumt und die Planen herausgenommen werden. Die Zelte mussten noch stehen bleiben, da sie noch nass waren. Die Planen wurden mit einem Wasserschlauch gesäubert und zum Trocknen auf die Wiese gelegt. Die Krötenplanen wurden abgehängt und zusammengelegt. Die Jurte wurde als erstes abgebaut. Sie ist schwarz und war deshalb als erstes trocken. Die anderen Zelte mussten nass eingepackt werden, weil sie an dem Tag nicht mehr trocken wurden. Mittags gab es einen kleinen Imbiss. Gegen vier fuhren die ersten mit dem Bus zurück, da dieser um fünf zum Vermieter zurück musste. Im Schnelldurchlauf wurde der Bus gesäubert und danach zurückgefahren. Als die anderen kamen, wurden die Zelte wieder aufgebaut, damit sie trockneten. Irgendwann waren alle abgeholt und das Lager war schließlich endgültig vorbei.
Es war ein sehr schönes Lager und wir möchten allen, die es organisiert haben, ein ganz großes DANKE sagen!
Katarina Willems

Im Bezug auf meine sehr prägenden und schönen 26 Tage in Europa spüre ich das Bedürfnis, in einigen Zeilen meine Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen. Hierbei möchte ich mich auf die Eindrücke beziehen, die ich während dieser einmaligen Zeit gewinnen durfte, in der ich mich einer Kultur ein wenig angenähert habe, die den Ursprung all unserer lateinamerikanischen Kulturen darstellt.
Jeden Tag danke ich Gott, dass so viele unzählige, unbewusste Entscheidungen mich zu solchen Personen, Familien und Plätzen geführt haben. So konnte ich Momente erleben, die aus dieser Europareise ein unbeschreibliches Erlebnis machten.
Am Ende, so kann ich sagen, war es der pure Zufall, sowie der gute Wille so vieler großzügiger und gutmütiger Menschen, die mir diese Reise ermöglicht haben und denen gegenüber ich meine Dankbarkeit weder auf spanisch, noch auf italienisch und am wenigsten auf deutsch zum Ausdruck bringen kann.
Es ist für mich unbeschreiblich, dass ich mit meinen eigenen Augen solche Landschaften, Personen und Länder sehen, die dazugehörigen Bräuche und Kultur kennenlernen, sowie den Fortschritt miterleben durfte. All dies war mir vor meinem geistigen Auge stets präsent und seit Kindertagen schon habe ich mir diese Welt ausgemalt, in welcher ein Großteil unserer Zivilisation, der Moderne, sowie der Postmoderne beheimatet sind.
Des weiteren war es für mich unbeschreiblich, europäischen Boden zu betreten und damit Teil eines Kontinents, Landes oder einer Stadt zu sein, in denen das Denken, das Wissen, sowie der Fortschritt, ja die ganze Kultur im Laufe der Zeit so viele gute Früchte für die gesamte Menschheit hervorgebracht haben. So zum Beispiel in der Kunst, der Musik, der Literatur und dem wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt.
Es ist bewundernswert und beispielhaft, mit welchem Respekt und gegenseitiger Rücksichtnahme Werte, Bräuche und Lebensformen konstruiert und erhalten werden, sodass hieraus ein friedliches und ruhiges Zusammenleben Aller entsteht.
Die sicheren und gut funktionierenden Autobahnen, die Städte miteinander verbinden und sich auch von Wasserstraßen, ihrerseits noch sauber und von größter Wichtigkeit, nicht stören lassen, sondern, ganz im Gegenteil, diese elegant kreuzen und so ein perfekt funktionierendes Bild abgeben.
Auch die Städte und kleinen Dörfer mit angelegten Gärten oder Grünflächen passen perfekt in dieses harmonische Gesamtkunstwerk zwischen Geschichte, Natur, technischem Fortschritt und ökologischem Bewusstsein.
Da ich aus einem Land komme, in welchem die Bahn kaum eine Rolle spielt, haben es mir auch die Hochgeschwindigkeitszüge angetan. Wie sie durch die Landschaft einem unbekannten Ziel entgegen rasen, die Berge voller Ehrfurcht in ihre Reise mit einbeziehen und so ein perfektes Zusammenspiel von Natur und Kultur bewilligen.
Die Harmonie sowie die Ruhe, mit der man jeden Tag und zu jeder Stunde das schon Geplante lebt und genießt, sind unvorstellbar. Für mich sehr beeindruckend war außerdem die Sorgsamkeit und Weisheit, mit welcher das tägliche Ritual bei Tisch zelebriert wird oder der Wert, der auf die Liturgie des Alltagslebens gelegt wird, zu welcher Jahreszeit auch immer.
Aber am meisten herausheben möchte ich die Gastfreundlichkeit so vieler offener und großzügiger Menschen, die mich mit einem Lächeln auf den Lippen, offenen Armen und einem „Herzlich Willkommen zu Hause“ bei sich eintreten ließen. Denn ein freundliches Lächeln wirkt oft sehr viel beeindruckender als der majestätische Kölner Dom. Ein herzliches Willkommen einem Freund gegenüber, zu welcher Jahreszeit auch immer, lässt einem das Herz höher schlagen und verwandelt ein anfängliches Klima von Fremdheit und Unterschied in einen angenehmen Frühlingstag.
An jedem Ort, den ich in Europa bereist habe, bekam ich die Möglichkeit, all diese schönen Erfahrungen machen zu dürfen.
Für diese Zeit und für alles Erlebte, jeden einzelnen Moment, möchte ich aus der Tiefe meines Herzens „Tausend Dank“ sagen.
Padre Rafael Rojas., Bogotá - Egipto

Bübingen
Hermann Krämer, Michael JostGüdingen
Thekla Scheidt, Lieselotte GöritzBrebach
Else Keller, Hannelore SeilerFechingen
Rita Helene Ruckert, Christel Maria BeckerPfarramt Maria Hilf
Frau Kleinbauer, Frau Schöneberger
Saarbrücker Straße 72a, 66130 Brebach
Telefon: 0681 – 87 21 34, Fax: 0681 – 87 61 475Pfarramt Heilig Kreuz,
Frau Schöneberger
Saargemünder Straße 159a, 66130 Güdingen
Telefon: 0681 – 87 23 41Pfarramt St. Katharina
Frau Schmehr
Seit 1. August ist William Guillermo Coutin Peña, genannt Memo, aus Kolumbien in unserer Seelsorge-Gemeinschaft zur Gast.
Für ein Jahr wird er im Rahmen des Sozialen Friedensdienstes im Ausland (SoFiA) in unseren Gemeinden tätig sein. Überwiegend
wird er sich in den Kindergärten und der Kinder- und Jugendarbeit engagieren.
Er ist 21 Jahre alt und studiert in Kolumbien Theologie, mit dem Ziel, Priester zu werden.
Wir freuen uns über sein Hiersein und wünschen ihm eine gute Zeit bei uns.
Impressum:
Herausgeber:
Pfarrer Matthias Holzapfel
Adresse:
Seelsorge-Gemeinschaft der Kath. Pfarreien
St. Katharina, Heilig Kreuz, Maria Hilf und St. Martin
Saarbrücker Straße 72a
66130 Saarbrücken
Tel. 06 81 - 87 21 34
Fax 06 81 - 87 61 475
eMail pfarrbuero@bgb-f.de
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