Seelsorge-Gemeinschaft Bübingen, Güdingen und Brebach-Fechingen
LogoPfarrbrief

der Seelsorge-Gemeinschaft
St. Katharina (Bübingen), Heilig Kreuz (Güdingen) und Maria Hilf und St. Martin (Brebach-Fechingen)

4 - 2010


Inhalt

Freu dich Erd' und Sternenzelt

Geleitwort

Gemeindeleben

Allgemeine Termine
Weihnachtsgottesdienste
November
Dezember
Januar
Februar
März
Zukunft der Fechinger Kirche
Gedanken zur Profanierung der Kirche St. Martin
Die Reise nach Jerusalem
Neun Tage durch das Heilige Land
25 Jahre Strickkreis Heilig Kreuz Güdingen
Vortrag Patientenverfügung
Geist-Erfahrer
Der neue Blog der Diözesanstelle für Exerzitien und Berufungspastoral

Kinder und Familien

Termine
Ökumenische Kinderkirche
Kindergottesdienste
Erstkommunion
Tauftermine
Schulgottesdienste
Kommunionvorbereitung
Die Sternsinger kommen
...am 8. und 9. Januar 2011
Ökumenische Kinderkirche
Bübingen und Güdingen gemeinsam
Stadtrandfreizeit 2011 - Neuer Termin!
14 sind nicht genug
Umfrage an Familien, 2. Runde

Ökumenische Sozialstation

Wir sind für Sie da, schon 30 Jahre

Pfarrbücherei

Rückblick Büchereiarbeit

kfd

Brebach-Fechingen
Termine
13.12.Fahrt zum Weihnachtsmarkt in St. Wendel mit der Bahn
Treffpunkt 13.30 Hbf Saarbrücken
Bübingen
Jahresbericht 2010
Güdingen
Rückblick 2010

Kindergärten

Bübingen
Das Jahr 2010 - Zeit des Wiedersehens – Zeit der Begegnung – Zeit des Abschieds und des Neubeginns
Güdingen
2. Weihnachtsaktion des kath. Kindergartens Heilig Kreuz Güdingen

Jugend

Holz, Bauwagen und Kürbissuppe
Herbstlager und Stammesversammlung der dpsg Brebach
Ergebnis der Ministrantenzählung im Bistum Trier
Berühmte Ministranten – vom Altar zum Fernsehen

Kolumbien

Eine-Welt-Tag
Besuch zur Sternsingeraktion 2011
Pastors Geburtstag
Einladung

Ökumenisches Weihnachtswort

Informationen

Taufen
Trauungen
Beerdigungen
Kontaktdaten der Pfarrbüros
Offene spirituelle Montags-Angebote
18.30 Güdingen Vesper z. Abschluss
Gottesdienstzeiten
Regelmäßige Veranstaltungen
Das Gute zum Schluss
Impressum

Freu dich Erd' und Sternenzelt.Seitenanfang
Halleluja.
Gottes Sohn kam in die Welt.
Halleluja.

Dieses frohe Lied singen wir an Weihnachten, dem Fest der Geburt Jesu Christi. Es hat einen ganz anderen Klang als so manch andere Weihnachtslieder, die wir singen, wie „Stille Nacht“ oder „Süßer die Glocken nie klingen“ und doch gibt es genau das wieder, was wir eigentlich an Weihnachten feiern und empfinden: große Freude. Freude über die Geburt eines Kindes, wie wir es jedem anderen Kind auf der Welt auch wünschen.

Freude über einen Gott, der uns nahe ist als Emmanuel, Gott mit uns, wie wir ihn allen Menschen auf der Welt wünschen. Freude über einen Gott, dem unsere Menschlichkeit nicht zu schade ist für sich selbst, wie wir es für uns nicht besser haben könnten.

Diese Freude zu erfahren wünschen wir Ihnen nicht nur zum diesjährigen Weihnachstsfest, sondern alle Tage des kommenden Jahres 2011.


GeleitwortSeitenanfang

Liebe Schwestern und Brüder!

Wenn ein Jahr zu Ende geht, ist es selbstverständlich, dass man zurückschaut auf das, was war, um dann auch einen Blick zu wagen auf das, was wird. Das macht Jeder für sein persönliches Leben, das machen viele Betriebe und Firmen, das macht auch die Kirche, das gehört in unsere Gemeinde. Der große Platz dazu ist natürlich der Gottesdienst am Silvesterabend, zu dem ich Sie schon jetzt herzlich einlade nach Bübingen St. Katharina um 18.00 Uhr.

Aber dieses Vorwort im letzten Pfarrbrief dieses Jahres kann natürlich nicht an dem wohl einschneidendsten Ereignis in unserer Gemeinde in diesem Jahr vorbeigehen. Schmerzlich für viele Mitglieder unserer Seelsorge-Gemeinschaft, am schmerzlichsten natürlich für die Fechinger, ist die Profanierung und Aufgabe unserer Kirche St. Martin. Vor einem Jahr bereits hat Bischof Dr. Stephan Ackermann das Profanisierungsdekret ausgestellt, am 14. November 2010 haben wir diese Profanierung liturgisch vollzogen. Abschied nehmen von dem gewohnten Umgang mit der Kirche, Abschied nehmen vom selbstverständlichen Eingang in die Kirche waren die eine Seite dieses Gottesdienstes; aber auch die Dankbarkeit, dass das Gebäude unserer Kirche nicht abgerissen werden muss und aus dem Dorf verschwindet, die Dankbarkeit, dass die Glocken weiterhin im Turm läuten, sind die andere Seite.

Dabei spiegelt dieses Ereignis die zentrale Botschaft unseres Glaubens wieder: Wir Menschen sind in diese Welt geboren, um eine Zeit hier zu sein und hier zu leben. Doch ist diese Zeit begrenzt und wir geben unser irdisches Leben in die Hand Gottes zurück. Wir tun dies vertrauensvoll, weil wir seiner Zusage trauen, die er uns in Jesus Christus gegeben hat, dass unser Leben nicht endet, sondern gewandelt wird in das ewige Leben in der Gegenwart Gottes selbst, das wir so wunderbar beschreiben mit „im Himmel sein“. Auch wenn immer wieder Menschen aus unserer Umgebung diesen Weg Gottes gehen, so leben wir doch auch in unserem diesseitigen Leben mit ihnen weiter - in den Erinnerungen an das, was war, in den Vollzügen unseres eigenen Lebens, die sie geprägt haben, in der Liebe, die sie uns geschenkt haben.

So werden wir auch mit unserer Kirche St. Martin weiterleben. Das Haus, das in unserer Mitte stehen bleibt, die Erinnerungen an das, was wir darin erlebt haben und auch die Möglichkeiten, die wir zukünftig mit diesem Haus haben, da der neue Eigentümer es ja nicht verschließen will, sondern nach wie vor für die Menschen aus Fechingen und weit darüber hinaus offen halten möchte. So darf ich Sie heute schon im Namen von Herrn Meyer herzlich einladen zu den verschiedenen Veranstaltungen, die er dann in seinem Haus St. Martin anbietet.

Für unsere Gemeinde in Fechingen wird es auch weitergehen. Wir werden in der evangelischen Kirche mit unseren Gottesdiensten zu Gast sein können und auch im alten Pfarrhaus der evangelischen Gemeinde unsere Veranstaltungen halten können. Dass dies so bleibt, entscheidet sich daran, wie es von der Gemeinde, von Ihnen, liebe Schwestern und Brüder, mitgetragen wird.

In guter Hoffnung grüße ich Sie alle
Ihr Pfarrer Matthias Holzapfel


Gemeindeleben

Allgemeine TermineSeitenanfang

Weihnachtsgottesdienste

Heiligabend

10.00 Weihnachtsgottesdienst im Haus Sonnabend
11.00 Weihnachtsgottesdienst im Krankenhaus Brebach
15.00 Kinderkrippenfeier in Bübingen
17.00 Familiengottesdienst zum Heiligen Abend in Güdingen
17.00 Seniorengottesdienst zum Heiligen Abend in Brebach
22.00 Christmette in Güdingen

1. Weihnachtstag

09.00 Missa aurea in Bübingen
10.30 Hochamt in Brebach

2. Weihnachtstag

10.00 Messe zum 2. Weihnachtsfeiertag in Fechingen, evang. Kirche


November

26.11. 18.30 Güdingen Sterbeamt der Seelsorge-Gemeinschaft für November
29.11. 19.30 Bübingen OFT - Offener Frauen Treff

Dezember

01.12. 7.00 Bübingen Rorate-Messe
15.00 Güdingen Seniorengottesdienst, anschl. Seniorennachmittag
02.12. 15.00 Brebach Seniorengottesdienst, anschl. Seniorennachmittag
03.12. 7.00 Güdingen Rorate-Messe
09.12. 7.00 Brebach Rorate-Messe
15.12. 7.00 Bübingen Rorate-Messe
22.12. 18.30 Bübingen Bußgottesdienst der Seelsorge-Gemeinschaft vor Weihnachten
29.12. 18.30 Bübingen Sterbeamt der Seelsorge-Gemeinschaft für Dezember
31.12 18.00 Bübingen Feierliche Messe zum Jahresschluss

Januar

06.01. 15.00 Brebach Seniorengottesdienst, anschl. Seniorennachmittag
07.01. Krankenkommunion
07.01. 19.30 Brebacher Konzert
08.01. Sternsingeraktion
09.01. Sternsingeraktion
15.01. 15.00 Bübingen Taufe
17.01. 19.30 Bübingen Krypta „Zeit zum Aufatmen“
20.00 Güdingen Neujahrsempfang
24.01. 19.30 Brebach Pfarreienrat
26.01. 15.00 Bübingen Seniorengottesdienst, anschl. Seniorennachmittag
28.01. 18.30 Güdingen Sterbeamt der Seelsorge- Gemeinschaft für Januar

Februar

03.02. 15.00 Brebach Seniorengottesdienst, anschl. Seniorennachmittag
04.02. Krankenkommunion
12.02. 15.00 Güdingen Taufe
21.02. 19.30 Bübingen Krypta „Zeit zum Aufatmen“
23.02. 15.00 Bübingen Seniorengottesdienst, anschl. Seniorennachmittag

März

03.03. 15.00 Brebach Seniorengottesdienst, anschl. Seniorennachmittag
04.03. Krankenkommunion
18.30 Güdingen Sterbeamt der Seelsorge- Gemeinschaft für Februar
05.03. Brebach Pfarrfastnacht
13.03. 15.00 Brebach Taufe

Zukunft der Fechinger Kirche Seitenanfang

Am 14. November wurde in einem feierlichen Gottesdienst die Filialkirche St. Martin in Fechingen profaniert. Durch das Verlesen des Dekretes, das unser Bischof Dr. Stephan Ackermann schon im Dezember letzten Jahres ausgefertigt hat, wurde dieser Profanierungsakt vollzogen. Damit hat St. Martin seine Weihe verloren und kann anderen „nicht unwürdigen Nutzungen“ zugeführt werden.

Dass es zur Aufgabe der Kirche gekommen ist, liegt nicht an einer etwaigen Baufälligkeit, ganz im Gegenteil. Trotz einiger Schäden an der Außenfassade ist die Bausubstanz sehr stabil und wird uns wohl alle überdauern. Grund für die Aufgabe ist die Tatsache, dass unsere Gemeinde, und das sind alle, die dazugehören, die Unterhaltskosten für St. Martin seit vielen Jahren nicht mehr aufbringen konnten und so inzwischen ein nicht unbedeutender Schuldenberg entstanden ist.

Um unsere Gemeinde aber auch in Zukunft am Leben erhalten zu können, blieb uns keine andere Möglichkeit. Über lange Zeit, in vielen Gesprächen und Sitzungen in den Räten, mit der bischöflichen Behörde und den Menschen unserer Gemeinde, konnten wir keinen anderen Weg ausfindig machen. Es ist zweifellos bedrückend, eine solche Erfahrung machen zu müssen und sehr schmerzhaft, von der eigenen Kirche Abschied nehmen zu müssen. Dieses Schicksal teilen wir mit vielen anderen Gemeinden im Saarland, in unserem Bistum Trier, in Deutschland und der ganzen Welt. Und viele Gemeinden werden auch zukünftig dieses Erleben mit uns teilen.

Bei allem Schmerz können wir aber froh und dankbar sein, dass es uns erspart bleibt, dass das Haus St. Martin in Fechingen abgerissen wird. Zum bisher ersten Mal in unserer Diözese ist es gelungen, für eine profanierte Kirche einen Käufer zu finden, der das Gebäude erhalten möchte.

Herr Martin Meyer aus Wallerfangen hat als einziger unter mehreren Interessenten ein konkretes Kaufangebot abgegeben, das auch von der bischöflichen Behörde in Trier positiv beschieden wurde. So hat der Verwaltungsrat in seiner Sitzung am 7. Oktober 2010 den Verkauf der Kirche St. Martin an Herrn Meyer beschlossen. Zur Zeit werden die Kaufverträge formuliert und wir hoffen, dass sie noch in diesem Jahr unterschrieben werden können.

Herr Meyer möchte im Haus St. Martin eine Kunstgalerie eröffnen. Dabei ist es ihm sehr wichtig, dass der Charakter der Kirche im Inneren erhalten bleibt. Darüber hinaus wird er auch das Gebäude sanieren und so auch Sorge dafür tragen, dass das Haus St. Martin im Fechinger Dorfbild erhalten bleibt und wieder eine Zierde des Dorfes wird. Herr Meyer hat uns auch angeboten, dass wir hin und wieder, aus besonderen Anlässen, einen Gottesdienst im Haus St. Martin feiern können und dass auch der Eröffnungsgottesdienst zum Martinszug am 10. November jeden Jahres dort sein kann (schließlich heißt Herr Meyer mit Vornamen Martin).

Darüber hinaus möchte er auch für Fechinger Vereine und Kulturschaffende das Haus St. Martin öffnen. Er ist sehr daran interessiert, in einer guten Art und Weise mit den Menschen in Fechingen zu leben und hofft, dass seine Einladungen auf guten Zuspruch stoßen.

Besonders dankbar sind wir Herrn Meyer für sein Angebot, unsere Glocken, die ja eine Stiftung von Herrn Dr. Gerhard und seiner Schwester Hannelore sind, in dann seinem Turm zu belassen, so dass sie gemäß ihrem Stiftungszweck auch weiterhin zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen in Fechingen läuten werden.

Das weitere Inventarium unserer Fechinger Kirche wird zum Teil in anderen Kirchen unserer Seelsorge-Gemeinschaft eingesetzt werden und zum Teil, nach Absprache mit der bischöflichen Denkmalbehörde, in andere Gemeinden abgegeben werden. Dabei wird nicht von einem Verkauf gesprochen, da es sich ja um sogenannte heilige Dinge handelt, sondern von einer Übergabe, für die eine „Anerkennung“ gegeben wird. Einige Inventarstücke, wie z. B. der Altar, werden in der Kirche verbleiben, damit eben auch der sakrale Charakter des Raumes erhalten bleibt und wir selbst bei unseren Besuchen dort das Gefühl bewahren können, in unserer „alten Kirche“ zu sein, die eben jetzt „Haus St. Martin“ genannt wird.

Zusammen mit Herrn Meyer hoffe ich, dass wir mit dem Haus St. Martin in eine gute Zukunft gehen.

Ein besonderes Dankeschön möchte ich den Männern und Frauen des Verwaltungsrates sagen, die als rechtliche Vertretung unserer Kirchengemeinde diese, für sie selbst auch schmerzlichen Entscheidungen formal treffen mussten und dafür nicht nur den Kopf sondern auch ihre Seele hingehalten haben.

Pfarrer Matthias Holzapfel


Gedanken zur Profanierung der Kirche St. MartinSeitenanfang

Die wirkliche Bedeutung eines Menschen für uns zeigt sich oft erst, wenn dieser Mensch nicht mehr da ist, sei es dass er verstorben ist oder dass aus anderen Gründen sein Lebensweg nicht mehr den unseren kreuzt.

So ist es auch für mich, wenn diese Kirche hier in Fechingen nicht mehr „Kirche“ ist: Ich sah und sehe unsere Kirche als ein wichtiges Wahrzeichen dieses Stadtteils.

Sie war über viele Jahre Bushaltestelle: „Kirche Fechingen“ wurde ausgerufen und damit unbewusst darauf hingewiesen, dass hier Christen ihrem Glauben Ausdruck verleihen - wie lange noch?

Sie war für mich der Ort, mit dem ich 36 Jahre manchmal fest, manchmal locker verbunden war und deren Glocken mich oft an Anderes, Wichtigeres im Leben erinnerten, nämlich die Botschaft des Christentums.

Sie war der Ort, für den ich als Gottesdiensthelfer und Mitglied des Pfarrgemeinderates auch innerlich Verantwortung trug.

Sie war für mich Treffpunkt, ein Ort der Begegnung mit Menschen aus Fechingen oder auch aus anderen Gemeinden, mit denen ich reden konnte und gegebenenfalls auch stritt.

Sie war aber für mich auch besonders der Ort, an dem sich bei der Eucharistiefeier christliche Gemeinschaft und christlicher Glaube realisierte.

Ist das nun alles vorbei? Geschichte? Löst sich jetzt die Gemeinde auf? In gewissem Sinn ja. Wenn ich jedoch weiter denke - hoffentlich nicht:

wenn die bisherigen Gottesdienstbesucher und -besucherinnen und auch die „Flüchtlinge“ der vergangenen Jahre zur Eucharistiefeier in die evangelische Kirche kommen oder auch den Weg zur Kirche in Brebach finden; wenn das bisherige persönliche Engagement aus christlichem Geist nun in Brebach eingebracht wird; wenn bei besonderen Anlässen dieses Gebäude zahlreich als Ort einer Begegnung genutzt wird.

Unser Christentum war nie und ist nicht ortsgebunden: in Israel von Jesus Christus begründet und heute millionenfach an anderen Orten in der Welt verkündigt und gelebt. Dann sollten auch wir unser Glaubensleben nicht von einem liebgewonnenen Ort abhängig machen.

N. Triem


Die Reise nach JerusalemSeitenanfang

Neun Tage durch das Heilige Land

Am Dienstag, dem 12.10.10, machten wir uns zusammen auf, das Heilige Land zu erkunden. Mit dabei waren Pfarrer Holzapfel und 15 weitere Pilger jeden Alters.

Mit Turkish-Airlines-typischer Verspätung machten wir uns von Frankfurt über Istanbul auf nach Tel Aviv, wo wir bei Dunkelheit einen wunderschönen Blick vom Flugzeug aus auf Meer und Küstensilhouette hatten. Auch die Architektur des Flughafens war schon außergewöhnlich und modern. Dieser Eindruck eines modernen, wirtschaftlich aufstrebenden Landes sollte sich im Verlauf der Reise an unseren verschiedenen Reisestationen immer wieder bestätigen.

Weniger beeindruckend war das Stehen am Flughafen ohne Koffer und eher altertümlich das Ausfüllen von einer Menge Papierkram, um die Koffer wieder zu bekommen, die ihren Urlaub wohl lieber in Istanbul verbringen wollten. So ging es kurz vor Mitternacht zu einem „romantischen“ Abendspaziergang auf der Suche nach Unterwäsche, Zahnbürsten und Ähnlichem. Zum Glück war aber am nächsten Abend das Gepäck wieder da (großer Jubel brach am Morgen bei der Verkündigung der freudigen Nachricht auf). Zu der Zeit waren wir schon in einem Kibbutz am See Genezareth (Galiläa) und voll von Eindrücken des ersten Tages: Cäserea, eine der größten Hafenstädte des Altertums mit Hippodrom (Pferderennbahn) und Amphitheater sowie dem Herrschaftssitz des Statthalters zur Zeit Jesu, Pontius Pilatus (Pilatusstein).

Sehr beeindruckend waren auch die Aussicht vom Berg Karmel (Prophet Elija) auf den Norden Israels mit Blick vom Mittelmeer bis zu den Bergen Jordaniens und unser erster Gottesdienst unter freiem Himmel. Ein Höhepunkt des zweiten Tages war für uns der Besuch des Ortes der Seligpreisungen (Berg Arbel), an dem man sehr schön nachvollziehen konnte, wo Jesus in einer trichterartigen Senke seine Bergpredigt hielt. Die landschaftlich schöne Umgebung lässt erahnen, warum Jesus sich diese Gegend für den Beginn seiner Verkündigung ausgesucht hatte. Ein zweiter Höhepunkt war die Wanderung durch die fruchtbare israelische Landschaft nahe den Jordanquellen bei Banias an der Grenze zum Libanon. Ein Gottesdienst am Ufer des Sees Genezareth nahe der Brotvermehrungskirche (Tabgha) und eine abendliche Bootsfahrt nach Tiberias rundeten den eindrucksvollen Tag ab.

Auch die Fahrt nach Jerusalem durch Wüste und Jordantal am dritten Tag hat bei uns einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sieht man im ersten Moment noch Beduinen mit ihren Zelten und Kamelen direkt neben der Autobahn, die von 200 Meter unter Meeresspiegel auf 700 bis 900 Meter hinaufführt, so sieht man auf der anderen Seite schon die neu gebauten Vororte einer modernen Zivilisation und wenig später auf einer Anhöhe plötzlich den Ölberg der heiligen Stadt (angekündigt durch die Verkehrsschilder mit der Aufschrift „holy land“).

In Jerusalem selbst war nichts los, da freitags abends zu Beginn des Sabbats zwar viele orthodox gekleidete Juden teilweise mit ihren Familien mit gelocktem Haar auf den Straßen flanierten, dafür aber nur eine Handvoll Autos, keine Busse und Bahnen fuhren. Die Air-Berlin-Werbung auf dem Plakat in Jerusalem kam uns dagegen sehr vertraut vor (hübsch lächelnde Stewardess).

Das dichteste Programm der Reise folgte am nächsten Tag: Ölberg mit 70 000 jüdischen Gräbern und grandioser Sicht auf den Tempelberg, die Altstadt mit Stadtmauern, zahlreiche Kirchtürme und Moscheen. Mose, unser leicht patriotischer, aber wirklich geschichtlich sehr kompetenter Guide, führte uns dann über den Palmsonntagsweg an einer Unzahl beeindruckender, religiöser Stätten entlang: Garten Gethsemane, Dominus Flevit, Kirche der Agonie, Mariengrab, um nur einige zu nennen. Durch das Löwentor gelangten wir über die Via Dolorosa in die Altstadt Jerusalems. Zielpunkt dieses Tages war Golgotha mit der imposanten Grabeskirche, die - überfüllt und laut - einer riesigen Markthalle ähnelte, weniger einem Gotteshaus. Auf dem Weg zur Kirche erlebten wir das alltägliche Treiben und das Flair von zahlreichen Händlern in den pittoresken Gassen Jerusalems. Am Sonntag bestiegen wir den Tempelberg und waren beeindruckt von den Ausmaßen, die dieses Gebäude einmal angenommen haben muss und der Leistung einer Kultur, die unter Saul eine Hochkultur gewesen sein muss. Die Fundamentsteine der Tempelanlage sind beispielsweise 8-10mal so schwer wie die Pyramidensteine in Ägypten.

Auch der Felsendom mit seiner goldenen Kuppel und seinen Mosaiken an der Außenseite hat uns sehr angesprochen.

Selbst vor der Klagemauer zu stehen, die man schon oft im Fernsehen gesehen hat, ist ein besonderes Gefühl. Etwas befremdlich ist nur, dass sich die Frauen an einem kleineren Abschnitt drängten, während die Männer teilweise ausgiebig flanierend beten konnten. Nach einem kurzen Halt an der Knesset, dem israelischen Parlament mit der Menora, dem siebenarmigen Leuchter, ging es nach Yad Vashem.

Dort wurden wir, vor allem durch ausgestellte persönliche Habseligkeiten der Opfer, sehr greifbar mit den Gräueln der Judenverfolgung im Dritten Reich konfrontiert. Den Opfern wird hier durch verschiedene Gedenkstätten ein Gesicht gegeben, was reine Opferzahlen nicht leisten können.

Am Montag fuhren wir durch das Jordantal zum tiefsten Punkt der Erde, zum Toten Meer (400 Meter unter Meeresspiegel), wo wir uns am Nachmittag vergnüglich aufs Wasser legen und von ihm tragen lassen konnten. Zuvor jedoch besichtigten wir die Höhlen von Qumran und die angeschlossene Essener-Siedlung, sowie die auf einem gewaltigen Felsen gelegene Festung Massada. Dort verschanzten sich einst nach einem niedergeschlagenen jüdischen Aufstand gegen die Römer die letzten Widerstandskämpfer der Juden.

Am vorletzten Tag unserer Reise passierten wir die Grenze nach Palästina.

In einer Grotte auf den Hirtenfeldern in Bethlehem feierten wir unseren letzten gemeinsamen Gottesdienst, bevor wir die Geburtskirche besichtigten. Allerdings waren wir nicht die einzigen, die an diesem Tag in der eingerüsteten Kirche Schlange standen, um zur Geburtsgrotte zu gelangen. Einmal dort angekommen wurde man schon von übereifrigen Aufpassern empfangen, die uns recht rabiat weiter winkten. Auf unserer Fahrt durch Bethlehem wurden wir an mehreren Stellen mit der Armut dieser Stadt konfrontiert.

Sehr nachdenklich und zum Teil auch betroffen machten uns die Besuche eines Friedenscamps („Tent of Nations“) auf einem Hügel, der ringsherum von israelischen Siedlungen umgeben ist und der Besuch des Babyhospitals, das sich fast ausschließlich über Spendengelder (Caritas) finanziert. An beiden Orten berichteten Betroffene u.a. von den alltäglichen Problemen, die einerseits durch den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern und andererseits aber auch durch Streitigkeiten zwischen den unterschiedlichen palästinensischen Gruppierungen ausgelöst würden.

Von Bethlehem aus ging es nach einem Zwischenhalt in Abu Gosh (einer von drei möglichen Orten für das antike Emmaus) am Mittwoch, dem 20.10.2010, zurück nach Tel Aviv.

Von dort aus flogen wir nach dem Durchlaufen der zahlreichen Sicherheitskontrollen am Flughafen, bereichert durch zahlreiche Erlebnisse und neue Eindrücke, über Istanbul wieder zurück nach Frankfurt.

Diesmal hatten unsere Koffer es sich anders überlegt (kein verlängerter Aufenthalt in Istanbul) und mussten, ebenso wie wir, einen Temperaturunterschied von 25°C verkraften.

Clemens Ruttloff, Matthias Metz


25 Jahre Strickkreis Heilig Kreuz GüdingenSeitenanfang

Vor 25 Jahren übernahm Irmgard Lossen die Führung des Strickkreises und freute sich auf 18 Frauen, die mit ihr für die gute Sache arbeiteten. In tausenden Stunden wurden Hand- und Bastelarbeiten hergestellt, deren Verkaufserlös Menschen in der Einen Welt zugute kamen. Bisher wurden über 100.000,00 € für die Projekte der Hilfe zur Selbsthilfe erwirtschaftet.

So konnten Projekte in Mali mit 36.500,00 €, in Kolumbien von Ursula Holzapfel mit 15.500,00 €, im Kongo von Altbischof Msgr. Emile Aiti mit 45.000,00 € und in Argentinien von der Guarani-Hilfe eV. mit 4.000,00 € unterstützt werden.

All diese Gelder könnten aber nicht fließen, wenn sich nicht Alle ehrenamtlich für die gute Sache einsetzen würden. Die Arbeiten werden meistens zu Hause hergestellt und helfen gegen Alterserscheinungen an den Handgelenken. Aber der Wunsch, helfen zu können, ist nicht der einzige Sinn des Strickkreises. Er ist auch ein Ort der Kommunikation und des gegenseitigen Austauschens. Jeden Montag treffen sich die Frauen von 14.00 – 16.30 Uhr zum gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim der katholischen Kirche Heilig Kreuz in Güdingen. Jeder der mitmachen oder das Stricken erlernen möchte, ist herzlich eingeladen.

Aber auch wer keine Zeit hat zu kommen, kann in Heimarbeit - Materialien werden gestellt - oder durch den Kauf unserer Waren mithelfen. Auf vielen Basaren und Festen im Laufe des Jahres und jeden Montag bieten wir unsere Waren an.

Bei Rückfragen: Irmgard Lossen, Bühler Strasse 66, 66130 Saarbrücken, Tel.: 0681/87356, Email: khlossen@aol.com


Vortrag PatientenverfügungSeitenanfang

Die Fachkonferenz Trauerpastoral/Lebenscafè im Dekanat Saarbrücken lädt alle Interessierten herzlich zu einem Vortrag mit dem Thema „Christliche Patientenverfügung“ ein.

Referentin ist Frau Anette Aurnhammer vom Förderverein der kath. Betreuungsvereine, Völklingen.

Termin: 2. Dezember, 15.00 Uhr, Pfarrheim St. Paulus, Saarbrücken-Malstatt, Lebacher Str. 119.


Geist-ErfahrerSeitenanfang

Der neue Blog der Diözesanstelle für Exerzitien und Berufungspastoral

Berufungen haben ihre Geschichte und im Weblog „Geist-Erfahrer“ der Diözesanstelle für Exerzitien und Berufungspastoral erzählen begeisterte Frauen und Männer von ihrer Berufungsgeschichte, von ihrem Alltagsleben als Christin und Christ, ihren beruflichen Erfahrungen als Gemeinde- und Pastoralreferent/in, als Diakon, Priester und Religionslehrer, als Studierende auf dem Ausbildungsweg hin zu einem kirchlichen Beruf und Ordensfrauen und Ordensmänner von ihrem geistlichen Leben.

Schauen Sie doch mal rein: www.geist-erfahrer.blogspot.com


Kinder und Familien

TermineSeitenanfang

Ökumenische Kinderkirche

Sa, 29.1.2011 10-12.30 im evang. Gemeindehaus Güdingen
Sa, 26.2.2011 10-12.30 im evang. Gemeindehaus Güdingen

Kindergottesdienste

05.12. 11.00 Güdingen Familiengottesdienst, mitgest. von den Kindern des Kindergartens
08./09.1.2011 Aussendung der SternsingerInnen
06.02. 11.00 Güdingen
06.03. 11.00 Güdingen

Erstkommunion

27.11. 10-15 Uhr Vorbereitungstreffen in Brebach
8./9.01. Sternsingeraktion
16.01. 13.30-18.00 Vorbereitungstreffen in Brebach, anschl. Abendgottesdienst
30.01. in allen Pfarreien Gottesdienste mit den Kommunionkindern, in Brebach außerdem Kochaktion mit Kindern und Eltern
20.02. 13.30-18.00 Vorbereitungstreffen in Brebach, anschl. Abendgottesdienst
13.03. 13.30 Vorbereitungstreffen in Brebach
15.00 Uhr Taufgottesdienst

Tauftermine

Sa 15.1. in Bübingen
Sa 12.2. in Güdingen
So 13.3. in Brebach

Schulgottesdienste

13.12. 8.10 Güdingen Ökum. Schulgottesdienst evangelische Kirche
9.00 Bübingen Ökum. Schulgottesdienst
16.12. 8.30 Brebach Ökum. Schulgottesdienst evangelisches Gemeindezentrum
03.01. 8.15 Güdingen Ökum. Schulgottesdienst
05.01. 9.00 Bübingen Ökum. Schulgottesdienst
31.01. 8.15 Güdingen Ökum. Schulgottesdienst
02.02. 9.00 Bübingen Ökum. Schulgottesdienst
28.02. 8.15 Güdingen Ökum. Schulgottesdienst
02.03. 9.00 Bübingen Ökum. Schulgottesdienst

KommunionvorbereitungSeitenanfang

Anfang November war der Vorstellungsgottesdienst der neuen Kommunionkinder. Seitdem hat die Vorbereitung begonnen und die Kinder treffen sich regelmäßig.

In Bübingen treffen sich 13 Kinder jeden Mittwoch von 15.30-16.30 Uhr im Gemeinderaum im Pfarrhaus, in Güdingen sind 11 Kinder jeden Donnerstag von 17.00-18.00 Uhr im kath. Pfarrheim.

In Brebach gibt es etwa einmal im Monat einen Vorbereitungstag mit 17 Kindern.

Allen Kommunionkindern und ihren Familien wünschen wir eine gute Vorbereitungszeit!

Gemeindereferent Helmut Willems


Die Sternsinger kommenSeitenanfang

...am 8. und 9. Januar 2011

Wir brauchen ganz viel Hilfe. Und zwar von den Kindern.

Damit am 8. und 9. Januar 2011 die Sternsinger und Sternsingerinnen von Haus zu Haus gehen und die Frohe Nachricht von der Geburt Jesu bringen können, brauchen wir viele Kinder, die mitmachen! Deshalb bitten wir alle Kinder in Bübingen, Güdingen und Brebach-Fechingen, bei der Sternsingeraktion mitzumachen.

Diese Aktion macht allen viel Freude und gleichzeitig helfen wir Kindern in anderen Teilen der Welt. Unser Projekt ist ein Kindergarten in Kolumbien. Dort können die Kinder dank der Hilfe der Sternsinger tagsüber hin, wenn ihre Eltern arbeiten gehen oder Arbeit suchen. Dort bekommen sie auch ein warmes Mittagessen und das hilft vielen Familien, über die Runden zu kommen und die Kinder werden satt.

Also, Kinder: Macht mit bei der Sternsingeraktion! Weitere Informationen gibt es demnächst über die Schulen oder ihr meldet euch im Pfarrbüro und sagt, dass ihr mitmachen wollt:

Tel.: 06 81 – 87 21 34
Email: gemeindereferent@bgb-f.de

Gemeindereferent Helmut Willems


Ökumenische KinderkircheSeitenanfang

Bübingen und Güdingen gemeinsam

Die Zahl der Kinder wird geringer und damit kommen auch weniger Kinder zur Ökumenischen Kinderkirche.

Damit es auch in Zukunft weiterhin Spaß macht, hat das Kinderkirchenteam von Bübingen und Güdingen überlegt, die Kinderkirche für diese beiden Orte gemeinsam zu machen. Zunächst wurde überlegt, ob die Kinderkirche immer am selben Ort oder abwechselnd in Bübingen und Güdingen sein soll.

Damit es keine Verwirrung über den Ort gibt, werden im neuen Jahr die ersten Treffen am Samstagmorgen in Güdingen sein. Wir wollen sehen, ob sich das bewährt und dann entscheiden, wie es weiter geht.

Alle Kinder sind herzlich zur Kinderkirche eingeladen. Außer den Terminen in Güdingen gibt es auch in Fechingen regelmäßig ökumenische Kinderkirche.

Gemeindereferent Helmut Willems


Stadtrandfreizeit 2011 - Neuer Termin!Seitenanfang

Die seit vielen Jahren von unseren Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren heiß geliebte Stadtrandfreizeit findet im Jahre 2011 gegen Ende der Sommerferien im und um das Pfarrheim der kath. Kirchengemeinde Maria Hilf / St. Martin in Brebach statt.

Aus organisatorischen Gründen muss diese zeitliche Verschiebung vorgenommen werden. Weil viele Eltern jetzt schon an ihrer Arbeitsstelle ihren Jahresurlaub planen müssen, geben wir diese Änderung hiermit frühzeitig bekannt.

Die nächste Stadtrandfreizeit findet also in der Zeit vom 25. Juli bis 01. August 2011 statt. Im Osterpfarrbrief werden die entsprechenden Anmeldeformulare zu finden sein.

Wir freuen uns, dass wir auch für das nächste Jahr wieder genügend BetreuerInnen gewinnen konnten, die einen Teil ihrer Ferien in den Dienst besonders der Kinder stellen wollen, denen es nicht vergönnt ist, einen kostspieligen Urlaub mit ihren Eltern zu verbringen.

Auch danken wir jetzt schon den Männern und Frauen, die uns bei dieser Feriengestaltung wie bisher so helfend zur Seite stehen wollen.

E. Triem


14 sind nicht genugSeitenanfang

Umfrage an Familien, 2. Runde

Bescheidene 14 Fragebogen sind bisher bei der Umfrage an Familien zurück gekommen. Dem Sachausschuss Familie ist das nicht genug. Deshalb startet er eine weitere Runde. Am Sonntag, dem 5. Dezember ist in Güdingen Familiengottesdienst. Am Ende des Gottesdienstes werden Mitglieder des Sachausschusses die Fragebögen noch einmal zum Ausfüllen anbieten. Das Ergebnis soll Hinweise geben, wie die Familienpastoral in der Seelsorge-Gemeinschaft in Zukunft aussehen soll.

Was brauchen Familien? Was vermissen sie bei uns? Finden Familien in der Seelsorge-Gemeinschaft einen Platz?

Die bisherigen Antworten sind sehr ausführlich, aber es lässt sich aus der geringen Zahl noch kein genaues Bild erkennen, wo es bei uns fehlt und wo es gut läuft. Deshalb die große Bitte: Füllen Sie den Fragebogen aus und lassen Sie ihn uns zukommen. Er liegt in der Kirche Güdingen und in der Kirche Brebach aus (in diesen Orten gab es die meisten Rückläufe) und kann dort auch in die Boxen eingeworfen werden. Außerdem finden Sie den Fragebogen auf unserer Homepage www.bgb-f.de zum ausdrucken und ausfüllen.

Um Kosten zu sparen und die Umwelt zu entlasten, haben wir darauf verzichtet, den Fragebogen noch einmal in alle Pfarrbriefe einzulegen.

Gemeindereferent Helmut Willems


Ökumenische Sozialstation

Wir sind für Sie da, schon 30 JahreSeitenanfang

Die Ökumenische Sozialstation Halberg / Obere Saar arbeitet schon seit 30 Jahren vor Ort. Wir bedanken uns für das über die Jahre von Ihnen geschenkte Vertrauen.

Auf dem Foto sehen Sie, wer bei Wind und Wetter für Sie unterwegs ist. Wir beschäftigen zurzeit 20 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, wovon nur einige auf dem Foto zu sehen sind.

Das gibt es Neues von uns zu berichten:

Im Frühjahr 2010 wurde unsere Einrichtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen überprüft. Unsere Arbeit wurde mit der Note 1,0 bewertet. Sie wurde im Internet unter www.pflegelotse.de veröffentlicht. „Medizinische Fachvorträge für jedermann“
Gemeinsam mit den Saarland Kliniken kreuznacher diakonie bieten wir seit dem Herbst 2010 Fachvorträge an. Die erste Veranstaltung fand im September 2010 statt. Thema war „Diabetes Mellitus – Ein Überlick: Ursache und Folge“, mit dem Referenten PD Dr. Matthias Frank (Chefarzt des Fliedner Krankenhauses und des Evang. Stadtkrankenhaus Saarbrücken). Fachvorträge werden weiterhin angeboten. Termine und Veranstaltungsorte werden rechtzeitig durch Plakate innerhalb der Gemeinden veröffentlicht. Über regen Zuspruch freuen wir uns. Gerne nehmen wir auch Themenwünsche von Ihnen unter der Rufnummer 06 805 – 14 15 entgegen.


Pfarrbücherei

Rückblick BüchereiarbeitSeitenanfang

Lesen-spielen-Leute treffen - so lautet das Motto unserer Bücherei St. Katharina.

LESEN:

Wir haben unseren Bücherbestand innerhalb des Jahres aktualisiert.

Unsere zweite Lesenacht Anfang der Herbstferien wurde von den Kindern erneut begeistert aufgenommen. Ausgestattet mit Schlafsack und Taschenlampe kamen 10 Kinder im Alter von 7 -10 Jahren in die Bücherei, um so lange zu lesen, bis ihnen vor Müdigkeit die Augen zufielen. Wir beiden Erwachsenen hatten allerdings viel mehr Mühe, gegen den Schlaf anzukämpfen.

SPIELEN:

Vorlesen lassen und danach die vorgelesene Geschichte nachspielen, dazu treffen sich seit Jahren regelmäßig die Vorschulkinder aus Bübingen und Güdingen mit ihren Erzieherinnen in der Bücherei.

LEUTE TREFFEN:

Eine interessierte Gruppe von Erwachsenen traf sich mit dem Büchereiteam am Bübinger Steinbruch, um unter fachkundiger Leitung Orchideen aufzuspüren. Sie zeigten sich erstaunt über die Vielfalt der heimischen Orchideenwelt.

Bei einer Wanderung auf den Spuren von Asterix lernten die Kinder den Saarbrücker Stiftswald kennen.

Leute treffen bei Mittagessen, Kaffee und Kuchen konnte man auch bei unserer Buchausstellung Anfang November.

Auch im nächsten Jahr werden wir uns darum bemühen, Ihnen den Büchereibesuch so attraktiv wie möglich zu gestalten.

Wir wünschen allen eine geruhsame Weihnachtszeit

Das Büchereiteam von St. Katharina


kfd

Brebach-FechingenSeitenanfang

Termine

13.12.Fahrt zum Weihnachtsmarkt in St. Wendel mit der Bahn
Treffpunkt 13.30 Hbf Saarbrücken


BübingenSeitenanfang

Jahresbericht 2010

Schwerpunkt der ersten Monate des Jahres war die Vorbereitung und Durchführung des Weltgebetstages der Frauen, den wir am Freitag, dem 5. März, mit dem Gottesdienst in der evangelischen Kirche gefeiert haben. Beim gemeinsamen Kaffeetrinken im katholischen Pfarrsaal wurde der WGT beendet.

Am Samstag vor Palmsonntag haben wir uns das beeindruckende Passionsspiel in Auersmacher angesehen.

Im Monat April haben wir uns mit Gedichten und Liedern auf den Frühling eingestimmt und am 20. Mai wurde die traditionelle Wallfahrt nach Gräfinthal durchgeführt.

Wegen des schlechten Wetters im Monat Juni wurde unser gemeinsames Gebet vom Oekumene-Platz ins evangelische Gemeindehaus verlegt. Zusammen mit der evangelischen Frauenhilfe wurde dort gut gelaunt unser Picknick verzehrt.

Nach unserer jährlichen Mitgliederversammlung am 8. Juli fand unser Buffet mit Grillwürstchen regen Zuspruch.

Unser Ausflug am 16. September führte uns nach Neustadt an der Weinstraße. Nach dem Mittagessen in einem reizenden Weinlokal zeigte uns die Stadtführerin die schönsten Seiten ihrer Stadt. Nach Weinprobe und Stadtbummel fuhren wir mit dem Zug nach Bübingen zurück. Es war ein gelungener Tag!

Am Mittwoch, dem 13. Oktober, lud uns die evangelischen Frauenhilfe zur gemeinsamen Erntedankfeier ein.

Am 11. November fanden wir uns zu einem besinnlichen Nachmittag zusammen.

Am 9. Dezember feiern wir zusammen mit der evangelischen Frauenhilfe Advent. Anschließend werden wir die Jahresplanung 2011 besprechen.

In unserer Mitgliederversammlung wurde Frau Hedwig Theobald für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Für ihre unermüdlichen Dienste in der kfd und in der Pfarrgemeinde sagen wir ihr herzlichen Dank. Frau Theobald, die ihr 75. Lebensjahr vollendet hat, wünschen wir weiterhin Gesundheit und Gottes Segen.

All unseren Mitgliedern wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes glückliches Neues Jahr.

Renate Schweitzer


GüdingenSeitenanfang

Rückblick 2010

Der erste Termin des Jahres war der Seniorengottesdienst am 3. März mit anschließendem Vortrag von Frau Dr. Fehrenbach im Pfarrheim zum Thema „Gedächtnisstörung im Alter, was kann man tun?“.

Der Weltgebetstag am 5. März fand dieses Mal in der evangelischen Kirche statt. Das Motto lautete „Alles was Atem hat, lobe Gott“ und war durch christliche Frauen in Kamerun vorbereitet. So lernen wir jedes Jahr ein neues Land, seine Traditionen und seine Probleme kennen.

Ein besonderes Erlebnis war am 23. März eine Fußwallfahrt der Region Saarbrücken mit einer Kreuzwegandacht auf der Halde Lydia bei Fischbach. Etwa 90 Personen nahmen daran teil.

Beim zweiten Seniorennachmittag mit Gottesdienst und Beisammensein im Pfarrheim am 19. Mai zeigte uns Herr Kraus interessante Reisefilme.

Am 8. Juni unternahmen wir eine Halbtagesfahrt ins Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Wir schauten uns die Ausstellung „Staatsgeschenke – 60 Jahre Deutschland“ an und testeten in der Schau „Dein Gehirn“ unsere geistige Fitness.

Nach den Sommerferien folgte am 1. September unsere Tagesfahrt in den Luisenpark nach Mannheim. Durch die kompetente Begleitung einer lieben Bekannten aus Mannheim konnten wir gezielt die schönsten und wichtigsten Punkte des Parkes kennenlernen, u.a. das Pflanzenschauhaus, Volièren und Gehege, die Klangoase, den Chinesischen Garten mit dem chinesischen Teehaus und machten eine einstündige Gondelfahrt auf dem See, angestarrt von Hunderten hungriger Karpfen. Beide Reisen unternahmen wir mit der Bahn.

Der Seniorennachmittag am 6. Oktober war unser Erntedankfest mit Zwiebelkuchen und Federweißem. Ein besinnlicher Vortrag über einen weisen Mann, einen jungen Mönch und eine Sonnenblume gehörte dazu.

Am 16. November fand der traditionelle Elisabethenkaffee statt mit Dias über Mutter Teresa, Kaffee und Kuchen sowie dem Verkauf von Handarbeiten, Gebäck usw. durch den Strickkreis zur Unterstützung der Missionsarbeit.

Der vierte Seniorennachmittag am 1. Dezember mit Gottesdienst und Beisammensein im Pfarrheim wird eine adventliche Meditation sein. Ob wir, wie in 2009, auch in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt (St. Wendel oder Trier) besuchen werden, wird noch entschieden.

Lilo Leiner


Kindergärten

BübingenSeitenanfang

Das Jahr 2010 - Zeit des Wiedersehens – Zeit der Begegnung – Zeit des Abschieds und des Neubeginns

Zeit des Wiedersehens: Welche Freude war das, als Yeison am 26. April zu uns in den Kindergarten kam und wir seinen 28. Geburtstag mit ihm feierten.

Diese Freude des Wiedersehens – unbeschreiblich, einfach nicht in Worte zu fassen. Am Nachmittag kamen dann noch einige Schulkinder, die wir als Überraschung für Yeison eingeladen hatten. Kinder, die 2008 und 2009 in die Schule kamen, und die Yeison auch noch kannte. Diese Begegnung war so herzlich: die Augen der Kinder, die Umarmungen, ihre Freude über das Wiedersehen.

Dann folgte eine wunderschöne Zeit. Yeison kam oft in den Kindergarten. Zusammen mit den Kindern hat er an eine Wand, die zum Turnzimmer ins Untergeschoss führt, ein Bild gemalt. Die Kinder freuten sich immer auf die Tage, an denen Yeison kam und sie mit Pinsel und Farbe zur Verschönerung unseres Kindergartens beitragen konnten. Vier Wochen blieb Yeison. Auch an den Tag des Abschieds haben wir viele Erinnerungen.

Vieles ist uns von diesem Besuch geblieben und ein schönes, farbenfrohes Wandbild, das uns immer wieder an sein „hier waren“ erinnert. Aber auch sonst hat Yeison viele Spuren hinterlassen.

Zeit der Begegnung: Ende Mai hatte ich dann eine Begegnung der besonderen Art. Die Leiterinnen des Regionalverbandes Saarbrücken hatten im Rahmen der Visitation ein Treffen mit Bischof Stephan Ackermann. Ein interessanter Mann, der mich durch seine offene und direkte Art beeindruckt hat. Ich habe die Gelegenheit genutzt und ihm von den vielfältigen Aufgaben im Kindergarten Bericht erstattet.

Da dieses Treffen meiner Meinung nach eine Werbekampagne für die KiTa gGmbH Saarland war, konnte ich es mir nicht verkneifen zu betonen, dass wir froh sind als Kindergarten immer noch der Kirchengemeinde St. Katharina Bübingen anzugehören.

Wir haben einen Träger, der sich für die Belange des Kindergartens interessiert und sehen keine Notwendigkeit zur KiTa gGmbH überzuwechseln. Für die Nähe zum Pfarrer, den Gremien der Pfarrgemeinde und einzelnen Gemeindemitgliedern möchten wir hier an dieser Stelle einmal herzlich „DANKE“ sagen.

Wir sind uns fast sicher, dass die Begegnung, die wir dann im August dieses Jahres hatten, auch nicht „spurlos“ an uns vorbeigehen wird:

Da kam ein junger Mann aus Kolumbien, den alle nur „Memo“ nennen. Von sich selbst sagt er, dass er keine Angst vor Menschen hat – und er kennt sie wirklich nicht - Berührungsängste. Auf Kinder, Eltern und Mitarbeiter geht er offen zu und hat sich schnell bei uns eingelebt – es erscheint uns so, als wäre er schon lange hier. Für die Kinder hat er immer ein „offenes Ohr“. Er sieht sehr schnell, wann und wo er uns bei der Arbeit mit den Kindern unterstützen kann. Seine Herzlichkeit beeindruckt – im Nu hat er unsere Herzen erobert.

Zeit des Abschieds: Nach dem Wiedersehen mit Yeison und den Begegnungen naht nun am Ende des Jahres die Zeit des Abschieds:

44 Jahre hat Monika Lutz im Kindergarten St. Katharina gearbeitet. Am 1. Dezember 2010 wird sie ihren wohlverdienten Ruhestand antreten.

In mein Leben trat sie bereits am 01.04.1966 – das war ihr erster Arbeitstag. Ich war 4 Jahre alt und besuchte bei „Tante Gretel“ den Kindergarten – damals noch in dem Raum unter der Kirche, der heutigen Krypta. Monika Lutz war 15 Jahre jung und allen in Bübingen als „Tante Monika“ bekannt. Es gibt auch heute noch Leute, die sie so nennen.

Jetzt habe ich fast 10 Jahre mit ihr zusammengearbeitet, meine Kolleginnen bereits 20 Jahre. Am 21. November haben wir uns in einem Gottesdienst von Monika Lutz verabschiedet. Viele Kindergartenkinder, Eltern, ehemalige Kindergartenkinder, Vertreter der Kirchengemeinde, Familie und Freunde und ehemalige Kolleginnen waren gekommen, um mit uns Abschied zu feiern. Dieses Ereignis werden wir so schnell nicht vergessen! Wir wünschen Monika Lutz vor allem Zeit für ihre Familie, ihre Freunde und Hobbys und vor allem - Zeit für sich.

Eines ist sicher: „Wir werden sie vermissen!“ Wir danken ihr für all das, was sie Gutes für uns, die Kinder und Eltern getan hat, auch für die vielen Erinnerungen, die uns an die gemeinsame Zeit geblieben sind. „Es war eine lange Zeit, die jetzt zu Ende ging...“

Zeit des Neubeginn: Als „neue“ Kollegin begrüßen wir Bettina Schuster in unserer Mitte. Sie stammt aus Bübingen und hat viele Jahre im Kindergarten Auersmacher gearbeitet. Wir wünschen Bettina Schuster einen schönen Neuanfang und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Angelika Richter


GüdingenSeitenanfang

2. Weihnachtsaktion des kath. Kindergartens Heilig Kreuz Güdingen

Bereits im letzten Jahr haben wir, der Kindergarten Heilig Kreuz, eine Weihnachtsaktion für Saarbrücker Kinder gestartet, die sonst kaum etwas unter dem Weihnachtsbaum hätten. Dank der guten Unterstützung unserer Kindergarteneltern und vieler einzelner Gemeindemitglieder konnten über 200 liebevoll verpackte Päckchen, sowie Sach- und Geldspenden an die Saarbrücker Tafel übergeben werden.

Auch in diesem Jahr wollen wir Sie wieder bitten, unsere Weihnachtsaktion zu unterstützen. Und so geht’s:

Die Spender füllen einen Schuhkarton mit Dingen, die für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren geeignet sind, markieren ihn mit einem „M“ für Mädchen oder „J“ für Jungen und geben ihn bei uns im Kindergarten bzw. in unserer Kirche ab. Bitte verzichten Sie auf Dekorationen und Schmusetiere auf dem Karton!

Gut geeignet für unsere Aktion sind Süßigkeiten, ein kleiner Weihnachtsgruß, Weihnachtsgebäck, Bücher, Knete oder andere Spielsachen, über die sich Jungen und Mädchen freuen. Bitte packen Sie kein Obst ein!!!

Unsere Weihnachtspäckchen werden dieses Jahr dem Kindergarten St. Joseph in Saarbrücken und der Saarbrücker Tafel zugeführt.

Zum Schluss hätten wir noch eine kleine Bitte an Sie: Aus logistischen Gründen wäre es nett, wenn Sie Ihr bzw. Ihre Weihnachtspäckchen in der Zeit vom Sonntag, dem 5. Dezember bis spätestens 12. Dezember bei uns abgeben würden. Hier ist zur Sicherheit noch einmal unsere Adresse: Kath. Kindergarten Heilig Kreuz Güdingen, Saargemünderstr.157b, 66130 Saarbrücken-Güdingen, Telefon: 0681/873420

Um die Aktion für Bübinger Gemeindemitglieder zu vereinfachen, nehmen unsere Bübinger Kolleginnen des Kindergartens gerne ihre Pakete für uns in Empfang. In Brebach können die Pakete in der Kirche abgegeben werden.

Selbstverständlich sind uns auch Sach- und Geldspenden herzlich willkommen! Es würde uns sehr freuen, wenn auch Sie uns dieses Jahr wieder unterstützen würden.

Wir wünschen Ihnen eine ruhige und besinnliche Adventszeit.

Für den Kindergarten Heilig Kreuz Güdingen Heike Schmitt


Jugend

Seitenanfang

Holz, Bauwagen und Kürbissuppe

Herbstlager und Stammesversammlung der dpsg Brebach

Am Ende der Herbstferien haben die Pfadfinder ihr Herbstlager genutzt, um das eigene Gelände auf Vordermann zu bringen. Es wurde viel Holz gehackt und im Holzlager trocken verstaut, die Feuerstelle wurde neu angelegt und der Bauwagen ein gutes Stück weiter renoviert. Dazu waren einige Pfadfinderinnen schon im Vorfeld aktiv und haben in Geschäften in der Umgebung nach Materialspenden gefragt. Da sie dabei erfolgreich waren, können wir nun der Firma Raab und Karcher, dem Baumarkt Hornbach Saarbrücken, dem Globus-Baumarkt Völklingen und der Firma Raumausstattungen Kallenbach ein herzliches Dankeschön für ihre großzügige Unterstützung sagen!

In den nächsten Gruppenstunden ist der Bauwagen mittlerweile fertig renoviert worden und zur Zeit wird er gemütlich eingerichtet. So kann er als kleiner Gruppenraum genutzt werden.

Aber nicht nur das Gelände und der Bauwagen machten Arbeit, auch die Zubereitung des Essens haben die Gruppen übernommen. Dabei haben dann z. B. die Wölflinge die „Abfälle“ ihrer Kürbis-Schnitzaktion zu einer leckeren Kürbissuppe weiter verarbeitet.

Während des Lagers waren die Eltern zur Stammesversammlung eingeladen, bei der es Informationen zur Situation der Gruppen, zum Kassenstand und zu den durchgeführten Aktionen gab. Damit die Kasse ordentlich geprüft werden kann, wurden Kassenprüfer gewählt.

Da der immer noch sehr überschaubare Kreis von Leiterinnen und Leitern nicht jedes Jahr ein großes Sommerlager stemmen kann, wird es im nächsten Jahr kein eigenes Sommerlager geben. Eventuell können sich einzelne Gruppen anderen Stämmen anschließen oder es wird ein Wochenendlager geben. An Pfingsten wird der Stamm wahrscheinlich am Diözesan-Lager „Futur-Scout“ in Rhens teilnehmen und dort Pfadfinder aus dem ganzen Bistum Trier treffen.

Gemeindereferent Helmut Willems


Ergebnis der Ministrantenzählung im Bistum TrierSeitenanfang

Ministrantenpastoral im Aufschwung“, so dürfen wir im Bistum Trier zu Recht denken.

Denn in vielen Gemeinden unseres Bistums bilden die Ministrantinnen und Ministranten eine lebendige Gruppe, die nicht nur in den Gottesdiensten einen wichtigen Dienst für die Gemeinde übernimmt, sondern auch zum Gemeindeleben entscheidend beiträgt.

Und die Zahl der Kinder und Jugendlichen - in einzelnen Gemeinden haben auch Erwachsene die Bedeutung und Freude dieses Dienstes entdeckt -, die sich für diesen Dienst interessiert, wächst.

Das hat die jüngste Ministrantenzählung Ende 2008 - Anfang 2009 bundesweit wie auch für das Bistum Trier gezeigt. In fast jeder Pfarrei gibt es Ministrantinnen und Ministranten - im Bistum Trier knapp über 27.000. Davon sind 14.500 Ministrantinnen und 12.500 Ministranten.

Nichtsdestotrotz fragen sich viele Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter in der Ministrantenpastoral, aber auch hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: was soll ich bloß mit den Ministranten/-innen machen? Wie komme ich an Themen und Ideen? Unterstützung erfahren die vielen Gruppen vor Ort durch den Arbeitsbereich Jugendpastoral im Bistum Trier, der in Zukunft einige Hilfestellungen bieten möchte: zum einen für die Seelsorgerinnen und Seelsorger, aber auch für nicht theologisch ausgebildete Gläubige in unserem Bistum, damit sie Ministrantengruppen unterstützen können.

Unterstützt wird der Arbeitsbereich durch den Diözesanarbeitskreis Ministrant/innenpastoral, ihm gehören zurzeit neun in der Ministranten- und Ministrantinnenarbeit erfahrene Ehrenamtliche an, die sich für die Weiterentwicklung der Ministranten- und Ministrantinnenpastoral einsetzen wollen und ein Austauschforum für die Ministranten- und Ministrantinnenpastoral ermöglichen.

Hier noch eine Information zu den weiblichen Messdienern:

Dass Mädchen den Ministrantendienst am Altar verrichten, ist inzwischen in Deutschland, Österreich und der Schweiz fest etabliert und geschätzt, Gemeinden, in denen nur Jungen dienen, sind eine Ausnahme. Andererseits gibt es Länder, in denen weibliche Ministranten noch selten zu finden sind (Polen, Litauen, Ausnahme: Erzbistum Wilna). In Deutschland belief sich 2003/04 der Anteil der weiblichen Ministranten auf 50,44 Prozent.


Berühmte Ministranten – vom Altar zum FernsehenSeitenanfang

Nicht nur viele katholische Würdenträger waren in ihrer Kindheit und Jugend Ministranten. Als Beispiel sei nur Papst Benedikt XVI. genannt.

Einige auf anderen Gebieten bekannt gewordene ehemalige Ministranten sind etwa die Fernsehmoderatoren Reinhold Beckmann, Günther Jauch, Oliver Geissen und Thomas Gottschalk.

Letzterer wuchs im fränkischen Kulmbach zwischen Pfarrbücherei und Klöstern auf. Sein Onkel war Priester und übernahm nach dem Tod des Vaters die Erziehung. Die Ferien verbrachte der spätere Showmaster bei den Steyler Missionaren.

Schon mit sechs Jahren war er Messdiener in der Stadtpfarrkirche. Kurze Zeit spielte er mit dem Gedanken, Priester zu werden, und mit 18 hätte der Abiturient ohne Probleme eine Messe zelebrieren können. Noch heute kann Thomas Gottschalk die lateinischen Gebete auswendig.

Weitere Prominente mit einer Vergangenheit am Altar sind etwa Mario Barth, Matze Knop, Jürgen von der Lippe, Xavier Naidoo und auch Joschka Fischer, ehemaliger Außenminister und Vizekanzler (Grüne).

Auch berühmte Frauen zählen immer mehr zu denjenigen mit Ministranten-Vergangenheit, wie etwa die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles. Geboren 1970 in Mendig in der Eifel war sie nach ihrem neunten Lebensjahr Messdienerin und mit 14 in einer ökumenischen Jugendgruppe aktiv.

Auch unter Sportlern findet man ehemalige Minis, wie etwa Sebastian Kehl, Joachim Löw, Christoph Metzelder und auch Miroslav Klose, der von sich sagt, dass es sich wie von selbst ergab, dass er als Kind Messdiener und auch Sternsinger in seiner Gemeinde war. Er sei, wie jeder in seiner Familie, ein gläubiger Katholik.


Kolumbien

Eine-Welt-TagSeitenanfang

Der Besuch von Ursula Holzapfel und Pater Uli Kollwitz aus Kolumbien war dieses Jahr der Anlass, am Weltmissionssonntag, dem 21. Oktober, einen Eine-Welt-Tag zu begehen. Im Kindergarten und im Pfarrheim in Güdingen trafen sich viele Interessierte aus unserer Seelsorge-Gemeinschaft und anderen Gemeinden aus dem ganzen Saarland, um Neues aus Kolumbien zu hören, um Ursula und Uli zu treffen und sich über die vielfältige Eine-Welt-Arbeit in unserer Seelsorge-Gemeinschaft zu informieren.

Mit Verkaufsständen, Plakaten und Infoblättern haben der „Eine-Welt-Laden Brebach“, der „Strickkreis Güdingen“ und der „Freundes- und Förderkreis der Blumendörfer Korea e.V.“ diesen Tag mitgestaltet und den Besuchern so einen Eindruck von ihrem Engagement gegeben, das sich mit vielen Not leidenden Menschen in der Einen Welt solidarisch zeigt.

Das Angebot an fair gehandelten Getränken, das Mittagessen, das Frau Evi Schöneberger für alle Teilnehmer gekocht hat und der selbst gebackene Kuchen von vielen Helferinnen und Helfern ließen den Tag zu einem schönen Fest werden. Neben der Bereicherung für alle Teilnehmer selbst, haben die einzelnen Gruppierungen auch noch beachtliche Erlöse für ihre Arbeit erzielen können, so dass wir die Festfreude auch an unsere Schwestern und Brüder in der Einen Welt weitergeben können.

Pfarrer Matthias Holzapfel


Besuch zur Sternsingeraktion 2011Seitenanfang

Aus Anlass der Sternsingeraktion 2011 wird Pater Louis Carlos Hinojosa aus Kolumbien in unserer Seelsorge-Gemeinschaft zu Gast sein. Während seines Studiums in Rom hat er ja regelmäßig seine Ferien bei uns verbracht und ist so vielen Menschen unserer Seelsorge-Gemeinschaft vertraut. Inzwischen ist er Leiter der Pastoral Social in der Diözese Quibdo und verantwortet auch die kirchliche Menschenrechtsarbeit seiner Diözese, in der Ursula Holzapfel und Pater Uli Kollwitz arbeiten. Wir heißen Pater Louis Carlos herzlich bei uns willkommen.

Pfarrer Matthias Holzapfel


Pastors GeburtstagSeitenanfang

Einladung

Wie jedes Jahr lädt Pfarrer Holzapfel aus Anlass seines Geburtstages zu einem Benefizkonzert am 3. Advent, 12. Dezember, um 16 Uhr in die Kirche Heilig Kreuz, Güdingen, ein. In diesem Jahr wird das Konzert von Marcel Adam gegeben. Der Chansonier, Autor, Liedermacher und Komponist wird religiöse und adventliche Lieder und Chansons vortragen.

Im Rahmen des Konzertes bitten wir um eine Spende zur Förderung unserer Partnerschaft mit der Diözese Quibdó in Kolumbien. Im Anschluss an das Konzert sind alle Gäste herzlich zu einem Geburtstagsumtrunk eingeladen.

Informationen zu Marcel Adam gibt es auf seiner Webseite www.marcel-adam.de.


Ökumenisches Weihnachtswort

Kennen Sie das Märchen, in dem drei Tage vor Weihnachten die Lebensmittel aus aller Welt wieder in die Heimat zurückgingen? Der Kakao, der Kaffee, der Tee, die Gewürze, die Zitrusfrüchte, die Bananen, das Marzipan, die Weihnachtsgans: Alle flüchteten, als ein paar Leute „Ausländer raus!“ an die Wand schmierten und Fensterscheiben einwarfen. Sogar das Öl, der Teer, alles Plastik verdünnisierten sich. Alles löste sich auf. „Nur… Maria, Josef und das Kind waren geblieben. Drei Juden. Ausgerechnet. ‚Wir bleiben’, sagte Maria, ‚wenn wir aus diesem Lande gehen – wer will ihnen dann noch den Weg zurück zeigen, den Weg zurück zur Vernunft und zur Menschlichkeit?’“

Für diese Umkehr ist Jesus geboren und ein Mensch wie wir geworden, liebe Mitchristen. Und darum darf das Kind in der Krippe in Deutschland blonde, in Japan schwarze Haare haben, rote oder schwarze Haut. Trotzdem ist und bleibt Jesus ein Jude, kein arischer Herrenmensch. Und das ist gut so, denn ein wenig Fremdheit tut uns gut. Sie bereichert und lehrt uns die Mitmenschlichkeit entdecken, den Frieden auf Erden suchen bei allen Menschen nach Gottes Wohlgefallen. Das Licht leuchtet für alle Völker, hoffentlich auch bei uns.

Gesegnete Weihnachtszeit und ein friedvolles Jahr wünschen wir von der Seelsorge an der Oberen Saar

Die katholischen und evangelischen Seelsorger der Gemeinden an der Oberen Saar


Informationen

Taufen

Milena Horn
Noah Joel Jürries
Daylen Gneno Banini
Lea Celine Hoffmann
Mia Thabea Hoffmann
Antje Silke Hoffmann

Trauungen

Sebastian Hauer – Christiane Volkmer

Beerdigungen

Bübingen

Marianne Koch
Eric Wannemacher

Güdingen

Fred Meinholz

Brebach

Rosi Rupp

Fechingen

Gertrud Hinz
Heinrich Otto Seidel
Erwin Greif
Hubert Lampen
Andrea Schweitzer

Kontaktdaten der Pfarrbüros

Offene spirituelle Montags-Angebote

1. Montag des Monats
18.30 Brebach, Abendgebet
3. Montag des Monats
19.30 Bübingen Krypta „Zeit zum Aufatmen“
letzter Montag des Monats
18.00 Güdingen Eucharist. Anbetung
18.30 Güdingen Vesper z. Abschluss

Seitenanfang

Gottesdienstzeiten

Sa 18.00 Fechingen Eucharistiefeier (14täg., voraussichtlich evang. Kirche)
So 9.30 Bübingen Eucharistiefeier
11.00 Güdingen Eucharistiefeier
18.00 Brebach Eucharistiefeier
Mi 18.30 Bübingen Eucharistiefeier
Do 9.00 Brebach Eucharistiefeier
Do 18.30 Fechingen Eucharistiefeier (voraussichtlich evang. Kirche)
Fr 18.30 Güdingen Eucharistiefeier

Regelmäßige Veranstaltungen

Eine-Welt-Laden
Donnerstagvormittag 9.30 – 12.00 Uhr
Freitagnachmittag 14.00 – 17.00 Uhr
jeweils im Pfarrhaus Brebach

Kleiderkammer
Jeden 2. Freitag im Monat 15.00-17.00 Uhr
Pfarrheim Brebach, Hintereingang

Pfarrbücherei
Mo und Do 16.00 - 18.00 Uhr, Pfarrhaus Bübingen

Bastelgruppe Bübingen
Di 16.30 – 18.30 Uhr, Bastelraum über der Sakristei

Strickkreis Güdingen
Mo 14.00 Uhr, Pfarrheim

Messdiener
Messdienerstunden
Brebach:
So 16.00-18.00, 14-tägig, Messdienerkeller
Bübingen und Güdingen:
Mi 16.30-17.30, 14-tägig, Pfarrheim Güdingen

Pfadfinder
Do17.15 Wölflinge u. Jungpfadfinder Pfadfinderkeller
Fr 16.00 Jungpfadfinder u. Pfadfinder Pfadfinderkeller
Rover: nach Absprache

Kinderchor der Seelsorge-Gemeinschaft
Do 16.45-17.30 Uhr, Werktagskapelle Güdingen

Pfarrcäcilienchor Brebach
Mi 19.30 - 21.00 Uhr, Pfarrheim Brebach

Schola Brückenschlag
Do 18.00 – 19.00 Uhr, Werktagskapelle Güdingen

Seniorennachmittage
Erster Donnerstag im Monat Brebach
Letzter Donnerstag im Monat Fechingen
Letzter Mittwoch im Monat Bübingen
jeweils 15.00 Uhr Gottesdienst, anschließend Beisammensein im Pfarrheim

Krankenkommunion

Erster Freitag im Monat durch Pfarrer Holzapfel und Gemeindereferent Willems. Anmeldung unter Telefon 0681 – 87 21 34

Beichtgespräch

Termine nach Vereinbarung bei Pfarrer Holzapfel.
Telefon: 0681 – 88 1 55 99

Kollekten und Spenden

Ergebnis des Spendenaufrufes für die Pfarrcaritas im letzten Pfarrbrief 3.204,00 €
Renovierung Kirche Brebach 356,16 €
Renovierung Kirche Güdingen 353,31 €
Unterhalt Kirche Bübingen 89,43 €
Caritassonntag 321,38 €
Pakistan-Sonderkollekte 1.499,93 €
Bolivienpartnerschaft 569,47 €
Missio 1.007,96 €
Allerseelenkollekte (Priester Osteuropa) 178,58 €
Kolumbien 43,98 €


Das Gute zum SchlussSeitenanfang

Öfter mal was Neues

Schnell gewöhnt man sich an viele Dinge und ist erstaunt, wenn es dann etwas Neues gibt. Aber Veränderungen fordern nicht nur unser Gewöhnungsbedürfnis heraus, sondern halten uns auch immer ein bisschen fit.

So müssen wir uns jetzt auch umgewöhnen, dass unser Pastor Matthias Holzapfel ein neues Auto hat. Nachdem seine bisherige „Altherrenkiste“, wie er sie selbst nannte, bei einem Verkehrsunfall Totalschaden erlitt, ist er jetzt mit einer roten „Familienkutsche“ unterwegs.

Die neue Autonummer:

SB–B (wie Baschdor) 4249


Impressum:
Herausgeber:
Pfarrer Matthias Holzapfel
Adresse:
Seelsorge-Gemeinschaft der Kath. Pfarreien
St. Katharina, Heilig Kreuz, Maria Hilf und St. Martin
Saarbrücker Straße 72a
66130 Saarbrücken
Tel. 06 81 - 87 21 34
Fax 06 81 - 87 61 475
eMail pfarrbuero@bgb-f.de

Der nächste Pfarrbrief erscheint am .
Redaktionsschluss ist am .

top